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Der kalte Saphir

Roman

(37)
Auf den Spuren eines Mordfalls im Musikbusiness
Warum musste Jerome sterben?
Nach Jahrzehnten des Schweigens gibt Sebastian Winter, einst Tontechniker der legendären Band Klarstein, 2015 erstmals ein Interview. Jule Sommer, gefeierte Nachwuchsjournalistin des Musikmagazins, hat die einmalige Chance, aus erster Hand zu erfahren, was sich damals in der "Kommune des Schreckens" tatsächlich abgespielt hat.
Im Berlin der späten 1970er Jahre war die Band um den charismatischen Sänger Jerome aus dem Nichts kommend kometenhaft aufgestiegen.
Nachdem die erste Platte und vor allem die Single Sommer die Charts gestürmt hatten, schien den Erfolg nichts mehr aufhalten zu können.
Bis zu jener katastrophalen Neujahrsnacht, an deren Ende Jerome erschossen im Tonstudio lag und Klarstein aufgehört hat zu existieren.
Sebastian Winter will reden, doch was hat er zu erzählen - und was bezweckt er damit? Je weiter er die Reporterin in die Vergangenheit mitnimmt, desto beklemmender empfindet diese das Gespräch: Führt sie ein Interview oder nimmt sie eine Beichte ab; hat sie es mit einem Zeugen oder einem Mörder zu tun? Und was bedeutet das für sie selbst?
Weiss Winter gar von Ihrem geheimen Auftrag?
Portrait
Michael Düblin, geboren 1964 in Basel, beschreibt eine kräfte- und
nervenaufreibende Verhörsituation, in deren Verlauf immer unklarer
wird, wer hier wem auflauert; ein Gesprächsduell, das tief in die
Vergangenheit und die seelischen Abgründe der Akteure führt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 02.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03784-098-6
Verlag Petri
Maße (L/B/H) 190/116/25 mm
Gewicht 359
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
24,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
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Eine fesselnde Handlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Korschenbroich am 27.07.2016

Ende der siebziger Jahre und Anfang der achtziger hatte die deutsche Rockband Klarstein ihren musikalischen Höhepunkt. Doch dann gab es einen tragischen Vorfall der zum „Aus“ dieser erfolgreichen Berliner Rockband führte: der charismatische Sänger Jerome wurde ermordet. Verdächtigt wurde die Drummerin der Band, die seitdem nicht aufzufinden ist. Der... Ende der siebziger Jahre und Anfang der achtziger hatte die deutsche Rockband Klarstein ihren musikalischen Höhepunkt. Doch dann gab es einen tragischen Vorfall der zum „Aus“ dieser erfolgreichen Berliner Rockband führte: der charismatische Sänger Jerome wurde ermordet. Verdächtigt wurde die Drummerin der Band, die seitdem nicht aufzufinden ist. Der Mord wurde nie aufgeklärt. Fünfunddreißig Jahre später (2015): die Journalistin Jule Sommer vom Musikmagazins Schall interessiert sich für diesen Fall und begibt sich auf Spurensuche. Nach mehrfachen versuchen gelingt es ihr endlich mit den damaligen Tontechniker Sebastian Winter einen Termin für ein Interview zu machen. Das Treffen findet bei ihm in Griechenland statt wo er seit 34 Jahren lebt. Ein spannender Roman den ich schon fast in die Kategorie Krimi einstufen würde. Eine fesselnde Handlung die sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit spielt. Einmal mit dem Buch angefangen konnte ich es kaum aus der Hand legen und nutzte jede Möglichkeit zum Weiterlesen. Der Schreibstil ist flüssig und mit klaren Worten. Toll finde ich auch dass man sich Songs von der Band im Internet anhören kann. Das vermittelt ein Gefühl der wahren Geschichte. Die Handlungsorte sowie die Akteure sind so beschrieben dass man sich diese bildlich vorstellen kann. Ein sehr gut gelungenes Cover für ein Buch dass ich nur weiter empfehlen kann!

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1 0
Sehr zu empfehlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 04.07.2016

Das Cover ist gelungen und paßt zum Titel und Buchinhalt. Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ganz abgesehen von dem Sprachstil des Autors, der mir sehr gefallen hat, läßt der Inhalt des Buches durch seine Spannung und vielen Wendungen mein Leserherz höher schlagen. Als Roman angekündigt, ist es doch... Das Cover ist gelungen und paßt zum Titel und Buchinhalt. Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ganz abgesehen von dem Sprachstil des Autors, der mir sehr gefallen hat, läßt der Inhalt des Buches durch seine Spannung und vielen Wendungen mein Leserherz höher schlagen. Als Roman angekündigt, ist es doch gleichzeitig auch ein Kriminalroman, bei dem der Leser die Lösung erst ganz zum Schluß erfährt. Das Interview der Musikjournalistin Jule Sommer mit dem Tontechniker der Band "Klarstein" soll Aufschluß geben, wer in den 70er Jahren Jerome, den Sänger der Band, umgebracht hat. Hierfür kommen allem Anschein nach nur zwei Personen in Betracht, und Jule Sommer weiß nicht, ob der Tontechniker Sebastian Winter nicht evtl. selbst der Mörder oder nur ein Zeuge ist. Sebastian Winter gibt nichts zu und streitet nichts ab, so daß das Interview die Journalistin an ihre Grenzen führt. Wer ein wirklich gutes Buch lesen möchte, dem ist "der kalte Saphir" zu empfehlen.

