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Aimé Césaire

Aimé Césaire war ein afrokaribisch-französischer Schriftsteller und Politiker. Er gilt als einer der Mitbegründer der Négritude, trat für die kulturelle Selbstbehauptung der Kolonisierten ein und solidarisierte sich mit den »Unterdrückten der Erde«: »Ich bin Angehöriger der Rasse der Unterdrückten.«
Césaires Werk umfasst Gedichtbände, Theaterstücke und Essays, die in viele Sprachen übersetzt wurden.

Ein Mensch, der schreit von Aimé Césaire

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Ein Mensch, der schreit
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» Das größte poetische Monument unserer Zeit« (André Breton) in neuer Übersetzung. Ein einzigartiges Poem antikolonialer Selbstermächtigung.

Aimé Césaire verband in seinem einzigartigen und umfangreichen lyrischen Werk die Kultur der Schwarzen in der Karibik mit den unterschiedlichsten Traditionen der französischen Dichtung, ausgehend von Mallarmé und Rimbaud bis zu den freiesten Werken der Surrealisten. So erschuf er sich eine in ihrem Bilder- und Erfindungsreichtum unvergleichliche Sprache, in der er das Leben auf Martinique farbenreich schilderte und die Poesie ganz in den Dienst seines lebenslangen Kampfes gegen Kolonialismus und Rassismus stellte. Jedes seiner Gedichte in der von Klaus Laabs zusammengestellten und kongenial übersetzten Auswahl ist Dekolonialisierung in actu – und gerade heute, da Revisionismen und Rassismus sich mehr und mehr Gehör verschaffen, von allerhöchster Aktualität.

Ein Gespräch, das Daniel Maximin mit dem Dichter über dessen Poetologie führte, und ein ebenso sachkundiger wie aktivistischer Essay in Stichworten von Klaus Laabs beschließen diese bislang umfassendste deutschsprachige Werkauswahl und laden ein, einen der bedeutendsten Schriftsteller und Intellektuellen des 20. Jahrhunderts neu zu entdecken.

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