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89/90

Roman. Originalausgabe. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2015

(10)
Das Lebensgefühl einer rebellischen Generation am Ende der DDR



Sie sind der letzte Jahrgang, der noch alles mitmachen darf – damals in Dresden vom Sommer vor der Wende bis zur Wiedervereinigung: die lauen Freibadnächte und die Ausweiskontrollen durch die »Flics« auf der »Rue«, die Konzerte im FDJ-Jugendklub »X. Weltfestspiele« oder in der Kirche vom Plattenbaugebiet, wo ein Hippie, den sie »Kiste« nennen, weil er so dick ist, mit wachsamem Blick Suppe kocht für die Punks und ihre Pfarrerstöchter.



Sie sind die Letzten, die noch »vormilitärischen Unterricht« haben. Und sie sind die Ersten, die das dort Erlernte dann im Herbst 89 erst gegen die Staatsmacht anwenden. Und schließlich gegeneinander. Denn was bleibt dir denn, wenn du zum Fall der Mauer beiträgst, aber am nächsten Tag trotzdem eine Mathe-Arbeit schreiben musst, wenn deine Freundin eine gläubige Kommunistin ist und die Kumpels aus dem Freibad zu Neonazis werden?



Von der Unschuld des letzten Sommers im »Tal der Ahnungslosen« bis zu den Straßenschlachten rund um die deutsche Einheit: Peter Richter beschreibt in seinem autobiografischen Roman das chaotische Ende der DDR aus der Sicht eines damals Sechzehnjährigen – pointiert, authentisch und sprachlich brillant. Coming of Age im Schatten von Weltgeschichte.




Rezension
"Ich habe lange keinen Roman mehr gelesen, der mir so viel über die Wirklichkeit mitgeteilt hat, in der ich lebe, wie "89/90" von Peter Richter." Denis Scheck / ARD-TV-Forum
Portrait
Peter Richter wurde 1973 in Dresden geboren und ist dort aufgewachsen. 1992 machte er an der Kreuzschule das Abitur. Er begann zunächst mit einer Druckerlehre und studierte dann in Hamburg und Madrid Kunstgeschichte. Danach arbeitete er beim Deutschlandfunk in Köln, beim Deutschlandradio Berlin und als Redakteur und Kolumnist im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Seit Sommer 2012 ist Peter Richter Kulturkorrespondent der Süddeutschen Zeitung in New York. Als Buchautor wurde er mit Titel wie „Blühende Landschaften“ und „Deutsches Haus“ bekannt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87462-3
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Maße (L/B/H) 221/146/42 mm
Gewicht 661
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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Gemeinsam mit dem Ich-Erzähler erleben wir detailliert den letzten Sommer der DDR - und den ersten in den sogenannten "neuen Bundesländern"! Offen, authentisch und schonungslos ehrlich erzählt der Dresdner Protagonisten von seinem Schulalltag, von Demonstrationen und Zusammenstößen mit Rechten. Nie war Geschichte so spannend und banal Gemeinsam mit dem Ich-Erzähler erleben wir detailliert den letzten Sommer der DDR - und den ersten in den sogenannten "neuen Bundesländern"! Offen, authentisch und schonungslos ehrlich erzählt der Dresdner Protagonisten von seinem Schulalltag, von Demonstrationen und Zusammenstößen mit Rechten. Nie war Geschichte so spannend und banal zugleich! Ein Buch, das gerade durch seine leisen Töne unter die Haut geht und zum Nachdenken anregt!

„Der letzte Sommer im Tal der Ahnungslosen“

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Man schreibt das Jahr 1989. Deutschland ist immer noch durch eine schier unüberwindbare Grenze geteilt. Im einen Teil Deutschlands, der sogenannten DDR, erleben ein paar Jugendliche einen ganz normalen Sommer, ohne zu ahnen, dass ihr Alltag und ihre Gewohnheiten bald komplett auf den Kopf gestellt werden. Ihr Leben wird durch Maikundgebungen, Man schreibt das Jahr 1989. Deutschland ist immer noch durch eine schier unüberwindbare Grenze geteilt. Im einen Teil Deutschlands, der sogenannten DDR, erleben ein paar Jugendliche einen ganz normalen Sommer, ohne zu ahnen, dass ihr Alltag und ihre Gewohnheiten bald komplett auf den Kopf gestellt werden. Ihr Leben wird durch Maikundgebungen, diverse FDJ- Treffen, laue Freibadnächte und die Frage, warum immer alle tollen Mädchen in den Westen ausreisen, bestimmt.
Von der Unschuld des letzten Sommers im Tal der Ahnungslosen bis zu den Kämpfen rund um die Einheit, beschreibt Peter Richter in seinem autobiographischen Roman das chaotische Ende der DDR und erklärt dem Leser auf humorvolle und originelle Art diesen Teil der Deutsch-deutschen Geschichte besser als jede Fernseh-Doku.

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Einfach nur großartig. Man sollte dieses Buch unbedingt lesen. Einfach nur großartig. Man sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Geschichtsstunde mit Unterhaltungswert. Was und wie Peter Richter von scheinbar unbegrenzter Freiheit, Spaß und Gesetzlosigkeit erzählt, habe ich so noch nicht gelesen. Geschichtsstunde mit Unterhaltungswert. Was und wie Peter Richter von scheinbar unbegrenzter Freiheit, Spaß und Gesetzlosigkeit erzählt, habe ich so noch nicht gelesen.

