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Über die Grenze

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Norwegen unter deutscher Besatzung 1942. Der zehnjährige Daniel und seine kleine Schwester Sarah sind Juden und müssen über die Grenze
nach Schweden fliehen, wo ihr Vater wartet. Doch die Fluchthelfer werden verhaftet, und zwei norwegische Kinder springen ein: die zehnjährige
Gerda, die gerade die "Die drei Musketiere" gelesen hat und zu jedem Abenteuer bereit ist - und ihr Bruder Otto. Es wird für die vier Kinder ein
Abenteuer auf Leben und Tod.
Maja Lunde stellt die vier Kinder lebendig und authentisch dar: in geschwisterlichem Streit, in Trotz, Leichtsinn, Spieltrieb und Abenteuerlust. In
beeindruckender Weise bringt sie so das wichtige Thema auch jüngeren Kindern nahe.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 9
Erscheinungsdatum 21.08.2019
Sprache Deutsch, Norwegisch
EAN 9783825162023
Verlag Verlag Urachhaus
Dateigröße 4774 KB
Illustrator Regina Kehn
Übersetzer Antje Subey-Cramer
Verkaufsrang 31037
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Ernstes Thema kindgerecht erzählt
von BücherwurmNZ am 17.11.2019

"Über die Grenze" erzählt die Geschichte der zehnjährigen Gerda, die 1942 zusammen mit ihrem zwei Jahre älteren Bruder Otto zwei jüdische Geschwister Daniel und Sarah von Norwegen über die Grenze nach Schweden bringen möchte, wo deren Vater auf sie wartet. Die vier Kinder sind lebensecht dargestellt und handeln wie Kinder d... "Über die Grenze" erzählt die Geschichte der zehnjährigen Gerda, die 1942 zusammen mit ihrem zwei Jahre älteren Bruder Otto zwei jüdische Geschwister Daniel und Sarah von Norwegen über die Grenze nach Schweden bringen möchte, wo deren Vater auf sie wartet. Die vier Kinder sind lebensecht dargestellt und handeln wie Kinder dieses Alters. Manchmal sind sie zu vertrauensseelig, auf der anderen Seite aber nicht voreingenomen wie manche Erwachsene, sondern gehen offen durch die Welt. Die Charaktere Gerda, Otto und Daniel sind dreidimensional beschrieben und sehr verschieden. Während Gerda quirlig, abenteuerlustig und mutig ist, verhält sich ihr Bruder zurückhaltend und ist sehr schlau. Die Flucht ist spannend. Immer wieder geraten die Vier in Gefahr und müssen verschiedene Schwierigkeiten bewältigen. Einfühlsam und kindgerecht stellt Maja Lunde das Thema Judenverfolgung dar. Man erlebt, was es heißt, auf der Flucht zu sein und um sein Leben oder das anderer zu fürchten. Die Sprache ist einfach und bildhaft, sodass Kinder ab neun Jahren der Geschichte gut folgen können. Schöne und einfach gehaltene Illustrationen durchbrechen den Textfluss. Fazit: Einfühlsam und kindgerecht erzählt die Bestsellerautorin Maja Lunde von vier Kindern, die von Norwegen nach Schweden flüchten, und dabei so einigen Gefahren trotzen müssen.

