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Tina Swoboda

Tina Swoboda, Jahrgang 1984. 2012 Abschluss des Studiums für Konzertfach und Instrumentalpädagogik (Klarinette, KUG Graz). Besuch zahlreicher Meisterkurse, Mitglied der Sommerakademie Pommersfelden, fixes Mitglied des Symphonieorchesters Leibnitz. Derzeit als Instrumentalpädagogin und Landesprüferin des Blasmusikverbandes Steiermark tätig.

Instrumentales Musizieren aus neurowissenschaftlicher Sicht von Tina Swoboda

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Instrumentales Musizieren aus neurowissenschaftlicher Sicht

Instrumentales Musizieren aus neurowissenschaftlicher Sicht

Buch (Taschenbuch)

ab 23,90€

Studien, durchgeführt mit Hilfe von Musikern, bildeten die Grundlage für diverse Forschungen am Gehirn. Musiker/innen beginnen meist vor dem siebten Lebensjahr zu musizieren. Aus diesem Grund sind deutliche Unterschiede im Gehirn gegenüber nichtmusizierenden Personen erkennbar. Bei Musiker/innen sind die linke und rechte Gehirnhälfte stärker miteinander verbunden. Zusätzlich sind gewisse Hirnareale vergrößert. Ausgehend von diesen Erkenntnissen begannen Forscher/innen, sich mit der Fehleranalyse zu beschäftigen. Die Frage, welche Vorgänge im Hirn ablaufen, wenn beim Musizieren Fehler gemacht werden, beschäftigte Expertinnen und Experten. Die Ergebnisse waren ebenso erstaunlich wie bahnbrechend für die Übungsarbeit von Musikerinnen und Musikern sowie die Lehrtätigkeit. Forscher/innen entdeckten, dass das Gehirn bereits siebzig Millisekunden vor Eintreten eines Fehlers diesen bemerkt. Ebenso kann das Gehirn die Wichtigkeit des Fehlers abschätzen. Falsches beziehungsweise fehlerfreies Üben kann Gehirnfehler nach sich ziehen. Falsches Fehlerverhalten hat negative Auswirkungen auf den Körper. Diese zeigen sich in Form von Versagungsängsten und anderen neurowissenschaftlichen Symptomen.

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