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Unter dem Südseemond

Roman. Originalausgabe

(11)
Heimat ist dort, wo Herz und Seele zu Hause sind
Köln/Samoa 1899: Vom Vater gedrängt heiratet Alma den älteren Hermann, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft, und begleitet ihn in die Südsee. Für Alma bedeutet es das Ende ihrer Welt – in jeder Hinsicht. Sie muss sich an das unkonventionelle Leben in der Kolonie und die Riten ihrer exotischen Einwohner gewöhnen und sich als Frau behaupten. In dem australischen Seemann Joshua findet Alma ihre große Liebe, aber sie ist verheiratet. Doch nicht nur das macht ihr das Herz schwer, denn es wird immer deutlicher, dass ein bedrohliches Geheimnis über ihrer Familie liegt.
Rezension
"Regina Gärtners Heldin folgt auch bei ihrer schwersten Entscheidung ihrem Herzen. Von ihr können wir uns viel abgucken!" Shape
Portrait
Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach als Deutschlehrerin, Pressereferentin, Werbefachfrau und Public-Relation-Manager für internationale Kinofilme gearbeitet. Zuletzt war sie lange Jahre als Anzeigenleiterin in einem Fachverlag tätig, bevor sie sich als Projektmanagerin selbstständig gemacht hat. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Schreiben.


Die Autorin lebt in Köln, ist aber häufig in der Welt-Geschichte unterwegs: Sie hat bereits alle fünf Kontinente mehrfach bereist, aber die die pazifische Region, vor allem Australien und Samoa, haben es ihr besonders angetan.


Regina Gärtner ist Mitglied bei Quo Vadis, dem Syndikat und den Mörderischen Schwestern. Sie schreibt Historische Romane, Liebesromane, Krimis und Kurzgeschichten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 592
Erscheinungsdatum 11.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41153-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 189/121/46 mm
Gewicht 476
Verkaufsrang 52.434
Buch (Taschenbuch)
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Eine tolle, schicksalhafte Geschichte vor der Kulisse der Südsee. Eine tolle, schicksalhafte Geschichte vor der Kulisse der Südsee.

, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Vom Vater gedrängt, den älteren Hermann zu heiraten, begleitet sie diesen in die Südsee und findet sich dort nur schwer zurecht. Dann verliebt sie sich in den Seemann Joshua ... Vom Vater gedrängt, den älteren Hermann zu heiraten, begleitet sie diesen in die Südsee und findet sich dort nur schwer zurecht. Dann verliebt sie sich in den Seemann Joshua ...

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wussten Sie, dass Samoa einst eine deutsche Kolonie war? In diesem spannenden Roman erfährt man einiges zu diesem Thema. Und das ganze eingepackt in eine bewegende Liebesgeschichte Wussten Sie, dass Samoa einst eine deutsche Kolonie war? In diesem spannenden Roman erfährt man einiges zu diesem Thema. Und das ganze eingepackt in eine bewegende Liebesgeschichte

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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gefesselt an die Südsee
von einer Kundin/einem Kunden aus Garmisch-Partenkirchen am 19.04.2015

Köln/Samoa 1899: Von ihrer Zwillingsschwester betrogen und von ihrem Vater zu einer Ehe mit dem älteren Herman, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft genötigt. Begibt sich Alma auf eine Reise nach Samoa. Auf dem Weg dorthin trifft sie auf den Seemann Joshua und es ist Liebe auf den ersten Blick, aber sie... Köln/Samoa 1899: Von ihrer Zwillingsschwester betrogen und von ihrem Vater zu einer Ehe mit dem älteren Herman, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft genötigt. Begibt sich Alma auf eine Reise nach Samoa. Auf dem Weg dorthin trifft sie auf den Seemann Joshua und es ist Liebe auf den ersten Blick, aber sie ist verheiratet. Aber auch Herman verändert sich in Samoa, und Alma spürt das ihre Tante irgendein Geheimnis hat und selbst in den Briefen an sie wird es deutlich. Doch Geheimnisse bleiben nie lange welche. Mir hat das Cover schon sehr gut gefallen, die leuchtenden Farben und die Geschichte hörte sich auch wirklich sehr interessant an. Ohne es zu merken wird man in die Geschichte gezogen und schaut erst wieder auf wenn, man an der letzten Seite angekommen ist. Das fesselnde war nicht nur die "verbotene " Liebesgeschichte zwischen Alma und Joshua, sondern auch die Entwicklung von Alma. Von der schüchternen Tochter zur einer sehr starken Frau. An der Geschichte und den Figuren war alles stimmig und die Schönheit von Samoa war super beschrieben, das ich fast das Gefühl hatte dort zu sein. Den weiteren Band über Alma und Joshua werde ich mir auf jeden Fall auch noch holen. Band 2 - Der Glanz von Südseemuscheln