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Sehr zu empfehlen
von eine Kundin aus Frankfurt aus Frankfurt am Main am 04.07.2016

Das Cover ist gelungen und paßt zum Titel und Buchinhalt. Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ganz abgesehen von dem Sprachstil des Autors, der mir sehr gefallen hat, läßt der Inhalt des Buches durch seine Spannung und vielen Wendungen mein Leserherz höher schlagen. Als Roman angekündigt, ist es doch... Das Cover ist gelungen und paßt zum Titel und Buchinhalt. Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ganz abgesehen von dem Sprachstil des Autors, der mir sehr gefallen hat, läßt der Inhalt des Buches durch seine Spannung und vielen Wendungen mein Leserherz höher schlagen. Als Roman angekündigt, ist es doch gleichzeitig auch ein Kriminalroman, bei dem der Leser die Lösung erst ganz zum Schluß erfährt. Das Interview der Musikjournalistin Jule Sommer mit dem Tontechniker der Band "Klarstein" soll Aufschluß geben, wer in den 70er Jahren Jerome, den Sänger der Band, umgebracht hat. Hierfür kommen allem Anschein nach nur zwei Personen in Betracht, und Jule Sommer weiß nicht, ob der Tontechniker Sebastian Winter nicht evtl. selbst der Mörder oder nur ein Zeuge ist. Sebastian Winter gibt nichts zu und streitet nichts ab, so daß das Interview die Journalistin an ihre Grenzen führt. Wer ein wirklich gutes Buch lesen möchte, dem ist "der kalte Saphir" zu empfehlen.

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Entpuppt sich als kleines Juwel
von SteffiKa am 04.07.2016

Inhalt (übernommen) Nach Jahrzehnten des Schweigens gibt Sebastian Winter, einst Tontechniker der legendären Band "Klarstein" erstmals ein Interview. Die gefeierte Journalisten Jule Sommer hat die einmalige Chance, zu erfahren, was sich damals in der "Kommune des Schreckens" tatsächlich abgespielt hat. Im Berlin der späten 1970er Jahre war die Band um... Inhalt (übernommen) Nach Jahrzehnten des Schweigens gibt Sebastian Winter, einst Tontechniker der legendären Band "Klarstein" erstmals ein Interview. Die gefeierte Journalisten Jule Sommer hat die einmalige Chance, zu erfahren, was sich damals in der "Kommune des Schreckens" tatsächlich abgespielt hat. Im Berlin der späten 1970er Jahre war die Band um den charismatischen Sänger Jerome kometenhaft aufgestiegen. Nichts schien Klarstein aufzuhalten. Bis zu jener Nacht, in der Jerome erschossen im Tonstudio lag. Sebastian Winter will reden. Doch was hat er zu erzählen - und was bezweckt er damit? Je weiter er die Reporterin in die Vergangenheit mitnimmt, desto beklemmender empfindet diese das Gespräch: Führt sie ein Interview oder nimmt sie eine Beichte ab? Ist Winter ein Zeuge oder gar ein Mörder? Charaktere Die Hauptcharakter machen Winter und Sommer aus (ist die Namensgebung Zufall? Will der Autor die Gegensätze der beiden unterstreichen?) Jule Sommer überzeugt mit ihrem richtigen Riecher, ihrem Selbstbewusstsein und sie verlässt sich auf ihr Bauchgefühl. Eine durchaus sympathische Journalistin mit dem richtigen Biss, die aber auch Gefühl zeigen kann. Sebastian Winter - der einstige Tontechniker entwickelt sich vom Jugendlichen, der die Welt erobern will, der manchmal etwas naiv seinen Weg geht und 34 Jahre später lernen wir ihn stark, einsam und gleichzeitig schwach kennen. Die restlichen Mitglieder der Band, Jerome, Herb, Zed und Sven, spiegeln die Klischees einer Rockband wider: Jerome, der das Sagen hat, der von den weiblichen Fans angehimmelt wird. Herb, der Vernünftige, Zed, das einzige weibliche Mitglied der Band, die immer wieder zwischen den Männern vermitteln muss und auf der Suche nach der großen Liebe ist, und Sven der kaputte Alkohol- und Drogenabhängige. Schreibstil Michael Düblin gelingt es durch schnelle Perspektiven- und Ortswechsel, dass das Buch zu keiner Zeit langweilig wird. Man kommt trotzdem gut mit und kann der Geschichte/Chronologie folgen. Auch die Sprache konnte mich überzeugen. Genau die richtige Mischung aus Erzählen und direkten Gesprächen. Viele symbolträchtige rote Fäden ziehen sich durch die Geschichte, die den Leser zum Interpretieren und Nach- bzw. Mitdenken einladen. Und auch der ungewöhnliche Schluss rundet das Buch genau richtig ab. Fazit Hier hat alles gepasst: Plot, Charaktere, Sprache. Das Buch hat sich als Juwel entpuppt - mein bisheriges Lesehighlight in diesem Jahr.

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1 0
der kalte Saphir
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 03.07.2016

