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Die Reisenden

MP3 Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe

Regina Porter

(11)
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Beschreibung

Zwei Familien und die gemeinsame Sehnsucht nach Versöhnung
Die 1960er Jahre: Martin Luther King marschiert auf Washington, Amerika hat einen Traum. Der junge James will seine ärmliche irische Herkunft hinter sich lassen und träumt von einer strahlenden Zukunft als Anwalt. Nur wenig später wird die junge, schöne Afroamerikanerin Agnes auf der Heimfahrt von ihrem ersten Date von einem weißen Polizisten angehalten. Schreckliche Momente folgen. Agnes zweifelt, ob sie überhaupt eine Zukunft hat. James und Agnes ahnen nicht, auf welch unerwarteten Wegen die Geschichte der nächsten Jahrzehnte sie und ihre Familien zusammenführen wird.
Von den Bürgerrechtsbewegungen bis zur Obama-Ära spannt Regina Porter ein schillerndes Zeitpanorama und verdichtet die Geschichte zweier Familien – die eine weiß, die andere schwarz – zu einem unvergesslichen Familienepos.

Regina Porter kennt die Konflikte ihrer Figuren aus ihrem eigenen Leben. Seit sie schreibt, beschäftigt sie sich mit den grundlegenden Fragen unserer gespaltenen Gesellschaft: Rassismus, Gender und Identität. In Zusammenarbeit mit mehreren Theaterproduktionen wurde sie dafür mehrfach ausgezeichnet. Ihre bisherigen Texte wurden in der Harvard Review veröffentlicht. Porter studierte am renommierten Iowa Writer’s Workshop und erhielt viele Schreibstipendien. Geboren in Savannah, im US-Bundesstaat Georgia, lebt sie heute in Brooklyn.

Tanja Handels, geboren 1971 in Aachen, lebt und arbeitet in München, übersetzt zeitgenössische britische und amerikanische Romane, u.a. von Zadie Smith, Anna Quindlen, Pamela Moore und Elizabeth Gilbert, und ist auch als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig.

Ruth Reinecke begeistert auf der Bühne wie in Film und Fernsehen. Sie war in Maren Ades gefeiertem Kinofilm "Toni Erdmann" zu sehen und erhielt für ihr Mitwirken in "Weissensee" den Grimme-Preis. Seit 1979 ist sie am Maxim Gorki Theater zu sehen. 

Benjamin Sadler erhielt seine Ausbildung an der Royal Academy of Dramatic Art in London. Er spielte in internationalen Filmproduktionen wie "Luther" und "Krieg und Frieden" und war in zahlreichen Fernsehfilmen wie "Contergan" und "München 72 – Das Attentat" zu sehen.

Falilou Seck studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Nach seinem Studium folgten Engagements an Bühnen wie dem Hans-Otto-Theater Potsdam, dem Staatsschauspiel Dresden und dem Schauspiel Essen. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist er Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theater.

Eva Gosciejewicz studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Neben Engagements u.a. an den Kammerspielen München, dem Bayerischen Staatsschauspiel und dem Theater Bremen sowie Auftritten in Film und Fernsehen ist sie eine gefragte Hörbuchsprecherin, die mit Charme und Temperament begeistert.

Richard Barenberg hat in Leipzig Schauspiel studiert und fühlt sich auf der Bühne ebenso Zuhause wie vor der Kamera oder vor dem Mikrofon. Seine warme, unwiderstehliche Stimme und seine kluge Interpretation garantieren ein echtes Hörerlebnis.

Reinhard Kuhnert ist Dramatiker, Regisseur, Schauspieler und mit eigenen Liedern und Texten auf der Bühne zu sehen. Als Synchronsprecher leiht er u.a. Peter Coyote, Martin Sheen und André Dussolier seine Stimme. Sein warmes, dunkles Timbre zieht den Hörer unwiderstehlich in den Bann.

Inka Löwendorf arbeitete unter anderem am Schauspielhaus Wien, Staatstheater Mainz sowie am Berliner Ensemble und ist seit 2007 festes Ensemblemitglied der Volksbühne Berlin. Im gleichen Jahr gründete sie den Heimathafen Neukölln, wo sie seither in der künstlerischen Leitung tätig ist – wenn sie nicht gerade in Stücken wie "Die Rixdorfer Perlen" oder "ArabQueen" selbst auf der Bühne steht.

Vera Teltz ist neben diversen Theater- und Fernsehrollen bekannt als die Stimme von Filmgrößen wie Helena Bonham Carter, Naomie Harris, Alicia Keys und Elizabeth Banks. Ihre elegante und ausdrucksstarke Stimme macht sie zu einer beliebten Hörbuchsprecherin.