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Viel mehr als eine faszinierende Liebesgeschichte....
von einer Kundin/einem Kunden aus Deutschland am 06.01.2015

Die Geschichte spielt von ca. 1899 bis 1914. Alma ist nach dem Tod ihrer Mutter mit ihren drei Geschwistern bei ihrem Vater und ihrer Tante aufgewachsen, hat die sehr strenge Erziehung ihres Vaters genossen und musste schon früh in seiner Schneiderei mitarbeiten. Ausser ihrer Heimatstadt Köln hatte sie so gut... Die Geschichte spielt von ca. 1899 bis 1914. Alma ist nach dem Tod ihrer Mutter mit ihren drei Geschwistern bei ihrem Vater und ihrer Tante aufgewachsen, hat die sehr strenge Erziehung ihres Vaters genossen und musste schon früh in seiner Schneiderei mitarbeiten. Ausser ihrer Heimatstadt Köln hatte sie so gut wie nichts von der Welt gesehen. Nachdem ihr Freund Hannes ihre Schwester Käthe geschwängert hatte und diese aus diesem Grund auch heiraten sollte, plante ihr Vater, Alma mit dem ihr bis dahin unbekannten Hermann Stieglitz,der zufällig als Kunde in die Näherei kam, zu verheiraten. Auch wenn Hermann nicht ihre große Liebe ist, fügt Alma sich ihrem Schicksal, fragt sich jedoch verzweifelt, aus welchem Grund sie weggeschickt wird und was das Geheimnis ist, über das ihr Vater und ihre Tante schweigen. Schon wenige Tage nach der Hochzeit reist Alma mit Hermann nach Samoa, da dieser in den Kolonien für ein deutsches Handelsunternehmen tätig werden sollte. Ihre Ängste vor der Reise und ihrer neuen Heimat werden dabei sehr deutlich. Auf dem Schiff von Sydney nach Samoa verliebt sie sich in den australischen Seemann Joshua Fitzgerald, der sie auch später immer wieder aufsucht, wenn sein Schiff auf Samoa anlegt. Nach einiger Zeit auf Samoa freundet Alma sich mit Heather, einer älteren schottischen Ladenbesitzerin, an. Diese erkennt, dass Alma mit Hermann nicht glücklich ist, erzählt ihr irgendwann auch ihre eigene Lebensgeschichte und weist darauf hin, was passiert, wenn man sein Glück nicht selbst in die Hand nimmt. Sie sieht auch eine Ursache für Alma's Kinderlosigkeit darin, dass Alma nicht glücklich ist. Nachdem Alma erfährt, dass Hermann eine samoanische Geliebte hat, beschließt sie, gegen seinen Willen, wieder Kleider zu nähen, um diese sie an Heather zu verkaufen und sich so eine gewisse Unabhängigkeit aufzubauen. Alma hat auf Samoa viele Freunde gefunden, aber leider sind ihr nicht alle Menschen dort wohlgesonnen, so dass sie eines Tages scheinbar dem Nichts steht. Alma versucht immer wieder, das Geheimnis ihrer Tante und ihres Vaters aufzuklären, was sich aber immer schwieriger gestaltet, da Tante und Vater inzwischen verstorben sind und ihre Schwester Käthe einen Brief, aus dem sie sich Informationen erhofft hat, verschwinden lassen hat. Alma's Leben und ihr Schicksal über die Jahre zu verfolgen, war wahnsinnig spannend. So manches Mal habe ich mich gefragt, wie viele Schicksalsschläge ein einzelner Mensch verkraften kann. Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es gar nicht mehr weglegen konnte und die knapp 600 Seiten an nur wenigen Tagen gelesen habe. Alma war mir sehr sympathisch und hat mich fasziniert. Sie hat sich im Verlauf der Jahre zu einer selbstbewussten, starken Frau entwickelt, die auch schwere Schicksalsschlägen sehr gut meistern konnte. Sie ist jederzeit für ihre Familie und ihre Freunde da. Ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse stehen bei Alma immer hinten an, so dass sie selbst häufig viel zu kurz kommt und sich mit diesem Verhalten manchmal auch selbst quält. Erst nach über 10 Jahren beschließt Alma, an sich zu denken, ihren Gefühlen zu folgen und Fehler, die ihre Familie in der Vergangenheit gemacht hat, nicht zu wiederholen..... Auf eine sehr angenehme Art erfährt der Leser ganz nebenbei - ohne, dass es langweilig wird - politische und wirtschaftliche Hintergründe, erhält Informationen zum Klima, zur Vegetation, zur Lebenssituation auf Samoa und zur Rolle der Frau/des Mannes zur damaligen Zeit. Man lernt also beim Lesen dieses Buches auch noch etwas dazu! Mich interessiert jetzt brennend, ob Alma ihr Glück nach so vielen Jahren endlich gefunden hat und wie es mit ihr weitergeht.....ich warte daher schon ganz ungeduldig auf die Fortsetzung!

