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Eine Familie in Deutschland - Zeit zu hoffen, Zeit zu leben.

Roman

Eine Familie in Deutschland Band 1

Die große Familiengeschichte in Zeiten der Entscheidung - berührend, lebensnah, historisch genau.
Seit Generationen leben die Isings im Wolfsburger Land, fernab der Welt und doch mitten in Deutschland. Alles verändert sich für die Familie, als auf Hitlers Befehl eine gigantische Automobilfabrik entstehen soll, um den „Volkswagen“ zu bauen. Kinderärztin Charly und Filmproduzentin Edda, Autoingenieur Georg und Parteisoldaten Horst – sie alle müssen sich entscheiden: Mache ich mit? Beuge ich mich? Oder widersetze ich mich? Mut, Verzweiflung, Verrat und Liebe im Zeichen des Nazi-Regimes: bewegend schildert Bestseller-Autor Peter Prange die deutsche Jahrhundert-Tragödie und den Weg einer Familie, deren Mitglieder so unterschiedlich sind, wie Menschen nur sein können.
Der Auftakt des großen Zweiteilers „Eine Familie in Deutschland“: „Zeit zu hoffen, Zeit zu leben“.
Wenn Prange deutsche Geschichte erzählt, wird sie für uns gegenwärtig. Klug und wahrhaftig beschreibt er Menschen, die sich in schweren Zeiten bewähren müssen und die doch einfach so sind wie wir.
Portrait

Peter Prange ist als Autor international erfolgreich. Seine Werke haben eine Gesamtauflage von über drei Millionen erreicht und wurden in 24 Sprachen übersetzt. Mehrere Bücher, etwa sein Bestseller ›Das Bernstein-Amulett‹, wurden verfilmt. Nach seinem Erfolgsroman ›Unsere wunderbaren Jahre‹ folgt nun der große Roman in zwei Bänden, ›Eine Familie in Deutschland‹. Der Autor lebt mit seiner Frau in Tübingen.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 672
Erscheinungsdatum 24.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-651-02556-1
Verlag Fischer Scherz
Maße (L/B/H) 21,9/15,6/5,3 cm
Gewicht 904 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 6486
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Geschichte Pur!

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

In Peter Pranges neuen Ausflug in die deutsche Geschichte steht eine Familie im Mittelpunkt, deren Mitglieder nicht unterschiedlicher sein könnten. Mit Beginn des Nationalsozialismus gibt es für die Isings aus Fallersleben gleich eine große Veränderung. Ihre Zuckerfabrik soll einer Autofabrik weichen. Anhand dieser typischen Familie gelingt es Peter Prange sehr lebendig den deutschen Alltag und die Schwierigkeit der vermeintlich richtigen Entscheidung zu zeigen. Für mich mehr als nur ein guter Schmöker.

Linda Schmidt, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Dieser Roman ist der erste Teile einer großen Familiensaga, denen ich binnen weniger Tage verschlungen habe. Peter Prange schafft es durch kurze Kapitel, die immer eine Person im Vordergrund hat, wie kein anderer flüssig und spannend zu schreiben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
44 Bewertungen
Übersicht
39
3
1
0
1

