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Hannah und ihre Brüder

Roman

Liam Taggart und Catherine Lockhart Band 1

Einst liebten sie einander wie Geschwister.
Nun stehen sie sich als Todfeinde gegenüber.

Bei einer Gala wird ein angesehener jüdischer Bürger Chicagos vom hochbetagten Ben Solomon bedroht und beschuldigt, ein SS-Offizier zu sein. Obwohl alles auf eine Verwechslung hinweist, engagiert Ben die Anwältin Catherine Lockhart und ihren Ermittler Liam Taggart - er ist sich sicher, seinen Ziehbruder zu erkennen, der einst Bens Familie und seine Geliebte Hannah verriet. Bei ihrer Recherche stoßen Catherine und Liam auf das Schicksal dreier Kinder im kriegszerrütteten Polen, die wie Geschwister aufwachsen und einander als Feinde wiederbegegnen. Aber beschuldigt Ben den Richtigen?

Ein hochspannender Roman über eine Familie, die in Zeiten des Krieges zerstört zu werden droht, und zwei Liebende, die um ihr Glück ringen.
Portrait

Ronald H. Balson ist Rechtsanwalt, und seine Fälle führten ihn um die ganze Welt, unter anderem nach Polen. Die Geschichte des Landes im Zweiten Weltkrieg inspirierte ihn zu diesem Roman, der ein internationaler Bestseller war. Heute lebt und schreibt Ronald H. Balson in Chicago.

Im Aufbau Taschenbuch liegen seine Romane „Karolinas Töchter“ und "Hannah und ihre Brüder" vor.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.05.2019
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783841217080
Verlag Aufbau
Originaltitel Once We Were Brothers
Dateigröße 2514 KB
Übersetzer Gabriele Weber-Jaric, Gabriele Weber-Jarić
Verkaufsrang 379
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Kundenbewertungen

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Beeindruckend
von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2019

Ich habe schon so einige Romane gelesen, die in der Zeit des Nationalsozialismus spielten und kenne mich auch in dieser historischen Epoche der deutschen Geschichte einigermaßen aus. Aber dieses Buch konnte mich dennoch fesseln und etwas ganz Neues bieten. Die Autorin verknüpft hier geschickt Vergangenheit und Gegenwart und mehr... Ich habe schon so einige Romane gelesen, die in der Zeit des Nationalsozialismus spielten und kenne mich auch in dieser historischen Epoche der deutschen Geschichte einigermaßen aus. Aber dieses Buch konnte mich dennoch fesseln und etwas ganz Neues bieten. Die Autorin verknüpft hier geschickt Vergangenheit und Gegenwart und mehr als eine Person durchläuft eine Wandlung ihrer Persönlichkeit und erschwert es dem Leser so, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen, weil man einfach wissen möchte, wie es weitergeht und wie sich alles auflösen wird. Gut ausgearbeitete Charaktere, eine spannende Geschichte, geschickt eingebunden in einen gut recherchierten historischen Kontext, der jedoch nicht zu sehr im Vordergrund steht, sondern immer in die Geschichte des Buches eingebunden ist und somit die Lektüre an keiner Stelle einem Sachbuch nahekommt, das nur trockene Fakten aufweist.

Einst waren sie Freunde
von Ascora am 03.07.2019

Der Klappentext: „Bei einer Gala wird ein angesehener jüdischer Bürger Chicagos vom hochbetagten Ben Solomon bedroht und beschuldigt, ein SS-Offizier zu sein. Obwohl alles auf eine Verwechslung hinweist, engagiert Ben die Anwältin Catherine Lockhart und ihren Ermittler Liam Taggart - er ist sich sicher, seinen Ziehbruder zu erke... Der Klappentext: „Bei einer Gala wird ein angesehener jüdischer Bürger Chicagos vom hochbetagten Ben Solomon bedroht und beschuldigt, ein SS-Offizier zu sein. Obwohl alles auf eine Verwechslung hinweist, engagiert Ben die Anwältin Catherine Lockhart und ihren Ermittler Liam Taggart - er ist sich sicher, seinen Ziehbruder zu erkennen, der einst Bens Familie und seine Geliebte Hannah verriet. Bei ihrer Recherche stoßen Catherine und Liam auf das Schicksal dreier Kinder im kriegszerrütteten Polen, die wie Geschwister aufwachsen und einander als Feinde wiederbegegnen. Aber beschuldigt Ben den Richtigen?“ Zum Inhalt: Nach annähernd 70 Jahren steht Ben plötzlich einem Geist aus der Vergangenheit gegenüber. Ein Schock für ihn, ist er doch überzeugt, dass es sich bei dem angesagten Bürger und angeblichen Juden in Wirklichkeit um einen SS-Offizier handelt, der es geschafft hat alle über Jahre hinweg zu täuschen. Ein Skandal, aber irrt sich der alte Mann vielleicht und beschuldigt den falschen. Die Anwältin Catherine nimmt sich dem Fall an und begibt sich auf die Spurensuche in einem der dunkelsten Kapitel der Geschichte. Zum Stil: Gegliedert ist dieses Buch in drei Abschnitte Die Konfrontation auf der Gala, die Geschichte Ben Solomons und dann in das Verfahren. Der erste und der letzte Abschnitt spielen 2004 in Chicago und werden in der dritten Person erzählt. Den mittleren Abschnitt erzählt Ben seinen Zuhörern und dem Leser in Ich-Form und berichtet von den Ereignissen aus der Zeit von 1933 bis 1944. Durch diesen Wechsel der Perspektiven hat der Leser den Eindruck die Geschichte Bens direkt erzählt zu bekommen und man erlebt sie fast mit. In beiden Erzählformen ist der Stil so flüssig und emotional packend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen will. Mein Fazit: Ein spannender und gut recherchierter historischer Roman, der sich gekonnt mit der Nazi-Zeit auseinandersetzt und diese schwierige, dunkle Zeit anschaulich dem Leser näherbringt. Ich danke dem Aufbau Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon natürlich nicht beeinflusst.