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Spannendes Lesevergnügen
von Nicole L. aus Hannover am 04.12.2014

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Es hat einen Einblick gegeben zu den Lebensumständen der damaligen Zeit und die Orte sind sehr gut beschrieben. Schauplätze sind u.a. Köln, Sydney und Samoa. Ich habe mit der Hauptperson mit gefiebert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.... Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Es hat einen Einblick gegeben zu den Lebensumständen der damaligen Zeit und die Orte sind sehr gut beschrieben. Schauplätze sind u.a. Köln, Sydney und Samoa. Ich habe mit der Hauptperson mit gefiebert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Im März 2015 kommt die Fortsetzung und ich freue mich schon sehr drauf. Ich finde es lohnt sich dieses Buch zu lesen speziell wenn man sich für ferne Länder interessiert.

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weiße Sandstrände, starke Protagonistin
von Conny Z. am 25.02.2014

Kurzform meiner Rezension: Zwangsheirat, Frauen hatten nichts zu sagen, Schweigen über Seitensprünge des eigenen Mannes - all das durchlebt die Protagonistin Alma mit so einer Stärke, von der man gern eine Scheibe abhaben möchte. Alma ist beim Einstieg der Geschichte sehr naiv. Sie versteht nicht, warum ihre Schwester diesen Seitensprung mit... Kurzform meiner Rezension: Zwangsheirat, Frauen hatten nichts zu sagen, Schweigen über Seitensprünge des eigenen Mannes - all das durchlebt die Protagonistin Alma mit so einer Stärke, von der man gern eine Scheibe abhaben möchte. Alma ist beim Einstieg der Geschichte sehr naiv. Sie versteht nicht, warum ihre Schwester diesen Seitensprung mit ihrem Verlobten gewagt hat und diese nun ein Kind von ihm erwartet. Oder vielleicht ist es auch Verdrängung, da sie doch ein gutes Leben hätte mit ihm führen können. Frauen werden wie lebende Ware behandelt, auch im Umgangston mit ihrem Mann Herman merkt man es sehr deutlich. Eigentlich lernt man diesen, nie richtig kennen, es ist beinahe so, als würde man selbst in Almas Haut stecken. Dabei hat Alma einen großen Schritt für mich gezeigt, denn sie fügt sich zwar in seinen Anweisungen, aber eigentlich führt sie das Zepter, denn ohne eine so patente Frau, wäre dieser Mann nie weit gekommen. Das richtige Kribbeln kam zum Zeitpunkt, als Alma Joshua kennenlernt - Joshua, der Mann mit den tiefblauen Augen. Er löst in Alma das aus, was sie nie wirklich irgendwo finden wird - Geborgenheit, Liebe, Zuhause. Doch es ist natürlich verpönt, dass eine verheiratete Frau solche Gefühle für einen anderen Mann an den Tag legt und eben hier merkt man ihr starkes Wesen - sie bleibt standhaft und das lange, lange Zeit. Allein der Gedanke, der einen immer wieder mit Alma kommt, diesen Mann nur alle zwei Monate zu Gesicht zu bekommen, sich einen Blick zu erhaschen, von dem man dann über Monate zerren wird, löst große Gefühlswellen aus, die einem beim lesen praktisch überrollen. Auch setzt Regina Gärtner ein Familiengeheimnis mit in die Handlung hinein. Gerade der geschichtliche Hintergrund, der auch im Glossar des Buches noch mal aufgelistet wurde, ist so schön hineingewoben in Almas Leben, dass man einen guten Unterhaltungswert in diesen wichtigen Ereignissen der Weltgeschichte wiederfinden wird. Regina Gärtner hat sehr viele Nebenfiguren an Almas Seite gestellt, die man entweder in sein Herz schließt, weil sie die Protagonistin so treu den Rücken stärken oder man hat so eine Antipathie dagegen, wie auch Alma sie gegen diese Leute hegt. Ihr bemerkt also, egal was Regina Gärtners Hauptfigur fühlt und erlebt, das wird auch auf den Leser transportiert, sodass man ihren Roman genießen kann und die Seiten einfach dahinfliegen. Geholfen haben mir auch sehr die Karten, die an den Anfang und dem Ende des Buches abgedruckt wurden. Eine zeigt die Inseln Somoas und eine andere die historischen Stätten in Alpia, in der Alma lebt. Aber auch das Cover ist wahrlich ein Hingucker. Für mich waren es aber die Kolibris, die wunderbar gezeichnet wurden, wer meinen Blog kennt, der weiß natürlich warum, gerade sie mir ins Auge fielen.

