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Christian Meyer-Landrut

Christian Meyer-Landrut, 1964 in Düsseldorf geboren. Seine Mutter wuchs in der Mark Brandenburg auf; fest eingefügt in den preußischen Landadel. Sein Vater war Kind einer baltischen Kaufmannsfamilie aus Reval (Tallin). Der Autor ist freischaffender Architekt und betreibt seit 1997 ein Architekturbüro in Weimar mit dem Schwerpunkt im Industriebau. Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit ist sein ehrenamtliches Engagement für ihn wesentlich: Seit 2016 ist er als Johanniter-Ritter ehrenamtlicher Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe Sachsen-Anhalt/ Thüringen. Er ist Geschichtenerzähler, zeichnet, kocht, schreibt, fantasiert aus Liebe zum Leben immer suchend.... Er ist verheiratet und hat drei erwachsenen Kinder

Coronata von Christian Meyer-Landrut

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Coronata
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"Corona oder Coronata, also wird von den Italienern dieses Zeichen genennet, welches, wenn es über gewisse Noten in allen Stimmen zugleich vorkommt, ein allgemeines Stillschweigen, oder eine Pausam generalem bedeutet." Aus Johann Gottfries Walther, Musicalisches Lexicon, Leipzig 1732, Seite 186

33 Gesänge in Corona Zeiten. 33 Texte an 33 Tagen im Lockdown- in den Zeiten der Pandemie. Pandemien sind nicht mehr in unserem kollektiven Gedächtnis präsent. Die Spanische Grippe wurde vom ersten Weltkrieg überschrieben. Die asiatische Grippe in den 50ziger Jahren durch die frischen Ereignisse des 2. Weltkrieges überschattet. Deshalb trifft uns diese Pandemie mit der gesamten Wucht. Unsicherheit, Misstrauen und Tod. Urängste werden wach. Das Leben scheint aus den Fugen zu geraten.
33 Gesänge vom 16. März bis zum 17. April- in die Passionszeit hinein und über Ostern hinweg. Die Furcht vor der Ansteckung, die Reproduktionszahl R, die zahlen der John-Hopkins-Universität, die Virologen schweben über allem.
33 Stunden zwischen Jesu Tod und seiner Auferstehung nach 33 Lebensjahren. 33 Jahre währte die Königsherrschaft Davids in Jerusalem.
Dies Pandemie wird sich in unser Gedächtnis einschreiben, für die nächsten 33 Jahre. Reinigt unser Hirn gleich der Reinigungszeit einer Wöchnerin nach der Geburt eines Knaben und entspricht damit der spirituellen Reinigungszeit von 33 Tagen.
In 33 Gesängen, denen ich Bilder entgegenstelle werde ich versuchen die Gedankeneinzufangen, die sich in der Stille anschlichen. So spannt sich ein Bogen von erstem ungläubigem Staunen bis hin zum Psalm 33- hier einer Überschreibung des Lobliedes auf Gottes Macht.

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