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Permanent Record

Meine Geschichte

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Edward Snowden riskierte alles, um das System der Massenüberwachung durch die US-Regierung aufzudecken. Jetzt erzählt er seine Geschichte.
"Mein Name ist Edward Snowden. Sie halten dieses Buch in Händen, weil ich etwas getan habe, das für einen Mann in meiner Position sehr gefährlich ist: Ich habe beschlossen, die Wahrheit zu sagen."
Mit 29 Jahren schockiert Edward Snowden die Welt: Als Datenspezialist und Geheimnisträger für NSA und CIA deckt er auf, dass die US-Regierung heimlich das Ziel verfolgt, jeden Anruf, jede SMS und jede E-Mail zu überwachen. Das Ergebnis wäre ein nie dagewesenes System der Massenüberwachung, mit dem das Privatleben jeder einzelnen Person auf der Welt durchleuchtet werden kann. Edward Snowden trifft eine folgenschwere Entscheidung: Er macht die geheimen Pläne öffentlich. Damit gibt er sein ganzes bisheriges Leben auf. Er weiß, dass er seine Familie, sein Heimatland und die Frau, die er liebt, vielleicht nie wiedersehen wird.
Ein junger Mann, der im Netz aufgewachsen ist. Der zum Spion wird, zum Whistleblower und schließlich zum Gewissen des Internets. Jetzt erzählt Edward Snowden seine Geschichte selbst. Dieses Buch bringt den wichtigsten Konflikt unserer Zeit auf den Punkt: Was akzeptieren wir – und wo müssen wir anfangen Widerstand zu leisten?
Portrait

Edward Joseph Snowden wurde 1983 in Elizabeth City, North Carolina, geboren und wuchs im Schatten des NSA-Hauptquartiers in Fort Meade, Maryland, auf. Als ausgebildeter Systemingenieur hat er für CIA und NSA gearbeitet. Für seinen Dienst an der Öffentlichkeit hat er mehrere Preise erhalten, darunter den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis) für die Gestaltung einer besseren Welt, den Whistleblower-Preis der Vereinigung deutscher Wissenschaftler, den Ridenhour Prize for Truth-Telling und die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte. In den USA wird Snowden per Haftbefehl gesucht.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 17.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397482-9
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 22/15,1/4,3 cm
Gewicht 622 g
Originaltitel Permanent Record
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Kay Greinerf, Kay Greiners
Verkaufsrang 26
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Schütze deine Daten! Ein eindringlicher Weckruf

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die Autobiografie des ehemaligen CIA-Agenten und Wistleblowers, der die US-Geheimdienste bloßstellte, liest sich einfach großartig; viel besser als ich vermutet hatte. Fast im Plauderton erzählt Edward Snowden authentisch und persönlich seine Vita. Ganz ernsthaft schildert er seinen Weg, die über einen langen Zeitraum gesammelten Daten zu veröffentlichen. Wir sollten Edward Snowden absolut Respekt zollen. Er klärt auf – er warnt: Jeder, der ein Smartphone/ Tablet nutzt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Freiheit, die es uns gibt, eine trügerische ist, denn sie macht uns angreifbar. Trotz aller Bemühungen um Datenschutz auf EU-Ebene muss noch viel mehr gegen die Massenüberwachung digitaler Daten getan werden. Wagt man dann aktuell einen Blick ins heutige China oder Indien ist die politische Dimension dieser Biografie enorm hoch.

"Nichts ist schwerer, als mit einem Geheminis zu leben, über das man nicht sprechen kann."