„Jung, dynamisch und ...?“

Gerd Gewinner, Thalia-Buchhandlung Hof

Jung, dynamisch und ...?










So wünscht man man sich generell Biographien. Herzerfrischend, ehrlich und doch so ganz anders ist
dieser Rückblick auf die Wendezeit im "Tal der Ahnungslosen" rund um Dresden. Deshalb so genannt,
weil das wirklich die Ecke im Osten war, wo aber auch gar nix anderes gesehen
Jung, dynamisch und ...?










So wünscht man man sich generell Biographien. Herzerfrischend, ehrlich und doch so ganz anders ist
dieser Rückblick auf die Wendezeit im "Tal der Ahnungslosen" rund um Dresden. Deshalb so genannt,
weil das wirklich die Ecke im Osten war, wo aber auch gar nix anderes gesehen oder gehört werden konnte als
das DDR-Programm. Dort nun wächst unser junger Held auf und ist mittendrin in diesen rauschhaften
Zuständen, wo plötzlich alles für Jeden möglich scheint. Also ist er dabei in den Straßenschlachten
zwischen Autonomen und Neonazis, genießt den Sommer wie alle 16-Jährigen nachts verbotener-
weise im Freibad, darf als letzter DDR-Jahrgang noch ins Wehrlager und ist auch noch am Bandgründen.
Nur der richtige Name fehlt noch.Viel zu erleben und zu tun gibt's also. Naja, das Abitur soll nebenbei ja
auch noch irgendwie durchgewurschtelt werden. Schön, daß Richters Biographie nicht einfach im
Wendejahr endet, denn das Leben geht nämlich weiter. Lesenswert für heutige Teenies genauso wie Geschichtsinteressierte und Leuten, die damals live dabei waren.

Mathilda Amende, Thalia-Buchhandlung Dresden

Unbeschönigt und mit einer klaren Echtheit berichtet der junge Dresdner Autor Peter Richter von seinen aufbrausenden Erlebnissen als Jugendlicher zur Zeit der Wende. Unbeschönigt und mit einer klaren Echtheit berichtet der junge Dresdner Autor Peter Richter von seinen aufbrausenden Erlebnissen als Jugendlicher zur Zeit der Wende.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
7
3
0
0
0

Jung, dynamisch und ...?
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Elster am 02.06.2015

So wünscht man man sich generell Biographien. Herzerfrischend, ehrlich und doch so ganz anders ist dieser Rückblick auf die Wendezeit im "Tal der Ahnungslosen" rund um Dresden. Deshalb so genannt, weil das wirklich die Ecke im Osten war, wo aber auch gar nix anderes gesehen oder gehört werden konnte als das... So wünscht man man sich generell Biographien. Herzerfrischend, ehrlich und doch so ganz anders ist dieser Rückblick auf die Wendezeit im "Tal der Ahnungslosen" rund um Dresden. Deshalb so genannt, weil das wirklich die Ecke im Osten war, wo aber auch gar nix anderes gesehen oder gehört werden konnte als das DDR-Programm. Dort nun wächst unser junger Held auf und ist mittendrin in diesen rauschhaften Zuständen, wo plötzlich alles für Jeden möglich scheint. Also ist er dabei in den Straßenschlachten zwischen Autonomen und Neonazis, genießt den Sommer wie alle 16-Jährigen nachts verbotener- weise im Freibad, darf als letzter DDR-Jahrgang noch ins Wehrlager und ist auch noch am Bandgründen. Nur der richtige Name fehlt noch.Viel zu erleben und zu tun gibt's also. Naja, das Abitur soll nebenbei ja auch noch irgendwie durchgewurschtelt werden. Schön, daß Richters Biographie nicht einfach im Wendejahr endet, denn das Leben geht nämlich weiter. Lesenswert für heutige Teenies genauso wie Geschichtsinteressierte und Leuten, die damals live dabei waren.

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Welches Gefühl ich sehr oft beim Lesen hatte: Ich bin zu spät geboren (in den frühen 90ern)! An die Zeit der DDR und ihr Ende werde ich mich nie erinnern, sondern nur etwas darüber lesen können. Und war es so, wie Peter Richter es beschreibt? Ich glaube schon. Genau... Welches Gefühl ich sehr oft beim Lesen hatte: Ich bin zu spät geboren (in den frühen 90ern)! An die Zeit der DDR und ihr Ende werde ich mich nie erinnern, sondern nur etwas darüber lesen können. Und war es so, wie Peter Richter es beschreibt? Ich glaube schon. Genau so stelle ich mir die letzten Monate der DDR 89/90 vor, aus der Sicht eines Jugendlichen, der auch ganz alltägliche Probleme inmitten einer großen geschichtlichen Wende durchlebt. Sehr lustig geschrieben, mit viel Wortwitz. Viele Fußnoten geben Hintergrundinformationen zur DDR, aus den Bereichen Sport, Politik und Kultur, aber auch sprachlichen Merkmale. Etwas störend nur die Namenskürzel - das wiederum auch eine Motivation, das Buch in einem Rutsch durchzulesen und nicht für allzu lange Zeit wegzulegen. Ein tolles Buch!

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