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Buchhändler-Empfehlungen für Köln

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Die Buchhändlerin im Portrait

Alexandra Gerhard, Thalia Köln City-Center

Köln, ach, mein Köln! Ja, Köln ist bunt und vielfältig und, ja, auch tolerant, zumindest bis zu einem gewissen Maße. Es ist meine Heimat, meine Stadt, die ich über alles liebe. Deshalb möchte ich Ihnen einige meiner Lieblingsorte vorstellen, Plätze, die ich interessant und inspirierend finde und wo ich mich sehr gerne aufhalte. Man sieht sich! Liebe Grüße aus dem „Dorf um den Dom ’rum“!

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Urlaubs-Tipps
1. Ein hinreißender Rückzugsort: Botanischer Garten „Die Flora“ Im Jahr 1864 feierlich eröffnet, zeigt die wunderschöne und liebevoll gestaltete, sehr gepflegte Anlage mehr als 10.000 heimische und exotische …

1. Ein hinreißender Rückzugsort: Botanischer Garten „Die Flora“

Im Jahr 1864 feierlich eröffnet, zeigt die wunderschöne und liebevoll gestaltete, sehr gepflegte Anlage mehr als 10.000 heimische und exotische Pflanzenarten. Zahlreiche Bänke laden zum Verweilen ein. Im Zentrum des 11 Hektar großen Gartens steht das Festhaus, das dazugehörige Gartenlokal „Dank Augusta“ bietet kleine kulinarische Köstlichkeiten und einen schönen Ausblick auf Blumenrabatten, Springbrunnen, Bäume und Sträucher. Inmitten der Metropole findet man hier eine Oase der Ruhe. Gerade im Frühling liebe ich es dort zu sein, wenn alles blüht. Einfach auf eine Bank setzen, lesen und die Seele baumeln lassen. Und, man mag es kaum glauben: Der Eintritt ist kostenlos.

2. Feiern wie im Süden: Belgisches Viertel/Brüsseler Platz

Wem die Ruhe schnell zu viel wird, der hat natürlich in der Domstadt zahlreiche Ausgehmöglichkeiten. Legendär sind die Kölner Brauhäuser mit ihren Traditionen und natürlich ihrem „Kölsch“ – unser Nationalgetränk. Weltbekannt ist auch die Bedienung im Brauhaus, der „Köbes“. Wer meint, ein Bier beim „Herrn Ober“ bestellen zu müssen, der wird darauf warten, bis Florian Silbereisen Bundeskanzler wird. Mich zieht es im Sommer immer in das Belgische Viertel. In keinem Stadtteil ist die Kneipen- und Restaurantdichte so hoch wie hier. Durch seine Uni-Nähe halten sich hier viele junge Leute auf, alles ist locker und entspannt. Ein Phänomen ist der Brüsseler Platz. Hier steht man einfach draußen, wenn in den Kneipen kein Platz mehr ist, hockt auf dem Boden, auf dem Mäuerchen, trinkt und quatscht. Den Anwohnern gefällt das zwar nicht immer. Wenn ich auf dem Brüsseler Platz dabei bin und mein Kölsch trinke und mit Freunden plaudere, gefällt mir das allerdings sehr.

3. Sprachlos machende Opulenz: Dreikönigenschrein im Kölner Dom

Der Sänger Seal soll mal gesagt haben, er mag die Stadt Köln so, weil sie ihn an London erinnert – unter anderem, was das Wetter betrifft. Aber auch, wenn das Wetter mal nicht so dolle ist, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich etwas anzuschauen und zu besichtigen. Unser Wahrzeichen, der Kölner Dom, ist ja schon von außen eine imposante Erscheinung. Der Besuch der Domschatzkammer ist aber auch etwas ganz Besonderes. Was einem hier an goldener und glitzernder Pracht geboten wird, ist einfach atemberaubend. Mich hat der Schrein der Heiligen Drei Könige immer besonders beeindruckt. Im Jahr 1164 wurden die Gebeine der berühmtesten Globetrotter aller Zeiten nach Köln gebracht und sollten natürlich entsprechend aufbewahrt werden. Man kann das glauben oder nicht, ich jedenfalls kriege immer eine Gänsehaut beim Anblick dieser Stätte. 

4. Ming Rhing: Der Rhein

Immer noch schlägt mein Herz höher, wenn ich aus einer anderen Stadt mit dem Zug nach Hause komme, und der Dom ragt vor mir auf. Ich überquere den Rhein, der am besten dazu noch ganz kitschig in der Abendsonne glitzert. Dann weiß ich, ich bin wieder zu Hause. Es gibt nichts Schöneres, als auf die „Schäl Sick“, wie die Kölner die rechte Rheinseite leicht despektierlich nennen, zu fahren, denn von hier aus kann man am besten die Aussicht auf die Rheinseite mit Kranhäusern, Altstadt und Dom genießen. Der moderne Rheinboulevard mit seinen breit angelegten Treppen ist ein beliebtes Ziel. Hier kann man sich niederlassen und den Anblick des Rheins und des anderen Rheinufers auf sich wirken lassen. Ich genieße immer sehr einen Besuch in den „Rheinterrassen“, vor allem in der Strandbar. Da sitze ich dann in einem Strandkorb, trinke ein überteuertes Kölsch, was mir in dem Moment sowas von egal ist, blicke auf den glitzernden Strom, auf den Dom, auf die Schiffe und bin einfach froh.

5. Ein Traum von einem Museum: Schokoladenmuseum Köln

Bestimmt hat jeder schon mal vom Schokoladenmuseum in Köln gehört. Ich war schon mehrere Male dort, denn es gibt immer wieder etwas zu entdecken, was mich fasziniert und begeistert. Gezeigt wird die gesamte Geschichte der Schokolade vom Anfang bei den Mayas und Azteken bis zu den heutigen Herstellungsmethoden. Unglaublich ist das Tropenhaus mit Kakaobäumen, genauso interessant finde ich die Miniaturproduktionsanlagen, die die industrielle Schokoladenherstellung demonstrieren. Der große Schokoladenbrunnen im Zentrum der 4.000 m² großen Ausstellungsfläche ist legendär. Ich bin aber auch schon mal hingefahren, um mich einfach nur auf die Terrasse des Museums-Cafés zu setzen und ein Stück göttlichen Schokoladenkuchens zu essen. Und im Museumsshop kann man wunderbare Sachen kaufen, von denen vor allem die Hüften noch lange etwas haben.

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