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Und Gott Sprach: Wir müssen reden!

Am achten Tag ging Gott in Therapie (ungekürzte Lesung)

Gott und Teufel Band 1

Hans Rath

(13)
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Beschreibung

Jakob Jakobi hat das Glück verlassen. Geschieden, pleite, beruflich gescheitert und mit einer blutige Nase vom Neuen seiner Ex: So gebeutelt trifft Jakobi auf Abel Baumann, einen ebenfalls glücklosen Zirkusclown. Der leidet offenbar an einer kuriosen Persönlichkeitsstörung, denn er hält sich für Gott. Und sucht einen Therapeuten. Jakob ist fasziniert von den vielfältigen, aber seiner Meinung nach komplett irdischen Talenten des sympathischen Spinners. Doch bald ist der Psychologe nicht mehr so sicher, mit wem er es wirklich zu tun hat. Und wer hier eigentlich wem hilft…

Johannes Steck, 1966 in Würzburg geboren, absolvierte die Schauspielschule Wien. Neben zahlreichen Engagements an verschiedenen Theatern ist er dem breiten Publikum vor allem als Fernsehschauspieler bekannt. In den letzten Jahren widmete sich Johannes Steck vorwiegend seiner Sprechertätigkeit im Hörbuch; die Virtuosität seiner Stimme macht ihn bis heute zu einem der bekanntesten deutschen Sprecher.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Sprecher Johannes Steck
Spieldauer 414 Minuten
Erscheinungsdatum 19.04.2013
Verlag Kuebler Verlag
Format & Qualität MP3, 414 Minuten, 309.39 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783863461621

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Buchhändler-Empfehlungen

Egal, an was man selber glaubt, dieses Buch will gelesen werden...

Charlotte Hesel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Mit Witz und einer gewissen Würze erzählt Hans Rath von eigenartigen Charakteren, Glauben & dem Leben. Ein paar Passagen geben Anstöße zum nachdenken und man hat einfach Spaß beim Lesen. Ich möchte dieses Buch nicht mehr missen, denn es ist immer wieder eine Empfehlung wert.

Gott braucht eine Therapie

Stephanie Potthoff, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Psychotherapeut trifft Gott. Oder zumindest jemanden der sich für Gott hält, denn es kann ja ganz bestimmt nicht der echte Gott sein... Oder?! Davon ist zumindest Jakob fest überzeugt, als ein Mann in seine Praxis kommt und sich als Gott vorstellt. Auf intelligente Art und Weise absolut herrlich geschrieben. Hier stimmt einfach alles. Ein lustig lockerer Schreibstil und eine humorvolle Story die trotzdem tiefgang hat. Hans Rath hat für mich alles richtig gemacht! Teil 1 der "Und Gott sprach:" Reihe

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Sehr lesenswert
von Eberhard Landes am 07.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es beginnt damit, dass der finanziell angeschlagene und vom neuen Mann seiner Exfrau soeben zusammengeschlagene Psychotherapeut Dr. Jakob Jakobi – beim durch den K.O. notwendig gewordenen Krankenhausaufenthalt - auf einen Zirkusclown trifft, der sofort sein Patient werden will und der dabei überzeugt von sich behauptet, er sei G... Es beginnt damit, dass der finanziell angeschlagene und vom neuen Mann seiner Exfrau soeben zusammengeschlagene Psychotherapeut Dr. Jakob Jakobi – beim durch den K.O. notwendig gewordenen Krankenhausaufenthalt - auf einen Zirkusclown trifft, der sofort sein Patient werden will und der dabei überzeugt von sich behauptet, er sei Gott. Skurril hoch drei, hört sich das an. Zu skurril um weiterzulesen, meinen Sie? Da kann ich Sie nur warnen, denn Sie werden sich wundern, wie tiefsinnig und wie lesenswert die Geschichte noch wird. Dass Abel Baumann – so der Name des neuen Patienten mit seinem schier unglaublichen Wahn – nach Lust und Laune die Rolle eines Chefarztes, die eines Flugkapitäns einer Passagiermaschine ausfüllen kann , auch schon mal im Hochsicherheitstrakt eines AKW festgenommen wurde und tatsächlich wundersame Dinge bewirken kann, steigert nur die Lust weiterzulesen, um zu erfahren, wer er wirklich ist. Zur weiteren Spannung trägt dann auch bei, dass Baumann zwischendurch immer mal wieder was aufblitzten lässt, was Zweifel daran säht, ob es sich bei dem, was er erzählt denn „nur“ um einen erneuten psychopatischen Schub handelt. Bei allem Amüsement der Episoden, die Jakob und Abel erleben, kommt immer wieder auch der ernste Hintergrund der Szenen zum Vorschein. So z.B. bei dem Zusammentreffen von Jakob Jakobi mit Abel Baumanns leiblichen Sohn im Kloster, um nur ein Beispiel zu nennen. Und wer Therapeut und wer zu Therapierender ist wird zunehmend in Frage gestellt. So unterschiedliche Themen wie Religion, Kriminalistik, Psychologie, Familienliebe, Investmentbanking, Gesellschaftskritik und vieles andere mehr treffen hier auf ganz, ganz viel Phantasie des Autors, der uns diese Zutaten nicht als gerührter Eintopf, sondern als gelungenes Menü, präsentiert Klar macht das Lust, auch „Und Gott sprach: Der Teufel ist auch nur ein Mensch! (Die Jakob-Jakobi-Bücher, Band 2) sowie „Und Gott sprach: Du musst mir helfen! (Die Jakob-Jakobi-Bücher, Band 3)“ zu lesen und darauf zu hoffen, dass das Pulver des Hans Rath nicht im Band 1 verschossen ist, sondern für eine Trilogie reicht . Aber da bin ich mir fast sicher.

