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Schwarzer See

Thriller

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Taschenbuch

»Scharf wie ein Skalpell, schlicht genial.«

A.J. Finn, Autor von ›The Woman in the Window‹

Emma Davis ist Künstlerin und steht am Beginn einer großen Karriere. Niemand ahnt, dass sie in ihren Bildern eine traumatische Erinnerung verarbeitet. Vor 15 Jahren hat sie im Sommercamp in den Wäldern am Lake Midnight etwas Furchtbares erlebt: Ihre drei Freundinnen verschwanden eines Nachts, man fand keinerlei Spuren. Jetzt kehrt Emma zurück an den schwarzen See. So schön die Umgebung, so beklemmend ist die Atmosphäre im Camp. Und dann scheint sich die Geschichte zu wiederholen: Erneut verschwinden drei Mädchen. Doch Emma ist fest entschlossen, sie zu finden − und endlich herauszubekommen, was damals geschah.

Portrait
Riley Sager ist ein Pseudonym. Der Autor, in Pennsylvania geboren, ist Schriftsteller, Redakteur und Grafikdesigner und lebt in Princeton, New Jersey.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 19.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21806-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,4/3,5 cm
Gewicht 372 g
Originaltitel The Last Time I Lied
Übersetzer Susanne Goga-Klinkenberg
Verkaufsrang 5878
Buch (Taschenbuch)
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9,95
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Buchhändler-Empfehlungen

Julia Obermaier, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Ich war vom ungewöhnlichen Handlungsort-Sommercamp in den Wäldern-sofort fasziniert. Gute Story, wenn auch nicht ganz perfekt.

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Story lebt von ihrer Atmosphäre, der Autor baut die Spannung langsam auf, er weckt die Neugier des Lesers.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Was geschah im Ferienlager?
von World of books and dreams am 20.08.2019

