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von Kai Westerman

Kai vonWesterman, geb. 1960 in Tübingen. Die Eltern – der Vater war Offizier, die Mutter Werbegrafikerin – mussten mit ihrem Sohn und seinen Geschwistern oft umziehen. Kai von Westerman besuchte das Vinzenz-Pallotti-Kolleg in Rheinbach bis zum Abitur. Seit 1988 arbeitet er als freiberuflicher Kameramann. Mit Frau und Sohn lebt er in Bonn.

Letzte Bilder von der Mauer von von Kai Westerman

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Letzte Bilder von der Mauer

Letzte Bilder von der Mauer

Buch (Kunststoff-Einband)

ab 6,90€

Vor seinen Augen veränderte sich die Welt! Ein westdeutscher Kameramann erlebt den Mauerfall in der DDR.
Im Herbst 1989 eskalierten die inneren Probleme der DDR. Hundertausende hatten inzwischen Ausreiseanträge gestellt. Der Druck, das Land verlassen zu wollen, ließ den Staat nun täglich hörbar lauter knirschen. Nichts klappte mehr richtig, überall fehlten nun erkennbar Fachleute, Ärzte, Pädagogen. Und gerade die Jungen wollten weg, auf die der Staat doch gesetzt hatte und mit denen er angeblich eine neue Zukunft aufbauen wollte.
Kai von Westermans Reportagebuch "Letzte Bilder von der Mauer" ist ein packender Erlebnisbericht, der die dramatische Stimmung in der maroden DDR unmittelbar vor ihrem Untergang fesselnd und flott schildert.
Der Autor war im Herbst 1989 als freier Kameramann im Auftrag eines französischen Fernsehsenders in der DDR unterwegs und hat das weltverändernde Geschehen um den Fall der Mauer und in den Wochen danach hautnah miterlebt. Er war Augenzeuge der sich überschlagenden Geschehnisse in der ihrem Ende entgegentaumelnden SED-Diktatur, die durch die wachsenden Demonstrationen vor allem in Ost-Berlin und Leipzig zunehmend ins Wanken geriet. Die Montagsdemonstrationen in Leipzig, die Westerman ohne behördliche Genehmigung aus deren Mitte heraus filmte, boten ihm Gelegenheit zu offenen Gesprächen mit Demonstranten, die zunehmend angstfrei ihre Empfindungen preisgaben. Dabei befanden sie beide Gesprächspartner in der ständigen Gefahr einer möglichen Verhaftung durch die Staatssicherheit und die Volkspolizei.

20 Jahre nach der „Wende“ hat sich Westerman endlich aufgemacht, seinen filmischen Dokumentationen von damals literarische Aufzeichnungen folgen zu lassen. Lebendig und tief taucht der Leser damit in die Zeit des Zusammenbruchs des sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaates ein.

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