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Südsee, Geheimnisse, Liebe
von anke3006 am 10.01.2014

Regina Gärtner entführt ihre Leser auf eine Reise in die Südsee, mit Liebe und Geheimnissen. Alma wird von ihrem Vater mit einem Mann veheiratet den sie nicht kennt und muss ihm in die Südsee folgen. Für die Frauen am Ende des 19. Jahhunderts war es ein Muss sich dem... Regina Gärtner entführt ihre Leser auf eine Reise in die Südsee, mit Liebe und Geheimnissen. Alma wird von ihrem Vater mit einem Mann veheiratet den sie nicht kennt und muss ihm in die Südsee folgen. Für die Frauen am Ende des 19. Jahhunderts war es ein Muss sich dem Willen der Familie zu beuge, so auch Alma. Für sie beginnt ein ganz neues Leben, sie muss sich selbst behaupten. Dem Leser wird von der Autorin eine eigene, faszinierende Welt gezeigt. Man taucht in die Geschichte ein und will nicht wieder aufhören zu lesen. Regina Gärtner hat einen wundervollen Erzählstil. Ich bin von der Geschichte und der Art der Erzählung begeistert.

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Unter dem Südseemond
von einer Kundin/einem Kunden aus Vöcklabruck am 03.12.2013

ch möchte euch den Roman „Unter dem Südseemond“ von Regina Gärtner vorstellen. 1899 wird Alma von ihrem Vater gegen ihren Willen verheiratet. Sie muss Hermann heiraten, der vor hat mit ihr nach Samoa auszuwandern. Alma ist nicht gerade glücklich über die Hochzeit und zu allem Unglück trifft sie bei... ch möchte euch den Roman „Unter dem Südseemond“ von Regina Gärtner vorstellen. 1899 wird Alma von ihrem Vater gegen ihren Willen verheiratet. Sie muss Hermann heiraten, der vor hat mit ihr nach Samoa auszuwandern. Alma ist nicht gerade glücklich über die Hochzeit und zu allem Unglück trifft sie bei der Schiffsreise ihre große Liebe. Wie soll sie sich entscheiden? Wird Alma jemals glücklich werden? Meine Meinung: Endlich durfte ich wieder einmal einen historischen Roman lesen, der mich von vorne bis hinten gefesselt hat. Der Schreibstil von Frau Gärtner ist locker und flüssig. Man kann sich Samoa und alle Schauplätze des Romanes dank den bildhaften Beschreibungen wunderbar vorstellen. Besonders in Alma und ihr Leben konnte ich mich gut hineinversetzten. Alma ist die Hauptprotagonistin im Buch und sie ist eine Frau, die man nur gern haben kann. Am Anfang noch ein schüchternes Mädchen, wird sie im Laufe des Buches und in den 14 Jahren, die wir sie begleiten dürfen immer mehr zu einer selbständigen Frau, die ihr Leben gut meistert. Sie hat es in ihrer Ehe und mit ihrer Familie wirklich nicht leicht. Sie ist in einen Seemann verliebt, mit dem sie nicht zusammen sein kann, weil sie verheiratet ist. Sie ist in ihrer Ehe unglücklich, denn Hermann will unbedingt Vater werden. Das klappt nicht und er wird immer ungeduldiger mit Alma. So lebt Alma ihr Leben mit ewigem Auf und Ab. Ich konnte Alma nur bewundern wie sie das alles gemeistert hat. Durch die spannende Erzählweise von Regina war ich schon nach ein paar Seiten mitten drinnen im Roman und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe es sehr genossen, diesen historischen Roman zu lesen, denn ich liebe es über Menschen zu lesen die auswandern um sich irgendwo ein neues Leben aufzubauen. Ich will wissen wie es ihnen dabei geht, was sie fühlen wie sie in der neuen Umgebung und mit der neuen Situation zurechtkommen. All das wurde von Frau Gärtner perfekt in diesen Roman eingebaut. Es ist eine wunderbare Familiengeschichte, an wunderschönen Schauplätzen. Samoa muss eine wunderschöne Insel sein, die ich nach diesem Roman gerne mal besuchen würde.

