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Meine Bewertungen

Wären die Längen nicht gewesen, wäre es perfekt

Skyline Of Books , am 11.10.2021

Wären die Längen nicht gewesen, wäre es perfekt

Klappentext
„Einst war Evie ein normales Mädchen mit einem normalen Leben – dachte sie. Doch jetzt kennt sie die Wahrheit. Und sie weiß, dass sie es schaffen muss, ihre Fähigkeiten zu kontrollieren. Denn sonst wird sie zum Risiko für alle, die sich in Zone 3 verstecken, nicht zuletzt für Luc, den gefährlichen – und gefährlich attraktiven – Origin an ihrer Seite.

Luc würde alles tun, um Evie zu schützen. Lügen. Verhandeln. Betteln. Töten. Aber es gibt Umstände, die selbst er nicht absehen kann, und so führt der Weg Evie und ihn mitten hinein in die Schatten einer stürmischen Nacht.“

Gestaltung
Nach rosa und blau ist das Cover des dritten Bandes nun in hellem Grün gestaltet. Über diese Hintergrundfarbe sind wieder die Rauten gelegt, die dieses Mal schmaler sind und von oben nach unten verlaufen. Die Schattenumrisse eines sich anschauenden Paares auf einem Stein sind im Vordergrund zu sehen, während dünne Äste von der anderen Bildseite kommen und über ihnen schweben. Mir gefällt die Pose des Paares, da sie zeigt, dass die beiden bei- und zueinander stehen.

Meine Meinung
Nach den ersten beiden Bänden rund um Luc und Evie war ich neugierig, wie es in „Redemption – Nachtsturm“ mit ihnen weitergehen würde. In diesem Band möchte und muss Evie ihre Fähigkeiten kontrollieren lernen, denn wenn sie das nicht tut, ist sie eine Gefahr für alle, besonders auch für Luc. Er steht immer an Evies Seite und unterstützt sie, denn er würde alles für sie tun und ihr überallhin folgen…

Gut fand ich, dass zu Beginn immer mal wieder Wiederholungen eingebaut wurden, die mir die Geschehnisse der ersten beiden Bände wieder ins Gedächtnis gerufen haben. Ohne diese wäre mir der Einstieg vermutlich fiel schwieriger gefallen, sodass ich sehr froh um Rückblenden und nebenbei erfolgende Erwähnungen war. Auch fand ich es super, dass es nun einige Antworten auf Fragen gab, die ich mir zuvor gestellt hatte. Ich hatte einige Aha-Momente und freute mich, dass sich nun viele Fäden zusammenzogen.

Die Handlung kam mir etwas wankend vor. Das Buch hat gut 600 Seiten und vielleicht hätte es der Geschichte gut getan, wenn sie an manchen Stellen etwas gekürzt worden wäre, denn ich habe beim Lesen immer wieder das Gefühl gehabt, als wäre es ein Auf und Ab zwischen Längen und spannenderen Momenten. Manche der Längen hätte man in meinen Augen aber reduzieren können, indem man gekürzt hätte, da teilweise nichts Wesentliches passiert ist, das den roten Faden vorangetrieben hätte.

Die spannenden Momente haben mir persönlich aber sehr gut gefallen und waren für mich echte Highlights, da es Jennifer L. Armentout in meinen Augen einfach drauf hat, rasante und actiongeladene Szenen zu schreiben. Es ging hier wirklich die Post ab und dann kam der Schluss. Was für ein Cliffhanger! Mein Herz macht sowas wirklich nicht mehr mit. Ich musste nach Beenden des Buches erstmal recherchieren, ob das der letzte Band war oder es noch eine Fortsetzung gab. Glücklicherweise habe ich herausgefunden, dass noch ein vierter Band folgen wird. Ich bin richtig gespannt, was sich die Autorin für das Finale überlegt hat.

Fazit
Nach dem Cliffhanger von „Redemption – Nachtsturm“ bin ich unglaublich froh, dass es noch einen vierten Band geben wird. Auf diesen fiebere ich nun schon gespannt hin, denn auch wenn mir in Band drei teilweise einige Längen aufgefallen sind, konnten mich die Spannungshöhepunkte total überzeugen. Ich liebe die Dramatik, das Gefühl, die Romantik und die Action, welche die Autorin in ihrer Geschichte vereint und welche dafür sorgen, dass der Leser mitgerissen wird.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Revenge. Sternensturm
2. Rebellion. Schattensturm
3. Redemption. Nachsturm
4. ???

Redemption. Nachtsturm (Revenge 3) - Jennifer L. Armentrout
Redemption. Nachtsturm (Revenge 3)
von Jennifer L. Armentrout
(22)
Buch (gebundene Ausgabe)
23,99

Eine gelungene Mischung aus neu und bekannt

Skyline Of Books , am 11.10.2021

Eine gelungene Mischung aus neu und bekannt

Klappentext
„Nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern muss Prinzessin Elsa sich schneller in ihre Rolle als Königin von Arendelle fügen als gedacht. Und auf magische Weise gehen damit lang verschüttete Erinnerungen einher. Erinnerungen an ein ihr bekannt erscheinendes Mädchen. Wer ist dieses Mädchen, das ihr so schmerzhaft und innig vertraut vorkommt? Elsa macht sich auf die Suche nach ihr und beginnt eine gefährliche Reise, um einen schrecklichen Fluch zu lösen – und um zu finden, was ihr seit Jahren fehlt.“

Gestaltung
Passend zur Twisted Tales Reihe ist das Cover mit Schattenumrissen der beiden Hauptfiguren und eines Tannenwaldes versehen. In den schwarzen Schatten erkennt man in weiß die Umrisse eines Schlosses, was gut passt, da Elsas Magie Eismagie ist. Auch die blaue Schneeflocke am unteren Bildrand sowie die kleinen gepunkteten Schnörkel von Elsas Hand passen gut dazu.

