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Profilbild von Amelie Sasnowski Amelie Sasnowski Buchhandlung: Thalia Dresden – Schillerplatz
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Meine letzte Rezension Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit von Natasha Pulley
Selten hat ein Buch mein armes kleines Herz so mitgenommen, wie dieses. Es tut genau das, was ich an Zeitreisegeschichten so liebe: Es werden die tragischen Schicksale von Figuren beleuchtet, welche durch ein Zeitparadoxon miteinander verflochten werden, obwohl sie sich in einem linearem Zeitverlauf niemals begegnet wären. So viele Gedankenexperimente! Natürlich bekommt man da auch einige hirnverknotende Zeitverläufe, auch gern parallel erzählt, vor die Nase gesetzt. Mit Begeisterung las ich, wie das Großvaterparadoxon mit Galapagosschildkröten gelöst wurde (ja, wirklich!). Meine Hirnwindungen reichen leider nicht aus, um diese Lösung logisch nachzuprüfen, so wird aber immerhin die Funktionsweise des Zeitreisens in dieser Welt ganz gut erklärt. Dazu wurden die historischen Hintergründe meiner Meinung nach gut recherchiert, sodass sich beim Lesen an einigen Stellen eine tolle Seefahrer-Atmosphäre, und an anderen Stellen eine eher steampunkige Atmosphäre einstellt. Und ja, es gibt auch noch eine wirklich herzzerreißende Liebesgeschichte. Lange ist gar nicht klar, ob es die wirklich gibt, und es hat auch alles mit dem Plottwist und Joes Vergangenheit zu tun... Es lohnt sich daher auf jeden Fall, dranzubleiben!
ab 25,00 €
Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit
5/5
5/5

Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit

Selten hat ein Buch mein armes kleines Herz so mitgenommen, wie dieses. Es tut genau das, was ich an Zeitreisegeschichten so liebe: Es werden die tragischen Schicksale von Figuren beleuchtet, welche durch ein Zeitparadoxon miteinander verflochten werden, obwohl sie sich in einem linearem Zeitverlauf niemals begegnet wären. So viele Gedankenexperimente! Natürlich bekommt man da auch einige hirnverknotende Zeitverläufe, auch gern parallel erzählt, vor die Nase gesetzt. Mit Begeisterung las ich, wie das Großvaterparadoxon mit Galapagosschildkröten gelöst wurde (ja, wirklich!). Meine Hirnwindungen reichen leider nicht aus, um diese Lösung logisch nachzuprüfen, so wird aber immerhin die Funktionsweise des Zeitreisens in dieser Welt ganz gut erklärt. Dazu wurden die historischen Hintergründe meiner Meinung nach gut recherchiert, sodass sich beim Lesen an einigen Stellen eine tolle Seefahrer-Atmosphäre, und an anderen Stellen eine eher steampunkige Atmosphäre einstellt. Und ja, es gibt auch noch eine wirklich herzzerreißende Liebesgeschichte. Lange ist gar nicht klar, ob es die wirklich gibt, und es hat auch alles mit dem Plottwist und Joes Vergangenheit zu tun... Es lohnt sich daher auf jeden Fall, dranzubleiben!

Amelie Sasnowski
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Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit von Natasha Pulley

Meine Lieblingswerke

  • Coraline von Neil Gaiman
    5/5

    Coraline

    Coraline Jones geht am liebsten auf Erkundungsreise. Eines Tages entdeckt sie hinter einer Tür einen finsteren und unheimlichen Gang, der zu einer Wohnung führt, die der ihrer Eltern haargenau gleicht. Auch ihre Eltern existieren in dieser Welt und verhalten sich aber ganz anders als ihre richtigen Eltern. Sie möchten, dass Coraline für immer bei ihnen bleibt... Neil Gaiman benutzt eine einfache, für Kinder gut verständliche Sprache, schafft es damit aber trotzdem, Momente äußersten Unbehagens zu erschaffen. Zum Glück stellt er uns mit der unerschrockenen Coraline eine Heldin zur Seite, bei der man sicher sein kann, dass sie sich nicht so schnell hereinlegen lässt. Diese Ausgabe ihren wunderschön illustrierten Bildern hat mir das Lesen zu einem besonderen Vergnügen gemacht.