Tolle Umsetzung der ernsten Thematik
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 31.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Gerda ist fasziniert von den Geschichten der „Die drei Musketiere“ und würde am liebsten den ganzen Tag zusammen mit ihrem Bruder Otto Schwertkämpfe durch ihr Haus in Norwegen ausfechten. Doch dann geraten ihreEltern in Schwierigkeiten und Gerda muss ihre Musketier-Qualitäten im echten Leben unter Beweis stellen. Denn von diesen... Gerda ist fasziniert von den Geschichten der „Die drei Musketiere“ und würde am liebsten den ganzen Tag zusammen mit ihrem Bruder Otto Schwertkämpfe durch ihr Haus in Norwegen ausfechten. Doch dann geraten ihreEltern in Schwierigkeiten und Gerda muss ihre Musketier-Qualitäten im echten Leben unter Beweis stellen. Denn von diesen hängt das Leben von Sarah und Daniel ab, zwei jüdischen Kindern, die vor den Nazis über die Grenze nach Schweden zu ihrem Vater flüchten müssen. Die Gräueltaten und den Schrecken der Nazis für Kinder gerechnet einzufangen und zu vermitteln halte ich für sehr schwierig. Aber gleichzeitig auch für so unheimlich wichtig. Ich war deswegen sehr gespannt auf die Umsetzung der Autorin und wie die Geschichte den Balanceakt zwischen Wissensvermittlung und unterhaltender Handlung meistern würde. Schon ab dem ersten Kapitel war ich gefangen von der Art und Weise, wie Maja Lunde ihre Charaktere auftreten ließ. Die eher impulsive und stürmische Gerade stand in tollen Kontrast zu ihrem rationalen und ruhigerem Bruder Otto. Als wäre der marsch Richtung Schweden für vier Kinder nicht schon genug, so geraten die vier immer wieder in Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten waren gut in die Geschichte eingebunden und vermittelten so auf sehr einfühlsame Weise ein etwaiges Bild der damaligen Zeit. So ist die vermeintlich nette, alte Dame nur so lange nett bis sie von der religiösen Zugehörigkeit von Sarah und Daniel erfährt. Doch es gibt neben den Nazis, die die Kinder verfolgen, auch wirklich hilfsbereite und offenherzige Menschen. Themen wie Freundschaft, Vertrauen und Schicksalsschläge werden ebenso behandelt wie die Streitigkeiten unter Geschwistern. Der Schreibstil ist dem Alter (vom Verlag empfohlen ab 9 Jahren) angepasst mit vielen eher kurzen Hauptsätzen und sehr wenigen Nebensätzen. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und das Buch mit gerade einmal 192 Handlungsreisenden Seiten nicht zu dick. Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf. Das Buch eignet sich auch toll zum Vorlesen. Und obwohl ich definitiv Nichtzulassungen Zielgruppe gehöre, habe ich das Buch wirklich genießen können und für toll befunden. Ich kann es dementsprechend auch an interessierte Erwachsene empfehlen.

Ein bedrückendes, aber auch hoffnungsvolles Stück Jugendliteratur
von Uwe Kirstein aus Eisenach am 26.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach der Lektüre der hervorragenden ersten beiden Werke ihres Klima-Quartetts und ihrer tollen Weihnachtsgeschichte ‚Die Schneeschwester‘ war ich neugierig auf Maja Lunde’s Beiträge zur Jugendliteratur. Auch ‘Über die Grenze‘ habe ich, trotz des bedrückenden Themas, mit zunehmender Faszination gelesen. Wie auch in ihren ande... Nach der Lektüre der hervorragenden ersten beiden Werke ihres Klima-Quartetts und ihrer tollen Weihnachtsgeschichte ‚Die Schneeschwester‘ war ich neugierig auf Maja Lunde’s Beiträge zur Jugendliteratur. Auch ‘Über die Grenze‘ habe ich, trotz des bedrückenden Themas, mit zunehmender Faszination gelesen. Wie auch in ihren anderen Büchern ist es Maja Lunde auch hier gelungen, die Geschichte spannend zu schreiben, die von einer bedrückenden, gefährlichen Situation handelt, in der norwegische Kinder in der Nazizeit Zivilcourage zeigen und Mut beweisen. Kinder machen keinen Unterschied, welche Herkunft, Hautfarbe oder Religion jemand hat, sie helfen, wenn andere Menschen in Not oder bedroht sind. Das haben sie vielen ‚sogenannten‘ Erwachsenen voraus. Zugleich ist die Geschichte eine Mahnung, so etwas, wie die Nazizeit nie wieder zuzulassen. Und das ist in unserer heutigen Zeit leider wieder mehr als wichtig.