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Blut und Gold

Historischer Roman

Ein gefürchteter Wikingerclan. Ein grausamer Mord. Und eine unerschrockene junge Frau – der Reihenauftakt um die kluge Wikingerin Helga Finnsdottir im skandinavischen Sommer 970.

Skandinavien, im Sommer 970: Beklommen wartet die junge Ziehtochter Helga Finnsdottir auf die leiblichen Kinder des Wikingers Unnthor Reginsson. Einst war er ein furchterregender Krieger, nun ist er geachteter Häuptling der umliegenden Täler und hat seine Nachkommen zu einer Familienzusammenkunft auf Gut Flussfeste gerufen. Voller Neid, Missgunst und Hass erreichen Karl, Bjorn, Aslak und Jorunn den elterlichen Hof.

Während seiner Seefahrerjahre habe Unnthor einen sagenhaften Schatz angehäuft, glauben auch seine Kinder. Jeder der vier will den verborgenen Reichtum an sich reißen. Dann geschieht ein Mord. Alle wissen: Es kann nur einer von ihnen gewesen sein. Heimlich macht sich Helga auf die Suche ...
Portrait
Kristjánsson, Snorri
Snorri Kristjánsson, 1974 in Island geboren, verlebte seine Jugend in Norwegen. Später kehrte er in sein Heimatland zurück, wo er Englisch studierte, in einer 80er-Coverband spielte, Zement abpackte und dem britischen Botschafter Isländisch beibrachte. Inzwischen lebt Kristjánsson in Edinburgh. Dort gibt er Englisch- und Schauspielunterricht, wenn er sich nicht gerade neue Geschichten um Helga Finnsdottir ausdenkt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 20.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27431-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/3,5 cm
Gewicht 366 g
Originaltitel Kin
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Jan Möller
Verkaufsrang 140270
Buch (Taschenbuch)
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10,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Schon nach den ersten paar Seiten ist man vollkommen in der Geschichte drin. Mitten im Geschehen dieses Familientreffens, das solch eine blutige Wendung nehmen wird. Lesen! :-)

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Familienzwist war immer schon die Wurzel des Verbrechens! Modern erzählter Krimi aus dem frühen Mittelalter. Beginnt etwas langsam, ab dem ersten Mord wird's spannend