Meine Meinung
Da ich die ersten beiden „Twisted Tales“-Bände gerne mochte und mir die Idee von verdrehten Märchen gut gefällt, wollte ich unbedingt auch die Geschichte von Elsa und Anna lesen. „Elsas Suche“ befasst sich mit Elsas Rolle als Königin von Arendelle. Doch Elsa hat seit Jahren das Gefühl, dass ihr etwas fehlt. Als dann Erinnerungen an ein ihr vertraut vorkommendes Mädchen aufkommen, begibt Elsa sich auf die Suche und stößt dabei auch auf einen alten Fluch…

Ich kenne die beiden Filme von „Die Eiskönigin“ und mochte diese gerne. Cool fand ich, dass nun „Elsas Suche“ damit beginnt, dass die beiden Schwestern Anna und Elsa nicht zusammen aufgewachsen sind und dass Elsa auch nichts von ihren magischen Fähigkeiten weiß. Das ändert natürlich direkt die grundsätzliche Story der Geschichte, wodurch ganz andere Grundvoraussetzungen geschaffen wurden, die mich sehr neugierig machten.

Dadurch, dass die Handlung durch diesen Twist ganz anders ist als in den Filmen, erlebt man als Leser auch die Figuren teilweise anders bzw. in anderen Zusammenhängen. Dennoch haben sie alle nichts von ihrem Charme, den sie auch in den Filmen haben, eingebüßt. Besonders Olaf und Kristoff fand ich wieder total genial, aber auch Anna mit ihrer herzlichen Art oder Elsas mutige Entschlossenheit fand ich sehr gelungen und gut rübergebracht.

Es gibt in der Handlung teilweise auch Parallelen zu dem Bekannten, keine Frage, aber trotzdem entwickelt sich alles ganz anders, was einfach für frischen Wind sorgt und dazu beiträgt, dass man das Gefühl hat, eine komplett neue Geschichte zu lesen, obwohl man vieles eigentlich kennt. Dadurch machte mir das Lesen großen Spaß, denn ich fand es klasse, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu suchen oder auch bekannte und liebgewonnene Figuren zu entdecken.

Fazit
Mir hat „Elsas Suche“ großen Spaß gemacht und vor allem die charmanten Charaktere konnten mich total begeistern, da es der Autorin sehr gut gelungen ist, die besonderen Eigenarten mancher Figuren oder das Liebenswerte von anderen einzufangen. Die Handlung hat bei mir dadurch gepunktet, dass sie eine Mischung war aus komplett neu und anders und vertraut bzw. bekannt. Das sorgte dafür, dass ich weitere Parallelen und Unterschiede entdecken wollte.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Es gibt weitere Twisted Tales Geschichten (z.B. „Spieglein, Spieglen“, „Die Schöne und ihr Geheimnis“ oder „Dunkle Schatten“)

Disney – Twisted Tales: Elsas Suche (Die Eiskönigin) - Jen Calonita, Walt Disney
Disney – Twisted Tales: Elsas Suche (Die Eiskönigin)
von Jen Calonita
(12)
Buch (gebundene Ausgabe)
14,00

Eine große Gefühlspalette erwartet den Leser

Skyline Of Books , am 11.10.2021

Eine große Gefühlspalette erwartet den Leser

Klappentext
„Ein tragischer Unfall verändert von einer Sekunde auf die andere Morgans Leben und entlarvt, dass ihr bisheriges Leben auf Lügen basierte. Gleichzeitig entgleitet ihr ihre Tochter Clara immer mehr: Sie trifft sich heimlich mit einem Jungen, von dem sie weiß, dass ihre Mutter ihn nicht an ihrer Seite sehen möchte. Halt findet Morgan in dieser schweren Zeit ausgerechnet bei dem einen Menschen, bei dem sie keinen Trost suchen sollte ...“

Gestaltung
Das dunklere Roseweiß des Hintergrundes passt gut zum Motiv auf dem Cover, denn es ist nicht zu strahlend weiß und intensiv, sondern wirkt etwas dunkler und nicht so blütenrein. Die rötlichen Blumenblätter und der filigrane grüne Zweig sehen interessant aus, da gerade die Blüten wild durcheinander wirbeln. Mir gefällt, dass sich der schwarze, dickgedruckte Titel in die Blütenblätter einfügt und manche Blätter vor den Buchstaben stehen.

Meine Meinung
Das neue Buch von Colleen Hoover klang vom Klappentext her interessant, sodass ich neugierig wurde, was genau in der Geschichte passiert. In „All das Ungesagte zwischen uns“ geht es um Morgen, die nach einem Unfall ihr bisheriges Leben hinterfragt. Aber nicht nur, dass sich ihr Leben nun ändert, auch ihre Tochter Clara entgleitet Morgen. Clara trifft sich mit einem Jungen, der nicht Morgans Vorstellungen entspricht. Trost findet Morgen bei jemandem, bei dem sie sich nicht ausweinen sollte…

Erzählt wird „All das Ungesagte zwischen uns“ aus den Perspektiven von Morgan und Clara, was mir gut gefallen hat, da ich so Einsichten in beide Charaktere erhielt und sozusagen hinter ihre Fassaden blicken konnte. Dies war vor allem deswegen so hilfreich, weil beide Figuren viel für sich behalten und Geheimnisse voreinander haben. Dieses Ungesagte steht zwischen den beiden, aber als Leser fühlt man sich involviert, da man dank der Erzählweise von den nicht ausgesprochenen Dingen weiß.

Klar, wäre dieses Problem des Unausgesprochenen leicht lösbar, indem Mutter und Tochter offen miteinander reden würden, aber genau darum geht es in Colleen Hoovers Buch: manchmal liegt Ungesagtes zwischen uns Menschen, das die Beziehung belastet. Oft steht mehr dahinter und oft sind es auch die aktuellen Situationen, die offene Gespräche erschweren. Ich war sehr beeindruckt davon, wie die Autorin die Mutter-Tochter-Beziehung darstellt und wie viel mehr hinter all dem steckt. Es kam hier eine Fülle an Ereignissen und Gefühlen zusammen, die ich auch sehr authentisch empfand.