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    Coraline von Neil Gaiman
  • Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit von Natasha Pulley
    5/5

    Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit

    Selten hat ein Buch mein armes kleines Herz so mitgenommen, wie dieses. Es tut genau das, was ich an Zeitreisegeschichten so liebe: Es werden die tragischen Schicksale von Figuren beleuchtet, welche durch ein Zeitparadoxon miteinander verflochten werden, obwohl sie sich in einem linearem Zeitverlauf niemals begegnet wären. So viele Gedankenexperimente! Natürlich bekommt man da auch einige hirnverknotende Zeitverläufe, auch gern parallel erzählt, vor die Nase gesetzt. Mit Begeisterung las ich, wie das Großvaterparadoxon mit Galapagosschildkröten gelöst wurde (ja, wirklich!). Meine Hirnwindungen reichen leider nicht aus, um diese Lösung logisch nachzuprüfen, so wird aber immerhin die Funktionsweise des Zeitreisens in dieser Welt ganz gut erklärt. Dazu wurden die historischen Hintergründe meiner Meinung nach gut recherchiert, sodass sich beim Lesen an einigen Stellen eine tolle Seefahrer-Atmosphäre, und an anderen Stellen eine eher steampunkige Atmosphäre einstellt. Und ja, es gibt auch noch eine wirklich herzzerreißende Liebesgeschichte. Lange ist gar nicht klar, ob es die wirklich gibt, und es hat auch alles mit dem Plottwist und Joes Vergangenheit zu tun... Es lohnt sich daher auf jeden Fall, dranzubleiben!

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    Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit von Natasha Pulley
  • Der Bär und die Nachtigall von Katherine Arden
    5/5

    Der Bär und die Nachtigall

    Wasilisa Petrowna wächst als Tochter eines Bojaren in einem verschneiten Dorf irgendwo im nördlichen, mittelalterlichen Russland auf. Sie ist ein kleiner Wildfang und immer draußen in der Natur. Irgendwann freundet sie sich mit den Haus-und Naturgeistern an, und kümmert sich um diese. Als ein neuer Priester in das Dorf kommt, ändert sich vieles, denn dieser möchte die Menschen (und Wasja) Gottesfurcht lehren. Hinzu kommt eine alte Gefahr, die tief im verschneiten Wald erwacht, und nur Wasja kann etwas dagegen unternehmen... Slawische Folklore ist toll! Väterchen Frost mag einem ja noch etwas sagen, die Rusalka vielleicht auch, aber die ganzen anderen Naturgeister waren mir völlig unbekannt. Das mittelalterliche Russland ist wirklich keine Zeit, in der man (vor allem als Frau) leben möchte. Umso mehr fiebert man mit Wasja mit, die diesem Schicksal mit aller Kraft zu entkommen versucht. Dieses Buch vermag es, einen selbst in der größten Sommerhitze in gemütlichste Winterstimmung zu versetzen. Der wilde russische Winterwald ist sehr atmosphärisch beschrieben, aber auch die Gefahr zu Erfrieren ist allgegenwärtig. Morosko ist neben Wasja eine der interessantesten Figuren und ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht.

    Amelie Sasnowski
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    Der Bär und die Nachtigall von Katherine Arden
  • Die Träume anderer Leute von Judith Holofernes
    5/5

    Die Träume anderer Leute

    Ein warmherziges, sehr buntes Buch, voller lauter und leiser Zwischentöne. Judith Holofernes schreibt u. a. über das Musikerinnenleben auf Tour und mit Kindern, den Umgang mit der Wahrnehmung des eigenen Körpers und der öffentlichen Wahrnehmung – dazu über innere Zweifel, den Wunsch nach Selbstverwirklichung und andere immer wieder auftauchende Widrigkeiten. Ich habe mich beim Lesen der Autorin an vielen Punkten sehr nahe gefühlt, darum verdient dieses Buch einen besonderen Platz im heimischen Bücherregal. Mit ihrer ausgefeilten und humoristischen Sprache habe ich mich wunderbar verstanden, bei dem Echo-Kapitel musste ich sogar mehrmals laut lachen. Beim Lesen schwirrten mir aus irgendeinem Grund hartnäckig die beiden einzigen Helden-Songs im Kopf herum, die ich bis dato kannte (Asche auf mein Haupt), mittlerweile hat sich diese mentale Playlist glücklicherweise um einige ihrer Songs erweitert. Allen, die schon immer mal wissen wollten, was Musiker*innen eigentlich tun, wenn sie gerade nicht auf Tour sind oder ein Album aufnehmen oder was eigentlich aus dieser Judith Holofernes wurde, kann ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen. P.S: Auch die Tiergedichte sind empfehlenswert, zu finden u.a. auf Spotify

    Amelie Sasnowski
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    Die Träume anderer Leute von Judith Holofernes
  • Der mexikanische Fluch von Silvia Moreno-Garcia
    5/5

