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Die Schokoladenvilla

Roman, Lesung. 1 MP3-CD


Eine Familiensaga für die Hörerinnen und Hörer von Anne Jacobs und Jeffrey Archer

Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladefabrikanten gehört Judith Rothmanns ganze Leidenschaft der Herstellung von Schokolade. Um jeden Preis möchte sie einmal das Familienunternehmen leiten. Ihr Vater allerdings verfolgt andere Pläne. Er arrangiert eine vorteilhafte Heirat – mit einem Mann, den Judith nicht liebt. Da erhält sie unerwartet Hilfe von dem charismatischen Ex-Häftling Victor.

Gelesen von Beate Himmelstoß.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 48)

Portrait
Maria Nikolai liebt historische Stoffe, zarte Liebesgeschichten und Schokolade. Mit ihrem Debüt »Die Schokoladenvilla« schrieb sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und stand monatelang auf der Bestsellerliste. »Die Schokoladenvilla: Goldene Jahre« ist der zweite Teil der großen Bestsellertrilogie rund um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann.

Beate Himmelstoß ist eine der bekanntesten Stimmen des BR. Facettenreich und vielseitig sind vor allem ihre Agatha-Christie-Lesungen und Interpretationen historischer Romane von Ariana Franklin bis Julian Fellowes.

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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Beate Himmelstoss
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 12.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783844535549
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 708 Minuten
Verkaufsrang 25
Hörbuch (MP3-CD)
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9,09
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein schokoladiges Vergnügen!

Helene Ewald, Thalia-Buchhandlung Dallgow

Wer Schokolade genauso liebt wie ich, wird dieses Buch unter Garantie lieben! Es vereint eine für mich leckerste Süßigkeit mit Historie. Ein einfacher Schreibstil rundet das ganze ab und entführt uns in das 20. Jahrhundert. Für Fans der "Tuchvilla" von Anne Jacobs ist dieses Buch definitiv interessant und sollte unbedingt gelesen werden!

