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Meine letzte Rezension Montags bei Monica von Clare Pooley
Der alte und vereinsamte Maler Julian lässt ein mit Sorgen beschriebenes Notizbuch in einem Café liegen. Es gibt in seinem Leben einiges, das er bereut. Die Besitzerin Monica findet das Notizbuch, das mit dem Titel “Projekt Aufrichtigkeit” beschriftet ist, worauf sie sich ihrerseits den Seiten anvertraut. Auf diesem Wege wandert das Büchlein von Hand zu Hand Gleichzeitig empfindet sie ein solches Mitgefühl für den alten Mann, dass sie ihm helfen möchte. Sie organisiert einen Kunstkurs in ihrem Café, zu dem die unterschiedlichsten, witzigsten und liebenswertesten Menschen kommen. Projekt Aufrichtigkeit verbindet das Leben der buntgewürfelten Truppe aus Julian, Monica, dem komplizierten Hazard, dem Globetrotter Riley, der überforderte Mutter Alice und der neugierigen Rentnerin Lizzie auf freundschaftliche und liebevolle Weise und offenbart gegen Ende nochmal eine völlig irrwitzige Wendung! Das Debüt von Clare Pooley ist ein unterhaltsamer Wohlfühlroman mit (Gefühls-)Höhen und Tiefen, den ich gar nicht mehr weglegen wollte! Mein Fazit: Lesenswerte leichte Lektüre. Mein Tipp: Bei Regen mit einer Kuscheldecke, Kerzenlicht und Lieblingstee auf dem Sofa, bei Sonnenschein bei einem Stückchen Kuchen und einem Becher Kakao im Lieblingscafé genießen!
ab 16,00 €
Montags bei Monica
5/5
5/5

Montags bei Monica

Der alte und vereinsamte Maler Julian lässt ein mit Sorgen beschriebenes Notizbuch in einem Café liegen. Es gibt in seinem Leben einiges, das er bereut. Die Besitzerin Monica findet das Notizbuch, das mit dem Titel “Projekt Aufrichtigkeit” beschriftet ist, worauf sie sich ihrerseits den Seiten anvertraut. Auf diesem Wege wandert das Büchlein von Hand zu Hand Gleichzeitig empfindet sie ein solches Mitgefühl für den alten Mann, dass sie ihm helfen möchte. Sie organisiert einen Kunstkurs in ihrem Café, zu dem die unterschiedlichsten, witzigsten und liebenswertesten Menschen kommen. Projekt Aufrichtigkeit verbindet das Leben der buntgewürfelten Truppe aus Julian, Monica, dem komplizierten Hazard, dem Globetrotter Riley, der überforderte Mutter Alice und der neugierigen Rentnerin Lizzie auf freundschaftliche und liebevolle Weise und offenbart gegen Ende nochmal eine völlig irrwitzige Wendung! Das Debüt von Clare Pooley ist ein unterhaltsamer Wohlfühlroman mit (Gefühls-)Höhen und Tiefen, den ich gar nicht mehr weglegen wollte! Mein Fazit: Lesenswerte leichte Lektüre. Mein Tipp: Bei Regen mit einer Kuscheldecke, Kerzenlicht und Lieblingstee auf dem Sofa, bei Sonnenschein bei einem Stückchen Kuchen und einem Becher Kakao im Lieblingscafé genießen!

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Montags bei Monica von Clare Pooley

Meine Lieblingswerke

  • Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten von Alice Hasters
    5/5

    Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten

    Alice Hasters berichtet aus ihrem eigenen Alltag von Kinderzeit an, seit sie mit Rassismus konfrontiert war. Ihr Buch lehrt uns etwas über vielzitierte Philosophen wie Hegel und Kant, über deren eigenen Rassismus man jedoch nichts liest. Auch Ausmaße deutschen Kolonialismus vermittelt Hasters, darin enthalten dunkle Kapitel; die "Maafa", der Genozid an Afrikanern im 19. und 20. Jahrhundert und den Nachwirkungen des Kolonialismus bis einschließlich heute. Mit diesem Buch erwartet den Leser ein reiches Kompendium an (Alltags-)Rassismus, über den man tatsächlich Bescheid wissen sollte, von dem man häufig gar nicht glaubt, dass manche Dinge rassistisch sind. Weitere Themen sind unter anderem Cultural Appropriation, Modern White Saviorism, Othering, Eurozentrismus und kulturelle Aneignung. Besonders ihr Brief an einen fiktiven Partner am Anfang einer Beziehung mit einem weißen Mann, der beleuchtet wie konfliktbehaftet es sein kann, wenn einer der beiden Partner Rassismuserfahrungen macht, ist sehr eindringlich und ehrlich. Hasters Zeilen haben auch mir ehrlicherweise manchmal in die Nase gebissen, aber ich bin dankbar, dass sie mir vermittelt hat wie privilegiert ich als Bewohnerin meiner weißen Haut bin, denn ich möchte mehr reflektieren und mir genau solcher Ungerechtigkeiten bewusst sein, um einen Teil in meinem eigenen Alltag dazu beizutragen angemessen zu handeln.

