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Christoph Raedel

Dr. Christoph Raedel geb. 1971; Theologiestudium in Rostock, Cambridge, Halle (Saale) und Reutlingen; 2002 Promotion an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit einer Arbeit zur methodistischen Theologie im 19. Jahrhundert; seit 2005 Dozent für Evangelische Theologie (Schwerpunkt Dogmatik/Ethik) am CVJM-Kolleg in Kassel; Laienprediger der Evangelisch-methodistischen Kirche.

Gender von Christoph Raedel

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Gender
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Gender: Chancen, Grenzen und Gefahren. Aus dem Einsatz für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist der Kampf um Gleichstellung und Gleichbehandlung aller sexuellen Identitäten geworden. Christoph Raedel, Professor für Systematische Theologie und Ethik an der FTH in Gießen, geht den brisanten Fragen nach: Welche Vorstellungen von Gleichheit und Gerechtigkeit, von Toleranz und Akzeptanz prallen in der Diskussion aufeinander? Welches Menschenbild und welche Weltanschauung erweisen sich als leitend? Wo wird die Gender-Agenda in der Praxis wirksam? Wo sind berechtigte Anliegen und Chancen des „Gender Mainstreaming“ zu erkennen, wo liegen Grenzen und Gefahren? Ist es wirklich angemessen, von einer „Gender-Ideologie“ oder gar von „Genderismus“ zu sprechen?
Ein hochaktuelles Buch, das sachkundig orientiert und differenziert argumentiert. Vor allem fordert Raedel Respekt voreinander ein, weil jeder Mensch das Geschöpf Gottes ist – egal, zu welchen Positionen man am Ende über die Fragen sexueller Vielfalt, sexueller Identität oder der Berechtigung von Geschlechterrollen kommt, und wie man über Ehe und Familie denkt.

Erweiterte Neuauflage, jetzt mit Fragen zur Gruppendiskussion nach jedem Kapitel.

Stimmen zum Buch
Der Autor, Professor für Systematische Theologie an der Freien Theologischen Hochschule Gießen, legt hier eine der m. E. lesenswertesten populären Veröffentlichungen zum Thema „Gender“ vor, wohltuend sachlich, ohne jedwede Pauschalisierung oder unnötige Polemik, dafür jedoch immer klar im Duktus, respektvoll und von einer christlichen Gesamthaltung und theologisch fundierten Perspektive heraus kritisch und standpunktbezogen. Prädikat: Absolut lesenswert!
Christian Meißner in „Evangelische Verantwortung“.
„Gender“ ist eine wahre Fundgrube an Fakten, Zitaten und weiterführender Literatur. Zahlreiche ausführliche Fußnoten sowie eine zwanzigseitige Bibliografie bieten umfassende Orientierung und Information im Labyrinth der Gender-Diskussion. Raedels ausgewogene und sachliche Auseinandersetzung mit der Materie wird der Vielschichtigkeit des Themas in all seinen Aspekten mehr als gerecht.
Katrin Krips-Schmidt in der „Tagespost“
„Gender“ kann ein Augenöffner sein für alle, die sich in die Thematik hineinarbeiten wollen, und ein Nachschlagewerk für Pastoren, Journalisten oder Pädagogen. Der Theologe liefert Argumente, nicht um jeden Streit zu gewinnen, aber um als Christ begründet Zweifel anzubringen am Menschen- und Geschlechterbild, das der Zeitgeist gerade vorgibt.
Moritz Breckner im „Pro Medienmagazin“
Ein Buch, das zur intensiven und differenzierten Beschäftigung mit der Thematik einlädt, eine klare eigene Position einnimmt und mitten in einer gesellschaftlichen Debatte, in der Vereinfachungen, Vorverurteilungen und Gesprächsverweigerung vorherrschen, Sachlichkeit und Fairness beweist.
„Weißes Kreuz“
Christen, die ehrenamtlich oder hauptamtlich in Gemeinden und Organisationen Verantwortung tragen, sollten dieses Buch gelesen haben. Das Buch ist bewundernswert sachlich geschrieben. Bewundernswert, weil der Stoff zu polemischen, ja sarkastischen Stellung-nahmen geradezu provoziert. Christoph Raedel lässt sich nicht zur Polemik verführen, sondern untersucht und beschreibt im ersten Teil seines Buches unter der Überschrift „Von Geschlechtertheorien und Gleichstellungspolitik“ die verschiedenen Positionen sorgfältig. Im zweiten Teil bietet er unter der Überschrift „Menschsein in Beziehungen – Vor Gott leben, Gemeinschaft gestalten“ eine solide biblisch-theologische Bewertung und schließt im 10. Kapitel mit der Frage „Was können wir tun?“. Dabei gibt er wertvolle Anregungen für die Bereiche Gesellschaft und öffentlicher Raum, Familie und persönliches Umfeld, Arbeitswelt, Schule und Ausbildung, akademischer Bereich, Kirchen und Gemeinden.
Ulrich Parzany
Christoph Raedel hebt mit diesen Buch die Auseinandersetzungen um Gender auf ein neues Niveau. An die Stelle umfassender Totalkritik tritt eine umsichtige Unterscheidung verschiedener Konzepti-onen von Gender in Politik und Wissenschaft. Manches, wie die Kritik an Rollenklischees, wird auch aus evangelikaler Sicht als berechtigt anerkannt. Problematische Übertreibungen werden begründet kritisiert. Auch wenn ich persönlich in vielen Gender-Anliegen noch mehr positive und befreiende Impulse entdecke, freue ich mich über dieses Buch. Es könnte fruchtbarere Debatten als bisher ermöglichen.
Prof. Dr. Thorsten Dietz (Marburg)
Endlich gibt es ein unideologisches und differenziertes theologisches Buch zum Thema Gender. Der Autor schreibt nicht nur kenntnisreich und profiliert, sondern ist vor allem auch um wirkliche Fairness im Umgang mit anderen Positionen bemüht. Man kann nur hoffen, dass dieser Stil in der Gender-Debatte (gerade auch in Kirche und Theologie) Schule macht.
Prof. Dr. Alexander Dietz (Hannover)
Das beste Buch über Gender, das ich kenne. Fundiert und sachlich werden die Hintergründe ausgeleuchtet. Das Buch klärt auf, ordnet ein, deckt auf und gibt Orientierung – ohne polemisch zu werden. Ich wünsche ihm weite Verbreitung.
Prof. Dr. Stephan Holthaus (Gießen)

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