Buchhändler im Portrait

Meine Lieblingsbuchhändler

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Jürgen Schmitte Jürgen Schmitte Buchhandlung: Thalia Jülich
0 Rezensionen 41 Follower
Meine letzte Rezension Auf der Suche nach Schrödingers Katze von John Gribbin
Nicht mehr ganz neu - aber eine der besten Einführungen in das faszinierende Thema der Quantenmechanik. Für Laien verständlich und dennoch fundiert. Als Einstieg ins Thema immer nioch eine Empfehlung!
ab 11,00 €
Auf der Suche nach Schrödingers Katze
5/5
5/5

Auf der Suche nach Schrödingers Katze

Nicht mehr ganz neu - aber eine der besten Einführungen in das faszinierende Thema der Quantenmechanik. Für Laien verständlich und dennoch fundiert. Als Einstieg ins Thema immer nioch eine Empfehlung!

Jürgen Schmitte
  • Jürgen Schmitte
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Auf der Suche nach Schrödingers Katze von John Gribbin
  • Auf der Suche nach Schrödingers Katze
  • John Gribbin
  • ab 11,00 €

Meine Lieblingswerke

  • Moby-Dick; oder: Der Wal von Herman Melville
    5/5

    Moby-Dick; oder: Der Wal

    Zum "Moby-Dick" muss man eigentlich nichts mehr schreiben. Ein gewaltiges Buch, viel mehr als eine blosse Abenteuergeschichte (was wohl auch den Mißerfolg zu Melvilles Lebzeiten erklärt). Inhaltlich und sprachlich außergewöhnlich, ausufernd, experimentell. Was für ein Glück, dass wir endlich eine dem Werk gerecht werdende deutsche Übersetzung haben: die von Friedhelm Rathjen! Nachdem es Jahrzehnte lang nur verstümmelte Übersetzungen gab, solche, die sich nur ungefähr an den Originaltext hielten oder das Buch einfach "nacherzählt" haben, gibt es einen Text, der dem Original so nahe kommt, wie es nur geht. Ähnlich schwierig lesbar wie die englische Ausgabe, ist das nur etwas für Fans. Wer eine brauchbare, lesbare Übersetzung mag, der soll zu der von Mathias Jendis greifen. Aber dem entgeht etwas! (Dieser Text bezieht sich auf die Übersetzung von Friedhelm Rathjen im Verlag Jung und Jung!)

    Jürgen Schmitte
    • Jürgen Schmitte
    • Buchhändler*in Thalia Jülich

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    Moby-Dick; oder: Der Wal von Herman Melville
  • Der Wüstenplanet von Frank Herbert
    5/5

    Der Wüstenplanet

    Eigentlich muss man zu "Der Wüstenplanet" von Frank Herbert nicht mehr viel sagen. Es ist DER Science-Fiction-Roman schlechthin, eine gewaltige Saga der fernen Zukunft. Dabei ganz anders als gewohnt, keine riesigen Raumschiffe und seltsamen Aliens - es sind die Menschen selbst, die seltsam geworden sind und Raumfahrt ist eher eine meditative Erfahrung. Oder besser eine rauschhafte, denn die Droge "Spice" ermöglicht das Reisen durchs All. "Spice" gibt es nur auf einem einzigen Planeten im bekannten Universum: Arrakis oder "Dune", der Wüstenplanet. Um die Herrschaft über Arrakis geht es erst einmal vordergründig, doch viel mehr steht auf dem Spiel ... Herbert bedient sich bei seiner Weltenschöpfung vieler Quellen, besonders markant ist hier der Islam und die arabische Welt insgesamt (vielleicht wegen des Wüstensettings?). Und dann kommen wir zur Neuübersetzung von Jakob Schmidt! Die ist 2016 erschienen, nachdem die erste deutsche Fassung (von Ronald M. Hahn) 1978 das Licht der Welt erblickte. Fast vierzig Jahre später kommt die Neufassung sehr viel kompakter daher und ist dennoch näher am Original. Wie Jakob Schmidt in einem Interview über die "alte" Übersetzung sagte (die er durchaus mag): »Musste aber auch feststellen, vieles ist inhaltlich sehr zusammengerafft oder auch einfach etwas Anderes, als im Original steht, ganz banal.« Natürlich kann man sich über Übersetzungen streiten, diese hier ist aber meiner Ansicht nach gelungen, was nicht zuletzt an den islamischen Einflüssen liegt, die hier sehr viel sorgsamer bearbeitet wurden. In jedem Fall ist die Neuübersetzung es wert, den Roman noch einmal oder auch ein erstes Mal zu lesen!

