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Café Engel

Schicksalhafte Jahre. Roman

Café-Engel-Saga Band 2

Marie Lamballe

(13)
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Beschreibung

Wiesbaden, 1951. Das Café Engel hat Konkurrenz bekommen. Neben dem Traditionscafé der Familie Koch hat sich das modernere Café König niedergelassen. Während Hilde Koch vergeblich versucht, ihre Eltern von einer Modernisierung des Cafés zu überzeugen, droht auch ihre hart erkämpfte große Liebe zu scheitern. Um das Glück ihres Bruders August steht es nicht besser. Nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft fällt seine Wahl ausgerechnet auf eine junge Russin, deren Ankunft die Familie zu spalten droht ...

Marie Lamballe wuchs in Wiesbaden auf - beide Eltern waren dort Schauspieler am Staatstheater. Sie studierte Literatur und Sprachen und begann schon kurz nach dem Studium mit dem Schreiben von zunächst Kurzgeschichten, später Theaterstücken, Drehbüchern und Romanen. Inzwischen lebt sie als freie Autorin in der Nähe von Frankfurt am Main und hat unter verschiedenen Pseudonymen zahlreiche Romane - darunter mehrere Bestseller - veröffentlicht.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 559 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 28.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783732572243
Verlag Lübbe
Originaltitel Café Engel Teil 2
Dateigröße 1520 KB
Verkaufsrang 752

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Buchhändler-Empfehlungen

Linda Schmidt, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

ieser Band ist wesentlich kompakter und unterhaltsamer als Teil eins, so dass man als Leser nun sehr neugierig auf den Abschluss ist. Verdiente Leseempfehlung für alle, die Familiengeschichten vor historischer Kulisse lieben.

Cafe´ Engel

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamm

Cafe´ Engel , Familie Koch die Besitzer des Cafe´s sind im Umbruch. Hilde ihre Tochter hat den Umbau des Cafe´s durchgesetzt. Die Konkurrenz ist nämlich in der Nachbarschaft. Familie Koch hatte das Glück das ihre Kinder alle wieder heile aus dem Krieg zurück gekommen sind. Das neue gemeinsame Leben durchzieht mehrere Höhen und Tiefen aber mit vereinzelten Happyends.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Ein Café in den 50ern
von Eliza am 25.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, war ich sehr gespannt welche Entwicklung die Geschichte um Hilde und ihre Familie einige Jahre später nehmen würde. Trotz einer kleinen Einschränkung kann ich sagen, dass mich die Geschichte erneut in ihren Bann gezogen hat und sie es mir sehr leicht gemacht hat, dieser mit Erwartung un... Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, war ich sehr gespannt welche Entwicklung die Geschichte um Hilde und ihre Familie einige Jahre später nehmen würde. Trotz einer kleinen Einschränkung kann ich sagen, dass mich die Geschichte erneut in ihren Bann gezogen hat und sie es mir sehr leicht gemacht hat, dieser mit Erwartung und Lesevergnügen zu folgen. Auf dem Cover zeigt sich im Vordergrund in bunter Farbe eine Frau, welche festlich gekleidet auf einer Straße entlangflaniert. Ihr gegenüber ist ein Kirchturm im Hintergrund, sowie eine bebaute Geschäftsstraße abgebildet. Der Klappentext umreißt grob wesentliche Handlungsthemen, ohne näher den Inhalt und die Spannung vorwegzunehmen. Die wesentlichen Inhalte des Romans handeln von konkurrierendem Geschäftsleben, Liebe, Kaffeehauskultur, Theater- und Familienleben. Der Roman spielt in Deutschland, Anfang der fünfziger Jahre, womit die historische Einordnung für die Leser greifbar ist. Der Kern der Geschichte handelt wie in dem ersten Band von dem Café Engel der Familie Koch. Im Vordergrund des Geschehens steht die Weiterentwicklung des Cafés durch die Konkurrenzsituation zum neugegründeten Café König. Vor allem der Generationenkonflikt um die Neuausrichtung des Cafés zwischen Hilde und ihren Eltern ist dabei ein prägender Handlungsstrang der Geschichte. Positiv herauszustellen ist, dass in den Neben-geschichten das Brüderpaar von Hilde, August und Wilhelm, in einem größeren Umfang in das Handlungsgeschehen mit eingebunden wird. Nachdem im ersten Band neben Gisela, Theaterschneiderin Julia sowie der Theatersänger Adi Dobscher als Nebenfiguren mir sehr imponiert haben, ist im zweiten Band das Brüderpaar klar hervorzuheben. Sowohl August, als auch Wilhelm, bestechen mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften und geben der Geschichte somit ein sehr gutes abwechslungsreiches Handlungsspielfeld. Trotz der sehr interessanten Figur Wilhelms hat sich sein Bruder August als meine Lieblingsperson herauskristallisiert. August überzeugt mich als Mann, welcher trotz seiner durch den Krieg hervorgerufenen Traumata im Laufe der Geschichte immer mehr Verantwortung für das Handeln von anderen Personen einnimmt. Seine Entwicklung innerhalb des Romans ist symbolhalft für ein Deutschland, welches physisch und psychich am Boden liegt und sich im Laufe der Zeit am eigenen Schopf aus dem „Unheil“ herauszieht. Die Story ist chronologisch aufgebaut und es sind nur in wenigen Nebengeschichten relativ kleine Zeitsprünge erkennbar, welche den Lesefluss nicht wesentlich beeinträchtigen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr lebendig. Die Figuren sind dabei nicht starr beschrieben, sondern agieren emotional und wirken somit dem Leser vertraut und realitätsnah. Es ist dabei aber auch eine sehr gute Entwicklung erkennbar. Wesentliche Charaktereigenschaften der Personen bleiben erhalten, trotzdem sind vereinzelt persönliche Veränderungen zu sehen. Die Besonderheit des Romans liegt nach wie vor in seiner kulturellen Verzweigung. Nicht so stark wie im ersten Band, aber immer noch sehr gut, wird der Theateralltag und das Künstlerleben beschrieben. Durch die Figur des Wilhelm bekommt sie einen sehr guten zusätzlichen Handlungsstrang. Der Roman richtet sich an Lese-Fans der 50iger Jahre in Deutschland, Kaffeehausliebhaber, Fans von Familiendynastien und Freunde einer facettenreichen Geschichte über Kultur und Gesellschaft in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Er ist sowohl für Frauen als auch für Männer meiner Meinung nach geeignet. Im Allgemeinen kann ich ein sehr positives Fazit über die Geschichte ziehen. Das Buch überzeugt, wie im ersten Band durch seine sehr starken Persönlichkeiten, welche durch ihr Handeln und Wirken zu einer sympathischen und heimeligen Leseatmosphäre beitragen. Als kleiner Kritikpunkt bleibt nur anzumerken, dass mir persönlich der „Wohlstandsprung“ der Menschen für 6 Jahre nach dem Krieg etwas zu groß erscheint. Mir hat es aber insgesamt erneut große Freude bereitet den Nachfolgeband zu lesen und ich bin gespannt, welche besonderen Ereignisse und Schicksale im nächsten Band auf mich warten.