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Ein mörderisches Familientreffen
von Lerchie am 13.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Helga war schon als Kind auf den Hof von Unnthor Reginsson gekommen. Hildigunnur war ihr eine Mutter geworden…. Mit Einar sollte sie einen Platz zum Schlafen für Unnthors Sohn Bjorn und seine Familie im ehemaligen alten Kuhstall herrichten… Die ganze Familie sollte zusammenkommen. Das musste gefeiert werden… Die Familie bes... Helga war schon als Kind auf den Hof von Unnthor Reginsson gekommen. Hildigunnur war ihr eine Mutter geworden…. Mit Einar sollte sie einen Platz zum Schlafen für Unnthors Sohn Bjorn und seine Familie im ehemaligen alten Kuhstall herrichten… Die ganze Familie sollte zusammenkommen. Das musste gefeiert werden… Die Familie bestand aus den Eltern Unnthor und Hildigunnur, sowie dem Nachwuchs mit ihren jeweiligen Familien… Zunächst ging auch alles gut. Natürlich gab es hie und da Streitereien doch die waren noch vergleichsweise harmlos. Bis der erste Mord geschah… Und es sollte nicht bei diesem einen bleiben…. Helga Finnsdottir versuchte Aufklärungsarbeit zu leisten, heimlich… Und natürlich fand sich ein Dummer, der für die Morde herhalten sollte… Warum war Helga auf den Hof gekommen? Weshalb sollte sie dort leben? Wieso mussten Bjorn und seine Familie im ehemaligen Kuhstall schlafen? War im Haus nicht genug Platz? Oder gab es einen anderen Grund? Weshalb musste es gefeiert werden, dass die ganze Familie zusammenkam? War das so selten? Wie viele Kinder hatten Unnthor und Hildigunnur? Und waren sie alle verheiratet? Wer wurde ermordet? Und warum? Wer war der Mörder? Und wer wurde noch ermordet? Wieso wollte Helga heimlich herausfinden, wer der Mörder war? Und wer war derjenige, dem sie die Morde anlasten wollten? War er wirklich der Mörder? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Zwar ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen, auch kam ich gut in die Geschichte hinein und konnte mich auch in die Protagonisten hineinversetzen. Jedoch zog sich das Buch bis zu dem Mord doch sehr in die Länge. Gut, es mag schon wichtig gewesen sein zu erfahren, wie die Brüder und die eine Schwester zueinander standen. Aber es hatte einfach zu viele Längen. Nach dem Mord wurde es dann definitiv spannender, wenn ich auch ab und zu etwas verwirrt war. Doch gefiel es mir, dass Helga Finnsdottir es nicht einfach hinnehmen wollte, als alle die eine Person als MörderIn ansahen. Sie wollte Klarheit. Und die Kinder von Unnthor und Hildigunnur bestanden darauf, dass es einen Schatz geben müsse, den Unnthor versteckt haben sollte. Jeder war darauf aus von Unnthor unterstützt zu werden. Alle wollten Geld. Das Ende hat mir gefallen. Insgesamt hat mir das Buch – schon allein wegen der Längen in der ersten Hälfte – nur mäßig gefallen. Es war nicht schlecht, aber für mich war es einfach zu langatmig und die Spannung in der zweiten Hälfte konnte das nicht herausreißen. Außerdem wird es als Historischer Roman deklariert, da fehlt mir definitiv das Historische, auch in der Sprache, mal abgesehen davon, dass es sich um Wikinger handelt. Deshalb von mir nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Goldgier
von manu63 aus Oberhausen am 31.10.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Blut und Gold ist ein historischer Roman des Autors Snorri Kristjansson. Im Sommer des Jahres 970 versammeln sich die vier Kinder von Unnthor Reginsson, einem Wikinger der angeblich bei Raubfahrten einen Schatz angehäuft haben sollen. Die Kinder begehren den Schatz und alte Streitigkeiten flammen wieder auf, sobald alle zusammen... Blut und Gold ist ein historischer Roman des Autors Snorri Kristjansson. Im Sommer des Jahres 970 versammeln sich die vier Kinder von Unnthor Reginsson, einem Wikinger der angeblich bei Raubfahrten einen Schatz angehäuft haben sollen. Die Kinder begehren den Schatz und alte Streitigkeiten flammen wieder auf, sobald alle zusammen treffen. Dann geschieht ein Mord und es kann nur einer aus ihren Reihen sein der getötet hat. Helga, die Ziehtochter von Unnthor und seiner Frau Hildigunnur fängt an auf eigene Faust nach dem Täter zu suchen. Der Schreibstil des Autors ist lebendig und die Ausdrucksweise modern. Das störte für mich jedoch das Gesamtbild eines Romans aus der Wikingerzeit nicht. Die Dialoge hätten von der Wortwahl her auch aus der heutigen Zeit stammen können, wobei natürlich keine Worte vorkamen die es in der Wikingerzeit noch nicht geben konnte. Erzählt wird alles aus Helgas Perspektive und ihre Gedanken und Sichtweisen sind sehr aufschlussreich was das Zusammenleben der Charaktere angeht. Die Männer sind oftmals gar nicht die starken Macher, sondern hinter ihnen steht oft eine starke Frau die mit kluger Hand die Geschicke lenkt. Gerade Hildigunnur ist eine Meisterin ihres Fachs. Der Spannungsbogen wer denn nun tatsächlich hinter dem ersten und dem dann noch folgenden zweiten Mord steht wird lange aufrecht erhalten und der Schlusssatz ist sehr erhellend. Für mich ein gut gemachter Roman der mit moderner Sprache aufwartet und der eine Familiengeschichte erzählt die voller Intrigen und Zwist ist. Leider werden die damaligen Gebräuche nicht erklärt und wer sich gar nicht in diesem Bereich auskennt, dem wird das eine oder andere seltsam vorkommen. Dafür hätte ich mir ein kleines Glossar mit Erläuterungen gewünscht.

Gelungener Serienauftakt
von Kunde am 02.10.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Sommer 970 in Skandinavien. Helga ist die Ziehtochter des Wikingers Unnthor Reginsson, der früher ein gefürchteter Krieger war. Nun, als Häuptling der benachbarten Täler, hat er all seine leiblichen Nachkommen zu einer Zusammenkunft auf sein Gut berufen. Seine vier Söhne kommen - jedoch von Neid und Mißgunst zerfressen. Jeder wi... Sommer 970 in Skandinavien. Helga ist die Ziehtochter des Wikingers Unnthor Reginsson, der früher ein gefürchteter Krieger war. Nun, als Häuptling der benachbarten Täler, hat er all seine leiblichen Nachkommen zu einer Zusammenkunft auf sein Gut berufen. Seine vier Söhne kommen - jedoch von Neid und Mißgunst zerfressen. Jeder will den angeblich angehäuften sagenhaften Schatz des Vaters für sich allein beanspruchen. Als ein Mord geschieht, ist klar, daß der Täter nur aus den eigenen Reihen stammen kann. Helga macht sich auf die Suche nach ihm. "Blut und Gold" ist der Auftakt einer neuen Serie rund um die Wikinger. Und der ist gelungen! Hier kommt nichts zu kurz: Das Buch beinhaltet Spannung und historisches Wissen, dargestellt durch greifbare Charaktere. Der Krimianteil in diesem Buch schafft Spannung, die bis zum Schluß gehalten wird. Sowohl das Motiv als auch der Täter bleiben bis zum Ende ein Geheimnis und es werden immerzu gekonnt falsche Fährten ausgelegt. Dabei hat der Autor einen sehr angenehmen Schreibstil, der es leicht macht, der Handlung zu folgen. Bemerkenswert empfand ich es, wie leicht er den Leser in die damalige Zeit entführt und wie gut er es schafft, daß man sich gut in die Zeit versetzen kann. Hier wird Detailgenauigkeit groß geschrieben und man bekommt ein klares Bild des Lebens und seiner Widrigkeiten. Hier steckt wirklich Recherche im Buch!