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Trauer und Identität

Inszenierungen von Emotionen in der deutschen Literatur des Mittelalters. Dissertationsschrift

Die Studie leistet eine Grundlegung der kulturanthropologischen Erforschung der Abbildung von Trauer in der deutschen Literatur des Mittelalters. Sie untersucht, wie das Phänomen der Trauer in fiktionalen Texten emotionstheoretisch definiert und operationalisiert werden kann, und verbindet Emotionstheorie mit Performanzkategorien, d. h. mit dem heutigen Wissen über Ritual und Öffentlichkeit im Mittelalter. Inszenierung und Funktion von Trauer werden in Wolframs ‚Willehalm', Hartmanns ‚Erec' und Gottfrieds ‚Tristan' eingehend untersucht. Die Arbeit ist wegweisend und verbindet Kulturwissenschaft mit analytischer Textarbeit. Allen künftigen Arbeiten zu Trauerdarstellungen in der mittelalterlichen Literatur bereitet die Arbeit ein anschlussfähiges methodisches Fundament. Elke Koch wurde für diese Arbeit am 14. Dezember 2005 mit dem jährlichen Tiburtius-Preisfür die beste Berliner Dissertation ausgezeichnet.
Portrait

Elke Koch ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich "Kulturen des Performativen" an der Freien Universität Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum 19.05.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-11-018570-6
Verlag De Gruyter Oldenbourg
Maße (L/B/H) 24,1/16,5/2,4 cm
Gewicht 608 g
Auflage Reprint 2012
Buch (gebundene Ausgabe)
149,95
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