Der kalte Saphir. Auf dieses Buch habe ich lange gewartet. Die Beschreibung klang sehr spannend und das Buch hat nicht enttäuscht. Es lullt einen richtig ein. Es gibt zwei Handlungsebenen. Zum einen die Handlung in der Vergangenheit ab 1977 und dann das Interview zwischen Sommer und Winter im Jahr... Der kalte Saphir. Auf dieses Buch habe ich lange gewartet. Die Beschreibung klang sehr spannend und das Buch hat nicht enttäuscht. Es lullt einen richtig ein. Es gibt zwei Handlungsebenen. Zum einen die Handlung in der Vergangenheit ab 1977 und dann das Interview zwischen Sommer und Winter im Jahr 2015. Man weiß das es in der Vergangenheit einen Mord gab und unklar ist wer was getan hat. Doch man wird Stück für Stück an die Handlung herangeführt. Man lernt diese menschlichen (so wie ich und du) Characktere kennen und dann geht alles irgendwie schief. Es gab schon immer Unstimmigkeiten zwischen Ihnen. Und dann auch noch Jeromes Vorahnungen. HUH Gänsehaut. Was ich besonders toll finde, es wird nicht viel bewertet. Die Tatsachen werden von Winter beschrieben und was er sich gedacht hat, aber er verurteilt die Menschen nicht oder sagt dem Leser, dass Jerom einfach nur unsympathisch ist. Nein mir als Leser wird die Freiheit gegeben mir meine Meinung über die Menschen aber auch die Situationen zu machen. Ich respektiere das. Dann gibt es ja auch noch die 2015 Handlung... Eingentlich nur ein einfaches Gespräch zwischen zwei Menschen, aber Sommers Misstrauen hat sich auf mich übertragen und ich habe alles hinterfragt, obwohl ich am Anfang dachte er sei ja nur ein netter alter Mann. Das Einzige was mich einbisschen gestört hat, waren die dauernden Zwischenfragen von Sommer. BTW Ich liebe die Lieder (die man sich mit den Codes im Buch herunterladen kann.) Habe Sie auf Dauerschleife wärend des Lesen gehört. Toll

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1 0
Spannende und interessant aufgebaute Geschichte bis zur letzten Seite
von steinsi aus Bonn am 28.07.2016

Jule Sommer ist seit über einem Jahr als Reporterin bei dem renommierten Trendmagazin Schall. Einen Job, den sie sich durch hervorragende journalistische Arbeit und Hartnäckigkeit erarbeitet hat. Diese Hartnäckigkeit zahlt sich offensichtlich auch aus als es ihr gelingt den legendären Tontechniker der Band Klarstein, der seit 34 Jahren völlig zurückgezogen... Jule Sommer ist seit über einem Jahr als Reporterin bei dem renommierten Trendmagazin Schall. Einen Job, den sie sich durch hervorragende journalistische Arbeit und Hartnäckigkeit erarbeitet hat. Diese Hartnäckigkeit zahlt sich offensichtlich auch aus als es ihr gelingt den legendären Tontechniker der Band Klarstein, der seit 34 Jahren völlig zurückgezogen in Griechenland lebt, zu einem Interview zu überreden. Sebastien Winter empfängt sie, wirkt aber nicht gerade als würde er sie mögen und sie zweifelt anfänglich ob er ihr wirklich die Wahrheit und die Details von 1977 erzählen wird, als Jerome ermordet wurde. Nach einem gemeinsamen Flipper Spiel und dem einen oder anderen Getränkt, scheint er aufzutauen und beginnt seine Geschichte zu erzählen, die er Jule bitte genau so wiederzugeben wie er sie ihr berichtet. Gleich zu Beginn konfrontiert er sie mit der Aussage: „Ich hatte ein Motiv und ich war am Tatort.“ Es war sehr spannend aufgebaut wie Sebastian Winter die Erlebnisse von 1977 vor Jule Sommer ausbreitet. Nur Schritt für Schritt legt er offen was damals passierte, und dabei lässt der Auto viel Raum für eigene Interpretationen. Der Text ist wunderbar geschrieben und lässt sich flüssig „weglesen“. Für mich war es ein großes Lesevergnügen.

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Multimedia andersrum
von Rebekka Tammen aus Hannover am 31.08.2016

Michael Düblin: "Der kalte Saphir". Aufstrebende Musikjournalistin interviewt 70-er-Jahre-Toningenieur, um mehr über den lange zurückliegenden Mord an einem Sänger zu erfahren. Beide versuchen sich an Psycho-Spielchen, durchschauen einander aber immer wieder. Ein nettes unterschwelliges Duell parallel zur Handlung! Cover: ein Schwarz-weiß-Bild eines Tonbands. Passt zur Handlung und vor allem zum... Michael Düblin: "Der kalte Saphir". Aufstrebende Musikjournalistin interviewt 70-er-Jahre-Toningenieur, um mehr über den lange zurückliegenden Mord an einem Sänger zu erfahren. Beide versuchen sich an Psycho-Spielchen, durchschauen einander aber immer wieder. Ein nettes unterschwelliges Duell parallel zur Handlung! Cover: ein Schwarz-weiß-Bild eines Tonbands. Passt zur Handlung und vor allem zum nüchternen, oft distanzierten Erzählstil, erinnert an Werke von Max Frisch. Manchmal ist es ganz lustig, wenn dem Lektorat die typisch schweizerische Wortwahl des Autors durch die Lappen geht - welcher Berliner Rockmusiker würde "innert" statt "innerhalb von" sagen? - insgesamt handelt es sich aber ein gut lesbares, durchaus spannendes Werk. Die manchmal übertrieben scheinenden Wendungen sind nicht schlimmer als in anderen Romanen, das passt schon. Gegen Ende kommt die nahezu ingenieursmäßige Gestaltung der Verwicklungen und Nicht-Zufälle mit einer Präzision zur Geltung, die an das sprichwörtliche Scghweizer Uhrwerk denken lässt. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, aber ich fühlte mich hervorragend unterhalten und teilweise auch anregend gefordert. Ein sehr schönes Gimmick sind die Songs dieser imaginären Band, welche sich mit im Buch enthaltenen Download-Codes herunterladen lassen und auf jeden Fall authentisch wirken.

