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Meine Bewertungen

Bombastischer Showdown des besten Bandes der Reihe

Skyline Of Books , am 05.02.2019

Klappentext
„Enttarnt! Die Akademie weiß, wer Hannah wirklich ist. Was bleibt, ist die Flucht vor Dr. Levander und seinen Handlangern. Während Hannah und ihre Freunde einen riskanten Plan schmieden, um den bösen Machenschaften endlich ein Ende zu setzen, kommen sich Hannah und Valentin näher. Dabei gehört ihr Herz doch Raphael, oder? Mitten in diesem Gefühlschaos muss sich Hannah eingestehen, dass die dunkle Seite ihrer Gabe mehr als gefährlich ist. Nicht nur für sie selbst, sondern für alle, die sie liebt.“

Gestaltung
Durch das Lila ist das Cover des Abschlussbandes nun etwas dunkler als seine Vorgänger. Der Kopf des Umrisses des Märchens ist in den Nacken gelegt und der Blick somit nach oben gerichtet. Mir gefällt nach wie vor sehr gut, dass das Cover mit verschiedenen Farben spielt und es mit helleren Punkten und Lichtreflexen versehen ist. So erinnert es mich immer wieder an das Universum. Die Haptik des Buches ist zudem sehr ansprechend mit dem leichten rauen Feeling und dem Perleffekt.

Meine Meinung
Passend zum Titel „Aura – Die Flucht“ ist Protagonistin Hannah in diesem Band auf der Flucht, denn die Akademie weiß nun über sie Bescheid. Skrupellos verfolgt Dr. Levander sie, sodass Hannah und ihre Freunde untertauchen, um sich zu sammeln und zu planen, wie sie ihren Feind bezwingen können. Unerwartete Unterstützung erhalten sie dabei von Valentin, der Hannahs Gefühle schwanken lässt… Werden sie es schaffen und Dr. Levander besiegen? Und welche Rolle wird Valentin spielen? Steht er wirklich voll und ganz auf Hannahs Seite?

Nach dem packenden Ende des zweiten Bandes war ich unheimlich gespannt, wie die Geschichte im dritten und letzten Abenteuer von Hannah ausgehen würde. Ich muss sagen, dass dieser Band für mich der beste der Reihe ist. Die Autorin hat die Geschichte Band für Band gesteigert und sie in einem fesselnden Finale gipfeln lassen. „Aura – Die Flucht“ ist gespickt mit Spannung auf sehr hohem Level. Leider dauerte es auch etwas bis es zu dem von mir heißersehnten Finale in Form des Kampfes gegen Dr. Levander kam.

Stattdessen wurde der Fokus etwas auf die Figuren und ihre Entwicklungen gelegt. Dies gefiel mir einerseits sehr gut, denn die Charaktere erhielten hier nochmals einiges an Tiefe und vor allem fand ich es klasse, dass wir in diesem Band noch einmal eine ganz andere Perspektive auf Valentin und Raphael bekommen haben. Hier zeigte vor allem Valentin was hinter seiner harten Schale steckt, was ich sehr fesselnd fand. Diesbezüglich bahnt sich auch einiges in Sachen (Liebes-)Beziehung an, was einerseits spannend zu verfolgen ist, andererseits sind Dreiecksgeschichten nicht unbedingt meins, weil sie einem so oft begegnen…

Das Ende dieses Bandes war eine Wucht. Endlich kam es zum finalen Showdown auf den ich hingefiebert hatte und er war ein Feuerwerk an Spannung, Rasanz und fesselnden Momenten. Hier bekam ich alles, was ich mir wünschte und ich konnte das Buch nicht für eine Sekunde zur Seite legen. Was mir besonders gut gefallen hat, war, wie es der Autorin gelungen ist, mich bis zum Ende hin im Ungewissen darüber zu lassen, wie Hannah nun ihre Gegner besiegen soll und wird. Dadurch war meine Neugierde entfacht.

Fazit
Der Abschlussband der „Aura“-Trilogie hat mir gut gefallen und für mich war dieser Band der beste der Reihe, da hier die Spannung konstant auf einem sehr hohen Level gehalten wird. Die Figuren haben sich weiterentwickelt und hier gibt es auch interessante Blicke und Wendungen auf die männlichen Charaktere, mit denen man im Vorgängerband so nicht gerechnet hätte. Sehnsüchtig habe ich hier die Geschichte verfolgt bis es zum Schluss zum unglaublich fesselnden und packenden finalen Showdown gekommen ist, der das Buch und die Reihe bombastisch beendet hat.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Aura 01 – Die Gabe
2. Aura 02 – Der Verrat
3. Aura 03 – Der Fluch

Aura 3: Aura - Der Fluch - Clara Benedict
Aura 3: Aura - Der Fluch
von Clara Benedict
(15)
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00

Schade, dass wir nicht mehr von diesem ansprechenden Setting gesehen haben

Skyline Of Books , am 01.01.2019

Klappentext
„Sie kommt aus der Asche und greift nach den Sternen
Theo ist noch ein Kind, als ihre Mutter, die Fire Queen, vor ihren Augen ermordet wird. Der brutale Kaiser raubt dem Mädchen alles: die Familie, das Reich, die Sprache, den Namen. Und er macht aus ihr die Ash Princess, ein Symbol der Schande für ihr Volk. Aber Theo ist stark. Zehn Jahre lang hält die Hoffnung sie am Leben, den Thron irgendwann zurückzuerobern, allem Spott und Hohn zum Trotz. Als der Kaiser Theo eines Nachts zu einer furchtbaren Tat zwingt, wird klar: Um ihren Traum zu erfüllen, muss sie zurückschlagen – und die Achillesferse des Kaisers ist sein Sohn. Doch womit Theo nicht gerechnet hat, sind ihre Gefühle für den Prinzen ...“

Gestaltung
Das Covermotiv gefällt mir sehr gut, denn vor dem schwarz-grauen Hintergrund, welcher zur Mitte hin heller wird, heben sich der gold-gelbe Schriftzug des Titels und die Krone sehr schön ab. Die Krone zieht zudem sofort meinen Blick auf sich, da sie mit vielen schönen Details versehen ist. Besonders cool finde ich, dass sie brennt und zu Asche zerfällt, welche nach unten auf den Schriftzug rieselt. Dies passt gut zum Titel!

Meine Meinung
Da der Klappentext von „Ash Princess“ nach einer Mischung aus Romantik und Fantasy klang, war ich neugierig auf das Buch. Vor allem wollte ich wissen, wie sich die Geschichte um Protagonistin Theo und den Prinzen entwickeln würde, denn Theo wurde vom aktuellen Kaiser alles genommen: ihre Mutter und ihr bisheriges Leben. So hofft sie, eines Tages wieder auf den Thron steigen zu können und den Kaiser zu stürzen. Dafür setzt sie bei seinem Schwachpunkt an: dem Prinzen, der bei Theo leider tiefe Gefühle der Zuneigung auslöst…

Was mir an „Ash Princess“ gut gefallen hat, ist der Ideenreichtum des Settings, denn hier gibt es wirklich alles: Götter, Magie, Piraten, verschiedene Völker und und und. Zudem findet sich am Buchanfang eine Karte, die mir gut gefallen hat. Allerdings muss man auch sagen, dass man in diesem Band noch nicht so viel von dem toll anmutenden Setting kennenlernt, da die Geschichte hauptsächlich im Palast des Kaisers spielt. Die Welt wird dennoch erklärt und es klingt im wahrsten Sinne des Wortes phantastisch, was Autorin Laura Sebastian sich da ausgedacht hat. Ich hätte es toll gefunden, wenn wir hier mehr über all ihre Ideen erfahren hätten und mehr als nur den Palast kennen gelernt hätten. Was nicht ist, kann aber noch werden, denn ich hoffe sehr, dass wir die Magie und die Orte im zweiten Teil genauer kennen lernen werden.