    Der mexikanische Fluch

    Das Genre ‘Schauerroman’ scheint zwar zu implizieren, dass es sich beim Handlungsort um ein düsteres, verfallenes viktorianisches Herrenhaus handelt, stören tut das aber in keinster Weise, das macht ja gerade den Reiz eines ‘Gothic Novel’ aus. So auch bei diesem Buch: Noemi wird von ihrer Schwester um Hilfe gerufen, die, frisch vermählt mit Virgil Doyle, auf dem Anwesen der Doyles unter verstörenden träumen und Visionen leidet. Zum allgemeinen Verfall und Nebel des Hauses und dem hauseigenen Friedhof gesellen sich auf High Place noch Schimmel und Kälte. “Crimson Peak, Haus Usher und.... Rebecca!” mag der geneigte Leser bei einer solchen Ausgangssituation jetzt vielleicht schreien, und ja, teilweise bedient sich Silvia Moreno-Garcia der gleichen Motive, die auch in eben genannten Werken zu finden sind. Erfreulicherweise stellt sich der Twist im letzten Drittel des Buches als schockierend und originell heraus, es empfiehlt sich sehr, bis zu diesem Punkt durchzuhalten. Fans von Body Horror werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Noemi als Protagonistin fand ich sehr sympathisch, sie hat ihren eigenen Willen, ist emanzipiert und schlagfertig. Die anderen Figuren wirkten etwas blass und stereotypisch, so ist Florence durchweg biestig, Virgil verwirrend und bedrohlich, und Howard einfach nur gruselig. Bei Francis und vor allem Catalina hätte ich mir jedoch ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Insgesamt habe ich mich anständig gegruselt und gefürchtet, ohne allzu viel Gewalt und Grausamkeit erleben zu müssen - dafür gab es dunkle Geheimnisse, morbide Abgründe und hier und da sogar ein wenig Witz.

    Amelie Sasnowski
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    Der mexikanische Fluch von Silvia Moreno-Garcia
  • Unten von Maja Ilisch
    5/5

    Unten

    In Nevos und Jumas Welt leben die Menschen in riesigen Hochhäusern, die sich scheinbar unendlich nach oben und unten ausdehnen. Niemand möchte nach unten, alle sind froh über das, was sie haben. Nur Nevo nicht, sie möchte ihre verschwundene beste Freundin Juma wiederfinden, und traut sich deshalb immer weiter die Treppen herunter. Ein sehr atmosphärisches und spannendes Buch mit interessantem Konzept. Dabei wird es an den ernsten Stellen durch liebenswürdige und lustige Figuren (Mat!!) aufgelockert und ist deshalb nicht allzu bedrückend.. Die Einteilung der Etagen nach Farben und die verschiedenen Leute, auf die Nevo trifft, fand ich äußerst faszinierend. Für eine Dystopie ist dieses Buch vergleichsweise seicht gehalten, die wirklich schlimmen Dinge werden meist nur angedeutet. Trotzdem fehlt es nicht an Humor und manchmal wird es sogar ein wenig philosophisch. Die Geschichte ist am Ende abgeschlossen und geht auch gut aus, lässt einen jedoch mit einigen offenen Fragen und Andeutungen zurück, welche die eigene Fantasie anregen. Klare Leseempfehlung deshalb von mir für Kinder, die Abenteuer lieben und wissen wollen, was “Unten” ist.

    Amelie Sasnowski
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    Unten von Maja Ilisch
  • Gallant von V. E. Schwab
    5/5

    Gallant

    A mysterious house has been the home of Olivias family for many generations. For the first time in her life, after living in an orphan’s home for 16 years, she has a family, a place where she belongs. But her new family is frighened of something, and the ghosts Olivia can see warn her to stay away from the garden and the old wall at night.... I really loved the gothic atmosphere – at nighttime there seems to be a constant danger lurking in the dark halls. I had an amazing time following Olivia on her discovery through the haunted house and the story of her parents is truly heartbreaking. The plot gets suprisingly well along with very few characters and slowly builds up suspense until you read the last few pages breathlessly. And then it is suddenly over. One of my favorite single books this year

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    Gallant von V. E. Schwab
  • Babel von Rebecca F. Kuang
    5/5