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Klarstein
von raschke64 aus Dresden am 29.08.2016

Die Musikjournalistin Jule Sommer erhält endlich die Gelegenheit, Sebastian Winter zu interviewen. Sie hat lange dafür gekämpft. Winter war Mitglied und Tontechniker der legendären Band „Klarstein“, die von 1979 -1981 sehr bekannt war und aufgrund zweiter Todesfälle kurz hintereinander auseinanderbrach. Der Sänger Jerome wurde erschossen und niemand wie die... Die Musikjournalistin Jule Sommer erhält endlich die Gelegenheit, Sebastian Winter zu interviewen. Sie hat lange dafür gekämpft. Winter war Mitglied und Tontechniker der legendären Band „Klarstein“, die von 1979 -1981 sehr bekannt war und aufgrund zweiter Todesfälle kurz hintereinander auseinanderbrach. Der Sänger Jerome wurde erschossen und niemand wie die wahren Hintergründe. Alle gehen davon aus, dass Zed – die Drummerin – ihn ermordet hat. Doch Jule Sommer glaubt eher, dass Winter geschossen hat. Sie will die Wahrheit herausfinden … Das Buch – obwohl als Roman bezeichnet – war für mich spannender als mancher Krimi. Dabei handelt es sich zum größten Teil um das Interview und Rückblenden zu den damaligen Geschehnissen. Dieses Spiel – war Winter es oder nicht und wenn ja warum – erzeugt die eigentliche Spannung. Der Mörder war für mich keine Überraschung, was mich aber nicht störte. Die Gründe dafür waren viel interessanter. Und auch die Geschehnisse am Ende des Buches überraschten mich zum Teil. Aber am interessantesten fand dich die Rückblenden zum Leben der Band. Dem Autor ist es gelungen, mich unsicher zu machen, ob es die Band wirklich gab oder alles nur Erfindung ist. Das ist mir lange nicht mehr passiert.

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Der kalte Saphir: Auf den Spuren eines Mordfalls im Musikbusiness
von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 26.08.2016

Nach Jahrzehnten des Schweigens gibt Sebastian Winter, einst Tontechniker der legendären Band Klarstein, 2015 erstmals ein Interview. Jule Sommer, gefeierte Nachwuchsjournalistin des Musikmagazins Schall, hat die einmalige Chance, aus erster Hand zu erfahren, was sich damals in der «Kommune des Schreckens» tatsächlich abgespielt hat. Den Inhalt des Liedtextes zu Anfang... Nach Jahrzehnten des Schweigens gibt Sebastian Winter, einst Tontechniker der legendären Band Klarstein, 2015 erstmals ein Interview. Jule Sommer, gefeierte Nachwuchsjournalistin des Musikmagazins Schall, hat die einmalige Chance, aus erster Hand zu erfahren, was sich damals in der «Kommune des Schreckens» tatsächlich abgespielt hat. Den Inhalt des Liedtextes zu Anfang des Romans finde ich ausgesprochen gut und ebenso positioniert. Der Schreibstil ist flüssig geschrieben, wenn man sich erst einmal in den Aufbau des Buches eingelesen hat. Nach der Leseprobe wartete ich gespannt darauf, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Wir begeben uns auf eine Reise in die Vergangenheit und Gegenwart. Stellenweise konnte ich nicht aufhören zu lesen, auch wenn ich kein ausgesprochener Musikfan bin. Michael Düblin, der Autor diesen Romans , der eher ein Krimi ist, beschreibt eine kräfte- und nervenaufreibende Verhörsituation, in deren Verlauf immer unklarer wird, wer hier wem auflauert; ein Gesprächsduell, das tief in die Vergangenheit und die seelischen Abgründe der Akteure führt. Die Protagonisten sind sehr anschaulich gezeichnet, stellenweise meint man sie sogar sinnhaft wahrnehmen zu können. Dabei wird man immer wieder von Wendungen in der Geschichte überrascht, ein Geheimnis jagt das andere. Und wer denn nun tatsächlich der Mörder von Jerome ist und wie es mit den anderen Bandmitgliedern weiter geht, das alles erfährt man fast erst am Ende des Buches. Wie spannend. Manche dieser Wendungen fand ich etwas unlogisch, schade. Den Titel finde ich dagegen gut gewählt, allerdings muss man dazu schon erst einmal etwas nachdenken.

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Der kalte Saphir
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 08.08.2016

Jule Sommer, als Journalistin eines angesehenen Musikjournals, will mehr über die Hintergründe des Todes von Jerome und der anschließenden Auflösung der berühmten Band Klarstein erfahren. In den 70er Jahren war diese Band Kult, dann starb zuerst Sven an einer Überdosis und kurze Zeit später wurde der Sänger und Bandgründer... Jule Sommer, als Journalistin eines angesehenen Musikjournals, will mehr über die Hintergründe des Todes von Jerome und der anschließenden Auflösung der berühmten Band Klarstein erfahren. In den 70er Jahren war diese Band Kult, dann starb zuerst Sven an einer Überdosis und kurze Zeit später wurde der Sänger und Bandgründer Jerome erschossen. Als Täterin kam nur Zeb, die Drummerin, in Frage, es war ihre Waffe, sie hielt sie in der Hand. Sebastian Winter, der Tontechniker der Band, war davon überzeugt und verhalf ihr zur Flucht. Doch was war damals wirklich geschehen? Jetzt über 30 Jahre später gibt Sebastian Winter ein Interview, er erzählt von den Anfängen, wie die Gruppe zusammengekommen ist, welche Geldsorgen und künstlerische Streitigkeiten und auch Eifersüchteleien, besonders in Bezug auf das einzig weibliche Mitglied, Zeb, zu bewältigen waren. Drei verschiedene Zeitebenen werden abwechselnd, teils übergangslos beschrieben, die Jetztzeit im Interview, die Rückblende auf die Jahre mit der Band und ein halbes Jahr vor diesem Interview, bei dem ein Umdenken bei Sebastian begann und er herausfand, was wirklich geschah. Der Roman zeichnet sich durch einen interessanten Schreibstil und durch viele Einblicke in das Leben einer Rockband aus. Sehr interessant.

