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Nachtlichter

Ausgezeichnet mit dem Wainwright Prize 2016

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Taschenbuch
gebundene Ausgabe
Die ursprüngliche Kraft einer einzigartigen Landschaft lässt alte Wunden heilen: Mit Anfang dreißig spült das Leben Amy Liptrot zurück an den Ort ihrer Kindheit - die Orkney Islands, im dünn besiedelten Schottland wohl die abgelegenste Region. Hier schwimmt die britische Journalistin morgens im eiskalten Meer, verbringt ihre Tage als Vogelwärterin auf den Spuren von Orkneys Flora und Fauna und ihre Nächte auf der Suche nach den »Merry Dancers«, den Nordlichtern, die irgendwo im Dunkeln strahlen. Und hier beginnt sie nach zehn Jahren Alkoholsucht wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Mit entwaffnender Ehrlichkeit erzählt Amy Liptrot von ihrer Kindheit, ihrem Aufbruch in die Stadt, nach Edinburgh, weiter nach London. Vom wilden Leben, dem Alkohol, dem Absturz. Vom Entzug und der Rückkehr zu ihren Wurzeln auf Orkney, wo sie der Natur und sich selbst mit neuen Augen begegnet.

Portrait
Amy Liptrot ist auf den Orkneyinseln aufgewachsen. Als Journalistin schreibt sie für verschiedene britische Magazine. Das Memoir NACHTLICHTER, ihr erstes Buch, begeisterte Leser wie Presse gleichermaßen, stand wochenlang auf den britishen Bestsellerlisten und wurde u.a. mit dem Wainwright Prize for Best Nature and Travel Writing sowie dem PEN Ackerley Prize für autobiografisches Schreiben ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 09.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75733-6
Verlag btb
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/3,5 cm
Gewicht 482 g
Originaltitel The Outrun
Übersetzer Bettina Münch
Verkaufsrang 105733
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Rostock

Ehrlicher Erfahrungsbericht einer jungen Frau, die sich aus ihrer Alkoholkrankheit heraus zurück ins Leben kämpft. Sticht hervor durch seine wunderschöne, poetische Sprache.

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Die Reise einer trockenen Alkoholikerin zu sich selbst. Ohne Selbstmitleid erzählt und mit wunderbaren Schilderungen der unwirtlichen Landschaft der Orkney Inseln .

Kundenbewertungen

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#wennausbuechernliebewirdrezension
von einer Kundin/einem Kunden am 10.07.2019

Klappentext Mit Anfang dreißig kehrt Amy Liptrot zurück an den Ort ihrer Kindheit: die rauen und abgelegenen Orkneyinseln. Hier beginnt sie nach zehn Jahren Alkohol und Drogen wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Und sie erlebt, wie die einzigartige Natur ihr hilft, ihr Leben für sich zurückzugewinnen. meine Meinung... Klappentext Mit Anfang dreißig kehrt Amy Liptrot zurück an den Ort ihrer Kindheit: die rauen und abgelegenen Orkneyinseln. Hier beginnt sie nach zehn Jahren Alkohol und Drogen wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Und sie erlebt, wie die einzigartige Natur ihr hilft, ihr Leben für sich zurückzugewinnen. meine Meinung Das Buch habe ich erstens wegen dem Cover angefragt und von einem Coverkauf wurde ich noch nie enttäuscht. Dann kam das Buch an und ich habe den Klappentext gelesen und ich dachte mir, ok was hast du dir da eingebrockt? Aber ich habe mir unnötig Gedanken gemacht und darüber gegrübelt, was es mit diesem Buch auf sich hat. Es lag sehr lange auf meinem SuB und ich habe mich lange nicht getraut es zu lesen, weil ich mir geschworen habe nie wieder eine schlechte Rezension zu veröffentlichen. Aber was soll ich sagen? Ich habe wohl eines der wunderschönsten Geschichten gelesen und eine Autorin auf der Reise zu sich selbst begleitet. Amy Liptrot erzählt über ihre eigene Vergangenheit und ihr Alkoholproblem und wie sie es geschafft hat dieses zu überwinden und eines Tages wieder an den Ort ihrer Kindheit zurückzukehren. Sie erzählt diese Geschichte mit sehr viel Gefühl und somit bekommt man als Leser selbst das Gefühl mit ihr diesen Weg zu gehen. Mir hat besonders ihre Ehrlichkeit gefallen und diese Gefühle, die sie mit diesem Buch herüberbringen konnte. Manchmal hat mir der Zusammenhang gefehlt und der Hintergrund, aber dennoch eine Leseempfehlung. Es war auch meine erste Autobiographie, die ich je gelesen habe und sie hat mich echt überwältigt. Ich dachte immer, was interessiert mich das Leben anderer, abgesehen von meinen Freundinnen, aber diese Leben hat mich echt berührt. meine Lieblingszitate "Am schönsten sind die Ostwinde - wenn der Wind gegen die Strömung anbläst und von den Wellen ein feiner Sprühnebel aufsteigt, der im Sonnenlicht glitzert." (Seite 16) "Ich bin stärker als du." (Seite 16) Dieses letzte Zitat versuche ich mir nun zum Lebensmotto zu machen, denn ich denke so oft darüber nach, wie schwach ich bin und wie wenig ich für andere wert bin. Aber ich habe durch dieses Buch verstanden, dass in erster Linie man selbst mit sich zufrieden sein soll und dann kommen die Anderen. Die Tatsache, dass das Buch aus einer Produktplatzierung stammt, hat nichts mit meiner Kritik und Bewertung zu tun. Die Kritik und Bewertung richtet sich an meinen subjektiven Leseeindruck. zum Buch

