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Wilhelmine Bayreuth

Geboren am 3. Juli 1709 in Potsdam; gestorben am 14. Oktober 1758 in Bayreuth. Wilhelmine von Preussen war die älteste überlebende Tochter des Königs Friedrich Wilhelm I. und dessen Gattin Sophie Dorothea, Schwester von König Friedrich II. von Preussen. Durch Heirat wurde sie 1731 Markgräfin von Brandenburg-Bayreuth. 1743 plante sie das Markgräfliche Opernhaus, die alte Spielstätte genügt ihren Ansprüchen nicht mehr. Von 1744 bis 1747 verfasste Wilhelmine diese Memoiren. 1748 wurde der Bau des Bayreuther Opernhauses vollendet. Im Herbst 1750 weilte sie am Hof ihres Bruders Friedrich in Potsdam und Berlin auf und begegnete dort Voltaire. Am 14. Oktober 1758 starb Markgräfin Wilhelmine.

Gelbe Buchreihe / Erinnerungen der Prinzessin Wilhelmine von Preußen - Band 140e in der gelben Buchreihe - Farbe - bei Jürgen Ruszkowski von Wilhelmine Bayreuth

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Gelbe Buchreihe / Erinnerungen der Prinzessin Wilhelmine von Preußen - Band 140e in der gelben Buchreihe - Farbe - bei Jürgen Ruszkowski

Gelbe Buchreihe / Erinnerungen der Prinzessin Wilhelmine von Preußen - Band 140e in der gelben Buchreihe - Farbe - bei Jürgen Ruszkowski

Buch (Taschenbuch)

ab 31,99€

Die älteste Tochter von den zehn überlebenden Kindern des preußischen Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I., Wilhelmine, geboren am 3. Juli 1709 in Potsdam, wurde 1731 vom Vater mit Friedrich von Brandenburg-Bayreuth verheiratet. Markgräfin Wilhelmine baut in Bayreuth ihre eigene Welt und macht damit diesen Ort zu einer der prunkvollsten deutschen Städte des 18. Jahrhunderts. In Wilhelmines Gesellschaft wird nur französisch gesprochen, besonders die Damen leben sehr feudal und abgeschieden.  Die Tage werden mit Literatur und Musik gefüllt, die Markgräfin betätigt sich als Schriftstellerin und nimmt Unterricht in Kompositionslehre.  1737 übernimmt sie die Intendanz der Hofoper, 1740 wird ihre selbst komponierte Oper „Argenore“ zum Geburtstag ihres Gemahls aufgeführt. 1743 plant sie das Markgräfliche Opernhaus, die alte Spielstätte genügt ihren Ansprüchen nicht mehr. Von 1744 bis 1747 verfasste Wilhelmine diese Memoiren. 1748 wurde der Bau des Bayreuther Opernhauses vollendet. Im Herbst 1750 weilte sie am Hof ihres Bruders Friedrich in Potsdam und Berlin auf und begegnete dort Voltaire. Am 14. Oktober 1758 starb Markgräfin Wilhelmine. Ihre Bauten, die Anlagen der Eremitage und ihr kulturelles Vermächtnis ermöglichen aber auch heute noch einen Einblick in ihr Denken und ihre Lebenswelt. Dem entspricht auch das Leitmotiv aller Bayreuther Aktionen im Rahmen des Doppeljubiläums: „Die Lebenswelten der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth: preußisches Königtum, barocke Baukunst und französische Lebensart.“
- Rezension zur maritimen gelben Reihe: Ich bin immer wieder begeistert von der „Gelben Buchreihe“. Die Bände reißen einen einfach mit. Inzwischen habe ich ca. 20 Bände erworben und freue mich immer wieder, wenn ein neues Buch erscheint. Sehr interessante und abwechslungsreiche Themen aus verschiedenen Zeitepochen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt haben! Man kann nur staunen, was der Mann in seinem Ruhestand schon veröffentlicht hat. Alle Achtung!

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