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Aussergewöhnlich
von Herbert Mangl aus Wien am 08.08.2016

Ende der Siebziger Jahre erlebte die Band „Klarstein“ rund um den charismatischen Sänger Jerome einen rasanten Aufstieg in der Musikszene. Der kometenhafte Aufstieg der Band endete abrupt, als zuerst der Bassist der Gruppe an einer Überdosis starb und kurz darauf Jerome ermordet wurde. Der Täter konnte nie ermittelt werden,... Ende der Siebziger Jahre erlebte die Band „Klarstein“ rund um den charismatischen Sänger Jerome einen rasanten Aufstieg in der Musikszene. Der kometenhafte Aufstieg der Band endete abrupt, als zuerst der Bassist der Gruppe an einer Überdosis starb und kurz darauf Jerome ermordet wurde. Der Täter konnte nie ermittelt werden, der Verdacht blieb jedoch immer auf Zed, der Drummerin der Band haften, die nach der Tat spurlos verschwand. Die verbleibenden Bandmitglieder haben sich danach in alle Winde zerstreut. Sebastian Winter, damals Tontechniker bei Klarstein, lebt seit mehr als dreissig Jahren zurückgezogen und allein auf einer griechischen Insel und verweigert jede Auskunft über die Vorkommnisse die zu Jeromes Tod geführt haben. Nach langem Drängen gibt er den Anfragen von Jule Sommer nach, die ihn für das Magazin „Schall“ interviewen möchte. Jule ist begeistert, doch schon bald weicht ihre Euphorie einigem Unbehagen. Sebastian Winter hat sie nicht uneigennützig eingeladen, auch wenn er bereit ist, die ganze Geschichte von „Klarstein“ zu erzählen. Dieses Buch ist genial geschrieben und fesselt von der ersten Seite an. Die Rückblenden sind sehr geschickt mit den Gegenwartsszenen verwoben und man kann die Atmosphäre fast greifen. Langsam wird die komplette Geschichte der Band von Anfang an aufgerollt, bis es dann in einem erstaunlich logischen und trotzdem unerwarteten Finale endet. Hat mir gefallen.

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Spannende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkrath am 02.08.2016

Zur Handlung: Die junge und erfolgreiche Reporterin Jule Sommer arbeitet für ein Musik Trend Magazin und nimmt den Auftrag an den in Griechenland lebenden, früheren Tontechniker der Band Klarstein, Sebastian Winter, zu interviewen. Ihr Ziel ist es die wirklichen Hintergründe zu dem Mord an Jerome, den Sänger der Band, herauszufinden.... Zur Handlung: Die junge und erfolgreiche Reporterin Jule Sommer arbeitet für ein Musik Trend Magazin und nimmt den Auftrag an den in Griechenland lebenden, früheren Tontechniker der Band Klarstein, Sebastian Winter, zu interviewen. Ihr Ziel ist es die wirklichen Hintergründe zu dem Mord an Jerome, den Sänger der Band, herauszufinden. Allerdings dauert es recht lange bis sie seine Erlaubnis dazu bekommt doch dank ihrer Beharrlichkeit hat Jule nach mehrfachen Anfragen seine Zustimmung zu diesem Interview. Bei ihm angekommen erlebt sie eine Überraschung nach der anderen. Stück für Stück erfährt sie in Gesprächen mit Sebastian wie es sich damals abgespielt hat: der Kauf der alten Villa, die Findung der Band, die Einzüge der Bandmitglieder in die Villa, die Aufnahme von Sebastian in das Team der Band als Tontechniker, die ersten Erfolge bis hin zum großen Erfolg der Band. Aber wie meist im Leben kommt es zu Spannungen und Auseinandersetzungen, Freude und Kummer sind meist nah beieinander. Meine Meinung: Der Leser wird in eine spannende Zeitreise von Ende der siebziger bis hin in die heutige Zeit rund um das Leben von Sebastian und den Band Mitgliedern einbezogen. Dem Autor Michael Düblin sind die Übergänge von der heutigen Zeit / dem Interview in die damaligen Geschehnisse hervorragend gelungen. Bevor ich das Buch las erschien mir das Cover etwas nichtssagend doch nachdem ich die Geschichte nun kenne finde ich es passend und gut gelungen.

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Rätsel um Jerome
von Sylvia Mangl aus Wien am 28.07.2016

Jule Sommer hat es geschafft. Nach vielen Anfragen und langer Wartezeit hat sie endlich einen Termin bei Sebastian Winter, dem Tontechniker der legendären Band „Klarstein“, deren Frontmann Anfang der Achziger Jahre im eigenen Studio erschossen aufgefunden wurde. Sein Tod konnte nie restlos geklärt werden, seine mutmassliche Mörderin ist spurlos... Jule Sommer hat es geschafft. Nach vielen Anfragen und langer Wartezeit hat sie endlich einen Termin bei Sebastian Winter, dem Tontechniker der legendären Band „Klarstein“, deren Frontmann Anfang der Achziger Jahre im eigenen Studio erschossen aufgefunden wurde. Sein Tod konnte nie restlos geklärt werden, seine mutmassliche Mörderin ist spurlos verschwunden. Winter ist der einzige, der Bescheid weiß, doch der lebt seit Jahrzehnten abgeschottet auf einer griechischen Insel. Und nun hat er sich bereiterklärt, Jule ein Interview zu geben. Jule ist bis zuletzt nicht sicher, ob sie auch wirklich vorgelassen wird und kann es nicht fassen, als sie ihm tatsächlich gegenübersteht, Winter ist bereit zu reden, allerdings zu seinen Bedingungen. Er ist bereit, ihr die gesamte Geschichte von „Klarstein“ zu erzählen und Jule lässt sich auf ihn ein. Es ist dies ein Buch, dass – was selten genug vorkommt – hält, was die Leseprobe versprochen hat. Es packt vom Anfang bis zur letzten Zeile. Die Sprünge zwischen der gegenwärtigen Interviewsituation und den Geschehnissen von den späten Siebziger- bis zu den frühen Achzigerjahren sind gut gemacht und man verliert niemals den Faden. Die einzelnen Charaktere sind überaus plastisch dargestellt, sodass man schon die eine oder andere Vorliebe entwickelt. So war mir der charismatische Jerome äusserst unsympathisch. Das Cover finde ich eigenwillig, aber sehr passend zu den Siebzigern. Ich würde dieses Buch unbedingt weiterempfehlen.