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Ein ganz bezauberndes Buch, Leseempfehlung!
von Thomas Jessen aus Frankfurt am Main am 30.11.2013

Unter dem Südseemond ist der erste Roman den ich von Regina Gärtner lesen durfte. Es ist, dies vorab ein ganz bezaubernder Roman um eine Liebe die so nicht sein konnte in der damaligen Zeit. Die wichtigste Protagonistin Alma - um ihr Leben geht es in diesem ganz bezaubernden Roman -... Unter dem Südseemond ist der erste Roman den ich von Regina Gärtner lesen durfte. Es ist, dies vorab ein ganz bezaubernder Roman um eine Liebe die so nicht sein konnte in der damaligen Zeit. Die wichtigste Protagonistin Alma - um ihr Leben geht es in diesem ganz bezaubernden Roman - ist eine junge Frau die schon sehr jung gegen ihren Willen verheiratet wird und sich zumindest scheinbar, anfangs damit abgefunden hat. Der Autorin ist mit diesem Roman ein großartiges Werk gelungen. Auf fast 600 Seiten beschreibt sie die Geschichte der Alma auf Deutsch-Samoa in der Zeit um die Jahrhundertwende. Eine Geschichte mit all ihren Zwängen dieser Zeit, der scheinbaren Rechtlosigkeit der Frauen damals. Aber auch eine Geschichte einer Liebe, die so nicht sein durfte, weil sie schließlich schon verheiratet ist. Aber letztendlich, das wissen wir alle, kann man gegen die Liebe nichts tun, sie kommt einfach. Mit ihrer überzeugenden Schreibweise schaffte es die Autorin sehr schnell mich an das Buch zu fesseln, so sehr dass es nahezu unmöglich war, das Buch aus den Händen zu legen. Bezaubernd plastisch beschreibt sie die Protagonisten ebenso wie auch die herrlichen Landschaften Samoas. Ich persönlich hatte das Gefühl auf Samoa zu wandeln, es war als ob in meinem Kopf ein Kinofilm ablaufen würde. Dafür bedanke ich mich recht herzlich. Ich kann dieses Buch wirklich allen Fans historischer Romane, aber auch allen die an die Liebe Glauben empfehlen. Hochverdiente 5 von 5 Sternen.

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Unbedingt lesen
von vielleser18 aus Hessen am 29.11.2013

1899 :Alma ist fast 20. Sie will bald heiraten. Doch dann kommt alles anders. Ihre Zwillingschwester Käthe wird schwanger - von Hannes , der eigentlich Alma versprochen war. Ihr Vater verheiratet Alma kurzerhand an einen anderen Mann, Hermann Stieglitz, den sie kaum kennt und der sie von Köln mit... 1899 :Alma ist fast 20. Sie will bald heiraten. Doch dann kommt alles anders. Ihre Zwillingschwester Käthe wird schwanger - von Hannes , der eigentlich Alma versprochen war. Ihr Vater verheiratet Alma kurzerhand an einen anderen Mann, Hermann Stieglitz, den sie kaum kennt und der sie von Köln mit nach Samoa nimmt, ans andere Ende der Welt. Doch obwohl es dort exotisch paradiesisch ist, kann Alma nicht recht glücklich werden. Denn sie liebt nicht ihren Mann, sondern einen anderen.... Das Buch kann man kaum aus der Hand legen. Exotisch, gefühlvoll, spannend und grandios erzählt. Die Protagonisten und Antiprotagonisten sind beeindruckend dargestellt und haben mich gefesselt. Der Erzählstil von Regina Gärtner hat mir sehr gefallen, denn es wurden nicht nur - so ganz nebenbei- viele historische Ereignisse mit in die Geschichte verarbeitet, sondern man konnte auch mitfiebern und sich ganz in die Handlung hinein versetzen. Vor allem durchleben die Hauptfiguren eine Reifung, eine Wandlung oder eine Entwicklung, die der Geschichte einen fast authentischen Touch geben, das hat mich beeindruckt. Das Buch hat keine Längen, es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.Ein Buch mit fast 600 Seiten, das ich verschlungen habe. Ein Roman, bei dem mir die Protagonisten ans Herz gewachsen sind. Bei dem man mitfiebern, mitleiden und mit hoffen konnte. Ein Roman mit Happy-End, aber dennoch offen genug und mit genug Potenzial für eine Fortsetzung, auf die ich hoffe. Eine klare Leseempfehlung von mir !

