Die Leiden des jungen Werthers

Die Leiden des jungen Werthers

Leipzig 1774

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Beschreibung


Goethe selbst hat die bündigste Inhaltsangabe zu seinem ›Werther‹ gegeben: »Eine Geschichte (...), darin ich einen jungen Menschen darstelle, der (…) sich in schwärmende Träume verliert, sich durch Spekulation untergräbt, bis er zuletzt durch dazutretende unglückliche Leidenschaften, besonders eine endlose Liebe zerrüttet, sich eine Kugel vor den Kopf schießt.«

Nonkonformismus als Rebellion der Gefühle - diese Botschaft des berühmten Briefromans, der innerhalb der deutschen Literatur den Beginn der modernen Prosa markiert, ist heute so aktuell wie vor 200 Jahren und gilt als Schlüsselwerk des Sturm und Drang. Er thematisiert den unüberbrückbaren Zwiespalt zwischen Geist und Natur, zwischen Ich und Gesellschaft, den der sensible Bürgersohn Werther empfindet und an dem er zerbricht. Bei seinen Zeitgenossen wurde Goethes Roman äußerst kontrovers diskutiert, da er darin mit den damaligen bürgerlichen Wertvorstellungen brach und somit bei den Kritikern eine Welle der Entrüstung auslöste.

»Es ist ein Meisterwerk, worin hinreißendes Gefühl und frühreifer Kunstverstand eine fast einmalige Mischung eingehen. Jugend und Genie sind sein Gegenstand, und aus Jugend und Genie ist es selbst geboren.« Thomas Mann

Johann Wolfgang Goethe (geadelt 1782) wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren und starb am 22. März 1832 in Weimar. Sein Werk prägte die Epochen des »Sturm und Drang« und der »deutschen Klassik«. Es umfasst sämtliche literarischen Gattungen, dazu autobiographische Schriften und naturwissenschaftliche Studien. Goethe stand in regem Kontakt zu allen geistigen Größen seiner Zeit und seine Wirkung auf die Literatur ist bis heute ungebrochen. Nicht nur im eigenen Land gilt er als größter Dichter der Deutschen..
Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debre war bis vor kurzem Leiter des Antoniter-/Strigelmuseums und der MEWO Kunsthalle in Memmingen, ist Dozent für Neuere deutsche Literatur an der Universität München und Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen, darunter Autor der Originalausgaben 'Goethes Frauen' (dtv 14025) und Schillers Frauen (dtv 13769) und Herausgeber der Gedichtbände von Eichendorff (dtv 13600), Klabund (dtv 20641) und Schiller (13270).Seit 1997 betreut er als Herausgeber die dtv Bibliothek der Erstausgaben. Dort erschienen bisher 80 Bände.

Details

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    01.04.1997

  • Herausgeber Joseph Kiermeier-Debre
  • Verlag dtv
  • Seitenzahl

    176

  • Maße (L/B/H)

    17/11,6/1,2 cm

  • Gewicht

    148 g

  • Auflage

    Nachdr. d. Ausg. v. 1774.

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-423-02602-4

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4.1

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gut als einstieg

Bewertung aus Frankfurt am Main am 18.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

wenn man es nicht gewohnt ist, ältere literatur zu lesen, hilft diese fassung auf jeden fall für den einstieg. der text ist zwar vereinfacht, jedoch nicht so entfremdet, dass er sich wie moderne literatur liest. allerdings ist ja auch die fremdheit der damaligen sprache ein element, dass alte literatur zu etwas besonderem macht

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Einfach ein MUSS

Vera Gummibär am 18.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Dieses Buch spricht besonders junge Leute an,da es Fremdwörter erklärt und auch die Zeit sowie die Umstände altersgerecht wiedergibt.Wer die Geschichte von Romeo und Julia nicht kennt,kann sich so schnell Abhilfe beschaffen da es sich sehr leicht lesen lässt.Dieses Buch ist aber keinenfalls eine Schnulze,eher eine traurige Liebesgeschichte mit der man sich auch mal trösten kann und die zu mehr Verständnis zwischen den Generationen und Staat aufruft!

Einfach ein MUSS

Vera Gummibär am 18.06.2021
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Dieses Buch spricht besonders junge Leute an,da es Fremdwörter erklärt und auch die Zeit sowie die Umstände altersgerecht wiedergibt.Wer die Geschichte von Romeo und Julia nicht kennt,kann sich so schnell Abhilfe beschaffen da es sich sehr leicht lesen lässt.Dieses Buch ist aber keinenfalls eine Schnulze,eher eine traurige Liebesgeschichte mit der man sich auch mal trösten kann und die zu mehr Verständnis zwischen den Generationen und Staat aufruft!

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