Der 2. Teil einer Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Tegernsee am 17.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: 1939, Anfang des Zweiten Krieges in Fallersleben. Die Familie Ising wird immer mehr entzweit. Nachdem Charlotte ihren geliebten jüdischen Mann verlassen musste und der in weiter Ferne um sein Überleben bangt, muss Die Familie um den kleinen Willy bangen. Horst fühlt sich in seiner Arbeit sicher, er baut weiter die Stadt ... Inhalt: 1939, Anfang des Zweiten Krieges in Fallersleben. Die Familie Ising wird immer mehr entzweit. Nachdem Charlotte ihren geliebten jüdischen Mann verlassen musste und der in weiter Ferne um sein Überleben bangt, muss Die Familie um den kleinen Willy bangen. Horst fühlt sich in seiner Arbeit sicher, er baut weiter die Stadt des KdF Wagens auf... Ob er auch mit den Schattenseiten des Krieges zurechtkommen wird? Georg wird auf eine unglaubliche Fahrt mit dem Kübelwagen geschickt, kann er den Anweisungen seiner Vorgesetzten folge leisten? In welcher Form wird die Familie Ising nach dem Krieg aufeinander treffen? Wie wird es mit dem Volkswagen weitergehen? Meinung: Im Gegensatz zu dem ersten Teil, war ich in diesem Buch direkt in der Handlung drin und ich habe es ab der ersten Seite genossen das Buch zu lesen. Ich habe teilweise mit den Charakteren mitgefiebert und habe das Leid und Freude spüren können. Meine Lieblingscharaktere in diesem Buch waren, wie schon im ersten Charlotte und Benjamin! Aber auch Edda ist mir in diesem Teil noch mehr ans Herz gewachsen! Auch in diesem Teil, sind die fiktiven Personen auf „echte“ Personen getroffen. In diesem Teil ist mir wieder Carl Schmitt begegnet (der Onkel der Familie), aber auch der jüdische Arzt Dr. Spanier und viele Hochrangige SS-Leute. Das Buch bekommt von mir die vollen 5 Sterne!

Das Leben in Deutschland während des Zweiten Weltkriegs
von Hanna P am 13.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Zweite Weltkrieg bricht aus und die Familie Ising ist mittendrin. Jedes Familienmitglied muss seinen Weg finden während des NS-Regimes voller Terror, Angst und Gefahr. Wer wird diese schwere Zeit überstehen und wer wird untergehen? Gibt es überhaupt noch Hoffnung? "Eine Familie in Deutschland - Am Ende die Hoffnung" ist d... Der Zweite Weltkrieg bricht aus und die Familie Ising ist mittendrin. Jedes Familienmitglied muss seinen Weg finden während des NS-Regimes voller Terror, Angst und Gefahr. Wer wird diese schwere Zeit überstehen und wer wird untergehen? Gibt es überhaupt noch Hoffnung? "Eine Familie in Deutschland - Am Ende die Hoffnung" ist der zweite Band einer Dilogie von Peter Prange. Das Buch schließt dabei direkt an die Geschehnisse des Vorgängers an. Was unterscheidet ein gutes Buch von einem grandiosen Buch? Ein grandioses Buch ist nicht einfach nur spannend. Es bringt mich zum Weinen, zum Lachen, es lässt mich wütend werden oder Freudensprünge machen. Genau das hat "Eine Familie in Deutschland - Am Ende die Hoffnung" bei mir geschafft. Das Buch ist nicht nur sehr gut recherchiert, der Autor schafft es auch immer wieder die realen Geschehnisse wie nebenbei in die Handlung einzuflechten. Dabei ist der Schreibstil sehr atmosphärisch, so dass man sich wirklich in diese Zeit hineinversetzt fühlt - was teilweise sehr bedrückend ist. Mehr als einmal musste ich weinen, weil es einfach entsetzlich ist, dass so etwas wirklich geschehen konnte. Eigentlich sollte das Buch zur Pflichtlektüre werden. Wir alle sind in der Verantwortung, so etwas wie damals nie wieder geschehen zu lassen und das Lesen dieses Buchs könnte dabei helfen. Mein Fazit: Absolut empfehlenswert!