    I. D.
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    • Buchhändler*in Thalia Recklinghausen - Palais Vest

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    Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten von Alice Hasters
    • Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten
    • Alice Hasters
    • ab 17,00 €
  • Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen? von Holly Bourne
    5/5

    Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen?

    Im 2. Teil der Spinster-Girls-Reihe steht diesmal Lottie im Mittelpunkt der Handlung. Lottie ist selbstbewusst, tough und Gründerin der Mitglied in der Fem(inismus)AG, die sie mit ihren beiden Freundinnen Amber und Evie ins Leben gerufen hat. Lottie weiß genau, was sie vom Leben will: Ein Studium in Cambridge und Premierministerin werden! Als sie an einem Morgen auf dem Weg zur Schule von zwei Männern sexuell belästigt wird, stellt sie fest wie schnell man doch in eine Opferrolle fällt. Das Gefühl, das ihr an jenem Morgen von diesen zwei Männern verursacht wurde, hasst sie - und in Rolle gefällt sie sich ganz und gar nicht! Sie beschließt zurückzuschlagen und startet ein Projekt: Einen Monat lang will sie sämtliche sexuell diskimminierenden Alltagssituationen anprangern, werbewirksam mit Blog und Videodokumentation. Amber und Evie als Spinster Girls sind natürlich Feuer und Flamme für diesen Plan! Anfangs beginnt alles relativ lustig und cool. Die Aktion gewinnt viele Fans. Schnell aber stellt Lottie fest wie anstrengend es ist jede sexuelle Diskrimminierung anzuprangern. Es ist kräftezehrend, und sie würde die Augen am liebsten verschließen, um dieses Elend nicht mehr sehen und darauf aufmerksam machen zu müssen. Lotties Eltern sind von der Kampagne alles andere als begeistert. Diese wollen nämlich, dass sie sich voll und ganz auf die Aufnahme an der Elite-Uni konzentriert und sehen Lotties Projekt als Hindernis für den Eintritt ins konservative Cambridge. Als die lokalen Medien über Lotties Projekt berichten, findet ihre Aktion nicht mehr nur reißenden Zuspruch, sondern auch jede Menge Hater und Trolle, die im Internet unerbittlich gegen Lottie schießen. Dieses Projekt droht sie unter sich zu zerquetschen, wenn sie nicht die zwei tollsten Freundinnen der Welt hätte. Für mich ist dies der beste Teil der Spinster-Girls-Reihe, und ich persönlich freue mich über jedes Mädchen und jede junge Frau, die dieses Buch liest!

    I. D.
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    • Buchhändler*in Thalia Recklinghausen - Palais Vest

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    Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen? von Holly Bourne
    • Band 2
    • Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen?
    • Holly Bourne
    • ab 10,95 €
  • Tagebuch eines Buchhändlers von Shaun Bythell
    5/5

    Tagebuch eines Buchhändlers

    Shaun Bythells „Tagebuch eines Buchhändlers“ ist so vieles auf einmal: Zynisch, bibliophil, humorvoll (manchmal britisch schwarz), aufrichtig, hoffnungsvoll und nüchtern. Jeder, der schon mal im Einzelhandel gearbeitet hat, wird das, worüber sich Shaun Bythell in seinem Arbeitsalltag aufregt, nachvollziehen können. Und jeder, der Bücher liebt, wird seine Hommage an Bücher im Herzen fühlen. Shaun Bythell betreibt das Antiquariat „The Bookshop“, ein Ladengeschäft für gebrauchte Bücher in Wigtown, Schottland. Voller Hoffnung übernahm er 2001 die Buchhandlung. Es folgten Jahre voller merkwürdiger Kunden, fremder Katzen, Büchernarren, eigensinniger Angestellten, AbeBooks, Am*zon und eBay. Die Kunden, die Bythell in seinem Tagebuch verewigt hat, sind teilweise so schräg, dass man darüber ganz automatisch den Kopf schüttelt, weil ihr Verhalten so ungewöhnlich ist. Es gibt aber wohl keine seltsamere Person in The Bookshop als Nicky, eine von Shauns festen Angestellten. Ich halte sie für eine sehr interessante Person, gerade weil sie nicht fiktiv ist. Es gibt aber nicht nur durchgeknallte Szenen im Tagebuch eines Buchhändlers, es gibt auch rührende Berichte über Kunden wie man sie sich überall nur wünscht - wie das Kind, das mit seinem Taschengeld ein Buch für seine Mama kaufen will oder der schüchterne Teenager, der mit passend abgezählten Münzen für „Der Fänger im Roggen“ bezahlt, bevor er sich auf die literarische Reise mit Holden Caulfield begibt. Es fiel mir schwer The Bookshop hinter mir zu lassen, nachdem ich die letzte Seite umgeblättert habe. Ich wäre am liebsten aus dem Haus getreten und hätte das Antiquariat selbst besucht, so sehr haben mir die alltäglichen Beschreibungen gefallen!