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Spannende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkrath am 27.07.2016

Die junge und erfolgreiche Reporterin Jule Sommer arbeitet für ein Musik Trend Magazin und nimmt den Auftrag an den in Griechenland lebenden, früheren Tontechniker der Band Klarstein, Sebastian Winter, zu interviewen. Ihr Ziel ist es die wirklichen Hintergründe zu dem Mord an Jerome, den Sänger der Band, herauszufinden. Allerdings... Die junge und erfolgreiche Reporterin Jule Sommer arbeitet für ein Musik Trend Magazin und nimmt den Auftrag an den in Griechenland lebenden, früheren Tontechniker der Band Klarstein, Sebastian Winter, zu interviewen. Ihr Ziel ist es die wirklichen Hintergründe zu dem Mord an Jerome, den Sänger der Band, herauszufinden. Allerdings dauert es recht lange bis sie seine Erlaubnis dazu bekommt doch dank ihrer Beharrlichkeit hat Jule nach mehrfachen Anfragen seine Zustimmung zu diesem Interview. Bei ihm angekommen erlebt sie eine Überraschung nach der anderen. Stück für Stück erfährt sie in Gesprächen mit Sebastian wie es sich damals abgespielt hat: der Kauf der alten Villa, die Findung der Band, die Einzüge der Bandmitglieder in die Villa, die Aufnahme von Sebastian in das Team der Band als Tontechniker, die ersten Erfolge bis hin zum großen Erfolg der Band. Aber wie meist im Leben kommt es zu Spannungen und Auseinandersetzungen, Freude und Kummer sind meist nah beieinander. Der Leser wird in eine spannende Zeitreise von Ende der siebziger bis hin in die heutige Zeit rund um das Leben von Sebastian und den Band Mitgliedern einbezogen. Dem Autor Michael Düblin sind die Übergänge von der heutigen Zeit / dem Interview in die damaligen Geschehnisse hervorragend gelungen. Bevor ich das Buch las erschien mir das Cover etwas nichtssagend doch nachdem ich die Geschichte nun kenne finde ich es passend und gut gelungen.

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Sehr zu empfehlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 04.07.2016

Das Cover ist gelungen und paßt zum Titel und Buchinhalt. Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ganz abgesehen von dem Sprachstil des Autors, der mir sehr gefallen hat, läßt der Inhalt des Buches durch seine Spannung und vielen Wendungen mein Leserherz höher schlagen. Als Roman angekündigt, ist es doch... Das Cover ist gelungen und paßt zum Titel und Buchinhalt. Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ganz abgesehen von dem Sprachstil des Autors, der mir sehr gefallen hat, läßt der Inhalt des Buches durch seine Spannung und vielen Wendungen mein Leserherz höher schlagen. Als Roman angekündigt, ist es doch gleichzeitig auch ein Kriminalroman, bei dem der Leser die Lösung erst ganz zum Schluß erfährt. Das Interview der Musikjournalistin Jule Sommer mit dem Tontechniker der Band "Klarstein" soll Aufschluß geben, wer in den 70er Jahren Jerome, den Sänger der Band, umgebracht hat. Hierfür kommen allem Anschein nach nur zwei Personen in Betracht, und Jule Sommer weiß nicht, ob der Tontechniker Sebastian Winter nicht evtl. selbst der Mörder oder nur ein Zeuge ist. Sebastian Winter gibt nichts zu und streitet nichts ab, so daß das Interview die Journalistin an ihre Grenzen führt. Wer ein wirklich gutes Buch lesen möchte, dem ist "der kalte Saphir" zu empfehlen.

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Krimi in der Musikszene
von einer Kundin/einem Kunden aus Kleinkarlbach am 21.09.2016

Das Buch kam bei mir an und ich konnte mich gar nicht mehr erinnern, worum es ging. Passiert mir selten, woran lag das ? Aha. Musikbands als Thema. Da ich nie ein Radio, Tonbandgerät oder Cassettenrekorder hatte, ging das alles an mir leider vorbei. Entsprechend fremd war mir die... Das Buch kam bei mir an und ich konnte mich gar nicht mehr erinnern, worum es ging. Passiert mir selten, woran lag das ? Aha. Musikbands als Thema. Da ich nie ein Radio, Tonbandgerät oder Cassettenrekorder hatte, ging das alles an mir leider vorbei. Entsprechend fremd war mir die Welt der Bands, die Musikszene, soweit es im Buch eine Rolle spielt. Das Cover finde ich schon ein Hingucker, ungewöhnlich, erinnert eher an eine Betriebsanleitung. Da nimmt man doch das Buch gerne mal in die Hand und schaut worum es geht. Um die Band Klarstein, um Herrn Winter und Frau Sommer. Schmunzel, aber die Namen sind so gewählt worden. Klarstein erinnert sogar einen Musikmufflon wie mich an Rammstein und warum heisst die Musikjournalistin Sommer und der suspekte Tontechniker Winter? Alles in allem lässt sich das Buch gut lesen und vor allem mal ein THintergrundthema, das man nicht so oft in Kriminalgeschichten findet.