Abgesehen von der Eintönigkeit des Schauplatzes der Handlung, konnte die Storyline mich recht gut unterhalten. In dem Buch geht es vor allem um die Machtspiele am Hofe durch die Theo versucht, den Thron zurückzugewinnen. Hierbei spielt vor allem ihre Liebesbeziehung eine große Rolle, die sich in einer Dreiecksgeschichte (mit der ich ehrlich gesagt nach dem Lesen des Klappentextes nicht gerechnet hatte) präsentiert, denn Theo nutzt ihre weiblichen Reize, um ihr Ziel zu erreichen, da sie am Hofe nicht offen agieren kann. Auf diese Weise legt das Buch ein großes Augenmerk auf die Entwicklung der Charakterbeziehungen, was mir gut gefallen hat, da so viel Tiefe in die Figurenebene kommt. Gleichzeitig war die Handlung dadurch manchmal aber auch etwas trocken und langwierig, weswegen mir manchmal etwas die Action gefehlt hat.

Theo fand ich dabei aber eine sehr ansprechende Protagonistin, da sie eine interessante und nachvollziehbare Entwicklung durchmacht. Zu Beginn ist sie noch zurückhaltend und gehorsam, doch nach einem dramatischen Ereignis erwacht ihr Kampfgeist, der sie viel spannender macht. Ab diesem Moment nutzt sie ihren scharfen Verstand und bewegt sich gekonnt durch all die Machtspiele. Sie zeigt sich als kluge Taktikerin und mir gefiel dabei besonders gut, dass sie nachdenkt, bevor sie handelt. Sie stürzt nicht einfach wild drauflos und ist dann auf andere angewiesen, sondern sie ist vielmehr sehr selbstständig und verfolgt ein klares Ziel.

Fazit
Mir hat „Ash Princess“ insgesamt gut gefallen, da ich das Setting sehr schön fand und die Grundidee des Buches mochte. Dabei hätte ich mir jedoch gewünscht, dass wir etwas mehr von der Welt kennengelernt hätten, da dieser Band nur im Schloss spielt. Ich hoffe hier stark auf die Fortsetzung. Dass die Handlung großen Wert auf die Entwicklung der Figurenbeziehungen legt, fand ich gut, wobei mir manchmal etwas die Action fehlte. Nichtdestotrotz konnte Protagonistin Theo mich überzeugen und mit ihrer Geschichte neugierig darauf machen, wie es wohl weitergehen wird.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Ash Princess
2. Lady Smoke (erscheint am 5. Februar 2019 auf Englisch)
3. ???

Ash Princess - Laura Sebastian
Ash Princess
von Laura Sebastian
(78)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00

Schönes Kinderbuch, das manchmal etwas abgedreht ist

Skyline Of Books , am 01.01.2019

Klappentext
„Zwei Mädchen, zwei Welten, ein Schicksal

Wynn lebt in der sagenhaften Anderwelt, wo sie als Prinzessin aufwächst und tagein, tagaus von Bediensteten umsorgt wird. Wie langweilig! Doch dann katapultiert ein magischer Elfenstein sie in die Menschenwelt – mitten hinein in das Leben der zwölfjährigen Anny. Verblüfft stellen die beiden Mädchen fest, dass sie sich zum Verwechseln ähnlich sehen! Kurzerhand beschließen sie, die Rollen zu tauschen. Doch das Spiel geht nicht lange gut – denn eine böse Macht aus der Anderwelt hat es auf die beiden abgesehen ...“

Gestaltung
Auch wenn ich kein Fan von dem lilafarbenen Hintergrund bin, da diese Farbe einfach nicht meins ist, so mag ich dennoch das in weiß gezeichnete Muster bzw. die Ornamente. Die Ranken und das Schloss mit den vielen Symbolen passen gut zur Geschichte. Auch die Schattenumrisse der beiden Mädchen spiegeln die Geschichte gut wieder. Mein Highlight ist die Schrift des Titels, welche mit glänzendem Gold auf das Buch geprägt wurde.

Meine Meinung
Da ich gerne Geschichten vom Autor Michael Peinkofer lese, war ich gespannt auf sein Kinderbuch. Ich kenne von ihm bereits ein paar Fantasygeschichten, im Kinderbuchbereich habe ich aber noch nichts von ihm gelesen, sodass mich die Neugierde gepackt hatte. Zudem klang die Geschichte von „Twyns“ zauberhaft-magisch, denn in dem Buch geht es um Wynn und Anny, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen, obwohl sie aus grundverschiedenen Welten kommen. Wynn kommt aus der Anderwelt, einer magischen Welt. Während Anny aus unserer Menschenwelt entstammt. Per Zufall tauschen die beiden ihre Plätze und das Abenteuer beginnt…

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichtweisen von Wynn und Anny erzählt, woran ich mich erst ein wenig gewöhnen musste. Aber sobald dies geschehen war, kam ich gut mit den Erzählperspektiven klar. Was mich hingegen ein wenig störte, waren die Klischees und wie stereotyp die Charaktereigenschaften von Anny und Wynn waren. Die eine ist die Rebellin und die andere die Introvertierte. Dies begegnet einem mittlerweile sehr oft in Büchern und ich fand es etwas schade, dass die beiden Figuren so einseitig wirkten.

Trotzdem konnte ich mich z.B. gut mit Anny identifizieren, da ich auch eher ruhiger bin. Bei ihrem Charakter wird auch ein wie ich finde sehr wichtiges Thema aufgegriffen: das Thema Mobbing. Hier hat mich der Autor abgeholt, denn ich habe mich wirklich über die anderen Figuren aufgeregt. Zudem wurde diese Thematik sehr authentisch, nachvollziehbar und meiner Meinung nach auch realistisch dargestellt. Wynn fand ich auch recht sympathisch, da sie aufgeschlossen-stürmisch wirkte und mein Mitgefühl dadurch geweckt hat, dass sie keine Freunde hatte. Gut gefallen hat mir auch die Bindung zwischen den beiden Mädchen, die sehr intensiv war, obwohl sie sich noch gar nicht kannten.

