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Meine letzte Rezension Die Tage in Paris von Jojo Moyes
Jojo Moyes' "Die Tage in Paris" ist der als Einzelwerk veröffentlichte Prolog zu "Ein Bild von Dir" - dieses nur 112 Seiten starke Büchlein soll für den Leser das literarische hors-d'oeuvre sein: im Hardcover gebunden und im Stil der Vorgänger von Jojo Moyes gehalten, jedoch auch im Inneren illustriert, geschrieben als Vorbereitung auf den nächst größeren Gang. "Die Tage in Paris" eignet sich aber auch wunderbar als Hauptgang für Leser, die überschaubaren Umfang und unkomplizierte Handlung bevorzugen - um im Bild zu bleiben: etwas Leichtes für den Sommer, das einen nicht mit einem Gefühl der Übersättigung zurücklässt. Ein Häppchen Romantik, eingebettet in einen Hauch von Paris: bestens geeignet, um sich - leicht gezuckert - für ein paar Stunden in den Straßen der französischen Hauptstadt zu verlieren. Zum Inhalt: Wir lernen zwei Frauen kennen. Liv, deren Geschichte im Jahr 1998 spielt und Sophie, die im Jahr 1912 lebt. Ort der Handlung: Paris. Beide Figuren sind frisch verheiratet und sollten eigentlich in ihrem Glück aufgehen, zumal sie sich doch in der Stadt der Liebe befinden. Doch sie hadern mit ihren Gefühlen: War die Hochzeit nach so kurzer Zeit die richtige Entscheidung? Liv und Sophie geraten in ihrer neuen Rolle als Ehefrau ins Wanken. Die Brücke zwischen 1912 und 1998 wird dann durch ein Gemälde geschlagen, welches dem Leben beider Frauen einen entscheidenden Impuls gibt. Erwarten Sie kein 3-Gänge-Menü. Keine überbordenden Plot-Twists oder ausgereifte Figurentiefe. Mitunter sind die Handlungen sehr vorhersehbar, die Figuren naiv. Aber: "Die Tage in Paris" sind so etwas wie ein Eclair in der Pâtisserie. Man braucht es nicht unbedingt, aber es passt hervorragend zu einem Espresso. Und es hinterlässt einen süßen Geschmack.
ab 8,00 €
Die Tage in Paris
4/5
4/5

Die Tage in Paris

Jojo Moyes' "Die Tage in Paris" ist der als Einzelwerk veröffentlichte Prolog zu "Ein Bild von Dir" - dieses nur 112 Seiten starke Büchlein soll für den Leser das literarische hors-d'oeuvre sein: im Hardcover gebunden und im Stil der Vorgänger von Jojo Moyes gehalten, jedoch auch im Inneren illustriert, geschrieben als Vorbereitung auf den nächst größeren Gang. "Die Tage in Paris" eignet sich aber auch wunderbar als Hauptgang für Leser, die überschaubaren Umfang und unkomplizierte Handlung bevorzugen - um im Bild zu bleiben: etwas Leichtes für den Sommer, das einen nicht mit einem Gefühl der Übersättigung zurücklässt. Ein Häppchen Romantik, eingebettet in einen Hauch von Paris: bestens geeignet, um sich - leicht gezuckert - für ein paar Stunden in den Straßen der französischen Hauptstadt zu verlieren. Zum Inhalt: Wir lernen zwei Frauen kennen. Liv, deren Geschichte im Jahr 1998 spielt und Sophie, die im Jahr 1912 lebt. Ort der Handlung: Paris. Beide Figuren sind frisch verheiratet und sollten eigentlich in ihrem Glück aufgehen, zumal sie sich doch in der Stadt der Liebe befinden. Doch sie hadern mit ihren Gefühlen: War die Hochzeit nach so kurzer Zeit die richtige Entscheidung? Liv und Sophie geraten in ihrer neuen Rolle als Ehefrau ins Wanken. Die Brücke zwischen 1912 und 1998 wird dann durch ein Gemälde geschlagen, welches dem Leben beider Frauen einen entscheidenden Impuls gibt. Erwarten Sie kein 3-Gänge-Menü. Keine überbordenden Plot-Twists oder ausgereifte Figurentiefe. Mitunter sind die Handlungen sehr vorhersehbar, die Figuren naiv. Aber: "Die Tage in Paris" sind so etwas wie ein Eclair in der Pâtisserie. Man braucht es nicht unbedingt, aber es passt hervorragend zu einem Espresso. Und es hinterlässt einen süßen Geschmack.

Jennifer Lölke
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