Gleichzeitig war mir die Geschichte stellenweise etwas zu trocken und zu langatmig und fühlte sich beim Lesen dadurch dann schleppend und anstrengend an. Dennoch konnten mich die Tiefe der Geschichte und die Dramaturgie sehr überzeugen. Das Gefühlsspektrum, das die Geschichte abdeckt, war eine breite Palette. Von Wut über Trauer bis hin zu Liebe und Hoffnung kommt hier wirklich alles vor, sodass man als Leser alle Höhen und Tiefen erlebt. Auch der gefühlvolle Schreibstil der Autorin trägt dazu bei, dass man die Emotionen gut nachvollziehen und nachfühlen kann.

Fazit
Auch wenn die Geschichte von „All das Ungesagte zwischen uns“ für mein Empfinden immer wieder langatmig war und sich so teilweise schleppend anfühlte, konnte mich das Buch im Großen und Ganzen überzeugen. Der gefühlvolle Schreibstil von Colleen Hoover hat das riesige Gefühlsspektrum des Buches hervorragend transportiert und dem Leser greifbar gemacht. Neben all den Emotionen, fand ich es gut, dass eine Mutter-Tochter-Beziehung im Fokus stand.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

All das Ungesagte zwischen uns - Colleen Hoover
All das Ungesagte zwischen uns
von Colleen Hoover
(224)
Buch (Taschenbuch)
14,90

Eine Fortsetzung, die dem ersten Band in nichts nachsteht

Skyline Of Books , am 11.10.2021


Klappentext
„Ein cleverer Betrug bringt mehr als ein Zauber. Zumindest meistens.

Kellen und seine neuen Gefährten reisen schon seit Monaten durch die Wüste von Seven Sands. Zu seinem Bedauern muss er feststellen, dass er nicht nur ein schlechter Magier ist, sondern ein noch viel schlechterer Vogelfreier. Die große Klappe von Ferius und Reichis’ Vorliebe für’s Stehlen helfen da auch nicht unbedingt weiter. Doch dann lernt Kellen Seneira kennen: ein Mädchen, das eine Augenbinde trägt – allerdings nicht, weil sie blind ist. Genau wie er leidet auch Seneira unter dem gefürchteten Fluch des Schwarzschattens und versucht, ihr Mal zu verbergen. Doch das ist nicht ihr einziges Geheimnis …“

Gestaltung
Das Cover mag ich aufgrund seiner auffälligen Gestaltung total gerne. Ich finde die Idee super, eine Spielkarte darzustellen und mit intensiven schwarz-weiß Zeichnungen Figuren auf dieser zu integrieren. Den Zeichenstil mag ich dabei auch richtig gerne, denn die Charaktere sehen sehr realistisch aus. Auch dass mit einer einzigen Farbe als Kontrast gearbeitet wird, finde ich schön. Dieses Mal ist es royalblau, welches die Karte umrahmt und auf der Karte einzelne Highlights setzt.

Meine Meinung
Nachdem mir der Auftaktband der „Karten des Schicksals“ so gut gefallen hatte, habe ich mich sehr gefreut, dass die Reihe weiter ins Deutsche übersetzt wurde. In „Shadowblack“ reist Kellen mit seinen Gefährten als Vogelfreie durch die Wüste von Seven Sands. Mehr schlecht als recht schlägt Kellen sich durch. Dann lernt er Seneira kennen, die wie er unter dem Fluch des Schwarzschattens leidet und ihr Mal verbirgt. Sie hat allerdings noch mehr Geheimnisse…

Kellen, die sprechende Katze Reichis und Ferius sind auf der Flucht vor dem Gesetz. Dabei konnte mich besonders Reichis wieder mit seiner frechen und wilden Art gut unterhalten. Sowieso gefällt mir die Art, wie dieses Buch erzählt worden ist: mit einer großen Portion Sarkasmus, düsterem Humor und skurrilen Ereignissen. Auch „Shadowblack“ unterhält so auf eine Art und Weise, die ich als erfrischend erlebe und die mir beim Lesen große Freude bereitet hat.

Die Figuren konnten mich auch wieder sehr begeistern. Reichis habe ich gerade schon erwähnt, aber auch Kellen fand ich in diesem Band richtig toll. Man merkte ihm an, dass er reifer geworden ist und sich entwickelt hat. Er trifft kluge Entscheidungen, steht für seine Freunde ein und ist nicht mehr das Spielzeug in den Händen anderer. Ferius ist nach wie vor geheimnisvoll und schwer zu durchschauen, wodurch sie zu einem spannenden Charakter wird, von dem ich mir auch in den nächsten Bänden viel verspreche.

Die Handlung war gespickt mit spannenden Situationen sowie Geheimnissen und Rätseln. Toll fand ich, dass sich immer neue Mysterien auftaten, sobald eines gelöst wurde. Auf diese Weise wurde das Lesen nicht langweilig, denn es gab immer neue Dinge zu entschlüsseln. Auch wurden neue Charaktere eingeführt wie Seneira, die interessante Offenbarungen und neue Beziehungsdynamiken mitbringt. Auch fand ich es klasse, dass wir in „Shadowblack“ mehr über die Welt, in der die Reihe spielt, erfahren haben und mehr von dieser sehen konnten. Ich bin sehr gespannt, wie diese Reihe sich weiterentwickeln wird und was in den nächsten Bänden auf mich wartet.