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Abwechslugsreiche Handlung auf Samoa
von mabuerele am 24.11.2013

Wir befinden uns in Köln im Sommer 1899. Es gibt Ärger. Der Vater verbietet Alma, ihren Freund Hannes wiederzusehen. Schuld daran ist ihre Zwillingsschwester Käthe. Sie ist von Hannes schwanger. Die Mutter ist verstorben. Tante Heidi kümmert sich um Kinder und Haushalt. Schnell verheiratet der Vater Alma mit... Wir befinden uns in Köln im Sommer 1899. Es gibt Ärger. Der Vater verbietet Alma, ihren Freund Hannes wiederzusehen. Schuld daran ist ihre Zwillingsschwester Käthe. Sie ist von Hannes schwanger. Die Mutter ist verstorben. Tante Heidi kümmert sich um Kinder und Haushalt. Schnell verheiratet der Vater Alma mit Hermann Stieglitz. Sie hat keine Wahl und folgt ihm in die Südsee nach Samoa. Vor dem Betreten des Schiffes rettet ihr der Seemann Joshua das Leben. Die Autorin hat interessante Protagonisten geschaffen. Alma ist eine junge Frau, die ihren Weg klar vor sich sah. Nun muss sie sich mit der neuen Situation abfinden. Handwerkliches Geschick in der Schneiderei und Verantwortungsbewusstsein zeichnen sie aus. Auffallend ist die Lieblosigkeit des Vaters ihr gegenüber. Käthe ist eine intrigante Person. Sie ist immer unzufrieden und stellt hohe Ansprüche an andere, aber nicht an sich. Hermann, etliche Jahre älter als Alma, ist ehrgeizig. Almas Schönheit beeindruckt ihn, doch er macht schnell klar, wer das Sagen hat. In bezaubernden Bildern beschreibt die Autorin die landschaftliche Schönheit der Südseeinsel. Vor Alma tut sich eine neue Welt auf. Die Steifheit in Deutschland gewöhnt, wird sie von der Freizügigkeit der Inselbewohner überrascht. Ich als Leser darf miterleben, wie sie sich zu einer selbstbewussten jungen Dame entwickelt. Während mir Alma immer sympathischer wird, gilt für Hermann das Gegenteil. Warum, sei hier nicht verraten. Die Geschichte ist eingebettet ist die historischen Gegebenheiten. Engländer und Amerikaner ziehen sich aus Samoa zurück. Die Insel wird zur deutschen Kolonie. Der Nationalismus erreicht eine erste Blüte. Das führt auch zu Spannungen zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsschichten. Alma spürt nach und nach, dass die Begegnung mit Joshua und die Gespräche auf dem Schiff in ihr ganz neue Gefühle wach gerufen haben. Eines Tages wird sie sich entscheiden müssen. Das Buch ist spannend geschrieben und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die Verknüpfung von historischen Fakten mit einer persönlichen Lebens- und Liebesgeschichte sorgt für eine besondere Atmosphäre. Neben den Protagonisten gibt es weitere interessante Charaktere, die der Handlung ihr eigenes Gepräge geben. Dadurch wird die Vielschichtigkeit des Lebens in den Kolonien deutlich. Der Sprachstil passt zur Erzählung. Die Autorin beherrscht das Spiel mit Metaphern. Mal blumige Beschreibung, mal ernstes Gespräch, mal mit wenigen Worten den inneren Zwiespalt von Alma wiedergegeben – so abwechslungsreich wie die Handlung ist auch die sprachliche Umsetzung. Positiv hervorzuheben sind weiterhin die beiden Karten zu Beginn und am Ende. Sie machen die Orte der Handlung sichtbar und fördern das Kopfkino. Das Nachwort und Erklärungen zu Begriffen aus Samoa vervollständigen das Buch. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Dazu haben die abwechslungsreiche Handlung, der leicht lesbare Schriftstil und die exakte Recherche zu historischen Fakten beigetragen.

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Liebe, Spannung und ein Familiengeheimnis unter Palmen.
von Julia Mohr aus Mönchengladbach am 18.11.2013