Die Handlung war durchaus spannend, denn auch wenn man den Klappentext kennt und weiß, dass Anny und Wynn irgendwann ihre Plätze tauschen, so war es doch trotzdem interessant zu lesen, da sie gut in die Welt der jeweils anderen zu passen scheinen. Die Geschichte verläuft auch recht temporeich, wobei ich doch sagen muss, dass manch eine Entwicklung oder Szene für mich etwas zu abgedreht war. Es passieren dann Dinge, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren, da man vom logischen und rationalen Denken her in mach einer Situation vermutlich anderes reagiert hätte als es die Figuren getan haben. Das Ende fand ich dafür sehr rasant und spannend, sodass es hier noch einiges rausgeholt hat.

Das Setting mit der Menschenwelt und der Anderwelt hat mir gut gefallen. Es hat mich zwar ein wenig an schon bekanntes erinnert, aber dennoch mochte ich die Magie der Anderwelt und wie die beiden Settings miteinander verknüpft waren. Zudem war es spannend, den Aufbau der verschiedenen Welten zu verfolgen und darin einzutauchen. Die Atmosphäre des Buches war angenehm und - passend zum Setting - magisch.

Fazit
Das für mich erste Kinderbuch von Michael Peinkofer war kreativ und spannend zu lesen. „Twyns – Die magischen Zwillinge“ hat schöne Grundideen, von denen manche zwar an Bekanntes erinnern, die aber dennoch interessant mitzuverfolgen sind. Das Setting hat mir gut gefallen, da es auch eine schöne, magische Atmosphäre erzeugt. Zudem mochte ich die Figuren Anny und Wynn, auch wenn sie mir manchmal etwas zu stereotyp waren. Die Handlung ist durchaus spannend und temporeich, manchmal aber auch etwas abgedreht.
Knappe 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Twyns – Die magischen Zwillinge
2. Twyns – Zwischen den Welten (erscheint am 1.Mai 2019)

Twyns, Band 1: Die magischen Zwillinge - Michael Peinkofer
Twyns, Band 1: Die magischen Zwillinge
von Michael Peinkofer
(6)
Buch (gebundene Ausgabe)
14,99

Ein etwas erwachseneres Kinderbuch mit einer schönen Botschaft

Skyline Of Books , am 16.12.2018

Klappentext
„Julia ist zu kurz geraten für ihr Alter. Sogar ihr zwei Jahre jüngerer Bruder ist größer als sie. Als ihre Mutter sie zu einem Casting für die Musical-Produktion von "Der Zauberer von Oz" anmeldet, fragt sie sich, wozu. Sie kann weder singen noch tanzen – und sie ist … nicht groß. Doch Julia ist schnell verzaubert von der aufregenden Theaterwelt. All die ungeahnten Möglichkeiten und Inspirationsquellen! Julias Selbstbild ändert sich von Grund auf: Spielt es wirklich eine so große Rolle, welche Körpergröße man hat? Kommt es nicht vielmehr darauf an, wer man ist und was einen als Künstler ausmacht? Julia wachsen buchstäblich Flügel, und das nicht nur in ihrer Rolle als Fliegender Affe.“

Gestaltung
Mit dem knalligen gelb, dem grünen Schriftzug des Titels und dem roten Buchrücken strahlt das Buch gerade im Buchregal. Die Farben sind leuchtend und auffällig, was ich total cool finde. Zudem mag ich es, dass auf dem Buch abgesehen von Titel und Autorennamen nur das rote Paar Schuhe zu sehen ist, welches das R des Titels „Short“ zu tragen scheint. Die Schuhe erinnerten mich persönlich sofort an ein Utensil in einem Theater- oder Musicalstück, sodass dies super zum Buchinhalt passt!

Meine Meinung
Da „Short“ von Holly Goldberg Sloan geschrieben ist und die Bücher dieser Autorin stets etwas Besonderes sind, war meine Neugierde sofort geweckt! In „Short“ geht es um Julia, die für ihr Alter sehr klein ist, denn selbst ihr zwei Jahre jüngerer Bruder ist schon größer als sie. Neben den Problemen ihre Größe betreffend, beschäftigt Julia auch, dass sie nicht so musikalisch ist wie sie gerne wäre, nicht tanzen und nicht singen kann. Dennoch meldet ihre Mutter sie und ihren Bruder bei einem Musicalcasting an. Die beiden können tatsächlich eine Rolle ergattern und so entdeckt Julia die aufregende Welt des Theaters…

An dem Buch gefielen mir die gewählten Themen sehr, denn es geht darum, dass Äußerlichkeiten nicht wichtig sind, sondern dass es auf einen selbst ankommt und auf die inneren Werte. Als Leser wurde ich Teil von Julias Gedanken und ich habe mich gemeinsam mit ihr auf eine Reise der Erkenntnis begeben, denn das junge Mädchen wird mit ihrer Zeit am Theater reifer. Sie erkennt, dass sie vieles schaffen und erreichen kann. Sie lernt eine andere Selbstwahrnehmung von sich kennen und findet heraus, dass jeder ein Talent besitzt, auch wenn es zunächst nicht den Anschein hat.

Da sich das Buch wirklich hauptsächlich mit den Theaterproben und Julias Gedanken sowie Beobachtungen befasst, ist es sehr ruhig und gediegen, sodass ich denke, dass das Buch für einige Kinder zu unspektakulär sein könnte. Das Buch ist gedacht für Leser ab 10 Jahren und auch Julia bewegt sich in dieser Altersklasse. Für dieses Alter ist sie jedoch schon sehr erwachsen und reif. Ihre Gedanken sind oftmals erstaunlich erwachsen. Zudem fand ich es verblüffend, wie viele Gedanken Julia sich macht über Dinge, die anderen Kindern vielleicht nicht in der Weise auffallen. Mir persönlich gefiel das Setting des Buches gut, da ich noch nichts über Theaterproben und Musicals gelesen habe. Die Stimmung hinter der Bühne mitzuerleben hat mir daher gefallen!

Die Protagonistin fand ich aber auch sehr sympathisch, da sie aufmerksam ist und eine interessante Beobachtungsgabe besitzt. Aus ihrer Sicht wird „Short“ die ganze Zeit über erzählt und es wirkt dabei wie ein innerer Monolog. Vor allem ihre Entwicklung mochte ich echt gerne, da sie am Ende des Buches eine andere ist als zu Beginn. Durch ihre Zeit am Theater lernt sie Dinge, die für ihr Leben wichtig sind und wodurch sie ein Stückchen mehr zu sich selber findet, was mir gut gefallen hat.