Wer ist Elliot Rosenzweig?
von Gertie G. aus Wien am 26.06.2019

Auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Chicago kommt es zu einem Eklat: Der reiche und bekannte Bürger Elliot Rosenzweig wird von Ben Salomon bedroht und beschuldigt, der NS-Scherge Otto Piontek und für den Tod von hunderten Juden zu sein. Ben und Otto verbindet eine gemeinsame Kindheit in Polen, denn Otto war Bens Ziehbrud... Auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Chicago kommt es zu einem Eklat: Der reiche und bekannte Bürger Elliot Rosenzweig wird von Ben Salomon bedroht und beschuldigt, der NS-Scherge Otto Piontek und für den Tod von hunderten Juden zu sein. Ben und Otto verbindet eine gemeinsame Kindheit in Polen, denn Otto war Bens Ziehbruder. Im Chicago von heute droht Ben ein Gerichtsverfahren und so soll Catherine Lockart, eine junge Anwältin, gedrängt von ihrem Freund, dem Privatermittler Liam Taggart, sich der Sache annehmen. Catherine ist zu Beginn von Bens Geschichte nicht wirklich überzeugt, doch je länger Ben erzählt, desto tiefer fällt die Anwältin in die Vergangenheit hinein. Meine Meinung: Diese Geschichte ist durchaus realistisch geschildert. Das Thema, „wie viele Nazi-Verbrecher haben durch die Annahme einer falschen Identität sich aus der Verantwortung stehlen können?“, ist längst noch nicht aufgearbeitet. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, auch wenn ich mich manchmal über die selektive Wahrnehmung so mancher Protagonisten geärgert habe. Auffällig sind, vor allem die Lücken im Geschichtswissen der Amerikaner. Sie treten auch bei der Anwältin Catherine Lockart offen zutage. So hätte sie gleich zu Beginn die tätowierte Häftlingsnummer von Elliot Rosenzweig überprüfen lassen sollen. Denn, diese Tätowierungen sind „sprechende Nummern“. Aus der Buchstaben/Zahlenkombination lässt sich herausfinden, in welchem KZ die Betroffenen erstmals registriert wurden. Hier muss man, bei allem Grauen, die deutsche Gründlichkeit loben, denn ein großer Teil dieser Listen existiert heute noch. Damit hätte sie sich jede Menge Unannehmlichkeiten und leere Kilometer erspart. Bei der Beschreibung der Charaktere bin ich ein bisschen ambivalent. Ben ist für mich absolut glaubwürdig. Bei Catherines Darstellung als toughe Anwältin habe ich so meine Zweifel. Sie hat Lebenskrisen hinter sich und ist zutiefst verunsichert. Auch ihr Verhältnis zu Liam Taggart ist für mich persönlich nicht ganz rund. Taggart breitet, ohne Catherines Wissen, ihr Leben vor Ben, einem Wildfremden aus. Ich halte das für einen großen Vertrauensbruch. Mosaiksteinchen für Mosaiksteinchen tragen Ben, Catherine und Liam zusammen, um Eliott Rosenzweig zu überführen. Warum Catherine und Liam sich erst sehr spät mit Frau Rosenzweig beschäftigen, ist mich ein wenig unverständlich. Eine Ehefrau zu überprüfen, wäre für mich ein Gebot der ersten Stunde. Der Erzählstrang der Gegenwart wirft ein interessantes Licht auf die Arbeit von Anwälten und Gerichten Amerikas, worüber ich zugegebenermaßen wenig weiß. Gut gelungen ist der Erzählstrang, der in Polen spielt und die Geschichte von Ben Salomon und seinem Ziehbruder Otto Piontek. Die Verwandlung des kleinen Otto, der von seiner (deutschen) Mutter vernachlässigt wurde und von der jüdischen Familie Salomon trotz aller widrigen Umstände groß gezogen wurde, bis hin zum NS-Schergen, ist detailreich geschildert. An mancher Stelle hätte Otto noch „abbiegen“ können, doch sein Geltungsbedürfnis war scheinbar höher als seine Moral. Eine kleine Kritik muss ich wegen des deutschen Titels anbringen. Mir gefällt der englische besser. Man hätte diesen mit „Einst waren sie Brüder“ etwas griffiger übersetzen können. Fazit: Ein interessanter Roman, der wieder einmal deutlich macht, wie nah Recht und Unrecht beieinander liegen. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.