AR

Arthur Rundt

Arthur Rundt, 1881 in Kattowitz/PL – 1939 in New York; Autor, Journalist, Regisseur, Theaterdirektor. Ab 1912 Co-Intendant der Freien Wiener Volksbühne. 1923 erstes Reisebuch über Palästina. Ab 1924 als Korres­pondent für verschiedene Zeitungen, u. a. für den Hamburger Anzeiger, Reisen in die USA und Kanada. 1926 »Amerika ist anders«, 1932 das Russland-Reisebuch »Der Mensch wird umgebaut« bei Rowohlt. Der Roman »Marylin« wurde 1928 als Fortsetzungsroman in der Neuen Freien Presse abgedruckt..
Der Herausgeber, Primus-Heinz Kucher, lehrt neuere deutsche Literatur an der Universität Klagenfurt; u.a. Forschungsprojekte zu den 1920er-Jahren, mehrmals Gastprofessor an europäischen sowie an US-Universitäten. Letzte Buchveröffentlichung: »Vergessene Moderne – verdrängte Avantgarde« (2016)..
Der Herausgeber, Primus-Heinz Kucher, lehrt neuere deutsche Literatur an der Universität Klagenfurt; u.a. Forschungsprojekte zu den 1920er-Jahren, mehrmals Gastprofessor an europäischen sowie an US-Universitäten. Letzte Buchveröffentlichung: »Vergessene Moderne – verdrängte Avantgarde« (2016).

Marylin von Arthur Rundt

Zuletzt erschienen

Marylin

Marylin

Buch (Gebundene Ausgabe)

ab 14,99€

Der Architekt Philip Garrett führt ein unbeschwertes Leben in Chicago. Bis er eines Tages im Hochbahnzug eine junge Frau entdeckt, in die er sich sofort unsterblich verliebt. Fortan hat er nur noch Augen für Marylin, auch wenn sie sich seinen Annäherungen zunächst noch zu entziehen versucht. Und auch als sie endlich verheiratet sind und sich ein gemütliches Leben in New York eingerichtet haben, spürt er stets, dass Marylin etwas vor ihm verbirgt. Mit der lange herbeigesehnten Geburt ihres gemeinsamen Kindes kommt die Wahrheit endlich ans Licht –das denkt Philipp zumindest ...

Als Marylin 1928 als Fortsetzungsroman in der Neuen Freien Presse erschien, stand Arthur Rundt hoch im Kurs bei den Wienern. Zwei Jahre zuvor war sein Reisebuch Amerika ist anders erschienen, auch seinen Roman Marylin siedelte der Journalist und Theaterkritiker im Land der unbegrenzten Möglichkeiten an, darin räumte er gründlich mit den Amerika-Vorstellungen der deutschsprachigen Leser auf, schilderte vielmehr »eher graue Seiten des American Dream« (Herausgeber Primus-Heinz Kucher) und einen im ganzen Land schwelenden (Alltags-)Rassismus, der von allen einfach hingenommen wird und bekanntlich auch heute nichts an Aktualität verloren hat, sondern angesichts der neueren Entwicklungen weiter eskalieren dürfte. Was Arthur Rundt mit »Marylin« gelungen ist, ist beispiellos: Es ist Gesellschaftsdrama, Großstadtroman, Liebesgeschichte, Rassismuskritik und Amerikabuch in einem.

Alles von Arthur Rundt