Fazit
Ich finde, dass „Short“ eine wirklich schöne Geschichte über die Botschaft, dass jeder verborgene Talente besitzt und man sich einfach nur ausprobieren muss, um sie zu finden. Protagonistin Julia ist etwas reif für ihr junges Alter und ihre Geschichte sehr nachdenklich und ruhig, weswegen sich Kinder meiner Meinung nach etwas schwer tun könnten mit „Short“. Für ältere Leser ist die Geschichte jedoch eine schöne Abwechslung gerade durch das Musicalsetting.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Short - Holly Goldberg Sloan
Short
von Holly Goldberg Sloan
(6)
Buch (gebundene Ausgabe)
16,00

Skurrile Geschichte mit Spannung, Humor und einer wichtigen Botschaft

Skyline Of Books , am 16.12.2018

Klappentext
„Tornado-Alarm im Städtchen Barrow, dem Heimatort von Owen und seinen vier Freunden, den unerschrockenen Tornadojägern! Barrow ist anders als andere Orte. Immerzu droht die Gefahr eines Tornados, und die Erwachsenen sind in heller Aufregung. Der 11-jährige Owen muss ständig einen Helm tragen, weil seine Eltern solche Angst um ihn haben. Er darf nicht auf Bäume klettern und soll immer pünktlich zu Hause sein. Owen macht da nicht mehr mit. Zusammen mit vier Freunden will er dem Beispiel seiner Großeltern folgen, die berühmte Tornadojäger waren. Sie wollen dem Sturm ins Auge sehen, allen erwachsenen Ängsten und Kontrollzwängen zum Trotz. Denn ein Leben ohne Abenteuer ist doch kein Leben, oder?“

Gestaltung
Mit dem angedeuteten grauen Tornado, in dessen Mitte in roten Buchstaben auf weißen Papierblättern der Buchtitel schwirrt, passt das Covermotiv super zum Buchinhalt. Auch erregen die knalligen Farben des Titels vor dem blauen Hintergrund sofort die Aufmerksamkeit. Die Kinder, die am unteren Bildrand auf ihren Fahrrädern entlangfahren, sehen mit ihren dunklen Capes sehr geheimnisvoll aus. Zudem passen sie hervorragend zur Geschichte! Ich finde das Cover daher super und schaue es gerne an.

Meine Meinung
Tatsächlich bin ich zunächst durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden und als ich dann den Klappentext las, war ich mir sehr sicher: das ist genau das richtige Buch für mich! Dann zeigte sich mir direkt auf den ersten Seiten, dass ich es hier mit einer ganz besonderen Geschichte zu tun habe, denn schon der Beginn von „Die Tornadojäger“ hat meine Neugierde geweckt. Hier erfuhr ich durch einen Brief von einem jugendlichen Insassen eines Gefängnisses. Doch um wen mag es sich dabei handeln?

Dieser Brief hat mich beim Lesen die ganze Zeit rätseln lassen, denn glücklicherweise wird erst kurz vor Schluss aufgedeckt, um wen es sich beim Insassen handelt. Dies hat mich gebannt an den Seiten des Buches kleben lassen und die Geschichte von dem 11jährigen Owen, der nach dem Brief die Erzählung übernimmt, interessiert verfolgen lassen. Owen ist mit seinen Eltern neu ins Städtchen Barrow gezogen und so gibt es viele erste Male. Wie beispielsweise der erste Tag an der neuen Schule oder das Erkunden des neuen Wohnortes, durch die ich gemeinsam mit Owen das Setting kennen lernen konnte.

Mir gefiel dabei, wie skurril und gleichzeitig glaubwürdig Barrow dargestellt wurde. In der Stadt haben alle Angst vor Tornados und Bärenangriffen, wodurch es zu einigen recht merkwürdigen Regeln (gerade für Kinder) kommt, um die Sicherheit aller zu gewährleisten (und das, obwohl Barrow als der sicherste Ort des Bezirks gilt). Ich fand es amüsant zu verfolgen, wie sehr die Angst doch das Handeln gerade der Erwachsenen bestimmt und wie der Autor Ross Montgomery die Erwachsenen aus Kindersicht darstellt.

Die Kindersicht von Owen war für mich sowieso sehr gelungen, denn dem Autor ist es sehr gut gelungen, die kindliche Sprache einzufangen und Owen Leben einzuhauchen. So lässt sich das Buch auch sehr einfach und schnell lesen. Hinzu kommt, dass ich das Verhalten der Erwachsenen wie Owen es beschreibt, sehr lustig fand und oftmals wirklich schmunzeln oder auch lachen musste, weil die Erwachsenen mit ihrem Tun einfach zum Kopfschütteln waren. Super süß fand ich auch die Illustrationen im Buch, die sich sehr schön auf die Erlebnisse im Buch beziehen und dieses visualisieren!

Sehr gefallen hat es mir, wie der Autor in diese lockere, humorvolle Sichtweise und Geschichte ernste Themen eingewoben hat. So verdeutlicht „Die Tornadojäger“ sehr schön, dass alle Menschen Angst vor irgendetwas haben, auch wenn sie vielleicht den Anschein machen, dass dem nicht so ist. Ich finde auch, dass das Buch verdeutlicht, dass es okay ist, Angst zu haben und dass man durch seine Ängste und die Überwindung dieser (oder auch das Leben mit ihnen) mutig wird. So hat das Buch eine sehr wichtige Botschaft, die mich sehr bewegt hat und die mir unglaublich gut gefallen hat. Für mich war sie eigentlich sogar das Beste am ganzen Buch!

Sehr cool fand ich auch Owen, der unter einem „Verzögerten Schockreflex-Syndrom“ leidet und daher zusammenzuckt nachdem er sich erschrocken hat. Deswegen wollen seine Eltern, dass er einen Helm trägt, wodurch er in der Schule natürlich auffällt. Doch Owen lässt sich nicht unterkriegen und genau das macht ihn total sympathisch, bewundernswert und stark. Seine vier neuen Freunde fand ich auch sehr facettenreich, denn jeder hat seine Stärken, aber auch Schwächen, die sich mit der Zeit zeigen. Das Freundschaftsband, das zwischen den fünf Kindern entsteht, war wirklich spürbar, denn bei ihrem neu gegründeten „Tornadojäger“-Klub und ihren Abenteuern wird ihr Zusammenhalt sehr deutlich.

Fazit
Mir hat „Die Tornadojäger“ ausgesprochen gut gefallen, da das Örtchen, in dem das Buch spielt, wirklich skurril ist und die Handlung Humor mit ernsten Themen mischt. Die Kinder haben mir super gut gefallen, da sie alle sehr verschieden sind und super zusammenhalten. Ihre Sichtweise hat der Autor auch klasse dargestellt. Zudem mochte ich die Botschaft des Buches sehr, denn es geht um Angst und Mut und darum, dass es vollkommen in Ordnung ist, ängstlich zu sein, da jeder Mensch Angst hat. Gleichzeitig ist die Handlung aber auch sehr spannend und außergewöhnlich mit ihren „Tornadojägern“!
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Die Tornadojäger - Ross Montgomery
Die Tornadojäger
von Ross Montgomery
(2)
Buch (gebundene Ausgabe)
15,00

Gefühlskino zum Dahinschmelzen nicht nur für Fans der ersten Bände der Firsts-Reihe

Skyline Of Books , am 16.12.2018

Klappentext
„Ich werde nie wieder singen. Dieses Versprechen hat sich Grace vor langer Zeit gegeben. Doch als Masons Band eine Sängerin sucht, lässt sie sich dazu überreden mitzumachen. Allerdings ist sie nicht auf das Prickeln vorbereitet, das sie plötzlich in Masons Nähe spürt - und auch nicht auf die Erkenntnis, dass sich hinter seinen vorlauten Sprüchen viel mehr verbirgt, als es den Anschein macht. Mit ihm gemeinsam Songs zu schreiben, fühlt sich richtiger an als alles andere. Aber Grace weiß, dass sie nie mehr als Freunde sein können. Denn Masons Herz gehört einer anderen.“

Gestaltung
Mir gefällt die Farbkombination aus einem schwarz-weiß Bild mit sanften Farben. Vor allem mag ich den Beerenton des großen Punktes, auf dem in weiß der Titel geschrieben steht. Die Schriftart des Titels, welche an modernes Handlettering erinnert, gefällt mir auch sehr gut. Durch das Foto konnte ich mir zudem die beiden Hauptfiguren des Buches sehr gut vorstellen, da ich finde, dass die beiden ausgewählten Fotomodels gut zu den Beschreibungen im Buch passen.

