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Die Dame mit dem blauen Koffer

Roman

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Französisch charmant und mit dem richtigen Gespür für Tragik, Komik und zauberhafte Figuren verknüpft Valérie Perrin die Geschichte einer großen Liebe während des Zweiten Weltkriegs mit dem tragischen Familien-Geheimnis einer jungen Frau.

Die quirlige und lebenslustige Justine lebt bei ihren Großeltern Eugénie und Armand, seit sie sich erinnern kann; ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Eugénie ist eine eher herbe Frau, und Armand spricht kaum mal ein Wort.
Ganz anders dagegen die 90-jährige Hélène, die Justine als Altenpflegerin betreut: Die meiste Zeit wähnt sich die alte Dame mit ihrem blauen Koffer am Strand, irgendwo im Süden Frankreichs, wo ihr Geliebter auf sie wartet. Peu à peu erzählt sie der 21-jährigen Justine die bewegende Geschichte ihrer großen Liebe, die während des Zweiten Weltkriegs nicht nur Verzweiflung und Verrat überdauern musste. Dadurch inspiriert, begibt sich Justine schließlich selbst auf Spurensuche in ihrer Familie und kommt dem tragischen Geheimnis hinter dem Tod ihrer Eltern auf die Spur.

Ein berührender und warmherziger französischer Roman über Erinnerungen und Familien-Geheimnisse – generationenübergreifend erzählt durch die witzige und erfrischend junge Erzählerin Justine.
Portrait
Valérie Perrin ist Fotografin und Drehbuchautorin. Sie lebt und arbeitet mit Regisseur Claude Lelouch. Ihr Debütroman »Die Dame mit dem blauen Koffer« hat in Frankreich zahlreiche Preise gewonnen. »Unter den hundertjährigen Linden« ist ihr zweiter Roman.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51980-6
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,7 cm
Gewicht 270 g
Originaltitel Les oubliés du dimanche
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Elsbeth Ranke
Buch (Taschenbuch)
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9,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Geheimnis der Vergangenheit

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein erstaunliches Debüt! Einfühlsam erzählt die Autorin aus dem Leben der jungen Justine, die man sofort ins Herz schließt. Nie hatte diese die Ursachen des Autounfalls, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen, hinterfragt. Inspiriert durch die bewegenden Erzählungen aus der Vergangenheit der inzwischen über 90ig-jährigen Hélène, der „Dame mit dem blauen Koffer“, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Leben und dem ihrer Familie. Unverhofft stößt sie bei ihren Nachforschungen auf erschreckende Familiengeheimnisse. Ein bewegender, tragischer und zugleich warmherziger, humorvoller Roman um das Schicksal einer jungen Frau, das zu Herzen geht. Lassen Sie sich auf diese französisch charmante, angenehm leicht erzählte Geschichte ein: Justine's Schicksal wird noch eine Zeit lang in Ihrem Kopf bleiben und sie immer wieder zum Schmunzeln bringen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Mittels einer ungewöhnlichen Frauenfreundschaft - die Eine am Anfang, die Andere am Ende ihres Lebens stehend - erzählt die Autorin die Lebensgeschichte ihrer Großeltern.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Kleve am 26.07.2017
Bewertet: anderes Format

Justine sucht in ihrem Leben nach Liebe und Halt. Im Altenheim lernt sie Hélène und ihre bewegende Geschichte kennen und erfährt dabei auch viel über ihre eigene Familie.

von einer Kundin/einem Kunden aus Koblenz am 14.06.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Buch über und für starke Frauen, dass gerne auch Männer lesen dürfen! Sollte dieses buch verfilmt werden - mein Platz im Kino ist schon reserviert; ganz großes Kopfkino!

