TH

Thorsten Hartmann

Dr. Thorsten Hartmann, geboren 1962, hat an der TU-Hamburg Maschinenbau studiert und trat nach seiner Promotion im Bereich Logistik 1996 in die Festo AG, Esslingen, ein. Nach Funktionen als Projektbeauftragter »KANBAN« und als Leiter »Prozesslenkung Serienzylinder« war er seit 1999 Leiter »Order Fulfilment« bei der Festool GmbH für das Werk in Neidlingen und hier vor allem mit der internen Logistik sowie mit dem operativen Einkauf betraut. Seit April 2001 Prokurist, erfolgte Mitte 2001 die Berufung als Geschäftsführer der Festool Engineering GmbH. Zusätzlich wurde ihm 2007 die Geschäftsführung der Festool GmbH mit der Gesamtverantwortung für die Technik übertragen. Heute Vorstand der TTS Tooltechnic Systems AG & Co. KG, Wendlingen. Der Autor befasst sich seit langem mit dem Produktionssystem von Toyota und gilt als einer der ganz wenigen in Deutschland, der Entsprechendes in allen Facetten umgesetzt hat.

Bestände sind böse von Thorsten Hartmann

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Bestände sind böse

Bestände sind böse

Buch (Gebundene Ausgabe)

ab 29,90€

Was fällt Ihnen als Unternehmer ein, wenn Sie an Produktion und Logistik denken? Schlechte Qualität? Lieferengpässe? Volle Lager? Hohe Kosten? Dann geht es Ihnen trotz allen Aufschwungs so, wie 90 % aller Mittelständler, die bis gestern auch noch nicht vom Boom in Fernost profitierten. Produktion und Logistik machen viel Stress. Am besten: Outsourcen oder ganz weit weg ins Ausland verlagern! Dabei ist es immer dasselbe: Die Produktivität am teuren Standort Deutschland wächst im internationalen Wettbewerb nicht schnell genug. Daher wirtschaftliche Ergebnisse, die lange bei nur 1 oder 2 % Umsatzrendite lagen - wenn denn überhaupt noch richtig Geld verdient wurde. So langsam verblasst das schöne »Made in Germany«.

Zukunft verspricht, in einem »Produktionssystem« zu denken und zu arbeiten. Zunächst kommen Ihnen die japanischen Fremdworte und Kürzel vielleicht komisch vor. Aber solchen Firmen gelingt es mit geringen Beständen, ihren Kunden genau das pünktlich zu liefern, was sie brauchen. Der optimale »Workflow« ist faszinierend, wenn man täglich mit kleinen und großen Katastrophen kämpft. Sie heißen Reklamationen, Terminverschiebungen, Lieferverzögerungen, Teillieferungen, Fehlteile, Maschinenausfälle, mangelhafte Verkaufsprognosen, falsche Produktpolitik, Bestände etc. Kennen Sie das auch?

Von alledem können Sie sich nachhaltig trennen. Aber dann ist in Ihrem Werk kaum noch etwas so, wie es an vielen deutschen Universitäten leider immer noch unverdrossen in der BWL gelehrt wird.

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