Meine Meinung
Die Firsts-Reihe von Bianca Iosivoni ist mir schon mehrfach ins Auge gesprungen, doch bisher hatte ich noch zu keinem der Bände gegriffen. So bin ich beim letzten Band komplette Neueinsteigerin in die Reihe. Hierdurch erhielt ich aber keine Nachteile, denn man kann die Geschichte auch ohne Vorwissen aus den anderen drei Firsts-Bänden lesen. Es tauchen allerdings Figuren aus den vorherigen Bänden wieder auf, sodass es sicher ein schönes Leseerlebnis für all diejenigen, die Band eins bis drei schon kennen, ist.

Ich jedenfalls wurde dadurch überrascht, dass es gar nicht nur um Mason und Grace geht bzw. dass es auch so viele andere Charaktere gab. Das fand ich richtig gut, denn ich denke, dass es durchaus anstrengend werden kann, wenn immer nur zwei Figuren im Mittelpunkt stehen. Zudem wirkte die Geschichte so viel realer. Die Freundesclique wirkte auf mich wie reale, authentische Menschen, die so irgendwo in meiner Nähe in der Stadt wohnen könnten und genau so ihr Leben führen könnten. Das machte es total interessant, weil die Geschichte wie aus dem wahren Leben gegriffen ist und man sich irgendwo immer ein Stück weit wiederfindet.

Interessant fand ich Grace und ihren Charakter. Ihre Angst zu versagen ist wirklich tief verankert und ganz schön intensiv. Ihre Unsicherheit hat mich gen Ende des Buches hin etwas gestört. Ich konnte sie zwar verstehen und gut mit ihr mitfühlen bzw. mich in sie hineinversetzen, aber das hat nichts daran geändert, dass sie doch sehr viele Selbstzweifel hatte, die mir irgendwann ein wenig zu viel wurden. Die Bandmitglieder gefielen mir hingegen sehr gut, da es hier einige interessante Dynamiken zwischen den Figuren gab.

Positiv fand ich auch, wie schnell sich das Buch lesen ließ. Durch den flüssigen, angenehmen Schreibstil haben sich die Seiten wie von alleine umgeblättert. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir zwischendurch etwas der Pepp gefehlt hat. Es passieren zwar schon interessante Dinge wie Konzerte, gemeinsame Momente oder dramatische Entwicklungen, aber so richtig mitreißen konnte mich die Handlung nicht. Das Wechselbad aus Anziehung zwischen Grace und Mason und sofortigem Zurückschrecken voneinander hat sich doch einige Zeit hingezogen, sodass sich die Handlung etwas gezogen anfühlte und ruhig an Tempo hätte zulegen dürfen.

Hier spielt auch die Aufteilung des Buches eine Rolle, denn gut die Hälfte war erstmal ein Kampf, dass Grace und Mason zusammen kommen. Sie waren in festen Beziehungen, aber die Anziehung war da. Und dann kam ein (wie ich fand) abrupter Umschwung und sie waren zusammen, fielen übereinander her, küssten sich etc. Und dann kam auch schon all das Drama einer Beziehung. Das ging mir dann angesichts des eher langen Vorspanns etwas zu schnell.

Das Ende fand ich sehr emotional und bewegend. Durch das ganze Drama war es spannend und irgendwie auch rasant, was ich mochte. Ich fand es auch gut, wie es mit der Band gelaufen ist, da sich hier eine für mich realistische Entwicklung auftat, die das Buch nicht zu kitschig und stereotyp enden ließ. Zudem hält das Buch noch einen authentischen Epilog bereit, welcher vermutlich gerade Lesern der ersten Bände der Firsts-Reihe Herz- und Abschiedsschmerz bereiten wird. Das war ein bittersüßes Ende mit großem Gefühlskino!

Fazit
„Der letzte erste Kuss“ war mein erstes, aber nicht letztes Leseerlebnis der Firsts-Reihe von Bianca Iosivoni. Mir gefiel sehr, wie authentisch und real die Geschichte war, denn sie wirkte wie aus dem Leben gegriffen. So konnte ich mich gut in alles hineinversetzen. Protagonistin Grace war für meinen Geschmack etwas zu unsicher, auch wenn ich ihre Gründe hierfür verstehen konnte. Das Ende hat mir auch sehr gefallen, wobei ich mir zuvor im Handlungsverlauf ein wenig mehr pepp gewünscht hätte. Nichtdestotrotz war dieses Buch großes Gefühlskino mit Figuren zum Dahinschmelzen.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Der letzte erste Blick
2. Der letzte erste Kuss
3. Die letzte erste Nacht
4. Der letzte erste Song

Der letzte erste Song - Bianca Iosivoni
Der letzte erste Song
von Bianca Iosivoni
(57)
Buch (Taschenbuch)
10,00

Besonderes Leseerlebnis durch tolle innere Gestaltung und intensive Figurenbeziehung

Skyline Of Books , am 16.12.2018

Klappentext
„Lass dich mitnehmen in die Welt von Jack und August! Aber gibt es sie wirklich?

Ein Brand in einer alten Lagerhalle. Am Tatort zwei Siebzehnjährige, einer davon (der vermutliche Brandstifter) mit Verbrennungen, die beide in die Psychiatrie eingeliefert werden. Einige Monate zuvor: In der Schule hängen August und Jack mit völlig verschiedenen Typen rum, privat verbindet die beiden aber seit Langem eine intensive Freundschaft. Doch Jack, Vorzeigeschüler, Spitzensportler, Mädchenschwarm, entwickelt immer stärkere Halluzinationen und driftet mehr und mehr in eine Fantasiewelt ab. In dieser ist er der König, der »Wicker King«, und August ist sein Ritter. Um Jack nah zu bleiben und zu verhindern, dass dieser sich endgültig in seiner Scheinwelt verliert, lässt sich August auf das Spiel ein: Er begibt sich gemeinsam mit Jack in dessen Fantasiewelt hinein und steuert sie beide damit genau auf die Katastrophe zu, die er verhindern wollte.“

Gestaltung
Das Cover gefällt mir richtig gut, denn die Kombination aus Schwarz und Gold finde ich sehr edel. Die gold-schimmernden Muster mag ich sehr gerne, da sie vor dem Hintergrund nicht nur gut zur Geltung kommen, sondern weil sie auch dazu einladen, das Cover genauer zu betrachten und Details zu entdecken. Der schwarz-weiße Junge hinter den Mustern, neben dem ein zweiter, nicht so deutlich zu erkennender Junge steht, passt auch gut zur Geschichte. Ein tolles Cover!