Als das Buch bei mir eingetrudelte, war ich direkt begeistert von der Aufmachung. Das wunderschöne Cover ist dem Heyne Verlag super gut gelungen und vor allem geht es innendrin weiter. Außerdem sind zwei Landkarten enthalten, was ich gerade bei historischen Romanen hilfreich finde. Durch den tollen Schreibstil der Autorin wurde... Als das Buch bei mir eingetrudelte, war ich direkt begeistert von der Aufmachung. Das wunderschöne Cover ist dem Heyne Verlag super gut gelungen und vor allem geht es innendrin weiter. Außerdem sind zwei Landkarten enthalten, was ich gerade bei historischen Romanen hilfreich finde. Durch den tollen Schreibstil der Autorin wurde ich direkt in die Geschichte gezogen und musste miterleben, welches Schicksal Alma trifft. Sie kann überhaupt nichts für die ganze Situation und wird bestraft, indem sie einen Mann heiraten soll, den sie überhaupt nicht und welcher vorhat in auf Samoa zu leben. Alma ist jedoch eine wohlerzogene Frau und setzt sich nicht wirklich zur Wehr, wie es damals leider üblich war. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass sie mit der Zeit selbstbewusster wird und sich auch mal traut ihre Meinung zu vertreten. Natürlich kann ich ihre verschiedenen Ängste verstehen, allerdings finde ich es schade, wenn Menschen nicht für ihre Träume kämpfen. Sie ist zurückhaltend, schüchtern und macht fast immer das, was von ihr erwartet wird. Da ihr Vater Schneider ist und sie mithelfen musste, kann sie sehr gut mit der Nähmaschine umgehen und macht so die ein oder andere Frau auf Samoa neidisch. Und wer weiß, vielleicht kann sie sich mit diesem Talent ja doch noch ihrem Ehemann wiedersetzen… Hermann, ihr Ehemann, scheint zu Anfang nett zu sein und er kümmert sich um Alma. Aber bereits auf der Überfahrt kommen die ersten Zweifel auf, ob er nicht doch auch eine dunklere Seite hat. Ihm und Alma scheinen keine Kinder vergönnt zu sein und je länger er auf Nachwuchs warten muss, desto mehr verändert er sich seiner Frau gegenüber und wird ausfallend. Er hatte sich zwar auf den ersten Blick in sie verguckt, jedoch war dieser auf das Äußere beschränkt. Mir hat die schottische Witwe und Lebensmittelhändlerin super gut gefallen. Die meisten Deutschen gehen bei der Konkurrenz einkaufen und es wird auch nicht gerne gesehen, dass Alma zu ihr geht. Seltsamerweise scheint das Gerede Alma aber nicht zu interessieren, hier widersetzt sie sich der allgemeinen Meinung. Almas Schwester Käthe bringt einigen Schwung in die Geschichte und einen Bösewicht muss es doch eigentlich immer geben. Also wirklich, bevor ich so eine Schwester hätte, bleibe ich doch lieber Einzelkind. Aber genau dieser Charakter hat immer wieder für Pepp und Spannung gesorgt. Gerade für einen historischen Roman gibt es recht wenige Landschaftsbeschreibungen. Die Geschichte lebt von den Dialogen und Almas Gedanken, was eine erfrischende Abwechslung war. Natürlich habe ich mit Alma und Joshua mitgefiebert und habe gehofft, dass die beiden zueinanderfinden. Hier muss ich jedoch sagen, dass mir das ewige hin und her irgendwann leicht auf die Nerven ging und anstrengend wurde. Ich fand die historischen Informationen, welche sehr gut in die Handlung eingebaut wurden, interessant. Man erfährt etwas über die deutsche Kolonialzeit, gerade in Bezug auf die Südsee, über das Zusammenleben mit den Engländern, aber auch über die heimische Kultur – die Samoaner. Mir ist dieser Lerneffekt immer sehr wichtig und je geschickter die Infos eingebaut werden, desto besser.

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Für mich leider ein Roman mit Längen
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 15.05.2014

