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Kaffee und Zigaretten

(ungekürzte Lesung)

Ferdinand von Schirachs persönlichstes Werk

Ferdinand von Schirachs neues Buch verwebt autobiographische Erzählungen, paradoxe Aperçus, Betrachtungen und Reflexionen zu einem erzählerischen Ganzen, in dem sich Privates und Allgemeines auf faszinierende Weise berühren, verzahnen und wechselseitig spiegeln. Es geht um prägende Erlebnisse des Erzählers, um flüchtige Momente des Glücks, um Einsamkeit, um die Sehnsucht nach Heimat, um Kunst und Gesellschaft ebenso wie um die großen Lebensthemen Ferdinand von Schirachs, um merkwürdige Rechtsfälle und Begebenheiten, um die Idee des Rechts und die Würde des Menschen. Diese Vielschichtigkeit macht "Kaffee und Zigaretten" zum persönlichsten Werk Ferdinand von Schirachs.

Gelesen von Lars Eidinger.

(Laufzeit ca. 3h 36)
Portrait
Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehörten das frühere Politbüro-Mitglied Günter Schabowski, der ehemalige BND-Spion Norbert Juretzko, Industrielle, Prominente und Angehörige der Unterwelt.
Seine Erzählungsbände "Verbrechen" und "Schuld" wurden, genau wie sein erster Roman "Der Fall Collini", zu internationalen Bestsellern. In mehr als dreißig Ländern erschienen Übersetzungen. Schirach wurde mit dem Kleist-Preis und anderen - auch internationalen - Literaturpreisen ausgezeichnet. "Verbrechen" wird als Serie im ZDF gezeigt, "Schuld" wird demnächst verfilmt. Weitere Kinofilme sind angekündigt.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Lars Eidinger
Erscheinungsdatum 01.03.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783844533910
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 216 Minuten
Format & Qualität MP3, 215 Minuten, 159.99 MB
Verkaufsrang 901
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Der bisher persönlichste Schirach mit einer guten Mischung aus Biographischem, Philosophischem und kurzen Skizzen. Pointiert, facettenreich, sprachlich brillant-einfach ein Genuss.

Auch danach kann man süchtig werden...

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Ein ganz untypischer Schirach und doch vielleicht auch gerade ein typischer Schirach, denn auch hier geht es um Schuld, um Gerechtigkeit und um die Würde des Menschen, aber eben anders in Kontext gesetzt als sonst. Denn diesmal schildert der Autor private Begegnungen mit unbekannten, aber auch bekannten Menschen wie Imre Kertesz oder Lars Gustafsson, er erinnert sich an seine Kindheit und Jugend, an sein Leben und die flüchtigen Momente, es sind Notizen und Beobachtungen, manchmal philosophisch unterlegt mit Gedanken von Marc Aurel und anderen. Diese privaten und dann wieder allgemeinen kurzen Betrachtungen zeigen die ganze Bandbreite des erzählerischen Könnens von Schirach – es sind viele Sätze, die nachhallen und im Kopf bleiben...Glück ist eine Farbe und immer nur ein Moment.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
41 Bewertungen
Übersicht
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7
3
1
0

schirach
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 23.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

ich habe mir von dem buch etwas mehr versprochen,leider nur eine aufzählung von Erlebnissen des Autors als Anwalt.ich hatte den eindruck ,er müsse mal wieder etwas schreiben, um den anschluß nicht zu verlieren.lesbar aber nicht für den preis.

Schirach vom Feinsten
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Gallen am 17.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein sehr persönliches Buch des Autors von "Terror". Sehr kurzweilig und mit Pointen geschrieben, die man nicht vergisst und die oft sehr nachdenklich machen.

Melancholie und Reflexion zur Natur des Menschen
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen an der Enz am 27.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

187 Seiten, 48 Abschnitte. Biografisches, Erinnerungen an Begegnungen, an Gelebtes und Gelesenes. Sehnsüchte, Reflexionen. Über allem ein Hauch von Melancholie. Die Natur des Menschen, im Guten wie im Bösen. Erfahren in der eigenen Familiengeschichte. Da ist zum einen die Herkunft aus sorbisch-deutschem Adel. Internatserziehu... 187 Seiten, 48 Abschnitte. Biografisches, Erinnerungen an Begegnungen, an Gelebtes und Gelesenes. Sehnsüchte, Reflexionen. Über allem ein Hauch von Melancholie. Die Natur des Menschen, im Guten wie im Bösen. Erfahren in der eigenen Familiengeschichte. Da ist zum einen die Herkunft aus sorbisch-deutschem Adel. Internatserziehung bei den Jesuiten und Ferienaufenthalte bei befreundeten Familien im Ausland. Der Großvater Baldur von Schirach, überzeugter Nationalsozialist, der die Deportation der Juden vehement verteidigt. Zum anderen die Ausbildung und Tätigkeit als Anwalt, der diverse Fallgeschichten seiner Laufbahn literarisch verarbeitet. Prägende Stationen eines Lebens. Wie wir es aus seinen bisherigen Veröffentlichungen kennen, beschränkt sich Ferdinand von Schirach in "Kaffee und Zigaretten" auf das Wesentliche. Lakonisch, ja kühl und beiläufig, oft versteckt im Text, thematisiert er die Fragen zur Conditio humana, die ihn beschäftigen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob er sich Gedanken über das Rechtssystem oder über dessen zugrunde liegende Ethik macht. Ob er sich an Begegnungen und Beobachtungen erinnert oder beiläufige Kommentare zu Zeitgeschehen macht. Ob er seiner Verwunderung darüber Ausdruck verleiht, dass Erwachsene sich eher mit überteuerten Malbüchern aus dem Schreibwarenladen versorgen als in der Buchhandlung nebenan einen Roman von David Foster Wallace zu kaufen. Manchmal eher trivial, oft aber philosophisch, bietet von Schirachs Blick auf sich und die Welt, auf die Vergeblichkeit der menschlichen Existenz, dem Leser jede Menge Anregung zum Nachdenken.