Meine Meinung
Seitdem mir das erste Mal der Inhalt von „Wicker King“ erzählt wurde, war ich gespannt und neugierig auf die Geschichte. Vor allem der im Klappentext erwähnte Brand und die Halluzinationen haben mein Interesse geweckt. Wer sind Jack und August? Woher kommen die Halluzinationen? Können sie die Katastrophe noch abmildern? Fragen über Fragen, die mich zum Buch haben greifen lassen.

In „Wicker King“ geht es um Jack und August, die privat eine intensive Freundschaft verbindet. In der Schule hingegen ist Jack der Mädchenschwarm und Supersportler und August eher das schwarze Schaf. Doch August merkt, dass Jack Halluzinationen hat und immer tiefer in seine Fantasiewelt abtaucht. In dieser Welt ist Jack der Wicker King und August sein Ritter. Damit nichts Schlimmeres passiert, spielt August mit, doch er kann das Unvermeidliche leider nicht aufhalten und so kommt es zu einer Katastrophe…

Überrascht hat mich die innere Gestaltung des Buches, denn es besteht nicht einfach nur aus Textpassagen, sondern vielen verschiedenen Versatzstücken. So finden sich beispielsweise Bilder von Polizeiakten, beschriebenen CDs, Notizen oder anderweitige Fotos im Buch. Diese verschiedenen Dinge erzählen die Geschichte von August und Jack, macht sie geradezu lebendig. Durch diese innere Gestaltung gab es immer etwas zu entdecken und das Lesen wurde zu einem besonderen Erlebnis, was mir gut gefallen hat.

Gleichzeitig hatte ich aber durch diese besondere Erzählweise kleinere Probleme, einen Einstieg in die Geschehnisse zu finden. Mir erschien die Handlung doch etwas holprig und stockend, da die Kapitel trotz der tollen inneren Gestaltung manchmal einfach unzusammenhängend wirkten und ich mich zunächst orientieren musste. Mit der Zeit konnte ich dann die Fäden so langsam zusammenziehen und erkennen, dass die Autorin Kayla Ancrum auf diese Weise versucht hat, Jacks Innenleben darzustellen. Daher mein Tipp für alle zukünftigen Leser von „Wicker King“: bleibt am Ball, denn es lohnt sich!

Sobald ich die ersten Verbindungen erkennen konnte, war ich gebannt, wie es mit Jack und August weitergehen würde. Besonders toll fand ich diesbezüglich auch, dass die Seiten immer dunkler werden, je weiter man liest. So visualisieren sie Jacks Gemütszustand. Das Ende war etwas, dem ich mit jeder Seite immer mehr entgegen fieberte. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie die Autorin die Geschichte enden lassen wollte.

Vor allem fand ich es auch super, wie Kayla Ancrum Augusts Gefühle für Jack rübergebracht hat. Die Autorin brauchte dafür keine Worte, denn dem Leser war auch so klar, wie tief und bedeutend sie sind. Gleichzeitig wird dem Leser mit der Zeit jedoch klar, dass mehr hinter der Beziehungsebene der beiden Jungs steckt. Beide brauchen sich, doch als Leser fragt man sich unweigerlich: tuen sie einander auch wirklich gut? Die beiden stehen in einer Abhängigkeit zueinander, die mir immer deutlicher bewusst wurde.

Fazit
„Wicker King“ hat mir mit Fortschreiten der Handlung zunehmend besser gefallen, da sich die anfänglich unzusammenhängend erscheinenden Fäden immer mehr zusammengezogen haben. Sobald ich die ersten Verbindungen erkannt hatte, war ich unglaublich gespannt, wie die Geschichte von Jack und August ausgehen würde. Die Beziehung bzw. Abhängigkeit der beiden hat die Autorin unglaublich gut und bedrückend dargestellt. Ein besonderes Highlight sind dabei die Fotos, Polizeiberichte, Notizen und vieles mehr im Buch sowie die immer dunkler werdenden Seiten, die das Lesen zu einem besonderen Erlebnis machen!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Wicker King - Kayla Ancrum
Wicker King
von Kayla Ancrum
(23)
Buch (gebundene Ausgabe)
16,95

Genauso gut und wichtig wie Band eins mit einer spritzigen Hauptfigur

Skyline Of Books , am 16.12.2018

Klappentext
„Alles, was Lottie will, ist die Welt zu verändern. Dafür startet sie ein Experiment: Einen Monat lang möchte sie mit ihren Freundinnen auf ihrem Vlog auf jede sexuell diskriminierende Situation aufmerksam machen, die ihnen im Alltag widerfährt. Ebenso wichtig ist Lottie aber das Vorstellungsgespräch an der Eliteuni Cambridge, auf das sie sich schon seit Jahren vorbereitet. Und dann ist da auch noch Will, der sie tagtäglich auf die Palme bringt. Hat sie sich zu viel vorgenommen?“

Gestaltung
Mit dem Mund vor dem schwarzen Hintergrund fügt sich das Cover des zweiten Bandes gut in den Gestaltungsstil des ersten Bandes ein, auf welchem auch ein Teil des Gesichtes zu sehen war. Der Zeichenstil, der mich ein wenig an Popart erinnert, gefällt mir sehr gut. Zudem sind die Lippen knallig rot und somit sehr auffällig. Die Typografie des Titels gefällt mir zudem auch sehr gut, da er aussieht wie mit Kreide auf schwarze Tafel geschrieben.

Meine Meinung
Im neusten Band rund um den „Spinster Club“ geht es mit den drei Freundinnen Evie, Lottie und Amber weiter! Nachdem mir der erste Band, welcher vorrangig Evie in den Fokus rückte, schon gut gefallen hatte, war ich neugierig in „Was ist typisch Mädchen?“ mehr über Lottie zu erfahren. In diesem Band möchte Lottie auf ihrem Vlog alle Situationen beschreiben, in denen ihren Freundinnen und ihr im Alltag sexuell diskriminierende Situationen widerfahren. Gleichzeitig steht ihr Vorstellungsgespräch an der Cambridge Universität an und dann ist da noch Will, der ihre Gefühle zum Kochen bringt…

Dieses Mal wird die Geschichte von Lottie erzählt – aus der Ich-Perspektive. So geht vieles von Lotties spritzigem, offenherzigem und quirligem Charakter auf den Leser über. Lottie ist ganz anders als zuvor Evie, wodurch mir das Lesen großen Spaß gemacht hat, denn nun konnte ich einen ganz anderen Charakter kennen lernen. Lottie ist selbstbewusst und schlagfertig, was ich total bewundernswert fand. Sie scheint genau zu wissen, was sie möchte. Dies fand ich auch sehr beeindruckend, denn als ich in ihrem Alter war, wusste ich nichts über meine Zukunft. Aber auch diese starke Persönlichkeit hat Unsicherheiten und Zweifel und genau das wird in „Was ist typisch Mädchen?“ aufgezeigt.