Wirklich gut
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2017

Meine Meinung: Bei diesem Roman hat mich vor allem das große erzählerische Talent der Autorin begeistert. Sie hat einen tollen Entwicklungsroman erschaffen. Ihre Protagonistin wirkt über alle Maßen realistisch. Die Alkoholabstürze wirken detailliert obgleich die Autorin beabsichtigt nicht alles preisgeben will, was währendde... Meine Meinung: Bei diesem Roman hat mich vor allem das große erzählerische Talent der Autorin begeistert. Sie hat einen tollen Entwicklungsroman erschaffen. Ihre Protagonistin wirkt über alle Maßen realistisch. Die Alkoholabstürze wirken detailliert obgleich die Autorin beabsichtigt nicht alles preisgeben will, was währenddessen passiert ist. Sie setzt die Alkoholkrankheit und die daraus resultierenden Abstürzen gekonnt in Kontrast zu der Flora und Fauna der Islands. Der Leser bekommt ein ganz tolles und vor allem erzählerisch gekonnt geschildertes Bild präsentiert. Hier bemerkt man welche Macht Wort haben und welche Bilder sie entstehen lassen können ohne, dass man als Leser selbst je dort war. Der Entzug wird in all seinen schrecklichen Einzelheiten durchlebt. Die Autorin schildert hier autobiografisch ihren Leidensweg und ist dabei schonungslos ehrlich. Es ist keine leichte Kost. Auch ist es noch lange keine Selbstverständlichkeit, dass man so offen mit seinen eigenen Fehlern umgeht und über seine Probleme schreibt. Dieses Buch hat mich ob seiner drastischen Gegensätze beeindruckt. Es war abseits meiner Lesegewohnheiten aber genau das muss ich öfter machen. Ein tolles Buch, lediglich hätte ich mir ein wenig flüssigeren Schreibstil gewünscht, sodass es sich flotter lesen ließe.

Rau und erschütternd wie das Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 10.12.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Amy Liptrot wächst in der rauen, wilden Landschaft der Orkney-Inseln auf, wo der Atlantik und die Nordsee aufeinandertreffen und die Landschaft dem Meer und den Stürmen ausgeliefert ist und von diesen beiden Kräften geformt wird. Eine scheinbar urtümliche Welt der Freiheit und alter Sagen. Als junge Journalistin in London bricht... Amy Liptrot wächst in der rauen, wilden Landschaft der Orkney-Inseln auf, wo der Atlantik und die Nordsee aufeinandertreffen und die Landschaft dem Meer und den Stürmen ausgeliefert ist und von diesen beiden Kräften geformt wird. Eine scheinbar urtümliche Welt der Freiheit und alter Sagen. Als junge Journalistin in London bricht Amy aus und verliert zunehmend die Kontrolle über ihr Leben, nimmt Alkohol und Drogen, wechselt Freundschaften wie Unterwäsche und muss ständig neue Jobs annehmen und ihre Wohnung wechseln. Eines Tages beginnt sie zu begreifen, zu welchem Chaos sich ihr Leben inzwischen entwickelt hat und sie kehrt zurück nach Orkney, um dort ihr Leben zu ändern, einen Entzug zu machen. Dabei entdeckt sie die urtümliche, wilde Schönheit der Orkney-Inseln neu und findet dadurch einen neuen Sinn in ihrem Leben.... Amy ist ein wirklich außergewöhnlicher autobiographischer Roman gelungen. Für mich einer der offensten, ehrlichsten und auch bewegensten Bücher, die ich bislang gelesen habe. Sie berichtet ehrlich über ihre Alkoholsucht und ihr frustierendes Leben in London und bringt dem Leser sehr bildgewaltig ihre Heimat der Orkney-Inseln entgegen. So trostlos und schon ziemlich deprimierend sie über sich und ihre Erfahrungen in London berichtet, so herzlich und auch schonungslos berichtet sie über ihre Heimat. Man spürt auf jeder Seite, wie sehr sie diese Inselgruppe liebt. Denn sie nimmt den Leser nicht nur mit auf ihre persönliche Reise des Entzugs, sondern bereist die Inselgruppe innerhalb von zwei Jahren und beschreibt auf diese Weise die unterschiedlichen Inseln, deren Bewohner und unter welchen Lebensbedingungen Mensch und Tier hier leben. Das Ganze hat fast schon den Charakter eines Reiseführers, denn sie spart auch nicht mit Sagen, Geschichten und wissenschaftlichen Hintergründen, zu z.B. astronomischen Phänomen wie den Nordlichtern. Ich hatte zu Beginn durchaus meine Probleme mit dem Erzählstil. Amy schreibt zwar sehr anschaulich und bildgewaltig, aber ist in ihrer Art den Leser mitzunehmen für mich einen Hauch zu deprimierend. Und das Fehlen jeglicher direkter Rede in Form von Dialogen nimmt dem Ganzen durchaus etwas an Lebendigkeit. Amy berichtet von sich und ihren Erlebnissen - ausschließlich aus ihrer Perspektive. Die Ansichten und das Handeln anderer Personen würden da nur stören. Und genau das macht den Roman wieder zu etwas sehr Persönlichem. Es ist auch mal erfrischend ein Buch zu lesen, das nicht dem gängigen Erzählstil vieler dieser Romantypen entspricht. Und deshalb kann ich jedem diesen Roman durchaus ans Herz legen, der die raue Schönheit der Orkney-Inseln auf literarische Weise kennenlernen möchte.