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Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus

Das Leben der Ise Frank. Ein biografischer Roman

Ise Frank war weit mehr als die Ehefrau des Bauhaus-Gründers Walter Gropius und Sekretärin der berühmten Kunst-, Architektur- und Designschule. Doch heute kennt kaum noch jemand ihren Namen. Jana Revedin erzählt nun die spannende Lebensgeschichte der Ise Frank und nähert sich so der Historie des Staatlichen Bauhauses auf romanhafte Weise.
Die Tochter einer großbürgerlichen jüdischen Familie beginnt nach Berliner Studienjahren eine Karriere als Buchhändlerin und Rezensentin in München. Ihr selbstbestimmtes Leben erfährt eine neue Wendung, als sie im Frühjahr 1923 den unkonventionellen Architekten Walter Gropius kennenlernt. Der baut gerade sein »Bauhaus« auf. Gropius' vier Worte »Ise, ich brauche Sie« verändern Ise Franks bisheriges Leben. Bald wird Walter Gropius, der sich bisher mit Frauen nur schmückte, ihr Mann, und Ise wächst in die Bauhaus-Idee hinein »wie in ein zweites Ich«. Geldsorgen, akademische Intrigen, leidenschaftliche Verstrickungen und der Niedergang der Demokratie im aufkommenden Nazideutschland können ihr gemeinsames Lebenswerk nicht schwächen.
Rezension
»Der perfekte Einstieg in das kommende Bauhaus-Jubiläumsjahr.«
Rosemarie Tuchelt, HR2 Kultur

»Es ist der Verdienst dieses schmalen, aber reichen Romans, Ise Frank aus dem Halbschatten in Gropius´ Rücken endlich ins Licht gerückt zu haben.«
Andreas Schäfer, DLF Kultur

»›Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus‹ eignet sich famos zur Einstimmung auf das Bauhaus-Jahr 2019.«
Nina May, RND

»Jana Revedin gelingt es mit ihrer bilderreichen, präzisen und einfühlsamen Sprache hervorragend, das Zeitkolorit der 20er-Jahre aufscheinen zu lassen.«
Joachim Dicks, NDR Kultur

»Die exemplarische Geschichte einer Frau, die bahnbrechende Entwicklungen vorantrieb, bislang aber viel zu wenig beachtet wurde.«
Renata Schmidtkunz, ORF 1

»Literatur, die Weltgeschichte erzählt: Dieser Roman kann das.«
Jörg Braunsdorf, BERLINER KURIER

»Ein interessantes Buch über eine spannende Zeit, dicht und emotional.«
Ute Pfeiffer, DEUTSCHE WELLE Kultur

»Wer vor allem über Gropius' legendäre Ehefrau, die Schriftstellerin und Lektorin Ise Frank, mehr wissen möchte, liest ›Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus‹.«
Ralf Schlüter, ART

»Was Revedins Buch […] wunderbar gelingt, ist, einen Hauch der Zeit durch die Geschichte wehen zu lassen.«
Petra Kohse, BERLINER ZEITUNG

»Das Buch […] vermittelt das emanzipierte, moderne Lebensgefühl seiner Zeit.«
Marco Müller, WDR 3 Kultur

»Ich hatte von Ise Frank noch nie gehört und habe nach der Lektüre das Gefühl, dass ich sie wirklich gut kennengelernt habe.«
Manuela Reichart, RBB KULTURRADIO

»Ich liebe dieses Buch. Das Bauhaus springt uns aus jeder Seite entgegen und damit nicht genug: Es aus den Augen einer Frau zu erleben, ist besonders bereichernd.«
Charles Landry, Architekturpublizist (›The Art of City Making‹, ›The Creative City‹)

»Rasende Reporterin und Genie der Vermarktung: Jana Revedin hat mit Ise Frank eine Hauptfigur des Bauhauses endlich ins verdiente Licht gerückt - und eine berückende literarische Figur geschaffen.«
Andreas Schäfer, DLF Kultur