Fünfzehn Jahre sind vergangen seit die Malerin Emma ihre Sommerferien im Camp Nightingale am Lake Midnight verbrachte. Allerdings endeten diese Ferien damals für alle Campbewohnerinnen schneller und plötzlicher als erwartet, denn in einer Nacht verschwanden drei Mädchen spurlos und bis heute hat sich daran nichts geändert. Ausge... Fünfzehn Jahre sind vergangen seit die Malerin Emma ihre Sommerferien im Camp Nightingale am Lake Midnight verbrachte. Allerdings endeten diese Ferien damals für alle Campbewohnerinnen schneller und plötzlicher als erwartet, denn in einer Nacht verschwanden drei Mädchen spurlos und bis heute hat sich daran nichts geändert. Ausgerechnet Emma war es, die ihre Hütte mit den Mädchen teilte und bis heute fällt es ihr mehr als schwer, diesen Vorfall zu vergessen. Dann erhält Emma unerwartet eine Einladung von Franny, der Besitzerin des Feriencamps. Camp Nightingale öffnet wieder seine Tore und Emma ist als Betreuerin eingeladen. Auf der Suche nach Antworten begibt sie sich wieder ins Camp, doch wird sie finden, was sie sich erhofft? Meine Meinung Das düstere Cover mit dem Steg und dem Schatten der drei verschwundenen Mädchen fand ich schon äußerst atmosphärisch und da mir schon der erste Thriller aus der Feder des Autors gut gefallen hat, war ich gespannt auf das neue Buch. Schon der direkte Einstieg, in dem der Leser indirekt vom Erzähler angesprochen wird, machte den Thriller sehr geheimnisvoll. Danach geht es weiter in der Ich-Form aus der Sicht der Protagonistin Emma. Im Wechsel zwischen den Zeiten zum Zeitpunkt des Verschwindens der Mädchen und zur Gegenwart beginnt der Autor so langsam eine Geschichte zu erzählen, die voller Geheinmisse zu sein scheint. Immer wenn ich dachte, eine Ahnung zu haben, was wirklich passiert ist, nahm die Geschichte eine neue Wendung und immer wieder gelang es dem Autor, mich zu überraschen. Puzzlestück für Puzzlestück setzt sich dann die Geschichte zusammen. Neben dem wirklich flüssig und leicht zu lesendem Schreibstil, konnte mich Sager auch mit seiner mysteriösen und zeitweise auch unheimlichen Stimmung einfangen. Allein die Vorstellung der Hütten an diesem einsamen See und das Geheimnis, das sich rund um diesen dreht, sorgten dafür, dass ich immer weiter wissen wollte, was wirklich passiert ist. Dabei bleibt die Geschichte eher auf einem ruhigen Level, die Action bleibt im Hintergrund, jedoch habe ich diese hier überhaupt nicht vermisst. Das Setting fand ich hier richtig gut gelungen und der Autor beschreibt das ganze mit dem gewissen Maß an Details, so dass die Vorstellung lebendig wird und den Raum für eigene Fantasien. Auch hier bleibt alles düster und geheimnisvoll. Protagonistin Emma fand ich sehr gut dargestellt und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Allein ihre Art des Verarbeitens des damaligen Geschehens, das Malen der Bilder von den verschwundenen Mädchen, fand ich gelungen. Aber ansonsten bleibt auch Emma über weite Strecken immer wieder geheimnisvoll. Doch nicht nur Emma gibt immer wieder Grund zum Rätseln, auch alle anderen Charaktere haben etwas, was sie nicht leicht durchschaubar macht. Seien es ehemalige Mädchen aus dem Camp, die nun, genau wie Emma, als Betreuerinnen zurückkehren, die Söhne der Besitzerin oder diese selbst, jeder Einzelne scheint etwas zu verbergen zu haben. Selbst die verschwundenen Mädchen, allen voran Vivian, geben Rätsel auf. Hier ist nichts so, wie es scheint und wem man wirklich sein Vertrauen schenken kann, bleibt bis zum Ende undurchschaubar. Mein Fazit Wer es geheimnisvoll und atmosphärisch mag, wird dieses Buch hier mögen, denn Riley Sager versteht es ausserordentlich gut, eine Gänsehaut zu bereiten. Durch wechselnden Zeiten wird nach und nach das Geheimnis aufgedeckt, doch ob wirklich alles so ist, wie es im ersten Moment erscheint? Das müsst ihr selber herausfinden, denn dazu verrate ich an dieser Stelle nichts. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte es erst aus der Hand legen, nachdem die letzte Seite beendet war.

Beste Freundinnen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.08.2019

Vor 15 Jahren war Emma in einem Sommercamp für reiche Mädchen. Sie freundete sich mit einem Mädchen besonders an - nämlich mit Vivian, diese ist die Anführerin in ihrer Unterkunft, in der sie zu viert wohnen. Vivian ist wie eine große Schwester für sie. Eines Nachts verschwinden die drei Mädchen spurlos aus der Unterkunft. Emma ... Vor 15 Jahren war Emma in einem Sommercamp für reiche Mädchen. Sie freundete sich mit einem Mädchen besonders an - nämlich mit Vivian, diese ist die Anführerin in ihrer Unterkunft, in der sie zu viert wohnen. Vivian ist wie eine große Schwester für sie. Eines Nachts verschwinden die drei Mädchen spurlos aus der Unterkunft. Emma macht sich Vorwürfe, weil sie ihnen noch nachgerufen hat, sie sollen nicht wiederkommen. Sie beschuldigt den Jungen Theo, etwas mit ihrem Verschwinden zu tun zu haben. Nach 15 Jahren ist Emma wieder im Camp, diesmal als Betreuerin. Das Unglaubliche passiert, es verschwinden wieder Mädchen. Was ist Emmas Geheimnis, was verschweigt sie? Der Krimi war gut und flüssig zu lesen, durch die Rückblenden war er nie langweilig. Ein wenig mehr Spannung und Handlung hätten aber ruhig sein können.