Lisa Hrdina, 1989 in Berlin geboren, studierte von 2010 bis 2014 Schauspiel an der Universität der Künste Berlin. Noch während des Studiums war sie am Maxim Gorki Theater, Hans Otto Theater, Deutschen Theater sowie in den Sophiensälen zu sehen. Außerdem ist sie als Sprecherin für Hörspielproduktionen tätig. Seit März 2014 ist sie festes Ensemblemitglied des Deutschen Theaters.

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Ruth Reinecke, Vera Teltz, Lisa Hrdina, Benjamin Sadler, Falilou Seck
Spieldauer 688 Minuten
Erscheinungsdatum 29.01.2020
Verlag Argon
Hörtyp Lesung
Originaltitel The Travelers
Übersetzer Tanja Handels
Sprache Deutsch
EAN 9783839817537

Buchhändler-Empfehlungen

WOW!

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Diese Geschichte gehört für mich zu den absoluten Lesehighlights, und befindet sich damit in guter Gesellschaft. Zwei Familien aus den USA ,die eine schwarz, die andere weiß, und ihre Schicksale, die sich miteinander verbinden. Anspruchsvoll, vielseitig und unterhaltend. Geben Sie sich die Zeit alle Personen und ihre Hintergründe in sich aufzunehmen (dabei hilft das Personenregister am Ende des Buches), und irgendwann wollen Sie Geschichte nicht mehr velassen. So dicht am Zeitgeschehen, so kreativ bebildert, so kunstvollendet verwoben.

Eine komplexe aber dennoch geniale Familiengeschichte

Ramona Schulze, Thalia-Buchhandlung Frechen

"Die Reisenden" erzählt die Geschichten zweiter Familien. So unterschiedlich ihre Lebensläufe durch ihre Herkunft/Hautfarbe (leider) sind, haben sie dennoch beide den großen Wunsch der Versöhnung gemein. Alle Personen sind durch verschiedenste Weisen miteinander verknüpft was die Geschichte manchmal etwas kompliziert erscheinen lässt. Mithilfe des Personenregisters kann man diese auf den ersten Blick sehr komplexe Geschichte ohne größere Probleme durchschauen und verschlingen. Man durchlebt mit ihnen durch die Höhen und Tiefen ihres Lebens und fiebert jeder neuen Wendung entgegen. Dabei lernt man nicht nur die Hauptcharaktere kennen sondern erfährt auch viel über entfernte Verwandte, Freunde, Feinde oder auch Geliebte was die Geschichte noch spannender macht da so auch noch ein anderer Blick auf die Geschichte entsteht. Ein hochaktuelles und sehr lesenswertes Buch was einen lange nicht mehr loslässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Ein vielschichtiger Familienroman
von Sikal am 09.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zwei Familien – eine schwarz und eine weiß – werden im Roman „Die Reisenden“ zu einem gemeinsamen Familienepos verbunden, welches sich von den 60er Jahren bis zur Obama-Ära erstreckt. Die einzelnen Szenarien sind oft nur kurz, viele verschiedene Personen tauchen auf, verschwinden wieder um etwas später erneut wieder aufzutau... Zwei Familien – eine schwarz und eine weiß – werden im Roman „Die Reisenden“ zu einem gemeinsamen Familienepos verbunden, welches sich von den 60er Jahren bis zur Obama-Ära erstreckt. Die einzelnen Szenarien sind oft nur kurz, viele verschiedene Personen tauchen auf, verschwinden wieder um etwas später erneut wieder aufzutauchen – oft in einem anderen Zusammenhang als zuvor. Sehr komplex gestalten sich die beiden Familiengeschichten, die doch miteinander verbunden sind. Als Hauptakteure begegnet man Rufus und Claudia, die ein Netzwerk an Familien, Bekannten, Freunden mitbringen. Viel wichtiger sind jedoch die Themen, die der Roman unter der Oberfläche zu bieten hat: Gesellschaftliche Veränderungen, Rassismus, Vietnam, die immer noch präsente Polizeigewalt und einiges mehr was die amerikanische Geschichte über diesen Zeitraum vorzuweisen hat. Etwas verwirrend sind die vielen Personen, denen man im Laufe der Reise begegnet, die verschwinden und wieder in einem anderen Kontext wieder auftauchen. Gut finde ich, dass es hier ein Übersichtsblatt gibt, auf dem alle Personen und Verbindungen aufgezeigt werden, damit manches leichter verständlich wird. Die Autorin Regina Porter stellt in jedem Kapitel einen Charakter in den Mittelpunkt und erzählt über Stationen oder Situationen in diesem Leben. So können wir über jede Person genauer erfahren welche Verbindung in diesem Familiennetzwerk eingenommen wird. Gut gefällt mir, dass sich die einzelnen Charaktere weiterentwickeln und aus ihrem jeweiligen Leben das Beste zu machen scheinen. Jedes Kapitel wird mit einer Zeitleiste und einem Schwarz-Weiß-Bild eingeleitet was die persönliche Note etwas unterstreicht. Die Figuren sind Menschen, die mal Glück haben und dann wieder am Verzweifeln sind, die hoffnungsvoll in die Zukunft schauen und auch von Sorgen geplagt werden. Sie haben ihre Ängste und Probleme, ihre Zuversicht, ihre religiöse Einstellung, ihre sexuelle Orientierung, ihr Vertrauen in die Liebe und Freundschaft. Die Autorin zeigt, dass es keinerlei Unterschiede macht, ob schwarz oder weiß, ob alt oder jung – Menschen haben Erwartungen an das Leben, ganz egal welche Herkunft sie haben. Der Debütroman von Regina Porter ist sehr vielschichtig, nicht einfach zu lesen, aber mit Nachhall. 4 Sterne

