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Meine Erlebnisse in der geschlossenen Psychiatrie

(4)

Wie fühlt es sich an, Alkohol als guten Freund zu haben und mit ihm exzessiv die Tage und Nächte zu verbringen? Wenn man das Leben ohne ihn nicht mehr erträgt und aus Verzweiflung vom Balkon springen möchte, sich aber nicht traut und doch lieber einen Freund anruft? Der Freund alarmiert den Notarzt, der bringt die Polizei mit und die netten Beamten schicken den gescheiterten Balkonspringer in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie, wo man sich kümmert. Detlef Vetten, renommierter Journalist, Reporter und Buchautor, hat genau dies erlebt. Er schildert seine Therapie, seine Mitpatienten, deren Geschichten, das Personal, das gesamte Leben auf der Station. Noch nie hat man einen so intimen Einblick in den Alltag einer psychiatrischen Station und ihrer Klienten gewonnen. Und am Ende bleibt das Fazit, dass die Grenze zwischen "drinnen" und "draußen" gar nicht so eindeutig zu ziehen ist.

Portrait
Detlef Vetten, Jahrgang 1956, war Sportchef beim Stern, Lokalchef bei der Abendzeitung und arbeitet mittlerweile größtenteils als freier Journalist. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Extremsportler plant er jetzt einen Lauf durch Deutschland mit 30 hochkarätigen Interviewpartnern an den Etappenzielen. Er lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 16.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86882-237-3
Verlag Mvg Verlag
Maße (L/B/H) 215/144/28 mm
Gewicht 460
Buch (gebundene Ausgabe)
17,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Neues aus der Anstalt“

Ellen Wende, Thalia-Buchhandlung Eisenach

Detlev Vetten schildert seine Erlebnisse in der Psychiatrie, nachdem er wegen Alkoholmißbrauchs zwangseingewiesen wurde. Er erzählt von sich und seinen Mitpatienten überaus sachlich und distanziert - und gerade das macht das Buch so eindringlich. Man begreift, wie schnell man selbst in eine Situation geraten kann, die direkt in die Detlev Vetten schildert seine Erlebnisse in der Psychiatrie, nachdem er wegen Alkoholmißbrauchs zwangseingewiesen wurde. Er erzählt von sich und seinen Mitpatienten überaus sachlich und distanziert - und gerade das macht das Buch so eindringlich. Man begreift, wie schnell man selbst in eine Situation geraten kann, die direkt in die "Geschlossene" führt.

Kundenbewertungen


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...sachlich, respektvoll und berührend...
von einer Kundin/einem Kunden am 23.12.2012

Das Buch gibt einen gewissen Einblick in das Leben suchtkranker Menschen und dies auf eine nachvollziehbare Art und Weise. Es wird nicht gewertet, verurteilt oder missbilligt, sondern gezeigt, auf welch unterschiedlichen Weisen, teilweise vollkommen gesunde, im Leben stehende, erfolgreiche Menschen, in eine Suchterkrankung schlittern und wie hart der Weg... Das Buch gibt einen gewissen Einblick in das Leben suchtkranker Menschen und dies auf eine nachvollziehbare Art und Weise. Es wird nicht gewertet, verurteilt oder missbilligt, sondern gezeigt, auf welch unterschiedlichen Weisen, teilweise vollkommen gesunde, im Leben stehende, erfolgreiche Menschen, in eine Suchterkrankung schlittern und wie hart der Weg ist, sich aus dieser wieder zu befreien. Detlef Vetten schreibt sehr sachlich, respektvoll und berührend über leidende Menschen in großer seelischer Not. Der Leser kann an den Geschichten und Schicksalen der Patienten teilnehmen, dabei aber den nötigen Respekt und Abstand beibehalten. liebe Grüße, miss viwi {www.veggietoria.worpress.com/literatur/rezensionen/

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50 Tage lebenslänglich
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2011

Herr V., so der Protagonist in diesem Buch, ist Patient in einer Psychiatrie. Er muss für mindestens 50 Tag in Haar bleiben und er vertreibt sich die Zeit mit einem kleinen Notizheft, in dem er tagebuchartig seine Erlebnisse in der geschlossenen Abteilung aufschreibt. Er erzählt von seinen Mitpatienten und... Herr V., so der Protagonist in diesem Buch, ist Patient in einer Psychiatrie. Er muss für mindestens 50 Tag in Haar bleiben und er vertreibt sich die Zeit mit einem kleinen Notizheft, in dem er tagebuchartig seine Erlebnisse in der geschlossenen Abteilung aufschreibt. Er erzählt von seinen Mitpatienten und über die Eintönigkeit in der Psychiatrie. Da ist die junge Frau die sich in die Haut ritzt, eine alte Frau, die nur noch trinkt und mitten darin Herr V. „In den letzten Tagen hat man ihn nicht mehr so regelmäßig im Raucherzimmer gesehen. Er hat nicht mehr die Kraft. „Er stirbt“, sagt Marcus. „Man kann zusehen, wie es zu Ende geht.“ S.192 So tiefe Einblicke in das Alltagsleben einer Psychiatrie, aus Sicht eines Patienten hat es bisher nur wenige gegeben. So offen und beinahe ein wenig zu emotionslos beschreibt der Autor seine biographischen Erlebnisse in diesem Buch.

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