Die Auswirkungen des Krieges auf die Familie Ising
von Dreamworx aus Berlin am 13.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1939. Der Krieg schlägt seine Schneisen durch die deutsche Bevölkerung und verschont auch die Familie Ising in Fallersleben bei Wolfsburg nicht. Während Hermann mit seiner Frau Dorothee um den am Down Syndrom erkrankten Willy bangt, den sie in einer Heimeinrichtung untergebracht haben, fürchtet Charly um ihren jüdischen Mann Ben... 1939. Der Krieg schlägt seine Schneisen durch die deutsche Bevölkerung und verschont auch die Familie Ising in Fallersleben bei Wolfsburg nicht. Während Hermann mit seiner Frau Dorothee um den am Down Syndrom erkrankten Willy bangt, den sie in einer Heimeinrichtung untergebracht haben, fürchtet Charly um ihren jüdischen Mann Benny. Georg, der älteste Sohn der Isings, hat sich in Ungnade gebracht und wird daraufhin an die Front strafversetzt. Edda ist einige Zeit mit Leni Riefenstahl für die Dokumentation des Polen-Feldzuges unterwegs, geht dann aber nach Frankreich und schließt sich dort dem Widerstand an. Derweil bekommt Horst als eingefleischter Anhänger der Nazis immer mehr Macht und Befugnisse, wobei ihn seine Frau Ilse tatkräftig unterstützt. Wer von der Familie wird am Ende des Krieges noch am Leben sein und die Möglichkeit haben, seine Träume in die Tat umzusetzen? Peter Prange hat mit „Eine Familie in Deutschland-Am Ende die Hoffnung“ die Fortsetzung über die Familie Ising im Wolfsburger Land vorgelegt, der an Spannung, Dramatik sowie exzellent recherchiertem historischen Hintergrund dem Vorgänger „Eine Familie in Deutschland-Zeit zu hoffen, Zeit zu leben“ in nichts nachsteht. Während der erste Teil sich mit der Familie zur Vorkriegszeit beschäftigte, so nimmt er den Leser nun mit in die Zeit des Zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945, wo dieser den einzelnen Mitgliedern der Isings folgt und währenddessen das komplette Gefühlsbarometer durchlaufen wird. Prange, der sich immer wieder durch eine akribische Recherche in seinen Romanen auszeichnet, legt auch in dieser Geschichte wieder besonderen Wert auf Genauigkeit des historischen Hintergrunds. Durch den mitreißenden und bildhaften Erzählstil erlebt der Leser während der Lektüre nicht nur wahres Kopfkino, sondern hat auch das Gefühl, Geschichte mitzuerleben, obwohl ihn von der damaligen Zeit 80 Jahre trennen. Alles wirkt so glaubhaft und real, die Angst der Bevölkerung ist greifbar, die Unterdrückung und Verfolgung durch die Nazis nahezu furchtbar, die Bespitzelung unter Freunden, Nachbarn, selbst unter Familienmitgliedern geradezu unerträglich. Neben der wachsenden Verzweiflung blitzt aber immer wieder ein winziger Hoffnungsschimmer auf, sei es durch eine helfende Hand oder eine gute Nachricht, an denen die Menschen sich festklammerten, um irgendwie zu überleben. Die Charaktere wurden vom Autor weiter entwickelt und wirken so real und glaubwürdig, als würde der Leser sie persönlich kennen. Gerade ihre Differenziertheit erlaubt es, dass der Leser sich den einen so nahe fühlt und mit ihnen leidet, hofft und bangt, während er bei anderen für ihr Verhalten und Tun keinerlei Verständnis aufbringen kann, aber trotzdem immer wieder ihre Beweggründe hinterfragt. Besonders Charly und Ehemann Benny sowie Edda ragen als Protagonisten besonders heraus, deren Schicksal dem Leser besonders ans Herz geht. Dafür kann er dann seine ganze Abneigung auf Horst und seine Frau Ilse übertragen, die als getreue Nazis für einige Situationen sorgen, bei denen einem die Luft wegbleibt. Gilla ist eine Figur für sich, eine Jüdin, die alles tut, um ihre Liebsten zu retten, doch sich vom Weg abbringen lässt und alles verliert. Man würde heute auch sagen, sie hat sich verzockt. Die Gefühle für sie sind ambivalent, denn als Leser kann man leicht urteilen, solange man nicht in der Situation steckt. Aber auch die Schicksale von Carl, Georg, Adolf, Dorothee und Hermann gehen unter die Haut und lassen diese Geschichte so authentisch wirken wie sonst keine andere. „Eine Familie in Deutschland-Am Ende die Hoffnung“ ist ein würdige Fortsetzung. Nach der Lektüre dieses Buches weiß man zu schätzen, wie gut es uns heutzutage geht und dass wir uns das durch niemanden zerstören lassen sollten. Die damalige Geschichte darf sich einfach nicht wiederholen. Prange hat hier ganze Arbeit geleistet und wieder ein Meisterwerk abgeliefert, niemanden kalt lässt, sondern mitnimmt in die dunkelste deutsche Geschichtszeit. Absolute Leseempfehlung – Chapeau, besser geht es nicht!