Weitere sympathische glaubwürdige Charaktere und Geschichten aus dem Cafe Engel in einer Zeit des Umbruchs.
von Sabrina Schneider am 25.02.2020

Schicksalhafte Jahre ist der 2. Teil der Cafe Engel Saga der ziemlich nahtlos an Eine neue Zeit den 1. Teil anschliesst. Es gibt zwar Rückblenden auf die vergangenen Jahre, trotzdem wäre eine Vorkenntnis in meinen Augen von Vorteil. Hier halten im Jahre 1951 der Neuaufbau und Fortschritt ins Cafe Einzug das ist natürlich eine ... Schicksalhafte Jahre ist der 2. Teil der Cafe Engel Saga der ziemlich nahtlos an Eine neue Zeit den 1. Teil anschliesst. Es gibt zwar Rückblenden auf die vergangenen Jahre, trotzdem wäre eine Vorkenntnis in meinen Augen von Vorteil. Hier halten im Jahre 1951 der Neuaufbau und Fortschritt ins Cafe Einzug das ist natürlich eine grosse Umstellung für die Familie, die Gäste und die Bekannten. Es gibt wieder wechselnde Kapitel mit den verschiedenen Protagonisten in und um die Familie Koch. Die grösstenteils sympathischen, manchmal störrischen aber glaubwürdigen Charaktere geben der Geschichte ihr Gesicht und gewinnen im Verlauf des Plots noch mehr an Tiefe. Die Veränderungen der 50er Jahre, der Aufschwung und die persönlichen Schicksale haben es geschafft mich gut zu unterhalten, auch wenn es nach dem spannenden Auftakt im 1. Teil ein bisschen schwächelt. Das Interesse an den verschiedenen Personen und der Umgang mit- und untereinander hat mich dranbleiben lassen. Der gut verständliche Schreibstil und der spannende Erzählstil machen ein Mitfiebern zu einem Lesevergnügen. Auch dieser Teil hat mich dazu animiert das Schicksal um das Cafe Engel weiterverfolgen zu wollen. Für mich nicht so stark wie der Vorgänger daher 4 sehr gute Sterne für Schicksalhafte Jahre mit Vorfreude auf Teil 3 Töchter der Hoffnung.

Cafe Engel
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaufbeuren am 19.01.2020

Am Anfang ist das Buch etwas unübersichtlich wegen der vielen Personen. Aber wenn man sich erstmal eingelesen hat möchte man gar nicht mehr aufhören. Ich freu mich schon sehr auf den dritten Band.


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