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Profilbild von André Pingel André Pingel Buchhandlung: Thalia Bremen - Hansehof
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Meine letzte Rezension Die stillen Gefährten von Laura Purcell
Elsie hat den reichen Erben Rupert Bainbridge geheiratet und erwartet zudem ein Kind. Eigentlich ist alles perfekt. Doch dann verstirbt ihr Ehemann recht plötzlich, nur wenige Wochen nach der Hochzeit. Zusammen mit Sarah, der Cousine ihres verstorbenen Ehemanns, bezieht sie sein altes Landhaus, wo sie auf nur wenige und noch dazu sehr reservierte und untaugliche Diener trifft. Etwas scheint an diesem Haus nicht richtig zu sein und als Elsie und Sarah eine verschlossene Tür auf dem Dachboden öffnen und dort ein altes Tagebuch und eine unheimliche, lebensgroße Holzfigur entdecken, wird die Vermutung rasch zur Gewissheit: Irgendetwas Böses ging hier vor und sehr wahrscheinlich ist es immer noch da… Wer auf gepflegte Gruselgeschichten steht, kommt an diesem Buch leider nicht vorbei! Optisch bereits ein Highlight, überzeugt „Die stillen Gefährten“ erst recht mit seiner Geschichte. Laura Purcell versteht es meisterhaft, die ganze Sache langsam ins Rollen zu bringen, hier und da kleine Gänsehautmomente einzuflechten, um sich dann von Seite zu Seite zu steigern, bis die Daumenschrauben angezogen werden. Der Grusel kriecht einem beim Lesen langsam die Wirbelsäule hoch und plötzlich beißt sich ein Schrecken im Nack fest und aus der Gänsehaut wird eine massive Erpelpelle. Bäm! So eine genial umgesetzte Gruselgeschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen! Zeitlich bewegt man sich auf drei verschiedenen Ebenen, denn durch das Tagebuch geht man zurück ins Jahr 1635, die eigentliche Geschichte spielt in den Jahren 1865 und 1866 und dann ist man als Leser auch noch etwas später in einem Sanatorium zugegen, wo die Geschichte „aufgearbeitet“ wird. Das Ganze wurde von der Autorin allerdings so gut umgesetzt, dass man nie den Überblick verliert, sondern der Geschichte nur allzu gerne bis zum Ende folgt, denn das war dann die Kirsche auf einer bis dahin eh schon vorzüglichen Torte! Wer nicht immer brachialen Horror mit enorm viel Blut und fliegenden Körperteilen braucht, sondern auch gerne mal gruselige Geistergeschichten mit Gänsehautfaktor liest, dem sei „Die stillen Gefährten“ also sehr ans Herz gelegt!
ab 22,99 €
Die stillen Gefährten
5/5
5/5

Die stillen Gefährten

Elsie hat den reichen Erben Rupert Bainbridge geheiratet und erwartet zudem ein Kind. Eigentlich ist alles perfekt. Doch dann verstirbt ihr Ehemann recht plötzlich, nur wenige Wochen nach der Hochzeit. Zusammen mit Sarah, der Cousine ihres verstorbenen Ehemanns, bezieht sie sein altes Landhaus, wo sie auf nur wenige und noch dazu sehr reservierte und untaugliche Diener trifft. Etwas scheint an diesem Haus nicht richtig zu sein und als Elsie und Sarah eine verschlossene Tür auf dem Dachboden öffnen und dort ein altes Tagebuch und eine unheimliche, lebensgroße Holzfigur entdecken, wird die Vermutung rasch zur Gewissheit: Irgendetwas Böses ging hier vor und sehr wahrscheinlich ist es immer noch da… Wer auf gepflegte Gruselgeschichten steht, kommt an diesem Buch leider nicht vorbei! Optisch bereits ein Highlight, überzeugt „Die stillen Gefährten“ erst recht mit seiner Geschichte. Laura Purcell versteht es meisterhaft, die ganze Sache langsam ins Rollen zu bringen, hier und da kleine Gänsehautmomente einzuflechten, um sich dann von Seite zu Seite zu steigern, bis die Daumenschrauben angezogen werden. Der Grusel kriecht einem beim Lesen langsam die Wirbelsäule hoch und plötzlich beißt sich ein Schrecken im Nack fest und aus der Gänsehaut wird eine massive Erpelpelle. Bäm! So eine genial umgesetzte Gruselgeschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen! Zeitlich bewegt man sich auf drei verschiedenen Ebenen, denn durch das Tagebuch geht man zurück ins Jahr 1635, die eigentliche Geschichte spielt in den Jahren 1865 und 1866 und dann ist man als Leser auch noch etwas später in einem Sanatorium zugegen, wo die Geschichte „aufgearbeitet“ wird. Das Ganze wurde von der Autorin allerdings so gut umgesetzt, dass man nie den Überblick verliert, sondern der Geschichte nur allzu gerne bis zum Ende folgt, denn das war dann die Kirsche auf einer bis dahin eh schon vorzüglichen Torte! Wer nicht immer brachialen Horror mit enorm viel Blut und fliegenden Körperteilen braucht, sondern auch gerne mal gruselige Geistergeschichten mit Gänsehautfaktor liest, dem sei „Die stillen Gefährten“ also sehr ans Herz gelegt!

André Pingel
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