Humorvoll leicht und philosophisch tiefgründig
von Lesefieber am 07.05.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich hatte mich schon als Kind gefragt, wie es wohl wäre, wenn Jesus wirklich auftauchen würde, um die Menschheit zu erlösen. Wer würde ihm glauben und würde nicht ausgerechnet die katholische Kirche ihn am stärksten bekämpfen, um nicht Macht und Einfluss zu verlieren? Hans Rath stellt sich vor, Gott ist auf der Erde, nur kann... Ich hatte mich schon als Kind gefragt, wie es wohl wäre, wenn Jesus wirklich auftauchen würde, um die Menschheit zu erlösen. Wer würde ihm glauben und würde nicht ausgerechnet die katholische Kirche ihn am stärksten bekämpfen, um nicht Macht und Einfluss zu verlieren? Hans Rath stellt sich vor, Gott ist auf der Erde, nur kann er dummerweise nicht mehr aus seiner menschlichen Haut und braucht Hilfe. Unheimlich humorvoll und intelligent setzt er sich philosophisch damit auseinander. Das Buch ist unterhaltsam leicht zu lesen und regt dennoch zum Nachdenken an, denn bis zum Schluss ist nicht klar, wer Abel nun wirklich ist.

Macht einfach Spaß!
von Igelmanu66 aus Mülheim am 28.12.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

»Na, immerhin scheint Gott Humor zu haben«, sage ich. Baumann nickt. »Es bleibt Gott nichts anderes übrig, als die Dinge mit Humor zu nehmen. … Es ist die Wahrheit, Dr. Jakobi. Ich bin es wirklich. … Ich bin Gott. Und ich bin, unter uns gesagt, ziemlich im Arsch.« Der Psychotherapeut Jakob Jakobi ist ziemlich am Ende. Seine E... »Na, immerhin scheint Gott Humor zu haben«, sage ich. Baumann nickt. »Es bleibt Gott nichts anderes übrig, als die Dinge mit Humor zu nehmen. … Es ist die Wahrheit, Dr. Jakobi. Ich bin es wirklich. … Ich bin Gott. Und ich bin, unter uns gesagt, ziemlich im Arsch.« Der Psychotherapeut Jakob Jakobi ist ziemlich am Ende. Seine Ehe ist gescheitert, seine Praxis am Rand des Ruins und während sein Bruder der Mutter „nur Freude macht“, schlägt er sich mit dem Dasein als schwarzes Schaf der Familie herum. Vermutlich wäre eine völlige Neu-Orientierung im Leben gar keine schlechte Idee, aber dieser Zirkusclown, der einen Therapeuten sucht und ihn um Hilfe bittet, ist wirklich ein interessanter Fall, denn er hält sich für niemand geringeren als Gott. Und als solcher ist er ziemlich deprimiert… Bücher aus der Rubrik „lustig“ haben es bei mir häufig schwer, da mir Humor leicht zu platt oder überzogen vorkommt. Das war hier nicht der Fall, ich konnte mich herrlich amüsieren. Das Thema ist recht abgedreht, trotzdem kann man sich die Ausgangssituation gut vorstellen. Bei den vielfältigen Möglichkeiten, die Persönlichkeitsstörungen haben können – wieso soll sich da ein Mensch nicht auch für Gott halten? Und ein Therapeut ist letztlich auch nur ein Mensch, warum soll bei ihm also im Leben alles glatt laufen? Die vielen Dialoge zwischen Gott und seinem Therapeuten machen den besonderen Reiz der Geschichte aus. Nach einer Weile fragt man sich, wer hier wen therapiert, was von der Anlage der Story her nicht überraschend kommt, aber einfach gut und witzig gemacht ist. Es wird auch das ein oder andere ernsthafte Thema gestreift, so dass ein Ansatz zum Nachdenken vorhanden ist. Es gibt noch zwei weitere Bücher mit Jakob Jakobi („Und Gott sprach: Der Teufel ist auch nur ein Mensch!“, „Und Gott sprach: Du musst mir helfen“), die sicher auch noch bei mir einziehen werden. Fazit: Sehr unterhaltsam – ein Buch, das einfach Spaß macht. »Gott ist ein Zocker? Interessant. Dabei hat Einstein doch behauptet: Gott würfelt nicht.« »Ich weiß. Einstein war’n Klugscheißer.«


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