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Theodor Mommsen

Theodor Mommsen (1817–1903) gilt als der bedeutendste Altertumswissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Bahnbrechend unter seinen wissenschaftlichen Werken waren unter anderem die Sammlung aller antiken lateinischen Inschriften (Corpus Inscriptionum Latinarum) sowie die für das römische Recht grundlegenden Editionen des Corpus Iuris Civilis und des Codex Theodosianus. Für seine ›Römische Geschichte‹ erhielt er 1903 den Nobelpreis für Literatur..
Karl Christ, 1923 bis 2008, gilt als "Nestor der deutschen Althistorie". Er war bis zu seiner Emeritierung Professor für Alte Geschichte an der Philipps-Universität Marburg. Zu seinem Andenken wird seit 2013 der Karl-Christ-Preis verliehen. Bei der WBG erschien von ihm "Krise und Untergang der Römischen Republik" sowie die Biographie "Hannibal"..
Stefan Rebenich, geb. 1961, studierte Klassische Philologie und Geschichte an der Universität Mannheim sowie Alte Geschichte in Oxford. Nach Stationen an den Universitäten Mannheim, Bielefeld und München ist er seit 2006 Professor für Alte Geschichte und Rezeptionsgeschichte der Antike am Historischen Institut der Universität Bern. Er hat sich neben seiner Habilitationsschrift in zahlreichen Publikationen als Spezialist für die Erforschung von Leben und Werk Theodor Mommsens ausgewiesen.

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