»Wie über so viele Frauen berühmter Männer gibt es auch zu Ise Gropius weit mehr zu berichten, als es die Geschichtsschreibung lange wahrhaben wollte.«
Michael Kohler, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Jana Revedin gelingt es mit ihrer bilderreichen, präzisen und einfühlsamen Sprache hervorragend, das Zeitkolorit der 20er-Jahre aufscheinen zu lassen.«
Joachim Dicks, NDR Kultur

»Jana Revedin hat Fakten und Fiktion zu einem biografischen Roman über eine ungewöhnliche Frau erdichtet, der elegant in die Zeit und Denkweise der damaligen Akteure einführt.«
P. M. History

»Eine spannende Lebensgeschichte, romanhaft erzählt.«
Eva Reik, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Diesen Roman empfehle ich allen Lesern, die sich für Kunst, Architektur und Geschichte des 20. Jahrhunderts im Allgemeinen […] interessieren – vor allen Dingen aber ist dieses Buch die Biographie einer interessanten und starken Frau.«
Katja Fischer, SACHSEN FERNSEHEN

»Eine Geschichte über eine starke Frau, erzählt von einer ebensolchen.«
Simone Graff, Stuttgarter Buchwochen

»Jana Revedin kann – und das ist eine große Stärke dieses Buchs - in ihrem neuen Werk zwei Leidenschaften verbinden, jene für die Architektur und jene für das Schreiben.«
Dr. Heimo Strempfl, Robert Musil Literaturmuseum Klagenfurt

»Mit ihrem geradlinigen und grandiosen Sprachstil begeistert [Jana Revedin] nicht nur architektur- und kunstbegeisterte LeserInnen. Sie macht den Zeitgeist und Stolz dieser faszinierenden Epoche […] deutlich spürbar.«
Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.11.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783832184353
Verlag DuMont Buchverlag
Dateigröße 3374 KB
Verkaufsrang 2563
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Buchhändler-Empfehlungen

Sigrid Heipcke, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ohne Ise Frank würde niemand mehr an das Bauhaus denken, denn sie war der Kopf, der es bekannt machte, 'Social Networking' vor 100 Jahren...das erste Kapitel ist etwas mühsam zu lesen, danach steigt man richtig gut ins Leben von Ise Frank ein!

Unser Geist ist wie ein Regenschirm,

Gerda Schlecker, Thalia-Buchhandlung Ulm

offen funktioniert er am besten. Das sagte Ise Frank, zweite Ehefrau von Walter Gropius. Heute so gut wie vergessen, hatte sie doch maßgeblichen Anteil am Erfolg des Bauhauses. Vor allem der Umzug nach Dessau, und später auch nach Amerika ist zum Großteil ihr zu verdanken. Bis heute ist die Bauhausausstellung eine der erfolgreichsten im MoMa, New York. Jana Revedin ist ein unterhaltsamer biographischer Roman gelungen, der viel Hintergrundwissen zum Thema Bauhaus liefert. Toll zum Jubiläum!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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0