Fazit
Ich fand „Shadowblack“ genauso genial wie schon seinen Vorgängerband. Besonders liebe ich die spannende und zugleich sarkastische Art mit der die Geschichte frischen Wind mit sich bringt. Besonders die lustigen Sprüche von der Katze Reichis sind hier beschreibend. Auch mag ich, dass immer etwas passiert und es nie langweilig wird. Entweder müssen Geheimnisse entschlüsselt werden oder Gefahren überwunden. Ich hoffe sehr, dass diese Reihe weiter ins Deutsche übersetzt wird, denn mir brennt es schon unter den Fingernägeln zu erfahren, wie es weitergeht.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Spellsinger
2. Shadowblack
3. Charmcaster (bereits auf Englisch erschienen)
4. Soulbinder (bereits auf Englisch erschienen)
5. Queenslayer (bereits auf Englisch erschienen)
6. Crownbreaker (bereits auf Englisch erschienen)

Shadowblack – Karten des Schicksals - Sebastien de Castell
Shadowblack – Karten des Schicksals
von Sebastien de Castell
(13)
Buch (gebundene Ausgabe)
16,95

Interessante Idee, die gerne noch näher hätte beleuchtet werden können

Skyline Of Books , am 11.10.2021

Interessante Idee, die gerne noch näher hätte beleuchtet werden können

Klappentext
„Bücher sind gefährlich.
Tinte kann tödlich sein.

Shae lebt in Montane, einem Land, in dem Sprache Macht bedeutet. Mit eiserner Hand regieren die Barden über das verarmte Volk. Denn nur sie können mit ihren Worten die Magie kontrollieren. Shae fürchtet sich umso mehr vor ihnen, weil sie ein Geheimnis hat: Alles, was sie stickt, wird lebendig. Aber dann passiert etwas, das ihr keine Wahl lässt, als Antworten bei den Barden zu suchen. Und schnell lernt Shae, wie mächtig Worte wirklich sein können …“

Gestaltung
Ich mag Mädchengesichter auf Covern nicht ganz so gern, weil man sich an diesen schon ein wenig sattgesehen hat. Die Pose des Mädchens mit dem Zeigefinger vor dem Mund finde ich aber sehr passend und gut gewählt, denn der Titel „Hush“ bedeutet übersetzt so viel wie „Stille“ oder „Schweigen“. Die Geste des Mädchens zeigt genau dies. Die Farbwahl gefällt mir auch sehr gut, denn das rote Haar des Mädchens passt gut zum goldgelb des Titels und zum braunen Hintergrund.

Meine Meinung
Ein Buch, in dem es darum geht, dass Wörter und Bücher Macht haben? Ich bin dabei! So ungefähr waren meine ersten Gedanken, als ich hörte, worum es in „Hush – Verbotene Worte“ gehen soll. Protagonistin Shae lebt in einem Land, in dem mit Worten Magie kontrolliert werden kann. Diese Fähigkeit besitzen die sogenannten Barden, vor denen sich Shae fürchtet, da sie etwas verbirgt: von ihr Gesticktes wird lebendig. Doch nach einem Ereignis muss sie bei den Barden nach Antworten suchen…

Die Handlung und die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen, denn im Grunde geht es darum, dass eine gewisse Gruppe Macht in Form von Magie hat und alle anderen keinen Zugang dazu haben. Die Protagonistin hinterfragt die Gegebenheiten und sucht nach der Wahrheit, sodass es hier zu einem spannenden Abenteuer kommt. Mir persönlich gefiel dabei sehr, wie temporeich die Handlung voranschritt und dass Schlag auf Schlag immer etwas neues, spannendes passierte.

Etwas schade fand ich, dass die Hintergründe des Settings und der Welt nicht gänzlich ausgearbeitet wurden. Vieles blieb für mich an der Oberfläche, denn auf einige Erklärungen zu den Gründen für das Dasein und den Aufbau dieser Welt. Warum haben z.B. die Barden diese Macht? Auch hätte ich gerne die Entwicklung erfahren, wie es dazu kam, dass Sprache so einen hohen Stellenwert in dem Setting einnimmt. Ich hatte den Eindruck, als würde die gute Idee nur an der Oberfläche beschrieben werden, aber die Beweggründe und der Kontext wurden nicht genauer erklärt.

Interessant fand ich die Grundthematik des Buches, welche durchaus kritischere Denkweisen aufzeigt und anspricht. So geht es in „Hush – Verbotene Worte“ viel um das Thema Wahrheit und Lügen. Der Gesellschaft wird durch Stimmungsmache ein bestimmtes Bild vorgegeben, wodurch sie beeinflusst wird. Dadurch gerät die Wahrheit in den Hintergrund und ins Vergessen und niemand weiß so recht, was nun zu glauben ist. In all diesen Wirren ist Protagonistin Shae eine Heldin, die versucht, herauszufinden und zu zeigen, was richtig ist. Ich fand ihren Charakter angesichts ihrer Lebensumstände glaubwürdig und bin gespannt, wie sie sich im nächsten Band entwickeln wird.

Fazit
„Hush – Verbotene Worte“ befasst sich mit einer spannenden Thematik, denn es geht um Wahrheit und Lügen. Die Protagonistin Shae versucht in einer interessanten Welt hinter die Kulissen zu blicken, was in einer temporeichen Handlung verpackt ist. Etwas schade fand ich, dass die Hintergründe des spannenden Settings nicht näher beleuchtet wurden und bei mir noch ein paar Fragen offen blieben.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Hush – Verbotene Worte
2. ???

Hush (Band 1) - Verbotene Worte - Dylan Farrow
Hush (Band 1) - Verbotene Worte
von Dylan Farrow
(110)
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95

Eine unvorstellbar sinnige Mischung aus Abenteuer und Freundschaft

Skyline Of Books , am 11.10.2021

Eine unvorstellbar sinnige Mischung aus Abenteuer und Freundschaft

Klappentext
„Kaum ist Vita mit ihrer Mutter in New York gelandet, fordert sie auch schon den stadtbekannten Betrüger Victor Sorrotore heraus. Schließlich hat der ihren Großvater um das Familienanwesen gebracht. Vita schwört Rache und schmiedet zusammen mit einer Taschendiebin und zwei Jungen vom Zirkus einen ausgeklügelten Plan, um das Haus oder doch zumindest den Smaragd ihres Großvaters zurückzuholen. Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer beginnt.“

Gestaltung
Ich finde das Cover total schön und interessant, denn die gespiegelte Skyline verschiedener (Hoch)Häuser und Brücken sieht total gut aus. Dies liegt auch an der Farbgebung aus pastelligem Rot und Grün und der dunkelblauen Schattierung. Über diesem Gebilde ist der Titel auf einem weißen Banner geschrieben, wobei beim Schriftzug mit verschiedenen Farben und Schriftarten gearbeitet wurde. Auch finde ich die kleinen Schattenumrisse der Figuren, eines Autos, einer Pistole und einer Schildkröte schön.

