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Die geliehene Schuld

Roman

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Klappenbroschur
gebundene Ausgabe
Berlin, Sommer 1949: Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern und ihren Mann verloren. Sie will vor allem eines – die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen. Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wird sie unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen. Jonathan hat Recherchen über ehemalige Kriegsverbrecher betrieben. Gleichzeitig stand er im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers. Vera geht den Spuren nach, die sie bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen.

Inklusive aufklappbarem Lesezeichen mit Personenverzeichnis

Rezension
"Packend!" Freundin
Portrait
Winter, Claire
Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, historische Fakten genau zu recherchieren, um sie mit ihren Geschichten zu verweben und ihrer Fantasie dann freien Lauf zu lassen. Nach »Die Schwestern von Sherwood« folgte der SPIEGEL-Bestseller »Die verbotene Zeit«. »Die geliehene Schuld« ist ihr dritter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 09.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-36039-6
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,2/4,5 cm
Gewicht 465 g
Abbildungen 0 schwarz-weiße Abbildungen
Verkaufsrang 1181
Buch (Klappenbroschur)
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10,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Schuld und Sühne in der Nachkriegszeit ist ja im Moment irgendwie ganz großes Thema in der Unterhaltungsliteratur. Manche Bücher sind wirklich recht ähnlich und ein bischen ermüdend, aber diese Geschichte hier, mit kriminalistischen Elementen, versteht wirklich zu unterhalten.

Alles auf Anfang ...

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Berlin 1949: Vera Lessing, eine junge Frau die im Krieg ihren Mann und die Eltern verloren hat, möchte ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen. Als ihr Freund und Kollege Jonathan ermordet wird, führt sie seine Ermittlungen weiter. Es geht um Kriegsverbrecher - ein hochbrisantes Thema und prompt gerät sie selbst in den Fokus der Geheimdienste..... Spannender Roman um eine gerne verdrängte Tatsache: die Schuldigen saßen schon längst wieder in den Machtpositionen in denen sie sich der Verfolgung entziehen konnten.

Kundenbewertungen

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Wahrheit oder Lüge
von Sigrid am 13.10.2019

Dieser Roman geht dem Leser unter die Haut. Anhand der Familiengeschichte der jungen Marie Weißenburg wird in diesem Buch eine sehr dunkle Geschichte der Nachkriegszeit des 2. Weltkriegs aufgezeigt. Marie lernt im Zuge ihrer Familienforschung den jungen Journalisten Jonathan kennen und bittet ihn, ihr Informationen über einige P... Dieser Roman geht dem Leser unter die Haut. Anhand der Familiengeschichte der jungen Marie Weißenburg wird in diesem Buch eine sehr dunkle Geschichte der Nachkriegszeit des 2. Weltkriegs aufgezeigt. Marie lernt im Zuge ihrer Familienforschung den jungen Journalisten Jonathan kennen und bittet ihn, ihr Informationen über einige Personen zu beschaffen. Und damit bringt sie nicht nur sich, sondern auch alle anderen involvierten Personen unwissentlich in Gefahr. Es ist eine sehr vielschichtige Geschichte und durch die verschiedenen Lebenswege der Protagonisten bekommt man ein gutes Bild über die Zerrissenheit und Unsicherheit der jungen Leute, die versuchen die Vergangenheit zu verstehen und zu verarbeiten. Denn sie alle haben die unterschiedlichsten Erfahrungen aus dieser Zeit hinter sich. Sie möchten jetzt für sich eine ehrliche Zukunft aufbauen, aber dafür müssen sie erst die wahre Vergangenheit kennen und aufarbeiten. Diese jungen Leute sind sehr sympathisch. Die Charakteren sind vielfälltig und besonders. Ihr Mut und ihr Einsatz sind bewundernswert. Sie lassen sich trotz der Gefahr und der Warnungen nicht von der Suche nach der Wahrheit abbringen. Der Leser wird in eine Geschichte hineingezogen, die wahrscheinlich den meisten Lesern in diesem Ausmaß nicht bekannt ist. In dem Buch wird man die ganze Bandbreite der menschlichen Gefühle erleben, sei es nun Liebe, Hass, Angst, Wut oder Hoffnung. Es ist spannend und man leidet und fiebert mit. Die Erzählung wird immer wieder aus einer anderen Perspektive der verschiedenen Personen wiedergegeben. Daher werden die Ereignisse aus den verschiedenen Sichtweisen beleuchtet und der Leser kann die Gefühlswelt und die Motivation der Protagonisten gut nachvollziehen. Die Geschichte bringt auch die Stimmung und die Sicht der Menschen in der Nachkriegszeit gut rüber. Die Zerrissenheit und auf der anderen Seite der Wunsch nach einer friedlichen Zukunft ohne Konflikte. Die Sprache ist klar und deutlich. Man kann den Text flüssig lesen. Besonders gut ist die Mischung aus realer und fiktiver Erzählung. Und es hat mir sehr gut gefallen, das am Ende des Buches unter der Überschrift: "Wahrheit und Fiktion" die Tatsachen gut erklärt wurden. Dadurch erhält der Leser die volle Information und Anregungen noch weitererklärende Literatur dazu zu lesen. Es war ein sehr interesssante Buch für intensive Lesestunden. Mich hat die Geschichte sehr gefesselt und mich auch angeregt, noch weitere Informationen über das Thema zu lesen.

