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Profilbild von André Pingel André Pingel Buchhandlung: Thalia Bremen - Vegesack
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Meine letzte Rezension Die Jagd von Richard Laymon
Evelyn hat überlebt, zumindest bis jetzt. Sie hat bei einer Freundin übernachtet, als eine Bande Killer ins Haus eindrang und fast die komplette Familie getötet hat. Nur Evelyn und dem jüngeren Bruder ihrer Freundin gelang die Flucht, doch die Mörder haben sie gesehen und die Zeugen müssen beseitigt werden. Die Jagd ist eröffnet… Wer schon einmal Richard Laymon gelesen hat, der weiß, dass es hier ans Eingemachte geht und der Verlag nicht umsonst Heyne Hardcore ist. In „Die Jagd“ kombiniert Laymon wieder einmal das, was er am Besten kann und das sind garantiert nicht tiefgehende Dialoge, philosophische Abhandlungen und starke Charakterzeichnungen, sondern Blut, Sex, Gewalt und bitterböser Humor. Es ist wie in jedem Horror-Slasher und die Charaktere sind weit davon entfernt, dem Leser ans Herz zu wachsen. Alle sind austauschbar und aus diesem Grund ist es auch völlig in Ordnung, wenn hier der ein oder andere auf fiese Art und Weise das zeitliche segnet. Bei Laymon ist stumpf trumpf und so wird sich auf über 500 Seiten fröhlich durch die Gegend gehackt, gesäbelt und geschossen. Man sollte nicht den Fehler begehen und mit Logik daherkommen oder mit Denken anfangen, denn das könnte möglicherweise dazu führen, dass so manche Synapse durchknallt und man am Ende vielleicht vergessen hat, wie man sich die Schuhe zubindet. Und das ist jetzt nicht böse gemeint, sondern vielmehr ein Kompliment, denn es handelt sich bei Laymon einfach nicht um Literatur, die den Geist fördert und fordert, sondern es geht darum, sich berieseln zu lassen, in diesem Fall mit einer großen Menge an Leichenteilen. Das mag der eine geschmacklos finden, für den anderen ist es Unterhaltung pur. Fans derber Horrorromane, die nicht zartbesaitet sind, kommen hier also voll auf ihre Kosten. Auf über 500 Seiten bleibt es aber leider nicht aus, dass die ein oder andere Länge entsteht. Schade, denn wenn Laymon es etwas straffer gehalten hätte, wäre es besser gewesen. Dennoch solides Mittelfeld und eine Empfehlung für Genrefans!
ab 10,99 €
Die Jagd
3/5
3/5

Die Jagd

Evelyn hat überlebt, zumindest bis jetzt. Sie hat bei einer Freundin übernachtet, als eine Bande Killer ins Haus eindrang und fast die komplette Familie getötet hat. Nur Evelyn und dem jüngeren Bruder ihrer Freundin gelang die Flucht, doch die Mörder haben sie gesehen und die Zeugen müssen beseitigt werden. Die Jagd ist eröffnet… Wer schon einmal Richard Laymon gelesen hat, der weiß, dass es hier ans Eingemachte geht und der Verlag nicht umsonst Heyne Hardcore ist. In „Die Jagd“ kombiniert Laymon wieder einmal das, was er am Besten kann und das sind garantiert nicht tiefgehende Dialoge, philosophische Abhandlungen und starke Charakterzeichnungen, sondern Blut, Sex, Gewalt und bitterböser Humor. Es ist wie in jedem Horror-Slasher und die Charaktere sind weit davon entfernt, dem Leser ans Herz zu wachsen. Alle sind austauschbar und aus diesem Grund ist es auch völlig in Ordnung, wenn hier der ein oder andere auf fiese Art und Weise das zeitliche segnet. Bei Laymon ist stumpf trumpf und so wird sich auf über 500 Seiten fröhlich durch die Gegend gehackt, gesäbelt und geschossen. Man sollte nicht den Fehler begehen und mit Logik daherkommen oder mit Denken anfangen, denn das könnte möglicherweise dazu führen, dass so manche Synapse durchknallt und man am Ende vielleicht vergessen hat, wie man sich die Schuhe zubindet. Und das ist jetzt nicht böse gemeint, sondern vielmehr ein Kompliment, denn es handelt sich bei Laymon einfach nicht um Literatur, die den Geist fördert und fordert, sondern es geht darum, sich berieseln zu lassen, in diesem Fall mit einer großen Menge an Leichenteilen. Das mag der eine geschmacklos finden, für den anderen ist es Unterhaltung pur. Fans derber Horrorromane, die nicht zartbesaitet sind, kommen hier also voll auf ihre Kosten. Auf über 500 Seiten bleibt es aber leider nicht aus, dass die ein oder andere Länge entsteht. Schade, denn wenn Laymon es etwas straffer gehalten hätte, wäre es besser gewesen. Dennoch solides Mittelfeld und eine Empfehlung für Genrefans!

André Pingel
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