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Zwei, die sich belauern
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 02.09.2016

Eine Journalistin, die sich die Story ihres Lebens erhofft und ein Interviewpartner, ehemaliges Bandmitglied von „Klarstein“, der die Journalistin an ihre Grenzen bringt. Dies sind die Hauptzutaten für Michael Düblins Roman. Nebenbei wird noch ein Mord aufgeklärt, der innerhalb der Band passiert ist, aber schon Jahrzehnte zurückliegt. Doch die... Eine Journalistin, die sich die Story ihres Lebens erhofft und ein Interviewpartner, ehemaliges Bandmitglied von „Klarstein“, der die Journalistin an ihre Grenzen bringt. Dies sind die Hauptzutaten für Michael Düblins Roman. Nebenbei wird noch ein Mord aufgeklärt, der innerhalb der Band passiert ist, aber schon Jahrzehnte zurückliegt. Doch die „Ermittlung“ verkommt fast zur Nebensache, widmet sich der Autor doch intensiv den Gefühlswelten der beiden Protagonisten und ihrer sich scheinbar stets verändernden Beziehung zueinander. Jule Sommer ist redlich bemüht, Sebastian Winter auszuhorchen und ihn trotzdem frei erzählen zu lassen, was sich zu den so erfolgreichen Zeiten zwischen den Musikern ereignete. Alles befindet sich im Wechsel: das Wetter rund um Winters Anwesen in Griechenland, die Initiative der Gesprächspartner sowie Wohlbefinden der beiden und die Einschätzung, die sie vom jeweils anderen haben. Darf Jule ihm nun glauben? Ist sie eine ernstzunehmende Gegnerin für einen so gewandten Erzähler wie ihn? Und ist Winter ernsthaft an der Wahrheit interessiert oder nur an ihrem Körper? Zu den kleinen Psychospielchen, die die beiden zwischen Pool, Flipperkasten und Aufnahmegerät austragen, passt auch der kleine „Trick“ mit den Namen der beiden sehr gut. Und obwohl er manchmal schon bildlich an der Klippe steht, kann der Autor gut vermeiden, doch zu sehr in Klischees abzudriften, die sehr oft dann lauern, wenn Mann und Frau so aufeinanderprallen. Überrascht hat mich das Ende, teilweise wegen des Inhalts aber viel mehr der Gestaltung wegen. So, wie es ist, wäre sogar eine Fortsetzung denkbar, was ich aber nicht vermute. Dann müssten viele Details noch aufgeklärt werden und einige Fäden zusammengebracht werden. Schön ist auf jeden Fall, dass Jule und Winter doch irgendwie zu einem stummen Einverständnis kommen, was die Geschichte und ihre Folgen betrifft. Hinter der Person Jules hätte ich insgesamt noch mehr Tiefe vermutet, was aber schwierig geworden wäre, da Winter viel Raum für sich beansprucht. Er ist für mich bis zum Schluss kein voll greifbarer Charakter, hat viele Ecken und Kanten, ist streitbar und dann wieder ein Ruhepol. Aber zu einem möglichen Mörder passt das wohl, dass man ihn nie ganz einschätzen kann und sich nahezu parallel zu Jule beim Lesen so seine Gedanken über diesen seltsamen „Kauz“ macht. Wer sich hier ein packendes „Mörder-Interview“, ähnlich wie eine Befragung vor Gericht wünscht, wird sicher teilweise enttäuscht. Natürlich geht es um eine Rückschau und eine Aufklärung, doch Winter darf ausreden, monologisieren und erzählt nicht nur Geschichten von damals. Nur zwischendurch gibt es einige spannungsgeladene Frage-Antwort-Momente. Wer sich von Winter aber gemütlich durch die Geschichte tragen lässt, lernt ganz nebenbei noch vieles über Aufnahmetechnik und die Musikbranche.

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Zwei, die sich belauern
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 02.09.2016

Eine Journalistin, die sich die Story ihres Lebens erhofft und ein Interviewpartner, ehemaliges Bandmitglied von „Klarstein“, der die Journalistin an ihre Grenzen bringt. Dies sind die Hauptzutaten für Michael Düblins Roman. Nebenbei wird noch ein Mord aufgeklärt, der innerhalb der Band passiert ist, aber schon Jahrzehnte zurückliegt. Doch die... Eine Journalistin, die sich die Story ihres Lebens erhofft und ein Interviewpartner, ehemaliges Bandmitglied von „Klarstein“, der die Journalistin an ihre Grenzen bringt. Dies sind die Hauptzutaten für Michael Düblins Roman. Nebenbei wird noch ein Mord aufgeklärt, der innerhalb der Band passiert ist, aber schon Jahrzehnte zurückliegt. Doch die „Ermittlung“ verkommt fast zur Nebensache, widmet sich der Autor doch intensiv den Gefühlswelten der beiden Protagonisten und ihrer sich scheinbar stets verändernden Beziehung zueinander. Jule Sommer ist redlich bemüht, Sebastian Winter auszuhorchen und ihn trotzdem frei erzählen zu lassen, was sich zu den so erfolgreichen Zeiten zwischen den Musikern ereignete. Alles befindet sich im Wechsel: das Wetter rund um Winters Anwesen in Griechenland, die Initiative der Gesprächspartner sowie Wohlbefinden der beiden und die Einschätzung, die sie vom jeweils anderen haben. Darf Jule ihm nun glauben? Ist sie eine ernstzunehmende Gegnerin für einen so gewandten Erzähler wie ihn? Und ist Winter ernsthaft an der Wahrheit interessiert oder nur an ihrem Körper? Zu den kleinen Psychospielchen, die die beiden zwischen Pool, Flipperkasten und Aufnahmegerät austragen, passt auch der kleine „Trick“ mit den Namen der beiden sehr gut. Und obwohl er manchmal schon bildlich an der Klippe steht, kann der Autor gut vermeiden, doch zu sehr in Klischees abzudriften, die sehr oft dann lauern, wenn Mann und Frau so aufeinanderprallen. Überrascht hat mich das Ende, teilweise wegen des Inhalts aber viel mehr der Gestaltung wegen. So, wie es ist, wäre sogar eine Fortsetzung denkbar, was ich aber nicht vermute. Dann müssten viele Details noch aufgeklärt werden und einige Fäden zusammengebracht werden. Schön ist auf jeden Fall, dass Jule und Winter doch irgendwie zu einem stummen Einverständnis kommen, was die Geschichte und ihre Folgen betrifft. Hinter der Person Jules hätte ich insgesamt noch mehr Tiefe vermutet, was aber schwierig geworden wäre, da Winter viel Raum für sich beansprucht. Er ist für mich bis zum Schluss kein voll greifbarer Charakter, hat viele Ecken und Kanten, ist streitbar und dann wieder ein Ruhepol. Aber zu einem möglichen Mörder passt das wohl, dass man ihn nie ganz einschätzen kann und sich nahezu parallel zu Jule beim Lesen so seine Gedanken über diesen seltsamen „Kauz“ macht. Wer sich hier ein packendes „Mörder-Interview“, ähnlich wie eine Befragung vor Gericht wünscht, wird sicher teilweise enttäuscht. Natürlich geht es um eine Rückschau und eine Aufklärung, doch Winter darf ausreden, monologisieren und erzählt nicht nur Geschichten von damals. Nur zwischendurch gibt es einige spannungsgeladene Frage-Antwort-Momente. Wer sich von Winter aber gemütlich durch die Geschichte tragen lässt, lernt ganz nebenbei noch vieles über Aufnahmetechnik und die Musikbranche.

