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Artur Kilian Vogel

Artur Kilian Vogel, geboren 1953, begann schon mit zwanzig Jahren für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen zu schreiben. 1978 wurde er Produzent, später Polizei- und Gerichtsreporter beim Zürcher «Tages-Anzeiger», dann Korrespon- dent in London. Von 1988 bis 1996 arbeitete er als Korrespondent im Nahen Osten; 2007 wurde er Chefredaktor der Berner Tageszeitung «Der Bund».
Artur Kilian Vogel veröffentlichte mehrere Sachbücher, zuletzt den Bestseller «Eine Weltreise durch die Schweiz». Seit der Publikation seines ersten Romans «Der Keller in der Kirchgasse» 2014 hat er sich zudem als spannender und origineller Erzähler etabliert.
«Der Zeitungsmann, dem die Sprache verloren ging» ist sein vierter, «Gnadenhochzeit» sein fünfter veröffentlichter Roman. Vogel lebt in Bern und ist Vater von zwei erwachsenen Töchtern.

Gnadenhochzeit von Artur Kilian Vogel

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Gnadenhochzeit
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Sommer 1984. In Genf trifft sich die Sippe zur Feier des siebzigsten Hochzeitstages von Grossvater Henri und Grossmutter Gabrielle Corbaz-de Blanchard. Kinder und Enkel des greisen Paares sind aus der Waadt, dem Wallis, aus Bern, Luzern, Baden und der Ostschweiz, aus Frankreich und Schottland angereist. Der Deutschschweizer Familienzweig hat sich in vier Generationen aus der schreienden ländlichen Armut des Bernbietes emporgearbeitet; bei den Welschen ist es eher umgekehrt: Genfer Patrizier und Waadtländer Grossbürger riskieren den Abstieg, weil sie träge geworden sind. Die Familie verspeist ein lukullisches Mahl und trifft sich zwischen den Gängen in wechselnden Gruppierungen im Garten zum Rauchen und Tratschen. Dabei kommen allmählich die schmutzigen und peinlichen Geheimnisse ans Tageslicht, welche der Clan jahre- und jahrzehntelang geflissentlich unter dem Deckel gehalten hat.

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