Hat mich leider nicht vollends überzeugt
von Gertie G. aus Wien am 31.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ilse „Ise“ Frank ist 26 Jahre alt als sie den Architekten und Günder des „Bauhauses“ Walter Gropius im München der frühen 1920er Jahre kennenlernt. Sie lässt München und ihre Karriere als Buchhändlerin und Rezensentin hinte sich und heiratet 1923 Gropius. Aufgrund ihrer journalistischen Erfahrungen hat sie maßgeblichen Antei... Ilse „Ise“ Frank ist 26 Jahre alt als sie den Architekten und Günder des „Bauhauses“ Walter Gropius im München der frühen 1920er Jahre kennenlernt. Sie lässt München und ihre Karriere als Buchhändlerin und Rezensentin hinte sich und heiratet 1923 Gropius. Aufgrund ihrer journalistischen Erfahrungen hat sie maßgeblichen Anteil an der Bekanntheit der Bauhaus-Architektur. Die Weisheit des Volksmundes, dass hinter jedem erfolgreichen Mann eine Frau stünde, passt hier perfekt. Mehr noch, Ise steht nicht nur hinter Gropius sondern auch vor ihm oder neben ihm. Heute ist ihr Name nur mehr Insidern bekannt. Zum aktuellen 100-Jahre-Bauhaus-Jubiläum wird Ise Gropius wieder aus der Versenkung geholt. Meine Meinung: Jana Revedin, im Brotberuf selbst Architektin, hat eine eher spröde Biografie verfasst. Sie selbst bezeichnet ihr Buch als „biografischen Roman“ - dazu fehlt ihm aber das romanhafte, die Leichtigkeit. Grundsätzlich mag ich ja straighte Biografien. Doch hier weiß ich nicht ganz, woran ich bin - weder Fisch noch Fleisch. Allerdings ist die Beziehung zwischen Ise un Walter auch nicht romantisch. Sie ist von Geldsorgen, Intrigen und dem Nationalsozialismus überschattet, der letztlich zum Verbot des sachlichen Baustils führen wird. Viele der Häuser wirken auch heute noch seltsam modern. Die große Begabung der Ise Gropius liegt im Netzwerken. So kennt sie Gussie Adenauer, deren Mann Konrad Oberbürgermeister von Köln ist. Beinahe wäre das Bauhaus dorhin gezogen, wenn Kandnisky, Feininger und Gropius nicht Dessau bevorzugt hätten. Interessant finde ich, dass Ise selbst an Entwürfen gearbeitet hat. Auch davon ist heute fast nicht mehr bekannt, da Margarethe Schütte-Lihotzky alle anderen mit ihrer „Frankfurter Küche“ (Vorläufer der modernen Einbauküche) überholt hat. Ise Gropius Vision vom technisiertes, ergonomischen Haushalt findet sich in der von Bruno Taut entworfenen Inneneinrichtung im „Haus der emanzipierten Frau“: Hier gibt es (nach amerikanischem Vorbild) „elektrisch betriebenen Service-Maschinen, der Eier-, Kaffee- und Teekocher, der Tellerwärmer, der Heißluftspüler, der Toaster, der Tischgrill“ (S. 253) Die Zeitungen spöttelten über die ausklappbaren Tische, Teleskoplampen oder Spülmaschinen als „Haushaltslabor der modernen Frau“ (S.255) Ob Ise wirklich ein Verhältnis mit Irene Bayer-Hecht hatte, wie Revedin beschreibt oder nicht, ist wie vieles andere unklar. Hier fehlt mir ein bisschen die Erklärung was Fakt und was Fiktion ist. Wahrscheinlich wäre Ise Gropius mit ihren Beziehungen die erste Direktorin des Bauhauses geworden, hätte sie, als Jüdin nicht Deutschland verlassen müssen. Sowohl in London als auch in Amerika hat man ihr nicht die Aufmerksamkeit gezollt, die sie vermutlich verdient hat. Fazit: Dieses Buch lässt mich ein wenig enttäuscht zurück. Für mich ist es weder Biografie und noch biografischer Roman. Daher kann ich nur 3 Sterne vergeben. Ilse „Ise“ Frank ist 26 Jahre alt als sie den Architekten und Günder des „Bauhauses“ Walter Gropius im München der frühen 1920er Jahre kennenlernt. Sie lässt München und ihre Karriere als Buchhändlerin und Rezensentin hinte sich und heiratet 1923 Gropius. Aufgrund ihrer journalistischen Erfahrungen hat sie maßgeblichen Anteil an der Bekanntheit der Bauhaus-Architektur. Die Weisheit des Volksmundes, dass hinter jedem erfolgreichen Mann eine Frau stünde, passt hier perfekt. Mehr noch, Ise steht nicht nur hinter Gropius sondern auch vor ihm oder neben ihm. Heute ist ihr Name nur mehr Insidern bekannt. Zum aktuellen 100-Jahre-Bauhaus-Jubiläum wird Ise Gropius wieder aus der Versenkung geholt. Meine Meinung: Jana Revedin, im Brotberuf selbst Architektin, hat eine eher spröde Biografie verfasst. Sie selbst bezeichnet ihr Buch als „biografischen Roman“ - dazu fehlt ihm aber das romanhafte, die Leichtigkeit. Grundsätzlich mag ich ja straighte Biografien. Doch hier weiß ich nicht ganz, woran ich bin - weder Fisch noch Fleisch. Vor allem, werden nur die Jahre 1923-1927 intensiv beleuchtet. Dazwischen gibt es Rückblicke und Einblicke in die Leben der Protagonisten. Allerdings ist die Beziehung zwischen Ise un Walter auch nicht romantisch. Sie ist von Geldsorgen, Intrigen und dem Nationalsozialismus überschattet, der letztlich zum Verbot des sachlichen Baustils führen wird. Viele der Häuser wirken auch heute noch seltsam modern. Die große Begabung der Ise Gropius liegt im Netzwerken. So kennt sie Gussie Adenauer, deren Mann Konrad Oberbürgermeister von Köln ist. Beinahe wäre das Bauhaus dorhin gezogen, wenn Kandnisky, Feininger und Gropius nicht Dessau bevorzugt hätten. Interessant finde ich, dass Ise selbst an Entwürfen gearbeitet hat. Auch davon ist heute fast nicht mehr bekannt, da Margarethe Schütte-Lihotzky alle anderen mit ihrer „Frankfurter Küche“ (Vorläufer der modernen Einbauküche) überholt hat. Ise Gropius Vision vom technisiertes, ergonomischen Haushalt findet sich in der von Bruno Taut entworfenen Inneneinrichtung im „Haus der emanzipierten Frau“: Hier gibt es (nach amerikanischem Vorbild) „elektrisch betriebenen Service-Maschinen, der Eier-, Kaffee- und Teekocher, der Tellerwärmer, der Heißluftspüler, der Toaster, der Tischgrill“ (S. 253) Die Zeitungen spöttelten über die ausklappbaren Tische, Teleskoplampen oder Spülmaschinen als „Haushaltslabor der modernen Frau“ (S.255) Ob Ise wirklich ein Verhältnis mit Irene Bayer-Hecht hatte, wie Revedin beschreibt oder nicht, ist wie vieles andere unklar. Hier fehlt mir ein bisschen die Erklärung was Fakt und was Fiktion ist. Wahrscheinlich wäre Ise Gropius mit ihren Beziehungen die erste Direktorin des Bauhauses geworden, hätte sie, als Jüdin nicht Deutschland verlassen müssen. Sowohl in London als auch in Amerika hat man ihr nicht die Aufmerksamkeit gezollt, die sie vermutlich verdient hat. Fazit: Dieses Buch lässt mich ein wenig enttäuscht zurück. Für mich ist es weder Biografie und noch biografischer Roman. Daher kann ich nur 3 Sterne vergeben.