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Ideal für alle Fans von Corina Bomann und Anne Jacobs! Ist in gefälligem und flüssigen Stil geschrieben und bereitet Lust auf Schokoladenkreationen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
59 Bewertungen
Übersicht
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Spannender Beginn einer Familiensaga
von einer Kundin/einem Kunden aus Winnenden am 12.05.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Judith, Tochter eines Schokoladenfabrikanten in Stuttgart, führt zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein privilegiertes, sorgenfreies und unbeschwertes Leben. Sie genießt viele Freiheiten. Sie besitzt ein sonniges Gemüt, ist kreativ, neugierig und geschäftstüchtig Sie liebt ihre Tätigkeit in der Schokoladenherstellung, sprüht vor Ide... Judith, Tochter eines Schokoladenfabrikanten in Stuttgart, führt zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein privilegiertes, sorgenfreies und unbeschwertes Leben. Sie genießt viele Freiheiten. Sie besitzt ein sonniges Gemüt, ist kreativ, neugierig und geschäftstüchtig Sie liebt ihre Tätigkeit in der Schokoladenherstellung, sprüht vor Ideen und setzt diese mit der Energie und dem Willen junger Menschen, die die Welt verändern möchten, um. Notfalls tut sie dies auch gegen den Willen ihres Vaters, der ein sehr konservatives und traditionelles Erscheinungsbild abgibt, von dem er keinen Deut abzurücken bereit ist. Dies bringt ihn geschäftlich und wirtschaftlich in eine prekäre Schieflage, die er mit großer Energie zu kaschieren versucht. An innovativen Ideen und Vorschlägen für eine Sortimentserweiterung hat er kein Interesse, er tut sie im Gegenteil als nicht Erfolg versprechende Flausen ab. Den Wunsch seiner Tochter, eines Tages die Firma zu übernehmen und zu führen lehnt er rigoros ab. Als glorreiche Rettung seines Unternehmens sieht er die Heirat seiner Tochter mit dem Sohn eines örtlichen Bankiers an. Er arrangiert alles Notwendige und in Bälde wird Judiths Verlobung gefeiert. Judith selbst hat keinerlei Interesse an der Ehe mit dem Bankierssohn und ihrer vorgesehenen Aufgabe als Ehefrau und Mutter. Ihre Passion liegt im Entwickeln neuer Schokoladenrezepturen und Vermarktungsstrategien wie beispielsweise Automaten. Hierbei erhält sie Unterstützung von Victor Rheinberger, der einem für ihn von seinem Vater vorbestimmten Leben entflohen ist. Nach einem Gefängnisaufenthalt sucht er in Stuttgart eine neue Anstellung und ein neues Leben. Die Anstellung findet er bei Judiths Vater. Victor und Judith begegnen sich, als er einen ihrer Zwillingsbrüder nach einem Unfall mit einem gebrochenen Bein nach Hause getragen hat. Sie fühlen sich unweigerlich voneinander angezogen. Ein unsichtbares Band verbindet sie. Sie sind sich charakterlich und in ihrer Lebenseinstellung sehr ähnlich. Und so beginnt langsam eine fruchtbare Zusammenarbeit über vermeintliche Standesgrenzen hinweg. Eine zarte Romanze entwickelt sich. Judith bleibt jedoch dem Bankierssohn versprochen, gegen den sie eine abgrundtiefe Abneigung hegt. Sie ist gefangen im Korsett der Konventionen der damaligen Zeit und behaftet mit dem „Makel“ eine Frau zu sein, die deshalb nicht frei über sich und ihr Leben entscheiden darf. Ihre eigene Mutter Hélène kann ihr keine Stütze sein, auch wenn sie gleich freigeistig denkt wie die Tochter. Musste sie doch Judiths Vater heiraten, da geschäftliche Interessen es geboten. Wirklich glücklich wurde sie nie. Der Erziehung der jüngeren Zwillingsbrüder, denen offensichtlich eine klare Führung fehlt, muss sich unter anderem auch ihre Tochter Judith annehmen. Hélène ist eine sehr emotionale und empathische Frau, der übermäßige Härte nicht liegt. Sie interessiert sich sogar für die Belange ihrer Angestellten und gewährt ihnen beispielsweise einen freien Tag in der Woche. Über die Jahre hinweg kann sie ihrer zugedachten Rolle nie gerecht werden. Sie leidet unter dem Unverständnis ihres Mannes für ihre Situation und ist wie ihre Tochter gefangen in dem festgelegten Rollenbild ihrer Zeit. Ihr Bewusstsein über die Ausweglosigkeit ihrer Lage äußert sich in ihrem immer schlechter werdenden Gesundheitszustand bis sie schließlich in Schwermut verfällt. Heute würde man von Depressionen sprechen. Mehrere medizinische Behandlungen haben nicht zum erwünschten Erfolg geführt. Als letzter Ausweg bietet sich ein Kuraufenthalt am Gardasee. Diesen setzt sie durch du begibt sich dort hin. Am Gardasee schafft sie es jeden Tag ein Stückchen mehr und mit viel Mut und Unterstützung einer neu gewonnenen Freundin, sich von Zwängen zu befreien und ein eigenständiges und selbstbestimmtes freies Leben zu beginnen. Sie kehrt ihrem Gatten und ihrem bisherigen Leben den Rücken und lebt fortan frei und ungebunden ohne Rücksicht auf viele Abstriche wie die von ihrem Gatten nicht weiter gewährte Apanage. Jetzt endlich erlebt sie, dass Glück und Selbstbestimmung miteinander einhergehen. Ein Wermutstropfen bleibt, da sie ihre Kinder vermisst, und sich durchaus um das Wohlergehen der Tochter Sorgen macht. Das Buch schildert den Beginn eines Zeitalters des Aufbruchs. Die vermeintliche Allmacht des Unternehmertums beginnt zu bröckeln, die Positionen verschieben sich, die Arbeitnehmer solidarisieren sich und stehen für ihre Rechte ein. Dieser gesellschaftliche Wandel ist in der Schokoladenvilla hervorragend auf unterschiedlichen sozialen Ebenen mitzuerleben. Unterschiedliche Positionen vom Gesinde bis zur Oberschicht werden historisch fundiert beleuchtet. Gleichzeitig kann man detailgetreu und blendend recherchiert den Wandel, den die heutige Landeshauptstadt Stuttgart zu dieser Zeit erfahren hat, kennenlernen und in die Geschichte der damaligen Stadtteile eintauchen. Für mich war dies besonders schön und plastisch zu erleben, da ich doch in dieser Stadt aufgewachsen bin und viele der Schauplätze damit direkt vor Augen habe. Die Protagonisten sind vielschichtig angelegt. Man kann sich als LeserIn ein genaues Bild von ihnen machen und vollkommen in die Geschichte abtauchen und mit ihnen mitfiebern. Maria Nikolai schafft es, dass man am liebsten sofort zum Folgeband greifen möchte, um seine Neugier auf die kommenden Episoden zu stillen. Die Geschichte von Judith und Victor ist spannend erzählt, man folgt gebannt den unterschiedlichen Handlungssträngen, die doch alle ineinandergreifen und durchlebt alle Irrungen, Wirrungen und Intrigen gespannt und für die Protagonisten manchmal hoffend, manchmal bangend mit. Gen Ende des Buches erfährt die Geschichte eine kleine Schwäche, da wird sie ein wenig zu sehr vorhersehbar. Das ist aber auch die einzige wirklich nur kline Schwäche des Buches. Besonders gut gefallen hat mir an diesem Buch die Figur der Mutter Hélène, die meiner Meinung nach die größte Wandlung vollzogen und deren Geschichte mich am meisten beeindruckt hat. Auch heut noch erlebe ich viele Frauen, die im alten Rollenklischee gefangen sind. Und Depressionen sind leider immer noch ein nicht zu unterschätzendes Thema. Ich hoffe, dass Hélène auch im zweiten Band noch eine Rolle spielen wird. Falls nicht, wäre sie sicherlich einen eigenen Roman wert. Von Maria Nikolai habe ich bereits mehrere Bücher unter anderem Pseudonym gelesen. Sowohl Sachbücher aus dem Silberburg-Verlag als auch historische Romane. Ihr Schreibstil hat mich von Anfang an sehr abgesprochen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung des Romans und hoffentlich noch viele weitere Werke. Das Buch Die Schokoladenvilla bekommt meine uneingeschränkte Empfehlung. Ein Buch mit historischer Genauigkeit geschrieben und garantiert spannender Geschichte.