Gelungene Komposition aus Wahrheit und Fiktion
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 13.10.2019

Klappentext: 1949 blicken vier junge Menschen aus Deutschland einer hoffnungsvollen Zukunft entgegen. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los: Sowohl für Vera und Jonathan als auch für Marie und Lina werden die Folgen des Zweiten Weltkrieges zu einer ungeahnten Gefahr. Ich fand es höchst interessant, sich literarisch mal w... Klappentext: 1949 blicken vier junge Menschen aus Deutschland einer hoffnungsvollen Zukunft entgegen. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los: Sowohl für Vera und Jonathan als auch für Marie und Lina werden die Folgen des Zweiten Weltkrieges zu einer ungeahnten Gefahr. Ich fand es höchst interessant, sich literarisch mal wieder mit der deutschen Nachkriegszeit zu befassen. Beim Lesen musste ich dann feststellen, dass ich viel Vorwissen wieder abrufen, aber auch viel neues Wissen sammeln konnte. Besonders über die Rolle der Besatzungsmächte und ihre unterschiedlichen politischen Interessen habe ich bisher wenig gelesen. Es ist Claire Winter hier sehr gut gelungen, diese politischen Ränkespiele in die persönliche Geschichte der Protagonisten einzuflechten. Der Roman überzeugt weiterhin durch gut gezeichnete Charaktere und überraschende, mitunter sehr bewegende Wendungen. Der Mix aus wahren und fiktionalen Elementen überzeugt, besonders im Falle von Reinhard Gehlen. Was beim Lesen schon zu erahnen ist, wird im Nachwort noch einmal deutlich gemacht: Die Autorin hat sehr viel und gut für dieses Buch recherchiert. Ab und zu hätte ich mir jedoch gewünscht, dieses Wissen noch detaillierter vermittelt zu bekommen. Ich würde den Roman in jedem Fall weiterempfehlen. Es findet sich hier ein wichtiges Stück der deutschen Geschichte, erzählerisch spannend verpackt. Seine leichte, eingängige Sprache trägt ebenfalls dazu bei, dass man den Roman nur schwer beiseitelegen kann.

Ein Stück geschichte der Nachkriegszeit
von Brigitte aus Chemnitz am 04.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In den Buch nimmt uns Claire Winter auf eine Reise in die Nachkriegszeit nach dem 2.Weltkrieg in die Bundesrepublik Deutschland. Geheimdienste sind in Deutschland unterwegs. In dieser Zeit spielt der Roman. Vera Lessing hat ihre Eltern und ihren Mann verloren. Jonathan, ein Freund aus Jugendtagen ist ihr geblieben. Doch dann ... In den Buch nimmt uns Claire Winter auf eine Reise in die Nachkriegszeit nach dem 2.Weltkrieg in die Bundesrepublik Deutschland. Geheimdienste sind in Deutschland unterwegs. In dieser Zeit spielt der Roman. Vera Lessing hat ihre Eltern und ihren Mann verloren. Jonathan, ein Freund aus Jugendtagen ist ihr geblieben. Doch dann kommt er unter verdächtigen Umständen ums Leben. Sein Tod könnte mit den Recherchen, welche er zum Thema Kriegsverbrecher gemacht hat zusammenhängen. Das Buch ist unbedingt empfehlenswert für Leser, welche sich für die deutsche Geschichte interessieren.