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

„Mein Name ist Edward Joseph Snowden. Früher stand ich im Dienst der Regierung, heute stehe ich im Dienst der Öffentlichkeit. Ich habe fast 30 Jahre gebraucht, um zu erkennen, dass das nicht dasselbe ist, und als es endlich so weit war, bekam ich ein wenig Ärger mit meinem Arbeitgeber.“ Das sind die ersten Sätze aus der Biografie von Edward Snowden, der im Alter von nur 29 Jahren, sein bis dahin existierendes Leben aufgibt und die ganze Welt schockiert. Er war als Datenspezialist für CIA sowie NSA tätig und enthüllte Pläne der US-Regierung, die eine Massenüberwachung zum Ziel hatten. Was erst nach einer Science-Fiction-Dystopie klang, war und ist bitterer Ernst und die Aufdeckung dieser Machenschaften, kostete ihn sein bisheriges Leben. Nun legt der 1983 in Elizabeth City, North Carolina, geborene Edward Snowden mit „Permanent Record“ seine Biografie vor und erzählt seine ganze Geschichte von Anfang an. Ist es ein literarisch weiter Wurf? Nicht wirklich. Muss es das sein? Garantiert nicht. Ist es ein wichtiges Buch? Absolut! In Bezug auf Snowden hat man es nicht mit einem Berufsschriftsteller zu tun, der auch offen zugibt, ein Problem mit autobiographischen Berichten zu haben. Das Ende des ersten Jahres an der Highschool sollte mit einem solchen Bericht enden, der 1000 Wörter umfassen sollte…Snowden fiel durch, weil er ein leeres Blatt abgab. Auch in Bezug auf die heutige Situation schreibt er: „Niemandem mit einem Lebenslauf wie meinem ist der Gedanke an eine Autobiographie sympathisch.“ Es freut mich trotzdem, dass er sich dazu durchgerungen hat, denn was man nun vor sich hat, ist eine sehr gut lesbare und spannende Autobiographie, die an einigen Stellen nur leider etwas zu detailverliebt ist. Aber da kneift man gerne mal ein Auge zu. Auf etwas mehr als 400 Seiten erzählt Snowden sehr offen, reflektiert und auch selbstkritisch, wie er aufgewachsen ist, er berichtet von seiner Schulzeit und seinem beruflichen Werdegang, seiner kurzen Zeit in der Armee, die Zeit bei der CIA und der NSA und natürlich auch, wie und warum aus ihm ein „Whistleblower“ wurde. Sein Wissen über die Nutzung von privaten und öffentlichen Daten durchzieht das gesamte Werk und schon allein aus diesem Grund ist es ein unheimlich wichtiges Buch, denn wie schreibt er so schön: „Wenn wir den Anspruch auf unsere Daten jetzt nicht zurückfordern, wird es für unsere Kinder vielleicht zu spät sein.“ Wir bewegen uns in eine Richtung, aus der es bald kein zurück mehr geben wird und letztendlich wird die Science-Fiction-Dystopie Realität und die Erde wird nur noch von gläsernen Menschen bevölkert, denn „in den USA gelten Daten gemeinhin als Eigentum derjenigen Personen, die sie erheben. Die EU hingegen betrachtet Daten als Eigentum derjenigen Person, die sie erzeugt hat, was ihr erlaubt, den betroffenen Personen den Schutz ihrer entsprechenden Bürgerrechte zugestehen.“ Allerdings ist es jetzt schon so, dass knapp 80 bis 90 Prozent der weltweiten Server vom amerikanischen Markt beherrscht werden. Ein gutes und vor allem wichtiges Buch, das uns zeigt, dass wir unsere Zukunft und das Wort „Privatsphäre“ nicht leichtfertig auf’s Spiel setzen sollten!