Die Dame am Strand
von Gisela Simak aus Landshut am 07.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt Justine ist eine junge Frau, die ein sehr großes Herz für alte Menschen hat. Der Beruf Altenpflegehelferin ist ihr auf den Leib gewachsen. Einen besonders guten Draht hat sie zu der 90 jährigen Héléne. Die demente Dame lebt in ihrer eigenen Welt. An einem Strand im Süden Frankreichs, fühlt sie sich wohl und erzählt Ju... Inhalt Justine ist eine junge Frau, die ein sehr großes Herz für alte Menschen hat. Der Beruf Altenpflegehelferin ist ihr auf den Leib gewachsen. Einen besonders guten Draht hat sie zu der 90 jährigen Héléne. Die demente Dame lebt in ihrer eigenen Welt. An einem Strand im Süden Frankreichs, fühlt sie sich wohl und erzählt Justine ihre Geschichte. Hélénes Enkel kommt oft zu Besuch. Er liest seiner Oma aus einem Buch vor. Justine ist von dem schönen Mann begeistert. Er bitte Justine, die Erzählungen seiner Oma in ein Heft zu schreiben. Justine freut sich jeden Tag auf die Geschichten der alten Dame. Sie kommt auch ihrer eigenen Vergangenheit auf die Spur. Meine Meinung Wir haben ja alle irgendwie einen Ekel vor Altenheimen. Wir verbinden es mit Krankheit, Langeweile und der letzten Station. So muss es aber nicht sein. Justine lässt uns an ihrem Alltag im "Haus Hortensie" teilhaben. Sie hat für die alten Menschen ein großes Herz. Man wünscht sich beim Lesen, es möge mehr solche Pflegerinnen geben. Sehr wohl kommt auch in dieser Geschichte zum Ausdruck, wie viel Stress dieser Beruf mit sich bringt. Besonders gut hat mir gefallen, wie die alten Leutchen jeden Morgen begrüßt werden. Mit sehr viel Humor und Liebe geht man auf die Heiminsassen ein. Justine ist eine junge Frau, die privat ihren Weg noch nicht gefunden hat. Ihre Eltern hat sie als kleines Mädchen verloren. Bei ihren Großeltern hat sie mit ihrem Bruder ein neues Zuhause gefunden. Trotzdem fehlen ihr die Eltern. Sie möchte gerne mehr über dern Unfall wissen. Ihr Vater und sein Zwillingsbruder, waren zusammen mit ihren Frauen bei Glatteis mit dem Auto unterwegs. Sie prallten gegen einen Baum. Jules ist eigentlich gar nicht Justines Bruder. Er ist ihr Cousin. Wie Geschwister sind sie jedoch aufgewachsen. Justines großes Herz zeigt sich auch an ihrem Verhalten Jules gegenüber. Sie bringt ein sehr großes Opfer. Für Justine ist es wie Urlaub, wenn sie den Geschichten von Héléne lauscht. Sie erzählt von einer großen Liebe und den Kriegswirren der damaligen Zeit. Wir lernen Héléne als junges Mädchen kennen. Das fand ich besonders interessant. Ich höre auch gerne Geschichten von alten Menschen. Mich faszinieren die Erlebnisse, die diese hatten. Man wird sich bewusst, dass alte, faltige, demente und gebrechliche Menschen, nicht anders lebten als wir jetzt. Natürlich in einer anderen Zeit und unter anderen Voraussetzungen. Lucien war die große Liebe von Héléne. Er war ihr Beinahe-Mann. Er hat ihr die Blindenschrift beigebracht. Héléne konnte das Lesen in der Schule nicht lernen. Sie schaffte es einfach nicht. Sie war deswegen sehr verzweifelt. Als Justine den 1. Tag mit Héléne allein, wird sie von ihr gefragt: >>Soll ich dir von Lucien erzählen?<< >>Ja.<< >>Dann komm. Leg dein Ohr an meinen Mund.<< Und ich hörte, was man in einer Muschel hört: das, was man hören möchte. (Seite 95) Mein Fazit Mir haben die Erzählungen von Héléne besonders gut gefallen. Sie beginnen mit Luciens Geburt am 25. November 1911 in Milly. Stück für Stück erfährt man Hélénes Geheimnisse. Wir begleiten ihr Leben bis zum Haus Hortensie. Der Schreibstil ist flüssig. Die Protagonisten gut gezeichnet. Man spürt den französischen Charme zwischen den Zeilen. Geheimnisvolle Anrufe im Haus Hortensie und Familiengeheimnisse, hauchen der charmanten Geschichte Spannung ein. Man erlebt den Alltag in einem Pflegeheim. Wir lernen die Schicksale mehrerer Generationen kennen. Justine erfährt viel über ihre eigene Familie. Sie kommt einem tragischen Ereignis auf die Spur. Liebevoll und mit viel Humor werden uns verschiedene Generationen nahe gebracht. Besonders gefreut hat mich, die Bekanntschaft mit Héléne und Justine zu machen. Beide konnte ich mir bildlich vorstellen. Beide werde ich nicht mehr vergessen. Valérie Perrin hat einen wunderschönen Schreibstil. Mit viel Witz bringt sie uns den Alltag in einem Altenheim näher. Und ganz ehrlich, der muss nicht immer schlecht sein. Es gibt sie ... die Pflegerinnen, die ihren Beruf gerne ausüben. Mit Liebe zum alten Menschen. Besonders erstaunt war ich darüber, dass man auch ge-nicht-heiratet werden kann. Ob mir das Ende gefallen hat? Ja. Es kommt immer alles, wie es kommen muss. "Die Dame mit dem blauen Koffer" sollte in keinem Bücherregal fehlen. Danke Valérie Perrin