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Christian Rode

Christian Rode, geboren 1970 in Langenhagen bei Hannover, war über 20 Jahre Lehrer tätig. Nach einer Lehrzeit studierte er Sozialwissenschaften und Lehramt. Während des Studiums jobbte er viele Jahre in einem Motorradladen. In dieser Zeit bereiste er intensiv nahe und ferne Länder mit seinem Motorrad. Er ist verheiratet, hat eine Tochter aus erster Ehe. Zu seiner älteren Tochter, die aus einer früheren Beziehung stammt, hat er bislang keinen Kontakt.
Während seiner Tätigkeit als Lehrer lernte er immer wieder Kinder und Jugendliche kennen, die einen Elternteil nicht kannten. Christian Rode bereist seit über zwei Jahren immer wieder mit Gitarre und Mundharmonika verschiedene Teile Deutschlands & Europas und lernt diese musikalisch als Straßenmusiker kennen.
Soziale Ontologien des Mittelalters von Christian Rode

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Soziale Ontologien des Mittelalters

Soziale Ontologien des Mittelalters

Buch (Kunststoff-Einband)

69,00€

Die Welt der Naturwissenschaften kennt nur materielle Gegenstände, Bäume, Häuser, Organismen, die alle aus Materieteilchen zusammengesetzt sind. Aber erschöpft sich das Inventar unserer Welt in physischen Einzeldingen und deren Eigenschaften? Gibt es nicht auch Geld, Kunstwerke, Gesetze und die Eigenschaften, Bundespräsident oder Briefträger zu sein? Sind diese Gegenstände und Eigenschaften Dinge oder Entitäten sui generis oder lassen sie sich auf naturwissenschaftlich beschreibbare Objekte, auf Atome, Quarks, Elektronen o.ä. zurückführen? Die analytische Philosophie hat in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten das Thema der Ontologie des Sozialen wieder in den Fokus der vorrangig angelsächsischen Diskussion gestellt. Jedoch zeigt ein Blick auf das Mittelalter, dass bereits im 13. und 14. Jahrhundert eine Menge an Texten verfasst wurde, die sich auf verschiedene Weisen mit diesem Thema beschäftigten. Auf welche Weise haben mittelalterliche Autoren das Sein von sozialen Gegenständen, von Gesellschaften und von Institutionen konzipiert? Diese Hauptfrage soll anhand ausgewählter mittelalterlicher Texte (ca. 1260 bis ca. 1350) beantwortet werden. Dabei geht es auch um die Fragen nach der Natürlichkeit der menschlichen Gesellschaft und nach dem Verhältnis des Individuums und dessen Natur zum Ganzen der politischen Gemeinschaft.

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