Kundenbewertungen

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Edward Snowdens Autobiographie.
von kvel am 18.10.2019

Inhalt: Edward Snowdon erzählt in dieser Autobiographie sein Leben. Er schildert seine Kindheit; wie er aufwuchs und seine Lebensumstände. Von seiner Jugend, die er im Internet verbrachte. Und von seinem beruflichen Werdegang; wie er zur CIA und NSA kam und welche Stationen er durchlief. Und natürlich geht er auf sein Whist... Inhalt: Edward Snowdon erzählt in dieser Autobiographie sein Leben. Er schildert seine Kindheit; wie er aufwuchs und seine Lebensumstände. Von seiner Jugend, die er im Internet verbrachte. Und von seinem beruflichen Werdegang; wie er zur CIA und NSA kam und welche Stationen er durchlief. Und natürlich geht er auf sein Whistleblowing, seinen Geheimnisverrat, ein. Welche Motive er dafür hatte; wie er sich darauf vorbereitet hat und was es für ihn an persönlichen Konsequenzen bedeutet hat. Und kurz geht er noch auf sein Leben „danach“ ein. Meine Meinung: Man erfährt so viel Interessantes aus dem gesamten Umfeld um die Intelligence Community. Textbeispiele: „... eine fast drei Millionen Menschen umfassende staatliche Belegschaft, die dazu da war, die Amateure, die von der Wählerschaft benannt worden waren … bei der Erfüllung ihrer politischen Pflichten zu unterstützen … Diese öffentlichen Bediensteten, die in ihren Positionen bleiben, während die Regierungen kommen und gehen“ (S. 138) „Als ich dazustieß, hatte die Aufrichtigkeit des öffentlichen Dienstes der Habgier des privaten Sektors Platz gemacht, und statt des hochheiligen Vertrages für Soldaten, Offiziere und Berufsbeamte gab es nun den unheiligen Deal mit dem Homo contractus, der wichtigsten Spezies im US-Staatsdienst 2.0. Dieses Geschöpf war kein vereidigter Beamter, sondern ein Zeitarbeiter, dessen Patriotismus durch einen besseren Gehaltsscheck motiviert war, und die Bundesregierung war für ihn weniger die höchste Autorität als vielmehr der bestmögliche Auftraggeber.“ (S. 144) „Die Arbeitskräfte von Vertragsunternehmen sind aber nicht direkt bei der Bundesregierung angestellt und tauchen deshalb in der Personalrechnung nicht auf. Von ihnen können die Behörden so viele einstellen, wie sie bezahlen können, und sie können so viele bezahlen, wie sie wollen: Sie müssen nur vor ein paar ausgewählten Kongress-Unterausschüssen aussagen, dass die Terroristen hinter unseren Kindern her sind, dass die Russen unsere E-Mails lesen oder dass die Chinesen in unser Elektrizitätsnetz eingreifen. Zu dieser Form der Bettelei, die eigentlich eher eine Drohung ist, sagt der Kongress niemals nein, sondern er kapituliert regelmäßig vor den Forderungen der Intelligence Community.“ (S. 146) „... John Perry Barlows 'Unabhängigkeitserklärung des Cyperspace' …: 'Wir erschaffen eine Welt, die alle betreten können ohne Privilegien oder Benachteiligungen aufgrund von Rasse, Wohlstand, militärischer Macht und Herkunft. Wir erschaffen eine Welt, in der jeder Einzelne an jedem Ort seine oder ihre Überzeugungen ausdrücken darf, wie singulär sie auch sein mögen, ohne Angst davor, zu Schweigen oder Konformität gezwungen zu werden.'“ (S. 140) „... weil das Herstellen von Unwahrheit schon immer die dunkelste Seite der Geheimdienste war.“ (S. 17) Fazit: Super informativ!

Permanent Record von Edward Snowden
von einer Kundin/einem Kunden aus Dessau-Roßlau am 18.10.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist in seiner Offenheit von Snowden nur zu empfehlen. Er hat Mut bewiesen, schonungslos die Welt der Politik darzulegen.

Wahrheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Melsdorf am 18.10.2019

Obwohl aus Zeitmangel nur angelesen, denke ich, dass es ein hervorragendes Buch ist, welches einem die Augen öffnet über die Tragweite des digitalen Zeitalters und was es mit uns Usern macht. Brisant & von großem Interesse!