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Christoph Gerhardt

geboren 1940, Promotion in Hamburg, 1966–1970 Mitarbeiter in Marburg an der 'Willehalm'-Arbeitsstelle, seit 1970 an der Universität Trier. Habilitation 1977, wissenschaftlicher Mitarbeiter bis 2005.
Forschungsschwerpunkte: Überlieferungsgeschichte ausgewählter mhd. Texte, Wolfram von Eschenbach, Naturkunde und -symbolik im Mittelalter, Mhd. Spruchdichtung, Geistliche und weltliche Spiele, Literatur des Spätmittelalters, die 15 Zeichen vor dem Jüngsten Gericht, Erklärung von Werken der bildenden Künste.

Das Münchner Gedicht von den 15 Zeichen vor dem Jüngsten Gericht von Christoph Gerhardt

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Das Münchner Gedicht von den 15 Zeichen vor dem Jüngsten Gericht
  • Das Münchner Gedicht von den 15 Zeichen vor dem Jüngsten Gericht
  • Buch (Taschenbuch)

Die Prophezeiung von den ‘15 Zeichen vor dem Jüngsten Gericht’ war seit dem 7. Jahrhundert ein allgegenwärtiger Bestandteil mittelalterlicher Endzeitvorstellungen. Das im vorliegenden Band neu edierte Gedicht, das von den Herausgebern in das 14. Jahrhundert datiert wird, gestaltet das eschatologische Motiv mit einer in vergleichbaren Texten nicht wieder anzutreffenden Komplexität. Die Einleitung bietet eine Analyse der Handschrift und versucht, deren ‘Gebrauchssituation’ und Entstehungsbedingungen in Augsburg zur Zeit des schwarzen Todes und Judenpogroms nachzuzeichnen. Die Edition ergänzt ein ausführlicher Stellenkommentar. In zwei Anhängen ist die Verbreitung der Zahl 15 als strukturierende Ordnungsgröße in verschiedenartigsten Texten nachgewiesen sowie eine Zusammenstellung von 99 deutschen und niederländischen ‘15 Zeichen’-Texten aufgeführt.

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