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Katharina Münz

Katharina Münz, 1968 im romantischen Heidelberg geboren, worauf sie ihr Faible für Geschichten mit romantischem Einschlag zurückführt - auch wenn sie dafür mit dem Hochdeutschen bisweilen hadert. Sie liebt den Frühling im Süden, den Sommer im Norden, den Herbst an sich und schneereiche Winter. Mit ihrem Mann lebt sie in einem Haus voller zwei- und vierbeiniger Kinder.

Inmitten dieses Trubels öffnen ihr Bücher willkommene Tore in andere Welten, Zeiten und Köpfe. Sie trägt WIKINGER IM HERZEN und mit ihren Romanen entführt sie ihre Leserinnen und vereinzelte Leser ins Frühmittelalter.

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Fight for Love / Erinnere dich - nicht von Katharina Münz

Zuletzt erschienen

Fight for Love / Erinnere dich - nicht

Fight for Love / Erinnere dich - nicht

Buch (Taschenbuch)

ab 10,99€

Sophie zu Hohenstein, mit dem sprichwörtlichen silbernen Löffel im Mund geboren, studiert an der juristischen Fakultät in Heidelberg. Moral, Ethik und religiöse Überzeugungen bestimmen ihr Handeln - trotzdem bricht Sophie, von ihrem verheirateten Geliebten gedrängt, ihre Schwangerschaft ab. Als er mit ihr Schluss macht, liegt ihr Leben in Scherben.
Raik Kronauer beißt sich irgendwie durch, nachdem er bei einem Einsatz in Afghanistan verwundet wurde. Außer seinem Hund gibt es niemanden mehr in seinem Leben und das bevorstehende Weihnachtsfest ist ihm egal.
Aber dann steht da plötzlich diese junge Frau auf den Bahngleisen, eine S-Bahn rast heran – und Raik handelt entsprechend dem Eid, den er einst geschworen hat.
Wer kann auch ahnen, dass Sophie bei Raiks Rettungsaktion ihr Gedächtnis verliert?

Das Nächste, was ich wahrnehme, sind Schritte.
Schwere, gleichmäßige Schritte, die näherkommen.
Ich atme unterdrückt, stelle mich weiterschlafend und blinzele unter den Wimpern hervor.
Ja, ein Mann. Ein – bis auf ein lässig um seine Hüften geschlungenes Handtuch – nackter Mann. Er läuft rechts von dem Bett, in dem ich liege, vorbei, bleibt am Fußende vor einem Kleiderschrank stehen und öffnet, mir den Rücken zugewandt, eine Schranktür.
Das … Ich empfinde Verwirrung.
Er nimmt meine Anwesenheit gar nicht wahr, während er in den Fächern kramt. Das, was er sucht, scheint sich gut zu verbergen, denn ich erhalte die ausgiebige Gelegenheit, seine rückwärtige Partie anzusehen.
Ich lasse meinen Blick von oben beginnend über ihn wandern: Kurzes, nasses Haar, von dem einzelne Tropfen über einen für einen Mann recht schlanken Hals herabrinnen.
Der Rücken, der sich von breiten, muskulösen Schultern zu schmalen Hüften verjüngt, die beachtlichen Wölbungen seiner Oberarme … Der Anblick ist jetzt nichts, was mich direkt abstoßen würde. Erst recht nicht die Lendengrübchen, die das bei seinen Bewegungen um eine knappe Handbreit herabgerutschte Handtuch offenbart.

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