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Vox

Roman

In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!

Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.

Das ist der Anfang.

Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.

Aber das ist nicht das Ende.

Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.

»'Vox' zeigt die Dringlichkeit der #metoo-Bewegung und die grundlegende Wichtigkeit von Sprache.« Vanity Fair

»Intelligent, spannend, provokativ und verstörend – genau wie ein großer Roman sein muss.« Lee Child

»Fans feministischer Dystopien werden dieses Jahr mit Neuerscheinungen überschüttet - und 'Vox' sticht daraus klar hervor.« Irish Independent
Rezension
Ein feministischer Thriller [...] Christina Dalcher [...] macht deutlich, wie radikal sich das Miteinander verschiebt, sobald es an Dialog fehlt. Claudia Voigt Der Spiegel 20180804
Portrait
Dalcher, Christina
Christina Dalcher pendelt zwischen den Südstaaten und Neapel. Die gebürtige Amerikanerin, zu deren Helden Stephen King und Carl Sagan zählen, promovierte an der Georgetown University in Theoretischer Linguistik und forschte über Sprache und Sprachverlust. Ihre Kurzgeschichten und Flash Fiction erschienen weltweit in Magazinen und Zeitschriften, u.a. wurde sie für den Pushcart Prize nominiert. 'Vox' ist ihr Debütroman.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 15.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397407-2
Verlag Fischer, S.
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,5 cm
Gewicht 502 g
Auflage 2
Übersetzer Marion Balkenhol, Susanne Aeckerle
Verkaufsrang 43921
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Ein Albtraum für jede Frau. Nur 100 Worte dürfen pro Tag geredet werden. Eine tolle Idee hervorragend umgesetzt. Spannend und mitreißend erzählt. Unbedingt lesen!

Man muss keine Frau sein, um das Buch mit Beklemmung zu lesen

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

"Vox" beginnt extrem stark. Ziemlich schnell wird eine Gesellschaft etabliert, die unserer nicht unähnlich ist, mit dem einen Unterschied, dass Frauen nur 100 gesprochene Wörter am Tag erlaubt sind. Bei jeder Lesepause brauchte auch ich - der ich als Mann davon ja gar nicht betroffen wäre - immer ein paar Momente, mich zu erinnern, dass ich meine Worte nicht portionieren muss. Die naheliegendste literarische Referenz, die in den meisten Rezensionen angeführt wird, ist natürlich "Der Report der Magd" von Margaret Atwood, und ja, auch ich dachte sofort daran, selbst wenn Desfred dort einen noch härteren Kampf auszufechten hat als Jean hier. Theoretisch könnte Jean sich dem Status Quo hingeben und dürfte ein angepasstes, aber sicheres Leben führen, während Desfred noch mal näher an der Vogelfreiheit lebt. Ich dachte aber auch viel an die neue "Planet der Affen"-Trilogie ab 2011. Auch dort ist Sprache etwas, das über Macht und Unterlegenheit entscheidet, und Caesars Kampf um Selbstbestimmung hat durchaus Parallelen zu Jean - wenn auch Caesar mich als Figur weit mehr ergreift - entgegen meiner ursprünglichen Vorbehalte haben mich die drei Filme mehr begeistert, als sie hätten dürfen - aber dazu mehr in einer anderen Rezension. Was "Vox" davon abhält, ein bahnbrechender Roman zu sein, ist, dass die Grundidee das beste ist. Ja, es gibt auch im weiteren Verlauf Situationen, die zu lesen sehr schwierig sind, aber je mehr sich die Handlung eher einer Art Politthriller nähert und sich von der Dystopie entfernt, desto weniger notwendig scheint das Buch. Das Buch mag also weniger erschütternd sein, als der Anfang verspricht. Dennoch ist es aber ein Plädoyer für Gleichberechtigung - nicht nur zwischen den Geschlechtern - das Buch ist nicht so simplistisch, dass es eine Männer-gegen-Frauen-Geschichte ist. Eine Leseempfehlung, aber manche sind vielleicht schon zu "woke", um es dringend zu finden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
173 Bewertungen
Übersicht
104
53
12
2
2

Erhebt die Stimme, so lang es möglich ist.
von einer Kundin/einem Kunden am 24.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Absolut düstere aber realistisch geschilderte Dysthopie über ein Land in dem Frauen nicht sprechen dürfen. Dalcher zeigt was passieren kann wenn man schweigt und wegschaut. Ein Appell zum Stimme erheben und bei Diskriminierung einzuschreiten. Ein wichtiger Roman zur richtigen Zeit.

von einer Kundin/einem Kunden aus Hamm am 20.04.2019
Bewertet: anderes Format

In Amerika dürfen Frauen nicht mehr als 100 Wörter am Tag sprechen. Die Männer sind die alleinigen Herrscher. Düstere Vision einer Welt die wir so nicht wieder haben möchten.

VOX - Christina Dalcher - gelesen von Andrea Sawatzki
von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 10.02.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Die Stimme von Andrea Sawatzki ist wie immer grandios. Die Geschichte. Amerika hat sich geändert. Männer sind jetzt an der Macht und führen wieder alte Sitten ein. Frauen gehören nach Hause. Hinter den Herd. Haben Kinder zu gebären und dürfen nicht mehr als hundert Wörter pro Tag sagen. Das wird kontrolliert durch einen Wo... Die Stimme von Andrea Sawatzki ist wie immer grandios. Die Geschichte. Amerika hat sich geändert. Männer sind jetzt an der Macht und führen wieder alte Sitten ein. Frauen gehören nach Hause. Hinter den Herd. Haben Kinder zu gebären und dürfen nicht mehr als hundert Wörter pro Tag sagen. Das wird kontrolliert durch einen Wortzähler und mit Stromschocks bestraft. Jean McCleallan kennt noch die alte Ordnung. Sie hat studiert und im Laufe der Geschichte erfahren wir, dass sie nie gedacht hat, dass es jemals so weit kommen könnte und ihre Rechte früher nicht geltend gemacht hat. Jetzt haben sie und auch ihre Tochter einen Wortzähler. So wie alle anderen Frauen auch. Ihrer Tochter wird kein Lesen und Schreiben mehr beigebracht. Ein erschreckendes Zukunftsbild. Die Geschichte hat mich sehr tief berührt. Man erkennt Parallelen zur heutigen Welt, das viele von ihrem Stimmrecht keinen Gebrauch mehr machen, weil man angeblich doch nichts ändern kann und dann ist es meistens zu spät. Allein der Gedanke, dass man als Frau nicht mehr als hundert Worte von sich geben darf und eine Frau auch nicht mehr als nur Haufrau und Mutter sein darf und überhaupt keinen Stellenwert mehr in der Gesellschaft hat - einfach erschreckend. Der Grund warum ich keine fünf Sterne vergeben habe, ist das ich mir zum Schluss doch noch einen weiteren Epilog gewünscht hätte, wie es für die Frauen in der Zukunft in Amerika ausgegangen ist.