Meine Meinung
Juhu, neues von Katherine Rundell! Von dieser Autorin habe ich schon einige Bücher gelesen und wurde nie enttäuscht! In „Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer“ geht es um Vita, die sich dem bekannten Betrüger Victor Sorrotore stellt, da dieser ihrem Großvater das Familienanwesen weggenommen hat. Hilfe erhält sie von einer Taschendiebin und zwei Zirkusjungen. Wird es den Vieren gelingen das Haus oder zumindest den Smaragd von Vitas Großvater zurückzubekommen?

Die Handlung des Buches hat mir echt gut gefallen, denn alleine schon der Plan von Protagonistin Vita verspricht so viel Spannung: ihr Großvater hat sein altes Haus verkauft, doch er wurde dabei betrogen und so möchte sie ihm zumindest seinen Smaragd aus dem Haus holen. Hierfür muss Vita allerdings nicht nur einen einfachen Einbruch begehen… Es ist spannend und absolut unterhaltsam mitzuverfolgen, wie Vita und ihre Helfer Pläne schmieden und diese später umsetzen. Die Kinder erleben hier ein Abenteuer, das aufregend, gefährlich und mitreißend zugleich ist.

Zudem gibt es aber auch einige lustige und humorvolle Szenen, die mich schmunzeln ließen und die die Handlung noch vielschichtiger machten. Aber das war noch längst nicht alles, denn es gibt auch einige Momente, die zum Nachdenken anregen und die tiefgründiger werden. Auch emotional wurde es zwischendurch. Mir gefiel vor allem auch wie herzlich die Geschichte war, denn zwischen den Zeilen konnte man ganz viel Hingabe und Liebe spüren.

Gut fand ich auch die Freundschaft zwischen Vita, den beiden Zirkusjungen Arkadi und Samuel und der Diebin Silk. Die vier Kinder wachsen durch ihre gemeinsame Mission und die Abenteuer, die sie dabei erleben, zusammen und werden zu einer eingeschworenen Gruppe. Sie unterstützen sich gegenseitig und ergänzen einander super, denn das was der eine nicht kann, kann dafür jemand anderes.

Auch das Setting in New York mochte ich wahnsinnig gerne, da ich die Stadt sehr faszinierend finde und gerne selber einmal dahin reisen möchte. Cool fand ich diesbezüglich aber, dass die Autorin ihre Geschichte nicht im modernen, heutigen New York spielen lässt, sondern in vergangenen Zeiten. Die Kinder haben keine Smartphones oder andere neuere Technologien, sodass die Geschichte ein uriges Flair versprüht, das mir gut gefallen hat.

Fazit
Mit „Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer“ hat Katherine Rundell wieder ein schönes Kinderbuch geschaffen, das mit dem Flair des vergangenen New Yorks spielt und eine spannende Handlung darin einflechtet. Die Frage, ob Vitas „Kampf“ mit Victor Sorrotore gut ausgeht, treibt die Neugierde in die Höhe. Zudem sorgt die schöne Freundschaftsbeziehung zwischen den Kindern für Gefühlskino, sodass das Lesen Spaß macht.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer - Katherine Rundell
Ein unvorstellbar unsinniges Abenteuer
von Katherine Rundell
(11)
Buch (gebundene Ausgabe)
15,00

Kerstin Gier at her best!

Skyline Of Books , am 11.10.2021

Kerstin Gier at her best!

Klappentext
„Bestsellerautorin Kerstin Gier öffnet uns nach der »Edelstein«- und der »Silber«-Trilogie die Tür zu einer neuen phantastischen Welt und erzählt eine mitreißende Liebesgeschichte aus zwei Perspektiven:
Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhassten Nachbarsfamilie, hat eine Vorliebe für Fantasyromane und ist definitiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gruseligen Wesen verfolgt und schwer verletzt wird, sieht er Dinge, die nicht von dieser Welt sein können. Nur – wem kann man sich anvertrauen, wenn Statuen plötzlich in schlechten Reimen sprechen und Skelettschädel einem vertraulich zugrinsen? Am besten dem Mädchen von gegenüber, das einem total egal ist. Dass er und Matilda in ein magisches Abenteuer voller Gefahren katapultiert werden, war von Quinn so allerdings nicht geplant. Und noch viel weniger, sich unsterblich zu verlieben …“

Gestaltung
Ich finde die Covergestaltung wahnsinnig schön, denn vor dem schwarzen Hintergrund eröffnen sich viele bunte Zeichnungen, die an Kreidezeichnungen erinnern. Hier gibt es so viel zu entdecken: Tiere, verschiedene Blumen, Schnörkel, Wolken, einen Totenkopf…mir gefällt, dass alles so ineinander übergeht und so viele Details vorhanden sind. Ich mag auch, dass die Zeichnungen so bunt sind und die Farben gleichzeitig miteinander harmonieren.