    Babel

    Was tut man, wenn man in einer ungerechten Welt lebt? Es akzeptieren und mitlaufen, oder sich wehren? Letty, Ramy, Robin und Victoire müssen sich entscheiden... Selten traut sich jemand, die beiden Genres Historisch und Fantasy zu vermischen, und selten geht das, was dabei herauskommt, sonderlich weit über das bloße Abbilden historischer Schauplätze hinaus. Babel hingegen hat nicht nur ästhetisches Oxfordleben zu bieten – es werden alle Aspekte des frühen viktorianischen Englands beschrieben, auch die Abgründe zwischen Arm und Reich und die gnadenlose Ausbeutung der Kolonien und all ihrer Ressourcen. Ich mag es immer, wenn man in einem Buch neben einer spannenden Geschichte auch Wissen vermittelt bekommt. In diesem Fall erfährt man in der ersten Hälfte des Buches ganz viel über Etymologie, in der zweiten Hälfte eher viel über die grausamen Details des Empires. Allzu fantastisch wird es nicht, auch wenn das Silberwerken eine größere Rolle für das Empire spielt, als man anfangs glaubt. Das Prinzip wurde mehrfach erklärt, so ganz begriffen habe ich es bis jetzt aber noch nicht. Vielleicht ist das auch Absicht? Manche Wendungen waren echt hart. Ab der zweiten Hälfte nimmt die Spannung deutlich zu, und mein Herz musste ganz schön was aushalten. Obwohl das Buch mit über 700 Seiten echt umfangreich daherkommt, hätte ich trotzdem gern noch etwas mehr über Ramy, Letty und Victoire erfahren, da es größtenteils aus Robins Perspektive geschrieben ist. Eine Fortsetzung würde ich auch wahnsinnig gern lesen.

    Amelie Sasnowski
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    Babel von Rebecca F. Kuang
  • Das Reich der Vampire von Jay Kristoff
    5/5

    Das Reich der Vampire

    In einer Welt, in der die Sonne nur noch ein blasser, von Staubwolken verschleierter Fleck am Himmel ist, können sich die sonst lichtscheuen Vampire ungehindert ausbreiten. Die einzige Hoffnung der Menschheit: ein strenggläubiger Orden mit seinen Silberwächtern - allen voran Gabriel de Leon. Ein einsamer Held, der gemeinsam mit einer Gruppe von schillernden Persönlichkeiten versucht, eine unmögliche Aufgabe zu meistern - kein unbekanntes Szenario. Trotzdem habe ich Gabriel de Leons Abenteuer in dieser düsteren Welt gespannt verfolgt, denn man wird neben Monsterkämpfen und schlagfertigen Dialogen zuverlässig mit Informationen zu der Welt, in der das ganze spielt, gefüttert. Manchmal fallen einzelne Beschreibungen etwas sehr poetisch aus ("Hände so bleich wie Sternenlicht"), an anderen Stellen scheinen sich die Figuren dann wieder so gar nicht ernst zu nehmen. Dennoch habe ich mich auf den knapp 1000 Seiten überhaupt nicht gelangweilt, auch dank der zahlreichen Illustrationen. Klare Leseempfehlung für Fans von The Witcher und Game of Thrones.

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    Das Reich der Vampire von Jay Kristoff
  • Idol in Flammen von Rin Usami
    4/5

    Idol in Flammen

    Akari hat einen Lebensinhalt: Fan von ihrem Idol Masaki aus der j-Pop Gruppe Mazamaza sein. Sie geht auf Konzerte, schaut Livestreams und kauft allen Merch, den es gibt, um ihrem tristen Alltag zu entkommen. Ihr Zimmer ist ein Masaki-Schrein, sie hat Interviews abgeheftet und schreibt einen Blog um sich mit anderen Fans auszutauschen. Warum das alles? Das weiß Akari auch nicht so genau, und ihre Geschichte legt ihren Fokus auch vielmehr darauf, was aus einem treuen Fan wird, wenn sein oder ihr Idol nicht das ist, was er oder sie sich ausgemalt hat. Rin Usami scheint ganz genau zu wissen, wie es ist, als Fan von seinem Idol besessen zu sein und in dieser Blase aus Träumereien und Fanatismus zu leben. Und wie kompliziert der Alltag eines Teenagers zwischen Schulstress, Erwartungen der Familie und Selbstfindungsbestreben sein kann. Mir gefiel, wie eindrücklich Akaris Gefühle und Zustände beschrieben wurden, so konnte man ihre Gedankengänge wirklich gut nachvollziehen. Diese Blase aus Schwärmereien ist jedoch ein fragiles Konstrukt und wenn sie kaputt geht, muss man zurück in die Wirklichkeit finden. Ich wäre gern noch ein wenig tiefer in Akaris und Masakis Welt eingetaucht, doch das Buch war noch 124 Seiten auch schon ausgelesen, was es zu einer guten Beschäftigung für einen langen Nachmittag macht.

    Amelie Sasnowski
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    Idol in Flammen von Rin Usami

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