Überzeugte leider nur bedingt
von Melanie Enns aus L. am 02.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Die Reisenden" der Autorin Regina Porter ist eine dramatische Familengeschichte, die durch mehrere Epochen führt, dabei aber für mich völlig überfordernd ist, da zu viele Personen in diese Story hineinfließen und diese somit leider oberflächlich bleiben und definitiv blass wirken. In die Story hineinzufinden war schwer, auch we... "Die Reisenden" der Autorin Regina Porter ist eine dramatische Familengeschichte, die durch mehrere Epochen führt, dabei aber für mich völlig überfordernd ist, da zu viele Personen in diese Story hineinfließen und diese somit leider oberflächlich bleiben und definitiv blass wirken. In die Story hineinzufinden war schwer, auch wenn die Thematik des Romans absolut herausragend ist, da wichtige Themen behandelt werden, die auch heute noch relevant sind, konnte meine hohe Erwartungshaltung nicht erfüllt werden Für mich war es eher mühsam der Story zu folgen. Es gibt definitiv gelungene Szenen, die berühren und nachdenklich stimmen, aber der Hauptteil der Aussagen ist mir nicht klar genug definiert, da die Szenenwechsel oftmals viel zu schnell direkt in ein anderes Geschehen wechseln. Insgesamt eine gute Story, die mich aber nicht komplett abgeholt hat. Das Cover ist ansprechend und weist den direkten Weg in den Roman. Ein Liebespaar. welches sich umarmt und leidenschaftlich küsst. Dennoch war es nicht das Cover, was meine Neugier weckte sondern der Klappentext. Die Schwierigkeiten von Paaren unterschiedlicher Hautfarbe ist immer noch aktuell und die Autorin greift dieses auch gekonnt auch, dennoch bringt sie viel zu viele Facetten in ihre Story, sodass sich für mich das Lesen eher mühsam gestaltete. Ich vergebe dennoch eine Leseempfehlung, da die Wirkung eines Buches auf seine Leser_innen immer unterschiedlich sein wird.

Virtuos
von einer Kundin/einem Kunden am 29.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist eine komplexe US-amerikanische Familiengeschichte, darunter auch der weiße Rufus, der die afroamerikanische Claudia heiratet. Beide Familienzweige werden ausgiebig betrachtet. Die abgebildete Zeit geht von 1950 bis 2010 und zeigt überwiegend die Schauplätze Georgia und New York, zeitweise auch Vietnam. Viele, viele Fig... Es ist eine komplexe US-amerikanische Familiengeschichte, darunter auch der weiße Rufus, der die afroamerikanische Claudia heiratet. Beide Familienzweige werden ausgiebig betrachtet. Die abgebildete Zeit geht von 1950 bis 2010 und zeigt überwiegend die Schauplätze Georgia und New York, zeitweise auch Vietnam. Viele, viele Figuren wirken mit. Manche tauchen nur kurz auf. Es gefällt mir aber auch gut, wie die Nebenfigur einer Episode später dann selbst im Mittelpunkt steht. Regina Porter gibt jeder Figur eine individuelle Persönlichkeit und Sprache. Virtuos konstruiert ist es für den Leser nicht immer einfach zu folgen und Figuren und Zeiten korrekt zuzuordnen. In dieser Herausforderung liegt aber auch ein Reiz des Buches. Viele kleine Episoden ergeben ein Gesamtbild, das die Gesellschaft der USA über Jahrzehnte spiegelt. Für mich bisher DER Roman des noch jungen Jahres!

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