Pageturner Deluxe!
von chipie2909 am 07.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Schokoladenvilla! Was für ein schöner Titel für einen Roman! Und auch das Cover sticht einem sofort ins Auge. Als ich dann den Klappentext las, war für mich vollkommen klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Doch um was genau geht es in diesem historischen Roman? Die Geschichte katapultiert den Leser nach Stuttgart ... Die Schokoladenvilla! Was für ein schöner Titel für einen Roman! Und auch das Cover sticht einem sofort ins Auge. Als ich dann den Klappentext las, war für mich vollkommen klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Doch um was genau geht es in diesem historischen Roman? Die Geschichte katapultiert den Leser nach Stuttgart und man schreibt das Jahr 1903. Judith Rothmann, Tochter eines bedeutenden Schokoladenfabrikanten liebt es, in der Versuchswerkstatt zu stehen und neue Leckereien zu erfinden. Ihr größter Wunsch ist es, irgendwann die Firma zu leiten, dfür tut sie alles. Doch ihr Vater hat ganz anderes im Sinn. Er arrangiert eine Heirat und dies ausgerechnet mit einem Mann, den Judith partout nicht ausstehen kann. In all dem Trubel trifft Judith Victor Rheinberger, dessen Vergangenheit ein absolutes Rätsel ist und der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will... Mein Eindruck vom Buch: Um ehrlich zu sein, waren meine Erwartungen an dieses Werk sehr, sehr, sehr, wirklich sehr hoch, denn in der letzten Zeit fiel es mir überall ins Auge: In Buchläden, auf Bestsellerlisten, auf diversen Bücherforen... ständig wurde ich damit konfrontiert. Und so machte ich mich sehr gespannt ans Lesen, immer im Hinterkopf, dass ich vielleicht wirklich viel zu viel von der Story erwarte. Doch was soll ich sagen? Ich wurde in keiner Zeile enttäuscht. Es ist faszinierend, wie die Autorin Maria Nikolai es schafft, den Leser sofort vollkommen in den Bann und nach Stuttgart zu ziehen. Die Hauptprotagonistin Judith Rothmann ist so wundervoll gezeichnet, dass man sie einfach sofort ins Herz schließen muss. Aber nicht nur sie habe ich auf Anhieb lieb gewonnen, auch Victor war mir sofort sympathisch, ebenso wie Edgar und auch Dora. Doch nicht nur Judiths Geschichte wird hier voller Empathie erzählt, nein, der Leser wird auch ins Leben der Dienstboten eingeführt und erlebt den Kuraufenthalt von Hélène Rothmann, Judiths Mutter, mit. Im Dienstbotentrakt und auch auf der Kureinrichtung in Riva am Gardasee erfährt man einiges, was in der damaligen Zeit wohl gang und gäbe war. Für mich waren diese Kapitel ebenso interessant und fesselnd wie Judiths Welt und ich konnte es immer kaum erwarten, wie es denn mit Hélène weiter geht, was sie fühlt und was in ihr vorgeht. Es wird sehr oft ganz deutlich, dass diesem Buch viele viele viele Recherchen zugrunde liegen und ich ziehe meinen imaginären Hut vor Maria Nikolai. Viele der Orte gibt/gab es in Stuttgart wirklich und auch so manch reale Persönlichkeit, die damals lebte, wurde mit in die Geschichte eingeflochten. Was mich immer wieder zum Schmunzeln brachte, waren die schwäbischen Ausdrücke und alte Bezeichnungen, denen man beim Lesen immer wieder begegnete. Ah, und jetzt hätte ich doch beinahe Karl und Anton vergessen, Judiths jüngere Brüder, die mich öfter richtig zum Lachen brachten :-). Fazit: DANKE! Danke an Maria Nikolai für wunderbare Lesestunden mit diesem ganz besonderen Buch. Für mich ist die Schokoladenvilla mein bisheriges Jahreshighlight und ich freu mich schon wahnsinnig auf den zweiten Band!

Tolle Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 03.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Diese Geschichte kommt ohne große Wendungen und Herzschmerz aus und ist dennoch sehr bezaubernd. Die Zeilen lesen sich quasi wie von selbst. Gerne auch mal mit einem Lächeln.