    I. D.
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    Tagebuch eines Buchhändlers von Shaun Bythell
  • Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley
    5/5

    Die Nebel von Avalon

    „Die Nebel von Avalon“ ist durch die Jahre hindurch ein Buch, zu dem ich immer wieder gerne greife, um mich in die Artus-Sage fallen zu lassen. Mit seinen über 1.000 Seiten ein dicker Schmöker, aber wenn man erstmal in der Geschichte drin ist, will man schließlich auch gar nicht Abschied nehmen. Viele Figuren der Sage begleiten die Geschichte von Marion Zimmer Bradley, im Zentrum der Handlung stets Morgaine als eine Priesterin von Avalon, die man von ihren frühen Lebensjahren bis ins Alter einer älteren Frau erlebt und immer mitfiebert, wenn das Schicksal es nicht gut mit Morgaine meint. Hier ist einfach alles vereint, was ich an einem guten Buch schätze: Liebe, Schmerz, Hass, Hoffnung, willensstarke Frauen, ganz viele Höhepunkte während der Handlung. Marion Zimmer Bradleys „Die Nebel von Avalon“ kann zu Recht als moderner Klassiker der Historie/Fantasy bezeichnet werden.

    I. D.
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    • Buchhändler*in Thalia Recklinghausen - Palais Vest

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    Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley
    • Band 4
    • Die Nebel von Avalon
    • Marion Zimmer Bradley
    • ab 16,00 €
  • Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Kai Hermann
    5/5

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

    Dies ist der bekannte Tatsachenbericht von Christiane, gerade 14 Jahre alt, die in Berlin drogensüchtig geworden ist und sich das Geld für die täglichen Schüsse gemeinsam mit ihrem Freund Detlef auf dem Babystrich verdient. Das Buch schildert nicht nur ihren Lebens- und Leidensweg während ihrer aktiven Drogenzeit, sondern auch die Schwierigkeiten der Sucht zu entkommen, da es, anders als heute, keine Therapieangebote für Jugendliche gab und sie von den Behörden praktisch fallengelassen wurden. Was Christiane Felscherinow in diesem Buch schildert, lässt einen vor Unglauben erstarren, dass jahrelang eine solche Szene am Bahnhof Berliner Zoo existieren konnte. Ich lese immer mal wieder gerne Erfahrungsberichte, und auf das Buch von Christiane F bin ich vor über zehn Jahren erstmalig gestoßen und habe es seither einige Male gelesen. Das Buch ist nicht als Abschreckung geschrieben, sondern schildert Christiane Felscherinows Erfahrungen durch ihre eigene Brille. Eltern sollten ihren Kindern diesen Erfahrungsbericht nicht einfach so in die Hände geben, eine Begleitung zu diesem Buch - ob in der Schule oder durch die Eltern - ist häufig angeraten. Dieses Buch hat mich seinerzeit tief bewegt, und ich habe mich bis zum 2013 erschienenen Buch „Christiane F. Mein zweites Leben“ immer mal wieder gefragt, was aus dem Mädchen von damals geworden ist.

    I. D.
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    • Buchhändler*in Thalia Recklinghausen - Palais Vest

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    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Kai Hermann
  • Das Lied des Quarktiers von Jasper Fforde
    5/5

    Das Lied des Quarktiers

    Jasper Fforde ist viel zu unbekannt und viel zu unterschätzt wie sein 2. Band der Drachentöter-Reihe beweist. Wer Walter Moers in Bücher verwobene irre, humorvolle und kreative Ideen mag, dem sei Jasper Fforde dringend ans Herz gelegt!

    I. D.
    • I. D.
    • Buchhändler*in Thalia Recklinghausen - Palais Vest

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    Das Lied des Quarktiers von Jasper Fforde
    • Band 2
    • Das Lied des Quarktiers
    • Jasper Fforde
    • ab 8,99 €

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