Pro: Das Cover fand ich direkt sehr ansprechend mit seinen sommerlichen Farben und seinem exotischen Touch! Ich versprach mir davon eine historische Geschichte mit einem ganz eigenen Flair, und genau das bietet das Buch auch - für mich leider mit kleinen Einschränkungen. Mir gefiel sehr gut, dass hier nicht einfach nur... Pro: Das Cover fand ich direkt sehr ansprechend mit seinen sommerlichen Farben und seinem exotischen Touch! Ich versprach mir davon eine historische Geschichte mit einem ganz eigenen Flair, und genau das bietet das Buch auch - für mich leider mit kleinen Einschränkungen. Mir gefiel sehr gut, dass hier nicht einfach nur die Geschichte einer jungen Frau geschildert wird, die in den Zwängen und Erwartungen ihrer Zeit gefangen ist, sondern dass sie auch ihr ganzes vertrautes Leben hinter sich lassen und in ein Land ziehen muss, das ihr so fremdartig ist wie der Mond - und in dem sie einerseits fremde Zwänge, und andererseits ungeahnte Freiheiten findet. Die Mischung war für mich originell, interessant und (größtenteils) unterhaltsam! Alma war mir direkt sympathisch: eigentlich hatte sie sich ihr Leben schon in allen Einzelheiten ausgemalt. Ihren Hannes wollte sie heiraten, ihm Kinder gebähren und ein friedliches Leben führen. Aber ihre Schwester Käthe, die ihr schon immer unerklärlich neidisch gesonnen war, zerstört alle diese Zukunftspläne gedanken- und gnadenlos, und so findet sich Alma mit einem älteren Mann verheiratet wieder, der zwar im großen und Ganzen ein anständiger Mensch zu sein scheint, den sie aber nicht lieben kann. Dass sie ihm auch noch nach Samoa folgen muss, erscheint Alma erst wie das Ende der Welt. Aber sie findet Mut in sich, den sie nicht für möglich gehalten hätte! Im Buch spielen tief verschüttete Familiengeheimnisse eine Rolle, geschwisterliche Rivalität, gesellschaftlicher Neid und Standesdünkel... Auch das Thema Rassismus wird angeschnitten, da die deutschen und englischen Familien, die auf Samoa leben, auf ihre dunkelhäutigen Angestellten herunterschauen und sie für zurückgeblieben, diebisch und unfähig halten. Aber gerade unter den einheimischen Charakteren gab es ein paar wirklich liebenswerte und interessante, die Autorin lässt also keinen Zweifel daran, wie ignorant diese Vorurteile sind! Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, und besonders die Beschreibungen von Land und Kultur fand ich sehr einnehmend und erfrischend. Kontra: So originell die Mischung aus geschichtlichen Ereignissen, familiären Verwicklungen und exotischen Landschaftsbeschreibungen auch ist, in zwei Bereichen ging diese Originalität für mich leider etwas verloren. Einmal in der Charakterentwicklung. Mehr als einmal ist mir sauer aufgestoßen, dass die unsympathischen Charaktere meist die hässlichen oder zumindest unscheinbaren sind. Alma, die gute, aufopfernde Schwester, ist z.B. wunderschön, und Käthe, das intrigante Biest, ist pummelig und wenig ansehlich. Außerdem blieb gerade Käthe, die ein zentraler Charakter ist, für mich eher blass und auf wenige Attribute reduziert: Neid, Missgunst, Gier. Auch viele andere Charaktere kann man mit wenigen Eigenschaften beschreiben und sie verändern sich im Laufe des Buches nur wenig. Die Liebesgeschichte verläuft immer wieder für lange Zeitstrecken im Sand. Immer kommt etwas dazwischen, immer gehen die besten Pläne im letzten Moment schief... Das erschien mir manchmal sehr erzwungen, und so nach und nach ging mir, was die Liebesgeschichte betraf, die Spannung verloren. Vom Ende hatte ich mir mehr erwartet, das ging mir einerseits zu glatt, und andererseits blieb vieles offen. Zusammenfassung: Einerseits bot das Buch thematisch mehr, als ich erwartet hatte - anderseits blieb vieles für mich merkwürdig flach und vorhersehbar. Der Roman ist unterhaltsam, aber wirklich emotional berührt hat er mich nur selten, und im Endeffekt muss ich leider zugeben, dass er für mich deutliche Längen hatte. Kein schlechtes Buch, aber auch keins meiner Monatshighlights!

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Klasse statt Masse
von tiger am 27.11.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Köln 1899: Die blutjunge Alma wird von ihrem Vater gegen ihren Willen verheiratet. Mit ihrem Mann verschlägt es Alma auf die Südseeinsel Samoa. Nach anfänglichen Schwierigkeiten findet sie sich mit ihrem Leben ab und schließt neue Freundschaften. In ihrer Ehe bekommt sie keine Liebe. Erst als sie dem Seemann... Köln 1899: Die blutjunge Alma wird von ihrem Vater gegen ihren Willen verheiratet. Mit ihrem Mann verschlägt es Alma auf die Südseeinsel Samoa. Nach anfänglichen Schwierigkeiten findet sie sich mit ihrem Leben ab und schließt neue Freundschaften. In ihrer Ehe bekommt sie keine Liebe. Erst als sie dem Seemann Joshua begegnet, erfährt sie, was Liebe ist. Immer wieder gelingt es aber ihrer Schwester Käthe durch Intrigen Almas Glück zu zerstören. Nach und nach spürt Alma, daß auf ihrer Familie ein Geheimnis lastet, daß auch ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Das Buch führt einem vor Augen, wie rechtlos Frauen um 1900 waren. Gleichzeitig zaubert es das Bild einer Trauminsel in der Südsee hervor. Schnell merkt man aber, daß auch Trauminseln ihre Makel haben. Mittlerweile gibt es viele Bücher zu diesen Themen. Schon nach wenigen Seiten kann der Leser aber merken, ob das Buch Masse oder Klasse ist. Dieses Buch hier gehört zweifellos zur Kategorie Klasse! Es ist flüssig geschrieben und nie langweilig. Man leidet mit den Guten, ärgert sich über die Schurken und wundert sich über die Kolonialherren. Man taucht ganz tief in das Buch ein und das ist eben klasse daran. So muß ein gutes Buch für mich sein.

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