    Jürgen Schmitte
    • Jürgen Schmitte
    • Buchhändler*in Thalia Jülich

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    Der Wüstenplanet von Frank Herbert
  • Eroberung von Laurent Binet
    5/5

    Eroberung

    Was wäre, wenn Kolumbus von seiner Amerikafahrt nicht zurückgekehrt wäre? Und wenn wenig später statt dessen ein Inkafürst mit einer Handvoll Kriegern in Lissabon gelandet wäre und in der Folge europäische Macht- und Religionsverhältnisse gründlich durcheinandergewirbelt hätte? Dieses Gedankenspiel ist Grundlage für Laurent Binets "Eroberung", ausgezeichnet mit dem Grand Prix du Roman der Académie française. Als Leser verfolgen wir durch die Augen eines namenlosen Chronisten den Weg des Häuptlings Atahualpa, vom Bürgerkriegsflüchtling in Südamerika zum Kaiser des heiligen römischen Reiches. Dabei begegnen wir bekannten Persönlichkeiten wie Karl V., Heinrich VIII., Martin Luther oder Ignatius von Loyola und Atahualpa trifft auf manches, das ihm sehr merkwürdig erscheint, so zum Beispiel die Inquisition, Bauernaufstände oder auch das dunkle Gebräu, das ihm und seinen Getreuen so gut schmeckt - Wein. Keine Abenteuerklamotte, wie man meinen könnte, sondern eine kritische, wenn auch ironisch-unterhaltsame, Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Kolonialisierung. Hier aus einem ungewöhnlichen, anderen Blickwinkel, denn es sind die Europäer, die kolonialisiert werden. Wer sich darauf einlässt, hat seine Freude an einem Feuerwerk von Ideen, unvergesslichen Figuren und interessanten Einblicken in geschichtliche Zusammenhänge.

    Jürgen Schmitte
    • Jürgen Schmitte
    • Buchhändler*in Thalia Jülich

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    Eroberung von Laurent Binet
  • Der rote Judas von Thomas Ziebula
    5/5

    Der rote Judas

    Was für ein toller Krimi! Gerade aus Kriegsgefangenschaft zurück und wieder im Amt als Inspektor, muss sich Paul Stainer mit einer Mordserie befassen. Dabei hat er wahrlich genug eigene Probleme: nachts plagen ihn Alpträume, seine Erinnerungen an die Zeit vor dem Krieg sind lückenhaft und seine Frau hielt ihn für tot und ist liiert. Nachdem die Personenvielfalt anfangs etwas verwirrt, entwickelt das Buch schnell eine enorme Dynamik, es ist spannend auf vielfältige Weise (Kriminalfall, Politik, Personenentwicklung) und offenbart immer neue Perspektiven. Und dann ein Finale, das sich gewaschen hat! Der schwer traumatisierte Stainer wächst dem Leser dabei mehr und mehr ans Herz, mit seinen Bemühungen, wieder ein normales Leben zu führen. Dabei verlieren aber weder er noch der Autor die Polizeiarbeit aus den Augen ... Der Roman spielt einige Jahre früher als die Gereon-Rath-Reihe von Volker Kutscher (an die man natürlich unwillkürlich denkt) und betrachtet eher den vergangenen Ersten Weltkrieg und dessen unmittelbare Folgen als den aufkommenden Nationalsozialismus. Deutsche Kriegsverbrechen in Belgien spielen eine zentrale Rolle, die Auslieferungsliste der Alliierten und deren Aufnahme in Deutschland. Das ist alles - soweit ich es beurteilen kann - genau recherchiert und für mich auch neu. Noch ein Grund, den Roman zu lesen!

    Jürgen Schmitte
    • Jürgen Schmitte
    • Buchhändler*in Thalia Jülich

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    Der rote Judas von Thomas Ziebula
  • Welt der Renaissance von
    5/5

    Welt der Renaissance

    Ein großformatiger, wunderschöner Band über die Welt der Renaissance. Vom Inhalt mal ganz abgesehen, ist das ein wirklich hinreissendes Buch, eines, in dem man blättern und stöbern möchte. Und auch inhaltlich ist es eine Schatzkiste mit den Ideen der Renaissance, jener Zeit, in der das Wissen der Antike "wiedergeboren" und erweitert, verändert, interpretiert wurde. Im Gegensatz zum "finsteren Mittelalter", stand nun wieder der Geist, das Denken im Vordergrund. Alles schien möglich in dieser Zeit. Und so ist auch dieser Band ungeheuer vielseitig und einfach schön. Toll, dass ein solches Buch existiert, vielen Dank dafür an den Herausgeber Tobias Roth und den Verlag Galiani!

    Jürgen Schmitte
    • Jürgen Schmitte
    • Buchhändler*in Thalia Jülich

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    Welt der Renaissance von

Meine Rezensionen

Rezensionen

Rezensionsdatum: absteigend

Filter

Kategorie

Autor

Altersempfehlung

Sterne

Rezensionsdatum: absteigend