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Inspektor Takeda und das doppelte Spiel

Kriminalroman

Inspektor Takeda ermittelt Band 4

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Taschenbuch
Verschwörung auf Japanisch.

Inspektor Takeda, mittlerweile beinahe in Hamburg heimisch geworden, wird zu einem Fall gerufen, der ihn besonders erschüttert. In einem hässlichen Gewerbehof wird die Leiche eines Mannes gefunden, der brutal hingerichtet wurde. Und der Tote ist ein Landsmann und prominent obendrein: Ryūtarō Matsumoto ist ein Profifußballer, der beim HSV unter Vertrag steht. Takeda und seine Kollegin Claudia Harms vermuten zunächst ein Verbrechen im Fußballmilieu. Doch dann entdecken sie mysteriöse Dinge in der Vergangenheit des Spielers, die bis in hohe Yakuza-Kreise in Japan reichen. Und sie entschließen sich, gegen jede Vorschrift zu einer heimlichen Reise nach Japan.

Klug, hellwach und warmherzig - Inspektor Takeda ist der ungewöhnlichste Held in der deutschen Krimiszene.
Portrait
 Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter einem Pseudonym hat er mehrere Romane veröffentlicht. Zurzeit wohnt er in Hamburg.
Bisher erschienen als Aufbau Taschenbuch „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“, „Inspektor Takeda und der leise Tod“ und „Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder“. „Inspektor Takeda und das doppelte Spiel“ ist auch als Audio-CD lieferbar.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 16.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3514-9
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 19/11,3/3,7 cm
Gewicht 334 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 7395
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein neuer megaspannender Krimi aus geübter Feder. Siebold versteht sich auf einen meisterhaft spannenden Plot. Diesmal führt die Spur von Hamburg nach Tokio. Eine kleine Lehrstunde in japanischer Kultur inclusive. Spitzenkrimi! Übrigens auch als Hörbuch ein Hammer!

Ingeborg Hense, Thalia-Buchhandlung Soest

Wieder einmal sehr überzeugend. Diesmal geht es bei den Ermittlungen auch nach Japan und man bekommt einiges über die Kultur erzählt. Spannend, temporeich, fesselnd. Klasse!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Eine japanische Verschwörung?
von Gertie G. aus Wien am 13.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In diesem nunmehr vierten Fall für Claudia Harms und dem japanischen Austauschermittler Kenjiro Takedo bekommt der Mord an einem japanische Fußballstar eine überraschende Wende. Ryūtarō Matsumoto, genannt Matsu, gefeierter Fußballstar beim HSV wird in einem Gewerbehof tot aufgefunden. Die Haltung der Leiche erinnert Takeda an... In diesem nunmehr vierten Fall für Claudia Harms und dem japanischen Austauschermittler Kenjiro Takedo bekommt der Mord an einem japanische Fußballstar eine überraschende Wende. Ryūtarō Matsumoto, genannt Matsu, gefeierter Fußballstar beim HSV wird in einem Gewerbehof tot aufgefunden. Die Haltung der Leiche erinnert Takeda an den rituellen Selbstmord, der in Europa als Harakiri bekannt ist, doch der Mann wurde durch einen Kopfschuss regelrecht hingerichtet. Die Ermittlungen führen Harms und Takeda zu einer obskuren japanischen Sekte, die in Hamburg große Unterstützung durch ewig gestrige Geschäftsmänner erhält. Zwar wird der Mörder recht bald entdeckt und der Akt geschlossen. Die Hintergründe bleiben weitgehend im Dunklen. Sowohl Claudia Harms als auch Ken Takeda fühlen sich brüskiert und beschließen spontan nach Japan zu reisen, um weitere Erkundigungen einzuziehen. Meine Meinung: Ich kann die Beweggründe der beiden Ermittler sehr gut verstehen. Trotzdem scheint mir die Vorgangsweise ein wenig unglaubwürdig. In nur einer knappen Woche kehren sie das unterste zu oberst, geraten an die Yazuka (die japanischen Mafia) und müssen mehr als einmal um ihr Leben fürchten. Das wirkt jetzt auch mich nicht so ganz machbar. Okay, die Vorzeichen kehren sich nun um: Ken ist in seiner gewohnten Umgebung und Claudia die Außenseiterin. Sie hat zwar ein paar Brocken japanisch gelernt, doch reichen die natürlich bei weitem nicht aus. Takeda nützt natürlich seinen Heimvorteil, aber dass die deutsche Ermittlerin so einfach Auskünfte erhält? Gut gefallen haben mir die Einblicke in die japanische Kultur und das Leben der Japaner. Interessant ist auch der geschichtliche Rückblick in den Zweiten Weltkrieg. Aus anderen Büchern weiß ich, dass „die heroische Rasse der Japanern der arischen, deutschen gleichgestellt“ war. Der Auftritt von Kens Ex-Frau hätte jetzt auch nicht unbedingt sein müssen. Oder vielleicht doch? Immerhin spricht sie aus, was Takeda in seinem Innersten schon weiß, aber nicht wahrhaben will. Schauen wir, was der Autor im nächsten Fall daraus macht. Fazit: Aufgrund einiger Ungereimtheiten kann ich diesmal nur 4 Sterne vergeben.

