Hanya Yanagihara

Die Autorin im Portrait

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Ein wenig Leben

Ein unvergleichlich mutiger Roman über Freundschaft als wahre Liebe

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Inhalt

"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe –… "Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.

Das sagt die Literatur-Expertin:

Claudia Hüllmann

Die Liebe ist das Größte. So steht es nicht nur in der Bibel, sondern auch in vielen Romanen. Die große Liebe zwischen Mann und Frau, die ewige Liebe - das ist es, wonach wir uns sehnen, was für die meisten von uns gar den Sinn des Lebens ausmacht. Aber ist es wirklich so? Ist ein Leben ohne diese große romantische Liebe nur ein kleines Leben, nur „Ein wenig Leben“? In ihrem gleichlautenden Roman belehrt uns die US-amerikanische Autorin Hanya Yanagihara in einer außergewöhnlich schönen poetischen Sprache, die ihresgleichen sucht, eines Besseren. Wir erkennen, dass wir einem Irrglauben aufgesessen sind, denn auch in der Freundschaft können wir die wahre Liebe finden. Und auch viele weitere „Gewissheiten“ entpuppen sich im Laufe der Lektüre als Irrglauben. Was bleibt, ist ein Gefühl der Dankbarkeit. Ich bin dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte, dass mich die tausend Seiten nicht abgeschreckt haben, denn jede Seite erfüllt nicht nur das Herz, sondern auch unsere Überzeugungen werden auf eine harte Probe gestellt. Ich bin schon jetzt davon überzeugt, in diesem Jahr das beste Buch bereits gelesen zu haben. „Ein wenig Leben“ ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen vier Jungs, die wir bis ins Erwachsenenalter begleiten. Es ist die Geschichte großen Leids, es ist ein Buch voller Tränen und voller Lachen und es ist ein Buch, das uns lehrt, fest daran zu glauben, dass auch Freundschaften dem Leben einen Sinn geben können. Sogar den wichtigsten. Und es ist ein Buch, das uns einmal mehr zeigt, wie wunderbar Bücher sein können.