Meine Meinung
Wow, endlich ein neues Buch von Kerstin Gier! Damit hatte ich irgendwie so gar nicht gerechnet, aber umso mehr habe ich mich darüber gefreut als ich es im Internet entdeckt habe. Zudem ist das Cover atemberaubend schön von Eva Schöffmann-Davidov gestaltet worden. Ich habe mich sofort schockverliebt! In „Vergissmeinnicht“ geht es um Quinn und Matilda, die Nachbarn sind und eigentlich wenig miteinander zu tun haben. Bis Quinn eines Nachts seltsame Dinge erlebt wie beispielsweise sprechende Statuen. Da vertraut er sich Matilda an und sorgt so dafür, dass beide ein unvergessliches, magisches Abenteuer erleben…

Schon bevor das Buch auf dem Markt war, habe ich die Leseprobe verschlugen. Meine Erwartungen an das neuste Jugendbuch von Kerstin Gier waren richtig hoch, da ich ihre anderen Jugendbücher gerne gelesen habe. Aber „Vergissmeinnicht“ konnte mir schnell zeigen, dass meine Erwartungen nicht unbegründet waren. Bei dem Buch handelt es sich um ein rasantes Abenteuer mit prickelnden Gefühlen, einer großen Prise Magie und jeder Menge Humor à la Kerstin Gier.

Erzählt wird das Buch abwechselnd aus den Perspektiven von Quinn und Matilda, wobei mir vor allem gefallen hat, wie Kerstin Gier die Lebendigkeit dieser Charaktere eingefangen hat. Die beiden erzählen ihre Erlebnisse wortgewandt und gleichzeitig altersgemäß. Sie versprühen eine gewisse Frische und Schlagfertigkeit, dass man mehr als einmal in sich hineinschmunzeln muss. Generell fand ich die Dynamik zwischen diesen beiden Figuren unglaublich gelungen. Einerseits gehört Matilda nämlich der verhassten Nachbarsfamilie an, andererseits knistert es leise zwischen beiden Charakteren. Die Gespräche der beiden fand ich auch einfach große klasse!

Die Handlung ist von Seite eins an spannend, mythisch und sehr atmosphärisch. Es geht in eine magische Richtung, die vielleicht nicht unbedingt neu ist, aber die dennoch große Lesefreude bereitet und die ich gerne verfolgt habe. Ich flog geradezu durch die Seiten, denn langweilig wird es zu keiner Sekunde. Immer passiert etwas: sei es eine witzige Unterhaltung, das Auftauchen eines kuriosen Wesens mit dessen Existenz man nicht gerechnet hätte oder packende Enthüllungen über die Handlung.

Fazit
Mit „Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann“ hat Kerstin Gier kreativ-kuriose Ideen zum Leben erweckt, die großen Lesespaß bereiten und die die Seiten im Nu dahinfliegen lassen! Die Dynamik zwischen Quinn und Matilda war genial und hat mir riesige Freude bereitet, genauso wie der wortgewandte, charmante Humor. Ich habe dieses Buch mit einem rundum zufriedenen Gefühl gelesen und kann es gar nicht abwarten bis es endlich weitergeht! „Vergissmeinniht“ ist definitiv Kerstin Gier at her best!
Breit grinsende 5 von 5 Sterne!

Reihen-Infos
1. Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
2. ???
3. ???

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann - Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
von Kerstin Gier
(244)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00

Was für ein cooles Setting!

Skyline Of Books , am 11.10.2021

Was für ein cooles Setting!

Klappentext
„Der erste Teil einer epischen neuen Fantasy-Serie, die eine unvergessliche neue Heldin und eine verblüffend originelle dystopische Steampunk-Welt mit einem Hauch von feudalem Japan vorstellt - im limitierten Hardcover mit Miniprint und bedrucktem Buchschnitt! Auf der Jagd des Kaisers nach den legendären Donnertigern findet sich Yukiko, die Tochter eines Jägers, Auge in Auge mit einem dieser beinahe ausgestorbenen Bestien wieder. Die Gedanken des wütenden und verkrüppelten Tiers drehen sich nur um ihren Tod – Yukiko weiß das, sie kann seine Gedanken hören. Und um zu leben müssen sich die beiden wohl oder übel zusammentun.“

Gestaltung
Mit dem rot grauen Hintergrund und den düsteren Farben ist das Cover sehr stimmungsvoll. Ich finde die rot umrandeten Lotusblüten im Hintergrund sehr hübsch zumal sie in interessantem Kontrast zur kämpferischen Pose des Mädchens und ihrem Schwert stehen. Die grauen Wolken und das in Schattenliegende Fantasywesen, welches auf das Mädchen zufliegt, unterstützen den kämpferischen Aspekt des Motivs.

Meine Meinung
Da ich Jay Kristoffs Bücher gerne lese und im Klappentext von „Der Lotuskrieg“ stand, dass das Setting an das feudale Japan erinnert, wollte ich die Geschichte unbedingt lesen, denn ich mag Settings, die an Japan erinnern. In „Stormdancer“ geht es um Yukiko, die auf der Jagd nach einem Donnertiger einem wütenden, verkrüppelten Exemplar dieser Sorte begegnet. Sie kann die Gedanken des Tigers hören und muss sich mit ihm zusammentun, wenn sie überleben möchte…

Das Setting des Buches hat mir sehr gefallen, denn es erinnert sehr an Japan. Auch hinsichtlich mancher auftauchender Begrifflichkeiten. So gibt es beispielsweise Clans wie den Drachenclan oder den Fuchsclan und auch die Orte haben Bezeichnungen von japanischen Städten. Da ich mich gerne mit der japanischen Kultur beschäftige und auch der Sprache nicht abgeneigt bin, kam ich hiermit gut klar. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies bei manch einem Leser zu Schwierigkeiten führen könnte. Toll fand ich, dass es z.B. auch Luftschiffe gab und so eine Mischung aus vergangenen Zeiten und moderneren Zeiten entstand. Wem der Begriff Streampunk etwas sagt, der hat schon eine gute Vorstellung davon, wie die Welt gestaltet wurde. Mir gefiel die Mischung sehr!

Die Handlung kommt allerdings etwas schleppend voran. Meiner Meinung nach nimmt sie sogar erst ab gut der Hälfte wirklich Fahrt auf. Ich habe schon damit gerechnet, da auch Jay Kristoffs „Nevernight“ sehr ausschweifend erzählt war. In „Stormdancer“ ist sein Stil ähnlich, doch für meinen Geschmack hätte es dieses Mal ruhig etwas eher losgehen können, da ich irgendwie das Gefühl hatte, mit scharrenden Hufen vor dem Buch zu sitzen und dieses Gefühl mich ein wenig ungeduldig werden ließ. Als es dann aber soweit war und „der Knoten geplatzt“ war, war ich vollends zufrieden.