Spannend wie immer!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.10.2019

Es ist immer wieder schön, Siebolds Beschreibungen über japanische Gewohnheiten und Lebensart zu lesen. Und alles wird in einer tollen Story verpackt.

Es wird dieses Mal auch in Japan ermittelt - eine gelungene Idee
von PMelittaM aus Köln am 05.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein japanischer Fußballer stirbt in Hamburg unter mysteriösen Umständen – kein leichter Fall für Harms und Takeda, deren Ermittlungen sie schließlich bis nach Japan und in die Vergangenheit führen. Takedas vierter Fall ist wieder besonders, auch, weil er nur etwa zur Hälfte in Hamburg spielt. Eigentlich gilt der Fall bereits ... Ein japanischer Fußballer stirbt in Hamburg unter mysteriösen Umständen – kein leichter Fall für Harms und Takeda, deren Ermittlungen sie schließlich bis nach Japan und in die Vergangenheit führen. Takedas vierter Fall ist wieder besonders, auch, weil er nur etwa zur Hälfte in Hamburg spielt. Eigentlich gilt der Fall bereits als gelöst, aber die beiden Protagonisten glauben nicht so recht daran. Sie nehmen sich Urlaub und reisen nach Japan, wo sie inoffiziell ermitteln und allerhand Abenteuer erleben. Hier ist es einmal umgekehrt, Takeda der, der sich auskennt, Claudia die, die sich in einer fremden Kultur wiederfindet (und mit ihr der Leser). Beide kommen in höchste Gefahr und Takeda zeigt, dass er aus einer alten Samurai-Familie stammt. Die Erkenntnisse in beiden Ländern sind erschütternd und die Gefahr auch nach der Rückreise noch nicht vorbei. Die Thematik ist erschreckend, und man fragt sich, wie viel tatsächlich real sein könnte. Der Autor nimmt in einem interessanten und ausführlichen Nachwort Stellung dazu. Mir hat sowohl die Reise nach Japan als auch die in die Vergangenheit gut gefallen, ich habe Neues gelernt und wurde mehrfach zum Googeln animiert. In diesem Band gibt es auch relativ viele Actionszenen, die aber im Kontext passend sind, und auch nicht das andere Geschehen überlagern. Dass sich die Beziehung der beiden Protagonisten ändern wird, hat sich bereits in Band drei angekündigt – ich bin gespannt, wie sich das in weiteren Bänden, sollt es diese überhaupt geben, auswirken wird, zumal Takeda ja auch irgendwann wieder zurück in seine Heimat muss. Mir gefällt die Reihe, auch wegen der besonderen Ermittler, nach wie vor gut, und ich hoffe auf weitere Bände. Ich empfehle sie daher auch gerne weiter.