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Meine letzte Rezension Grenzlandtage von Antonia Michaelis
Eigentlich wollte Jule mit ihrer Freundin Evelyn, vor dem Abitur, zwei ruhige Wochen auf einer kleinen griechischen Insel verbringen, vor dem großen Ansturm der Touristen im Sommer. Aber Evelyn wird kurzfristig krank und Jule muss alleine fahren. Die Insel ist idyllisch. Eine träge, aber gemütliche Stimmung herrscht. Alles scheint irgendwie perfekt. Ihr kleines Appartement, die gemütlichen Cafés, die Dorfkirche auf dem Berg. Bis sie von den Toten hört und Asman kennenlernt, den Jungen mit der verbundenen Hand. Von da an scheint die Idylle trügerisch, irgendwie aufgesetzt. Irgendetwas scheinen die Leute hier verheimlichen zu wollen. Asman und andere Jungen verstecken sich vor den Griechen. Sie sind Flüchtlinge, von niemanden gewollt und deswegen können sie es nicht wagen entdeckt zuwenden. Asman, der mit der verbundenen Hand, und Jule verstehen sich auf Anhieb gut. Mehr und mehr fassen sie Vertrauen zu einander und irgendwann lässt er sich auch von Jule helfen. Sie verstrickt sich immer mehr in den Konflikt zwischen den Griechen und den Flüchtlingen, wie sie auf diese Insel gekommen sind. Und Sie bemerkt die Spannungen, den Hass und das Verlangen nach Rache. Mir gefällt der Roman vor allem deswegen, weil er so zeitnah ist und sich an ein Thema herantraut, dass viele von uns im Moment beschäftigt und in nächster Zeit bestimmt auch immer noch beschäftigen wird. Er beschreibt vollkommen ehrlich die Situation der Flüchtlinge. Auch die Hauptperson Jule ist ganz anders, als wie man sich eine deutsche Teenagerin vorstellt. Sie ist verträumt, sieht das Schöne in Dingen, die andere für hässlich empfinden. Außerdem haben die Autoren einen bestimmten Schreibstil, der die Insel realistisch und gleichzeitig auch mit einem winzigen Hauch von Mysterium darstellt.
ab 13,99 €
Grenzlandtage
5/5
5/5

Grenzlandtage

Eigentlich wollte Jule mit ihrer Freundin Evelyn, vor dem Abitur, zwei ruhige Wochen auf einer kleinen griechischen Insel verbringen, vor dem großen Ansturm der Touristen im Sommer. Aber Evelyn wird kurzfristig krank und Jule muss alleine fahren. Die Insel ist idyllisch. Eine träge, aber gemütliche Stimmung herrscht. Alles scheint irgendwie perfekt. Ihr kleines Appartement, die gemütlichen Cafés, die Dorfkirche auf dem Berg. Bis sie von den Toten hört und Asman kennenlernt, den Jungen mit der verbundenen Hand. Von da an scheint die Idylle trügerisch, irgendwie aufgesetzt. Irgendetwas scheinen die Leute hier verheimlichen zu wollen. Asman und andere Jungen verstecken sich vor den Griechen. Sie sind Flüchtlinge, von niemanden gewollt und deswegen können sie es nicht wagen entdeckt zuwenden. Asman, der mit der verbundenen Hand, und Jule verstehen sich auf Anhieb gut. Mehr und mehr fassen sie Vertrauen zu einander und irgendwann lässt er sich auch von Jule helfen. Sie verstrickt sich immer mehr in den Konflikt zwischen den Griechen und den Flüchtlingen, wie sie auf diese Insel gekommen sind. Und Sie bemerkt die Spannungen, den Hass und das Verlangen nach Rache. Mir gefällt der Roman vor allem deswegen, weil er so zeitnah ist und sich an ein Thema herantraut, dass viele von uns im Moment beschäftigt und in nächster Zeit bestimmt auch immer noch beschäftigen wird. Er beschreibt vollkommen ehrlich die Situation der Flüchtlinge. Auch die Hauptperson Jule ist ganz anders, als wie man sich eine deutsche Teenagerin vorstellt. Sie ist verträumt, sieht das Schöne in Dingen, die andere für hässlich empfinden. Außerdem haben die Autoren einen bestimmten Schreibstil, der die Insel realistisch und gleichzeitig auch mit einem winzigen Hauch von Mysterium darstellt.

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