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Bernd Klewitz

Bernd Klewitz, Dr. habil., ist Fremdsprachenlehrer und Privatdozent mit den Arbeitsschwerpunkten wissenschaftsorientiertes Lehren von Englisch als Fremdsprache in unterschiedlichen Kontexten und bilingualen Domänen - insbesondere den Fächern Geschichte und Politik. Als Berater und Regionalkoordinator des Hessischen Kultusministeriums in Wiesbaden unterstützte er die Einführung des Kerncurriculums Sprache und beriet Schulleitungen bei der Umsetzung kompetenzorientierter Unterrichtskonzepte. An den Universitäten Göttingen und Jena leitete er Seminare zu Scaffolding und CLIL, und er publiziert Lehr- und Handbücher mit den Schwerpunkten authentisches Sprachenlernen und Instructional Scaffolding; in Fachvorträgen, Webinars und der Mitarbeit im hessischen Netzwerk bilingualer Schulen präsentiert er regelmäßig Learnscapes und Lernaufgaben für die bilinguale Unterrichtspraxis.
Bilingual Unterrichten - CLIL Fachdidaktik von Bernd Klewitz

Zuletzt erschienen

Bilingual Unterrichten - CLIL Fachdidaktik

Bilingual Unterrichten - CLIL Fachdidaktik

Buch (Taschenbuch)

ab 39,90€

Bernd Klewitz plädiert in seiner facettenreichen, fundierten Darstellung für die stärkere Vernetzung von Inhalt und Sprache in einer kombinierten Unterrichtsstrategie. Dabei steht die Vertiefung der Inhalte selbst für ihn an erster Stelle, denn – in Analogie zur Theorie des Weimarer Bauhauses form follows function – geht es im bilingualen Sachfachunterricht darum, die Sprachmittel und deren methodische Umsetzung von den zu vermittelnden Inhalten abhängig zu machen: language follows content.

Gleichwohl stellt der Autor auf der Grundlage eines wissenschaftsbasierten, multiperspektivischen Ansatzes die sprachlichen Belange in der gebotenen Ausführlichkeit dar. Sie erscheinen in enger Verbindung zu den Inhalten der gängigen Fächer des bilingualen Unterrichts, nämlich den Sozialwissenschaften, Geographie und Geschichte. In 10 Kapiteln zeigt B. Klewitz effektive, teils neue Unterrichtsstrategien auf, die sich auf die meisten anderen Sachfächer übertragen lassen. Außerdem wirbt er für Literary CLIL, einen bilingualen Literaturunterricht, der noch nicht die Verbreitung findet, die ihm eigentlich gebührt.

Die Grundlage aller Überlegungen und Vorschläge sind die unterschiedlichen, von den einschlägigen Forschungsrichtungen unterstützten Sichtweisen, die der Autor vorstellt und bewertet – freilich nicht ohne Lehrpersonen Raum für eigene Entscheidungen im Rahmen des jeweiligen Lernkontexts zu lassen.

Prof. Dr Inez De Florio-Hansen, Universität Kassel

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