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Vergangenheitsbewältigung
von einer Kundin/einem Kunden aus Seligenstadt am 26.08.2016

Inhalt: In den späten 1970er Jahren hatte die Berliner Band Klarstein großen Erfolg. Ihre erste Single mit dem Titel Sommer stürmte die Charts und man dachte, den Aufstieg könnte niemand mehr aufhalten. Doch dann wird der Sänger Jerome erschossen und die Band Klarstein verschwand so schnell wie sie ehemals aufgestiegen... Inhalt: In den späten 1970er Jahren hatte die Berliner Band Klarstein großen Erfolg. Ihre erste Single mit dem Titel Sommer stürmte die Charts und man dachte, den Aufstieg könnte niemand mehr aufhalten. Doch dann wird der Sänger Jerome erschossen und die Band Klarstein verschwand so schnell wie sie ehemals aufgestiegen war. Die aufstrebende Journalistin Jule Sommer will nun nach 40 Jahren dem Geheimnis um die Band auf die Spur kommen und setzt alles daran mit dem früheren Tontechniker der Band ins Gespräch zu kommen. Schließlich bekommt sie das erwünschte Interview von Sebastian Winter. Dieser nimmt sie mit auf eine beklemmende Reise in die Vergangenheit. Meine Meinung: Die Geschichte hat mir gut gefallen. Die Handlung besteht aus zwei Strängen, einmal im hier und jetzt, als Jule Sommer Sebastian Winter interviewt und aus den Rückblenden in die Vergangenheit, wo Sebastian Winter die ganze Geschichte der Band Klarstein erzählt. Die Geschichte ist insgesamt recht stimmig und sehr detailliert und nachvollziehbar erzählt. Die Ereignisse haben mich schnell fesseln können. Besonders hervorhebenswert finde ich, dass man den Song der Band Klarstein kostenlos downloaden kann, dies schafft noch einen persönlicheren Bezug zu diesem Roman. Auch die Gestaltung des Buchumschlages passt wunderbar zum Inhalt. Besonders gut gefällt mir außerdem das handliche Buchformat.

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Interessante Mischung aus Krimi und Musikgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 21.08.2016

Berlin, 1977: In einer alten Villa findet die Band Klarstein zueinander. Die Mitglieder schaffen es, mehrere Hits in die Charts zu bringen. Leader der Band ist der charismatische Jerome, der in der Neujahrsnacht 1981/1982 erschossen aufgefunden wird. Der genaue Ablauf wurde damals jedoch nicht herausgefunden. 2015 will eine Musikjournalistin... Berlin, 1977: In einer alten Villa findet die Band Klarstein zueinander. Die Mitglieder schaffen es, mehrere Hits in die Charts zu bringen. Leader der Band ist der charismatische Jerome, der in der Neujahrsnacht 1981/1982 erschossen aufgefunden wird. Der genaue Ablauf wurde damals jedoch nicht herausgefunden. 2015 will eine Musikjournalistin in einem Interview mit einem der Bandmitglieder das Geschehen von damals erfahren. Wird ihr das gelingen? Sebastian Winter jedenfalls inszeniert das Gespräch nach seiner Vorstellung, es ist jedoch klar, dass er ihr die Geschichte erzählen möchte. In Rückblenden lässt er die Vergangenheit wieder auferstehen, die Erfolge der Band, die Verflechtungen der Mitglieder und die Ereignisse der entscheidenden Nacht. Durch die eher kurzen Kapitel liest sich das Buch sehr flüssig. Der Schreibstil lässt viel Spannung aufkommen, die durch einige Wendungen hoch gehalten wird. Wer war der Täter, was war sein Motiv? Mit Jule Sommer fiebert der Leser das Geschehen mit, überlegt, verwirft bisherige Annahmen. Ein bisschen gestört hat mich das äußerst offen geratene Ende. Das Buch ist eine interessante Mischung aus Krimi und Musikgeschichte.

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