Sehr gerne mochte ich die Beziehung zwischen der Protagonistin Yukiko, der Jägerin, und ihrer Beute dem Donnertiger. Die beiden raufen sich mehr oder minder zusammen, um lebend aus einer brenzligen Lage herauszukommen. Dabei fand ich es toll, wie ich als Leser dem Wachsen der Beziehung zwischen den beiden beiwohnen konnte. Ich fand das Entstehen der Freundschaft sehr authentisch und echt, was ich toll fand. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die Fortsetzung „Kinslayer“, um endlich wieder in diese geniale Welt eintauchen zu können und zu erfahren, wie es mit Yukiko weiter geht, denn in diesem Band hat sie etwas getan, das ihr im Folgeband sicherlich einige Feinde beschert...

Fazit
Obwohl es für meinen Geschmack etwas lange dauert, bis die Handlung wirklich Fahrt aufnimmt, konnte mich „Stormdancer“ trotzdem fesseln. Mir gefiel das Setting unglaublich gut, denn das feudale Japan trifft hier auf Streampunk, was eine interessante Mischung ist. Außerdem hat mich die zweite Hälfte des Buches mitgerissen und bestens unterhalten. Ein weiteres Highlight war für mich die Beziehung zwischen Yukiko und dem Donnertiger, den sie eigentlich jagen sollte. Sehr gespannt bin ich, wie es in der Fortsetzung weiter geht, da Yukiko etwas getan hat, das sicherlich einige Feinde auf den Plan rufen wird…
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Der Lotuskrieg 01 – Stormdancer
2. Der Lotuskrieg 02 – Kinslayer (erscheint am 01.11.21)
3. ???

Der Lotuskrieg 1 - Stormdancer - Jay Kristoff
Der Lotuskrieg 1 - Stormdancer
von Jay Kristoff
(49)
eBook (ePUB 3)
9,99

Ich liebe das Grishaverse nun noch mehr als vorher schon!

Skyline Of Books , am 11.10.2021

Ich liebe das Grishaverse nun noch mehr als vorher schon!

Klappentext
„Der schicksalhafte Kampf um den Zarenthron von Ravka steuert unaufhaltsam auf eine Entscheidung zu: Wird ein Krieg, den niemand gewinnen kann, eine ganze Welt in Asche versinken lassen?
Während der junge König Nikolai Lantsov – auch mithilfe des Monsters in seinem Inneren – alles versucht, um Ravka vor dem Schlimmsten zu bewahren, hadert Zoya Nazyalensky, die Sturmhexe, mit ihrem Schicksal: Nach allem, was sie im Krieg bereits verloren hat, verlangt nun die Pflicht von ihr, dass sie ihre Kräfte nutzt, um die Waffe zu werden, die ihr Land braucht. Koste es, was es wolle …
Zur selben Zeit riskiert die Grisha Nina Zenik als Spionin im feindlichen Fjerda mehr als nur ihr Leben: Ihr unbändiger Wunsch nach Rache könnte Ravkas Schicksal endgültig besiegeln – und Nina die Chance nehmen, ihr trauerndes Herz zu heilen …“

Gestaltung
Ich bin total verliebt in das Cover. Während das des ersten Bandes noch golden schimmerte ist nun Silber die Hauptfarbe. Dabei finde ich das dunkle Blau des Titels total harmonisch mit dem Silber und mir gefällt das Schimmern sehr. Auch finde ich den Baum auf dem Cover total hübsch und mir gefällt es, dass dieser haptisch erhoben ist, sodass man ihn fühlen kann.

Meine Meinung
Ein wenig wehmütig habe ich dem Erscheinen von „Rule of Wolves“ entgegengeschaut, denn es ist der abschließende Band der Grisha-Saga, einer meiner liebsten Geschichten überhaupt. In diesem Finalband löst sich nun der Kampf um den Zarenthron und damit das Schicksal von ganz Ravka auf. Welche Seite wird siegen? Nikolai versucht alles, um das Land vor einem unheilvollen Schicksal zu bewahren, während Zoya ihre Kraft nutzen soll, um als Waffe zu fungieren. Nina ist unterdessen in Fjerda und sinnt auf Rache. Dabei könnte sie mit ihren Taten Ravka ins Unheil stürzen…

Nicht oft erlebe ich es, dass eine Geschichte mich mit einem Gefühl zurücklässt, als sei mein Kopf wie leer gefegt und zwar im positiven Sinne! „Rule of Wolves“ hat dies geschafft. Die Geschichte hat mich gefesselt, in ihren Bann gezogen und am Ende mit einem Herzen, das der Reihe noch mehr verfallen ist, wieder ausgespuckt. Dabei hätte ich nicht gedacht, dass ich das Grishaverse noch inniger lieben könnte als ich es schon tat, doch dieser Band hat mich eines besseren belehrt.

Ich weiß gar nicht, wo ich mit meinen Lobesworten anfangen und aufhören soll. Bei den unvergleichlichen, einmaligen, unverwechselbaren und wunderbar ausgeschmückten Charakteren? Bei der vielschichtigen, überraschenden und mitreißenden Geschichte? Bei den dramatischen, berührenden Schicksalen, die die Autorin hier zeichnet? Bei dem unvergesslichen, bildlichen, detailreichen Schreibstil von Leigh Bardugo? Bei all den Emotionen, die im Leser ausgelöst werden?

