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Profilbild von Dirk Bluhm Dirk Bluhm Buchhandlung: Thalia Lünen
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Meine letzte Rezension Das Lied des Achill von Madeline Miller
Zwei Fragen beschäftigen Historiker seit einigen Jahren: 1.Gab es Archilles wirklich? 2. Sah es aus wie Brad Pitt im Film Troja? Natürlich Nonsens, aber die Griechische Mythologie fasziniert uns bis heute, und Madeline Miller hat mit ihrem Debütroman "Das Lied des Achill", der Geschichte rund um den Trojanischen Krieg eine Frischzellenkur verpasst, die ein neues Licht auf das bekannten Geschehen wirft und uns mit Archilles und Patroklos eine Liebesgeschichte von unglaublicher Tiefe präsentiert. Das zarte Pflänzchen der Freundschaft kann in den ersten Jahren zwischen den beiden Jünglingen gedeihen; erst mit dem Raub Helenas und dem Ausbruch des Trojanischen Krieges muss sich der Halbgott und geborene Kämpfer Achill zwischen Ruhm, Ehre, Erwartungen, Prophezeiungen und seinen Gefühlen entscheiden. Wahrlich eine Tragödie griechischen Ausmaßes. Dieser Roman ist große Literatur und trotzdem mit leichter Hand geschrieben. Da sich Miller sehr nah an der Sage hält, kann sie sich ganz auf ihre Charaktere konzentrieren, und so werden auch aus Nebenfiguren wie den listigen Odysseus und dem starköpfigen Agamemnon Menschen aus Fleisch und Blut. Das Buch kann ich jedem empfehlen, besonders denen, die sich nicht durch Homers Epos oder den guten aber etwas angestaubten Nacherzählungen von Gustav Schwab arbeiten möchten. Falls es Sie trotzdem nicht interessiert, schenken Sie es einer Person, von der Sie meinen, es könnte sie interessieren - und Sie haben einen Freund oder eine Freundin für's Leben gewonnen.
ab 16,99 €
Das Lied des Achill
5/5
5/5

Das Lied des Achill

Zwei Fragen beschäftigen Historiker seit einigen Jahren: 1.Gab es Archilles wirklich? 2. Sah es aus wie Brad Pitt im Film Troja? Natürlich Nonsens, aber die Griechische Mythologie fasziniert uns bis heute, und Madeline Miller hat mit ihrem Debütroman "Das Lied des Achill", der Geschichte rund um den Trojanischen Krieg eine Frischzellenkur verpasst, die ein neues Licht auf das bekannten Geschehen wirft und uns mit Archilles und Patroklos eine Liebesgeschichte von unglaublicher Tiefe präsentiert. Das zarte Pflänzchen der Freundschaft kann in den ersten Jahren zwischen den beiden Jünglingen gedeihen; erst mit dem Raub Helenas und dem Ausbruch des Trojanischen Krieges muss sich der Halbgott und geborene Kämpfer Achill zwischen Ruhm, Ehre, Erwartungen, Prophezeiungen und seinen Gefühlen entscheiden. Wahrlich eine Tragödie griechischen Ausmaßes. Dieser Roman ist große Literatur und trotzdem mit leichter Hand geschrieben. Da sich Miller sehr nah an der Sage hält, kann sie sich ganz auf ihre Charaktere konzentrieren, und so werden auch aus Nebenfiguren wie den listigen Odysseus und dem starköpfigen Agamemnon Menschen aus Fleisch und Blut. Das Buch kann ich jedem empfehlen, besonders denen, die sich nicht durch Homers Epos oder den guten aber etwas angestaubten Nacherzählungen von Gustav Schwab arbeiten möchten. Falls es Sie trotzdem nicht interessiert, schenken Sie es einer Person, von der Sie meinen, es könnte sie interessieren - und Sie haben einen Freund oder eine Freundin für's Leben gewonnen.

Dirk Bluhm
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