Das Buch hält so die Botschaft bereit, dass jeder Mensch auch einmal unsicher ist und unsicher sein kann, was ich wirklich eine schöne Message finde. Zudem greift auch dieser Band wieder wichtige und brandaktuelle Themen wie Feminismus und Sexismus auf, wodurch es den Leser auf gewisse Weise dafür sensibilisiert und aufmerksamer macht. In „Was ist typisch Mädchen?“ macht Lottie nämlich auf sexistische Situationen im Alltag aufmerksam und was hier alles geschieht, ist wirklich erstaunlich und erschreckend.

Dabei gelingt es Holly Bourne wieder auf sehr angenehme Weise den Unterhaltungsfaktor des Buches mit den wichtigen Botschaften und ernsthaften Themen zu vermengen, sodass es sich beim Lesen nicht so anfühlt als würde man ein belehrendes Werk lesen, sondern vielmehr das Leben eines jungen Mädchens verfolgen. Hierzu trägt auch die kleine Liebesgeschichte bei, durch die Lottie (und auch der Leser) eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt. Besonders cool finde ich nach wie vor, dass man den ersten Band nicht gelesen haben muss, um diesen zu verstehen.

Fazit
Mit „Spinster Girls – Was ist typisch Mädchen?“ hat Holly Bourne wieder ein wichtiges Jugendbuch geschrieben, in dem ernste Themen mit dem alltäglichen Leben eines jungen Mädchens vermischt werden, wodurch der Leser einiges für sich mitnimmt ohne das Gefühl zu haben, belehrt zu werden. Das Buch macht meiner Meinung nach auch aufmerksamer auf sexistische Alltagssituationen, die heutzutage sicherlich immer noch häufig auftreten. Ich finde, diese Buchreihe verbindet gleichermaßen wichtige Botschaften und große Unterhaltung, wodurch sie zu einem leuchtenden Buchstern am Himmel werden, den man unbedingt gelesen haben sollte!
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Spinster Girls – Was ist schon normal?
2. Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen?
3. Spinster Girls – Was ist schon Liebe? (erscheint am 21. Juni 2019 auf Deutsch)

Spinster Girls 02 - Was ist schon typisch Mädchen? - Holly Bourne
Spinster Girls 02 - Was ist schon typisch Mädchen?
von Holly Bourne
(10)
Buch (Taschenbuch)
10,95

Das Glück zwischen zwei Buchdeckeln

Skyline Of Books , am 12.12.2018

Klappentext
„Manchmal muss man sich verlaufen, um seinen Weg zu finden.
Und manchmal führt dieser Weg zu einem ganz besonderen Menschen.

Nebelverhangene Wälder, einsame Pazifikstrände - und absolut kein Kontakt zur Außenwelt: So stellt sich Jana das Paradies vor, seit sie am eigenen Leib erfahren hat, wozu Menschen fähig sind. Bei ihrem Onkel, der in der kanadischen Wildnis Wölfe und Bären erforscht, will sie endlich vergessen, was ihr im letzten Frühjahr passiert ist. Doch dann verschwindet ihr Onkel spurlos und vor ihrer Blockhütte steht plötzlich ein verletzter junger Mann namens Luke. Jana hat keine Wahl: Sie muss Luke vertrauen. Denn nur gemeinsam werden sie einen Weg aus der Wildnis finden. Auf der tagelangen Wanderung durch die unberührte Natur British Columbias kommen sich Jana und Luke langsam näher. Jana ahnt nicht, dass auch er vor etwas davonläuft …“

Gestaltung
Ich finde das Cover sehr schön, wobei mir besonders das haptische Erlebnis gefällt. Der weiße Hintergrund fühlt sich rauer an und die bunten Bildelemente sind mit Spotlack darauf erhoben. Dass man die kanadische Landschaft in den Umrissen des Liebespaares sieht, gefällt mir auch sehr gut. Zudem finde ich dass die Grün- und Blautöne sehr gut zum weißen Hintergrund passen. Einerseits heben sich die Kontraste so gut voneinander ab, andererseits harmonieren die Farben miteinander. Richtig cool finde ich dabei, dass der Titel in verschnörkelter Schreibschrift im Inneren des Paares geschrieben steht und so die Landschaft nochmal etwas unterbricht.

Meine Meinung
Da ich von Autorin Julie Leuze schon etwas gelesen hatte und mir ihr Schreibstil gut gefallen hat, war ich neugierig auf ihr neustes Werk. Zudem konnte der Klappentext mein Interesse wecken, sodass ich schnell angefangen habe zu lesen. In „Das Glück an meinen Fingerspitzen“ geht es um Jana und Luke, welche in der Wildnis Kanadas überleben müssen, jeweils ein schweres Päckchen mit sich herumtragen und sich langsam näher kommen…

Überrascht hat mich das Buch schon direkt zu Beginn, denn es wird aus den Perspektiven beider Figuren erzählt. Auf diese Weise weiß der Leser mehr als die jeweiligen Figuren, da er Einblicke in Beweggründe und Gedankenwelten erhält, die die Charaktere den anderen Figuren gegenüber zunächst für sich behalten. Obwohl ich so natürlich schon mehr über die Geheimnisse der beiden wusste, war es nicht so, dass mir alles bekannt war. Vielmehr haben diese Perspektiven dazu beigetragen, dass die Spannung aufrechterhalten wurde, denn es wurden immer mal kleine Informationshappen eingestreut, die mich zum Spekulieren angeregt haben.

So schafft Julie Leuze es auch, dass konstant ein hoher Spannungsbogen besteht, denn es werden Rätsel gestreut, auf die ich unbedingt Antworten haben wollte. Aber auch sobald diese Rätsel geklärt sind, wird es nicht langweilig, denn Jana und Luke kämpfen sich durch die Wildnis, was das reinste Abenteuer ist. Hier lauern Gefahren und einige spektakuläre Erlebnisse, die spannend zu verfolgen sind. Die Gefühle, die sich dabei zwischen den beiden Charakteren entwickeln, sind eher hintergründig. Wobei ich mich mit der Beziehung zwischen den beiden ein wenig schwer tat, denn sowohl Jana als auch Luke wirkten diesbezüglich auf mich recht schwankend. Zwar waren sie aus guten, nachvollziehbaren Gründen, die auch gut vermittelt werden, so, aber dennoch hatte ich immer die Kürze der Zeit, in welcher sie sich kennen gelernt haben, vor Augen.

Der Schreibstil von Julie Leuze hat mir wieder sehr gut gefallen. Leicht und locker vermittelt sie den spannenden und gefährlichen Weg durch die Wildnis. Dabei vermittelt sie sehr schön die Atmosphäre der Natur und die Rauheit der Wildnis. So wird das Buch sehr atmosphärisch. Zudem entstanden bei mir geradezu Bilder der Landschaft vor meinem inneren Auge, weil die Autorin das Setting so toll beschrieben hat. Ein wenig hat mich der Grundaufbau von „Das Glück an meinen Fingerspitzen“ an Julie Leuzes anderes Buch „Für einen Sommer und immer“ erinnert (Frau flieht vor Alltag in die Natur und trifft auf „Naturburschen“, der ihr das Herz stiehlt und ihr hilft, das Leben zu leben), wobei mich dies nicht sonderlich gestört hat. Richtig klasse fand ich auch, dass Frau Leuze in den Text Informationen über Kanada und die Kultur eingeflochten hat. So konnte ich noch etwas lernen und einiges Interessantes für mich mitnehmen.

