SG

Steffen Guttenbacher

Prof. Dr. Thomas Köhne studierte von 1989 bis 1993 an der Hochschule St. Gallen (HSG) Wirtschaftswissenschaften mit Vertiefung Risiko-Management und Versicherung. Die Promotion an der HSG erfolgte 1997 bei den Professoren Haller und Farny. Von 1993 bis 2000 arbeitete er am Institut für Versicherungswirtschaft der HSG in Seminaren, Workshops und Beratungsprojekten sowie als Seminarleiter am Europäischen Zentrum für die Bildung im Versicherungswesen. Danach war er knapp zwei Jahre als Leitender Angestellter bei der Hamburg-Mannheimer Versicherungs AG in Hamburg in der Hauptabteilung Vertrieb/Marketing tätig. Von 2001 bis 2008 führte er als geschäftsführendes Vorstandsmitglied das Institut für Versicherungswissenschaften an der Universität Leipzig, wo er von 2003 bis 2008 zugleich als Juniorprofessor lehrte und forschte. Nach Abschluss seiner Habilitationsschrift zum Marketing im strategischen Unternehmensnetzwerk (Gutachter: Professoren Haller, Helten und Sydow) ist er im Februar 2006 von der Universität St. Gallen zum Privatdozenten ernannt worden. Zum 1. Oktober 2008 nahm er einen Ruf der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) zum Professor für Allgemeine BWL, insbesondere Versicherungsbetriebslehre, an und leitet seitdem dort die Fachrichtung Versicherung. Er ist auch Vorsitzender des 2009 gegründeten Instituts für Versicherungswirtschaft an der HWR Berlin. Die derzeitigen Forschungs- und Publikationsschwerpunkte von Thomas Köhne umfassen das Sourcingmanagement im weiten Sinne, d.h. Aspekte wie Make-or-buy, Kooperationen und strategische Versicherungsnetzwerke, Industrialisierung und Economies of scale, sowie das Versicherungsmarketing, insb. Aspekte der Produkt- und Vertriebspolitik. Neben der unternehmensübergreifenden Forschung hat er verschiedene Projekte für Unternehmen aus der Versicherungswirtschaft durchgeführt, insb. zu Fragen der Unternehmensstrategie und -organisation, der Marketing- oder Vertriebsstrategie sowie der Internetpräsenz. In der Lehre baute er einen universitären, versicherungsbezogenen MBA-Studiengang auf und war von 2005 bis 2008 einer der beiden Studiengangsleiter. Seit 2008 ist er für den dualen Bachelorstudiengang BWL/Versicherung an der HRW Berlin verantwortlich, seit 2010 ist er zudem Studiengangsleiter bei der Deutschen Versicherungsakademie (DVA) am Standort Berlin (Studiengang Bachelor of Insurance Management).

Unternehmenssteuerung und Bilanzpolitik im Spannungsfeld der Rechnungslegung nach HGB und IFRS von Steffen Guttenbacher

Zuletzt erschienen

Unternehmenssteuerung und Bilanzpolitik im Spannungsfeld der Rechnungslegung nach HGB und IFRS

Unternehmenssteuerung und Bilanzpolitik im Spannungsfeld der Rechnungslegung nach HGB und IFRS

Buch (Gebundene Ausgabe)

ab 24,00€

Aus dem Wandel vieler Rahmenbedingungen auf dem Versicherungsmarkt ergeben sich nachhaltige Wirkungen auf die Unternehmenspolitik und die externe Rechnungslegung von Schaden-/Unfallversicherungsgesellschaften. Dabei stehen die ökonomische Realität im Versicherungsunternehmen, deren Abbildung in den Jahresabschlüssen und die interne
Unternehmenssteuerung idealerweise in einem ausgewogenen, sich wechselseitig vollständig bedingenden Verhältnis zueinander. Tatsächlich ist dieses „Dreiecksverhältnis“ allerdings durch vielfältige Verwerfungen gekennzeichnet. Guttenbacher analysiert die Zusammenhänge und Spannungsfelder und zeigt die Herausforderungen für (Schaden-/Unfall-)Versicherer in der Unternehmens- und Bilanzsteuerung auf, die sich aus dem Zielbild einer integrierten Unternehmenssteuerung ergeben.

Die vorliegende Arbeit gibt einen hervorragenden Überblick über die Themenbereiche „Wertorientierte Steuerung“, „Rechnungslegung und Bilanzpolitik nach HGB und IFRS“ sowie „Gestaltung und Analyse der ökonomischen Realität“ im Versicherungsunternehmen. Die Schwerpunkte bestehen in der Untersuchung der wechselseitigen Beziehungen dieser Themen untereinander. Dabei trifft Guttenbacher auch Aussagen zur Steuerungsadäquanz der Rechnungslegungsansätze für eine wertorientierte Unternehmensausrichtung, und er leitet mögliche Konsequenzen für Versicherungsunternehmen ab. Bezüglich der Bilanzierung von Versicherungsverträgen nach IFRS wird auch auf die aktuelle Sichtweise des IASB einge-gangen, die im Mai 2007 im Rahmen des Diskussionspapiers zum IFRS 4 (Phase II)
veröffentlicht wurde.

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