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Carl Einstein (Hrsg.)

Seit 1912 arbeitete der Kunsthistoriker und Schriftsteller Carl Einstein für die expressionistische Zeitschrift Die Aktion. Für die literarische und expressionistische Avantgarde hat er von Beginn an mit seinen Werken einige der originellsten Positionen bezogen. Als einer der ersten Kunsthistoriker setzte sich Einstein intensiv mit der "Kunst der Primitiven" auseinander und veröffentlichte das Buch die "Negerplastik" (1915). Darin verteidigt er die "primitive" Kunst der Afrikaner gegen die rassistischen Vorurteile Europas. In diesem Zusammenhang steht seine Auswahl "Afrikanischer Legenden". Sein literarisches und kunsthistorisches Raffinement faszinierte Braque, Malraux, Gide, Kandinsky und Picasso, die zu seinen Freunden gehörten.
Bild: Anita Rée Carl Einstein, Öl auf Leinwand, 1921.

Bebuquin von Carl Einstein (Hrsg.)

Zuletzt erschienen

Bebuquin
  • Bebuquin
  • Buch (Taschenbuch)

Im Zentrum von Carl Einsteins 1912 veröffentlichter Erzählung steht der nur vage skizzierte junge Mann Bebuquin, der eine Reihe sprunghaft-fantastischer Ereignisse erlebt. Der Autor selbst nannte als Ziel des Buches, »mit der Willkür die Kausalität zu beschämen«, Handlungslogik und psychologische Zeichnung interessierten ihn dabei nicht. Der experimentelle Text beeinflusste u. a. den Dadaisten Hugo Ball und Gottfried Benn in seiner expressionistischen Frühphase.

Alles von Carl Einstein (Hrsg.)