Was geschah am Lake Midnight
von booksurfer aus Ludwigshafen am 01.08.2019

Für Emma sollte es ein unvergesslicher Sommer werden in Camp Nightingale einem der prestige trächtigsten Sommercamps. Die Stimmung ist ausgelassen und alles scheint perfekt bis Emma eines Tages aufwacht und ihre drei Freundinnen Vivian, Allison und Nathalie verschwunden sind. Trotz einen großangelegten Suchaktion werden die drei... Für Emma sollte es ein unvergesslicher Sommer werden in Camp Nightingale einem der prestige trächtigsten Sommercamps. Die Stimmung ist ausgelassen und alles scheint perfekt bis Emma eines Tages aufwacht und ihre drei Freundinnen Vivian, Allison und Nathalie verschwunden sind. Trotz einen großangelegten Suchaktion werden die drei nie gefunden. 15 Jahre später ist Emma Künstlerin und verarbeitet das schreckliche Ereignis in ihren Bildern. Als sie gerade auf dem Höhepunkt ihrer Kariere angekommen ist holt die Vergangheit sie ein. Camp Nightingale wird wiedereröffnet und Emma wird der Job als Kunstlehrerin angeboten. Sie sieht ihre Chance gekommen dem Verschwinden der Mädchen auf den Grund zu gehen und mit der Vergangenheit abzuschließen. Als plötzlich wieder 3 Mädchen verschwinden setzt Emma alles daran sie zu finden um ein für alle mal die Frage zu klären: Was geschah damals wirklich am Lake Midnight? Von Riley Sager hatte ich bereits Final Girls gelesen und fand das Buch zwar gut allerdings war es für mich zu leicht zu durchschauen. Nun war ich auf das neue Buch von ihm gespannt und kann sagen das ich diesmal bis zum Ende nicht mit der Auflösung gerechent habe. Das Setting im Sommercamp konnte der Autor für mich authentisch darstellen und ich hatte das Gefühl mich im Camp Crystal Lake aus Freitag der 13. zu befinden. Man hat unterschwellig die ganze Zeit ein ungutes Gefühl und einen beklemmenden Unterton in der Story. Unsere Hauptperson Emma ist nach den Ereignissen im Camp eine gebrochene Persönlichkeit die immer noch unter dem erlebten leidet. Und doch gibt es etwas dunkles das sie umgibt so das man ihr nicht wirklich trauen kann. Einen weiteren mysteriösen Aspekt bekommt die Geschichte durch Vivian. Durch ihr Verhalten und ihre Geschichten hat man das Gefühl das irgendetwas mit ihr nicht stimmt. Riley Sager schafft es hier wirklich das man keiner der Hauptpersonen traut: jeder ist verdächtig, keiner unschuldig. Es werden so viele Spuren und falsche Fährten gelegt das man sich auch nie auf einen Verdächtigen festlegen kann. Die Geschichte findet auf zwei Zeitebenen statt: zum einen vor 15 Jahren als Emmas Freundinnen aus dem Camp verschwinden, und 15 Jahre später wenn Emma ins Camp zurückkehrt. Durch den Wechsel der Zeitebenen und dem flüssigen Schreibstil bleibt das Buch von Anfang bis Ende spannend. Es sei aber auch angemerkt das die Geschichte langsam erzählt wird und die Geschichte erst nach etwa der Hälfte so richtig an Fahrt auf nimmt. Der Autor lässt sich viel Zeit damit eine tolle Atmosphäre aufzubauen, die Geheimnisse aufzudecken und erst mit dem Schlußsatz ist auch wirklich erst das letzte Geheimnis offenbart. Durch den düsteren Unterton und dadurch das die Wahrheit sich nur langsam Schicht um Schicht entfaltet konnte mich Schwarzer See mit jeder einzelnen Seite fesseln. Für mich war das Buch ein kleines Highlight das ich nur jedem empfehlen kann.