Für mich ist „Rule of Wolves“ ein Meisterwerk und definitiv der Höhepunkt der Grisha-Reihen. Mir tut das Herz weh, wenn ich daran denke, nun nicht mehr in mein geliebtes Ravka zurückzukehren. Ich bange und hoffe, dass Leigh Bardugo uns Lesern doch eines Tages ein weiteres Mal in ihre wunderbare, kreative Welt entführen wird. Dieser Abschlussband hatte für mich noch einige Überraschungen parat, mit denen ich so gar nicht gerechnet habe und genau das macht für mich Leigh Bardugos Geschichten so einzigartig: Die Autorin vermag es immer wieder mich zu überraschen und mit Plottwists daher zukommen, die ich nicht im Geringsten erahnen konnte.

Fazit
„Rule of Wolves“ ist ein episches Finale einer noch epischeren Reihe. Ich verneige mich vor dem Einfallsreichtum und dem Schreibtalent von Leigh Bardugo und danke der Autorin für diese unvergleichlichen Abenteuer. Ich liebe das Grishaverse und all die wunderbaren, individuellen Charaktere sowie die gesamte atemberaubende Welt. „Rule of Wolves“ konnte mich mit sich reißen und hat mich mit dem Gefühl zurückgelassen, diese Reihe noch mehr zu lieben als ohnehin schon. Ich hoffe sehr, dass die Autorin uns irgendwann doch nocheinmal wieder nach Ravka entführt…
Atemlose 5 von 5 Sterne!

Reihen-Infos
1. King of Scars
2. Rule of Wolves

Rule of Wolves - Leigh Bardugo
Rule of Wolves
von Leigh Bardugo
(49)
Buch (Taschenbuch)
16,99

Insgesamt unterhaltsam trotz zwei Kritikpunkten

Skyline Of Books , am 11.10.2021

Insgesamt unterhaltsam trotz zwei Kritikpunkten

Klappentext
„»Niemand bräuchte weniger einen Prinzen und niemand hätte mehr einen verdient als du, Fiana.«

Zwei magische Throne braucht es, um das Königreich Alandra gegen die Schatten hinter den Mauern zu schützen. Kupfer und Eisen – einzeln stark, zusammen zerstörerisch. Sie besteigen können nur diejenigen, die im Kronenkampf als Sieger hervorgehen. Fiana lebt seit ihrer Kindheit im Palast und kennt die Regeln der Mächtigen wie kaum jemand sonst. Doch durch ihre Adern fließt ein dunkles Geheimnis, dessen Aufdeckung ihren sicheren Tod bedeuten würde. Als der attraktive Königsbruder Kayden ihm gefährlich nahekommt, bleibt Fiana nur eins – am Kronenkampf teilzunehmen.“

Gestaltung
Ich finde das Cover unglaublich schön, denn es ist schlicht und gleichzeitig sehr edel. Die Krone bzw. das Diadem in der Mitte visualisiert den Titel und das, worum es geht, sehr schön. Dabei finde ich es hübsch, dass das Diadem von Glitzerpartikeln umgeben ist. Die untere linke Ecke ist dabei gelbgold und verläuft dann in das dunkle schwarz-braun, sodass hellere Farbelemente in den dunklen Hintergrund integriert werden.

Meine Meinung
Von Valentina Fast habe ich schon viel gehört, vor allem über ihre „Royal“-Reihe, die ich allerdings nicht kenne und nicht gelesen habe. In „Kronenkampf“ geht es um Fiana, die im Königreich Alandra im Palast lebt. Sie hat jedoch ein dunkles Geheimnis, das ihren Tod bedeuten würde, wenn es ans Licht käme. Als der Königssohn Kayden ihrem Geheimnis nahe kommt, bleibt Fiana nichts anderes übrig, als am Kronenkampf teilzunehmen. Jenem Kampf, bei dem die Sieger den Kupfer- oder Eisenthron des Landes besteigen kann.

Interessant fand ich die Charaktere und deren Beziehungen untereinander. Vor allem Kayden hat mir gefallen, da er zunächst sehr geheimnisvoll auf mich wirkte. Ich konnte ihn nur schwer einschätzen und wusste nicht, was seine Motive und Intentionen waren. Dies fand ich sehr spannend. Fiana gefiel mir als Protagonistin auch gut, da sie mit ihrem Geheimnis kein leichtes Los hat. Sie ist stark und mutig, aber vor allem loyal, was ich total sympathisch fand.

Die Beziehung zwischen Kayden und Fiana gefiel mir insgesamt gut, da die beiden zueinander passten und für mich ihre Chemie stimmte. Doch die Entwicklung der Beziehung empfand ich als etwas holprig. Es ist schnell zu spüren, dass mehr zwischen den beiden ist, doch dann gerät dies etwas in den Hintergrund bis es dann plötzlich sehr schnell zwischen beiden geht. Ich persönlich mag es lieber, wenn es ausgeglichener ist.

Die Handlung fand ich insgesamt gut, wobei ich aufgrund des Titels und Klappentextes doch gedacht hätte, dass der Kronenkampf etwas mehr Raum einnehmen würde. Ich habe vielleicht auch generell zu hohe Erwartungen an den Kampf gehabt, denn ich hätte gedacht, dass es bei dem Kampf um den Thron bzw. die Throne etwas schwieriger zugehen würde und mit mehr Action und Drama zu rechnen sei. Dennoch konnte mich die Geschichte an sich überzeugen und gut unterhalten, da mir die Idee mit den beiden magischen Thronen und dem Kampf darum gefiel.

Fazit
Mit „Kronenkampf – Geschmiedetes Schicksal“ konnte Valentina Fast mich gut unterhalten und mir eine interessante Geschichte liefern, die mich überzeugt hat. Dennoch hätte ich mir hinsichtlich des Kronenkampfes etwas mehr Rasanz und vielleicht auch Dramatik gewünscht, da dieser doch etwas leicht vonstattenging. Die Liebesbeziehung gefiel mit gut, da die beiden Charaktere gut zueinander passten, auch wenn die Entwicklung der Beziehung für mich etwas holprig war.
Knappe 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Kronenkampf. Geschmiedetes Schicksal - Valentina Fast
Kronenkampf. Geschmiedetes Schicksal
von Valentina Fast
(125)
Buch (Taschenbuch)
15,00

 
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