Ise Frank und das Bauhaus
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 18.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

100 Jahre Bauhaus – es ist schwer, 2019 an diesem Jubiläum vorbeizukommen, zahlreiche Artikel und Publikationen sind veröffentlicht... Aber mich interessierte auch die Geschichte HINTER dem Bauhaus, da fiel mir durch Zufall dieses Buch über Ise Frank in die Hand... Die Autorin Jana Revedin ist selbst Architektin, hat sich auf d... 100 Jahre Bauhaus – es ist schwer, 2019 an diesem Jubiläum vorbeizukommen, zahlreiche Artikel und Publikationen sind veröffentlicht... Aber mich interessierte auch die Geschichte HINTER dem Bauhaus, da fiel mir durch Zufall dieses Buch über Ise Frank in die Hand... Die Autorin Jana Revedin ist selbst Architektin, hat sich auf die Reformarchitektur der Moderne spezialisiert und arbeitet als Professorin in Paris und Lyon. „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“ ist ein biografischer Roman, „deshalb können alle Gespräche und Begegnungen (…) so, aber auch anders verlaufen sein.“ (Vorwort, S.10) Die Autorin fragte sich, wer diese Frau war, dies es wagte, das erste „Haus der emanzipierten Frau“ umzusetzen? Auch ich fand diese Frage spannend... Ise Frank war die Ehefrau von Walter Gropius, eigentlich war sie Buchhändlerin und Rezensentin, sagte aber später: „Die Bauhaus-Idee wurde zu meinem zweiten Ich.“ (Cover, hinten) Das Buch beginnt mit dem 28.5.1923, dem Tag, an dem Ise Walter Gropius (den sie immer nur Gropius nennt, genau wie dessen Mutter, Manon Gropius) kennenlernt. Zwischendurch erfahren wir in kurzen Rückblenden einiges über Ises Vorgeschichte. Ises beste Freundin ist Gussie, die Ehefrau von Konrad Adenauer, der damals schon Oberbürgermeister von Köln war – so ist es nicht verwunderlich, dass das Bauhaus nach Weimar FAST nach Köln gezogen wäre, Ise hatte dort schon alle Wege geebnet. Aber Kandinsky, Schlemmer, Feininger und Gropius selbst bevorzugten eine Stadt in der Nähe von Berlin – so fiel die Entscheidung für Dessau... Neben der Geschichte des Bauhauses, seinen Problemen, den Erfolgen und Misserfolgen, den Ideen, den Visionen erfahren wir Leser einiges über die Beziehung zwischen Ise und Gropius (ganz vorsichtig ausgedrückt: nicht unkompliziert!). Aber wir lernen Ise Frank auch als couragierte und visionäre Frau kennen, die das schon erwähnte „Haus der emanzipierten Frau“ mit der von Bruno Taut entworfenen Inneneinrichtung nach der aus Amerika importierten Ergonomie-Lehre umsetzt .Mich haben die diversen „elektrisch betriebenen Service-Maschinen, der Eier-, Kaffee- und Teekocher, der Tellerwärmer, der Heißluftspüler, der Toaster, der Tischgrill“ (S. 253) besonders fasziniert. Auch ausklappbare Schreibtische, Teleskoplampen, vollautomatische Spülmaschinen gehörten zur Ausstattung. „Kurz, Ise hatte in ihrem Meisterhaus, wie die Zeitungen titelten, das 'Haushaltslabor der modernen Frau' erschaffen.“ (S.255) Aber der Nationalsozialismus wirft bereits Schatten, das Bauhaus wird immer häufiger als „Judenbande“ denunziert, erste Gedanken an Auswanderung tauchen auf - und Gropius trifft eine falsche Personalentscheidung... Mit Erreichen der absoluten Mehrheit im Dessauer Stadtsenat wurde das Bauhaus aufgelöst und Mies van der Rohe musste gemeinsam mit den Studenten nach Berlin fliehen. Ise und Gropius setzen sich 1934 zuerst nach England, 1937 in die USA ab. Jana Revedin schreibt in einem etwas reservierten und kühlen Stil, an manchen Stellen hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht – aber vielleicht hat sie diesen Stil auch bewusst zu der wohl teils temperamentvollen und leidenschaftlichen Umgehensweise am Bauhaus gewählt? Man benötigt schon etwas Konzentration für dieses Buch, aber meine Erwartungen wurden erfüllt und ich habe viel Neues erfahren. Allen, die sich für das Leben am, um und im Bauhaus interessieren, kann ich es nur empfehlen und eine klare Leseempfehlung für diesen biografischen Roman aussprechen!

spannender Blick hinter die Kulissen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 08.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kunst und Architektur finden in der Idee und der Vision des Bauhauses perfekt zusammen und das nicht zuletzt durch das Engagement der unkonventionellen Ise Frank. Eine wunderbare Hommage an eine interessante Frau in einer spannenden Zeit...sehr gelungen!