Das Ende des Buches hat mich zufrieden zurückgelassen, denn alle Fragen wurden geklärt und es endete für mich auch sehr authentisch. Wobei ich mir hinsichtlich einer Kleinigkeit gewünscht hätte, dass wir als Leser eine Szene hätten mitverfolgen können, welche jedoch nur erwähnt wurde und dann erfolgte ein kleiner Sprung. Diesbezüglich haben mir dann aber die allerletzten Seiten doch noch die ersehnten Informationen geliefert, sodass es am Ende an nichts gemangelt hat.

Fazit
Insgesamt hat mir „Das Glück an meinen Fingerspitzen“ sehr gut gefallen, denn ich mochte die Atmosphäre und das Setting. All die Abenteuer, Dramatik und Action haben mir auch sehr gut gefallen, weil so die Liebe nicht im Fokus stand und es immer spannend war. Auch gefiel mir der Schreibstil von Julie Leuze wieder sehr gut. Angesichts all dieser positiven Dinge sind es nur minimale Kleinigkeiten, die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen haben.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Das Glück an meinen Fingerspitzen - Julie Leuze
Das Glück an meinen Fingerspitzen
von Julie Leuze
(21)
Buch (gebundene Ausgabe)
14,99

Ich habe mein Herz an Kai verloren!

Skyline Of Books , am 12.12.2018

Klappentext
„Ruby und ihre große Liebe Arcus haben den Thron des Frostkönigs zerstört, doch bis zum Frieden zwischen Firebloods und Frostbloods ist es noch ein weiter Weg. Zudem wurde ein Schattenwesen entfesselt, das nun mordend durchs Königreich zieht. Um es zu besiegen muss Ruby ins Reich der mächtigen Feuerkönigin reisen - an der Seite des draufgängerischen Firebloods Kai, der eine unbekannte Sehnsucht in Ruby weckt ...“

Gestaltung
Schon die Gestaltung des ersten Bandes hat mir unglaublich gut gefallen, aber auch die von Band 2 ist atemberaubend! Man sieht wieder das Mädchen, das einen schönen Haarschmuck trägt und direkt in die Kamera zu schauen scheint. Die dominierende Farbe dieses Mal ist – passend zum Titel – rot. Ihr Haar sieht aus, als stünde es in Flammen und ganz besonders gelungen finde ich die blauen und hellen Akzente um den Haarschmuck. Auch mag ich den Effekt einer Aquarellzeichnung, welcher die Konturen des Mädchens umgibt.

Meine Meinung
Nachdem mir schon der erste Band der „Fire & Frost“-Trilogie sehr gut gefallen hat, musste ich unbedingt erfahren, wie es mit Ruby weitergehen mag. „Vom Feuer geküsst“ setzt ein, nachdem Ruby und Arcus den Frostkönig vom Thron gestoßen haben, doch von Frieden ist noch immer nicht die Rede! Gleichzeitig treibt ein mächtiges Schattenwesen sein Unwesen, das auch nicht vor Morden zurückschreckt. Ruby will es aufhalten und muss dafür ins Reich der Feuerkönigin reisen. Dafür lässt sie Arcus zurück und reist mit Kai, der wie sie ein Fireblood ist…

Gut gefallen hat mir, dass wir in diesem Band mehr über die Welt in „Fire & Frost“ erfahren. Neben Tempesien, dem Reich der Frostbloods, spielt „Vom Feuer geküsst“ zu großen Teilen in Sudesien, dem Reich der Firebloods unter der Herrschaft von Königin Nalani. Es gibt in „Von Feuer geküsst“ viele spannende Einblicke in die Struktur der Gaben und vor allem ihre Rivalität und Gegensätzlichkeit kamen für mich in diesem Band nochmals sehr schön zur Geltung. Zudem fand ich es spannend mehr über das Schattenwesen – den Minax – und seine Entstehung zu erfahren.

Ein Highlight war für mich, dass in diesem Band einige neue Charaktere hinzukamen bzw. wir sie besser kennen lernen, von denen mir einer sogar mein Herz geraubt hat. Neben Ruby lernen wir endlich andere Firebloods kennen und hier hat mir ganz besonders Kai gut gefallen. Er ist ein Draufgänger, charismatisch, stets gut gelaunt und ein wahrer Charmeur! Ich mag ihn sehr gerne. Aber auch die Königin der Firebloods und ihren Mann fand ich interessant, da ich ihre Intentionen und Absichten nicht sofort durchblicken konnte.

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war dass sich hier eine Dreiecksgeschichte zwischen Ruby, Arcus und Kai anzubahnen scheint. Schon als ich den Titel dieses Bandes gesehen und den Klappentext gelesen hatte, hatte ich diese leise Ahnung und beim Lesen hat sie sich verstärkt. Ich mag Kai wirklich gerne, aber für mich bräuchte die Reihe nicht die stereotype Dreiecksgeschichte, die man in so vielen Büchern findet.

Der Grund hierfür ist ganz einfach: „Fire & Frost“ käme meiner Meinung nach auch gut ohne Liebesdreieck aus, denn die Idee der Fire- und Frostbloods überzeugt mich immer mehr und ist nach wie vor total spannend. Hinzu kommen der Minax und einige spannende Entwicklungen und unerwartete Wendungen. Durch die neuen Orte und Personen bietet die Geschichte genügend Spannungspotenzial und frischen Wind. Zudem gibt es auch hier einige actiongeladene Kämpfe und Überraschungen! Gerade der Kampf gegen die Dunkelheit und die Frage, ob die Fire- und Frostbloods sich je wieder vereinen werden, sind für mich fesselnd mitzuverfolgen. Ich möchte unbedingt erfahren, wie es mit Ruby, Arcus und Kai weitergeht!

Fazit
Mit den neuen Charakteren und Orten hat mir „Fire & Frost – Vom Feuer geküsst“ gut gefallen, da frischer Wind in die Geschichte kommt und es einiges Interessantes zu erfahren gibt. Vor allem Kai hat mir dabei mein Herz gestohlen, da er mit seinem Charme und Witz ein toller Charakter ist. Die sich anbahnende Dreiecksgeschichte hätte für meinen Geschmack jedoch nicht angezettelt werden müssen. Dafür hat die Geschichte nämlich viel mehr zu bieten wie beispielsweise unerwartete Wendungen, actionreiche Kämpfe und spannende Ideen! Ich bin so z.B. sehr gespannt, ob es Ruby gelingen wird, die Menschen mit den verschiedenen Gaben zu vereinen…
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Fire & Frost – Vom Eis berührt
2. Fire & Frost – Vom Feuer geküsst
3. Fire & Frost – Von der Dunkelheit geliebt (erscheint am 1. April 2019 auf Deutsch)

Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst - Elly Blake
Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst
von Elly Blake
(24)
Buch (gebundene Ausgabe)
17,00

 
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