Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch
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Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch

Roman

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Beschreibung

Nikita Chruschtschow mahnte eindringlich auf dem 22. Parteitag der KPdSU: 'Es ist unsere Pflicht, derartige Angelegenheiten, die mit dem Mißbrauch der Macht zusammenhängen, sorgfältig und allseitig zu klären. Solange wir arbeiten, können und müssen wir vieles klarstellen und der Partei und dem Volk die Wahrheit sagen...' Mit dieser Erklärung setzte er sich für ein literarisches Werk ein, das nach Erscheinen sofort Weltruhm erlangte: 'Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch'. Es bringt keine sensationellen Enthüllungen, sondern die nüchterne, mikroskopisch genaue Untersuchung des Lagerlebens in Sibirien, so wie es von den Opfern der stalinistischen Periode erlebt wurde.

Details

  • Verkaufsrang

    18201

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    01.07.1999

  • Verlag Knaur Taschenbuch
  • Seitenzahl

    192

  • Maße (L/B/H)

    18/11,5/1,4 cm

Beschreibung

Details

  • Verkaufsrang

    18201

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    01.07.1999

  • Verlag Knaur Taschenbuch
  • Seitenzahl

    192

  • Maße (L/B/H)

    18/11,5/1,4 cm

  • Gewicht

    131 g

  • Auflage

    17. NED

  • Übersetzer

    Max Hayward,

    Ronald Hingley

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-426-61626-0

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Turmult

Eine Kundin/ein Kunde aus Görslow am 08.02.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schalten sie bitte ihre aggresive Werbung auf meiner Startseite im Internetbrowser ab. Das nervt nur noch !! Wenn das so bleibt werde ich nicht mehr bei Ihnen kaufen, das sit eine Zumutung.

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Turmult

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Warten

Polar aus Aachen am 29.09.2008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit dieser Erzählung tauchten die russischen Gulags in den westlichen Feuilletons auf. Solschenizyns nüchterne Beschreibung eines Tages im Leben eines politischen Gefangenen, dessen Leben von einem Bissen Brot abhängt, sich wehmütig an ein Paar warme Stiefel erinnert, umringt von Lagerinsassen, die dasselbe karge Leben fristen, bewacht von Wärtern, die an ihrem Schicksal nicht interessiert sind, hallte als Aufschrei lange nach. Das Überwachungssystem funktionierte, das Überleben hing von Kleinigkeiten ab. Ein falsches Wort, ein Besitz, den jemand anderes gerne hätte, und das Leben war nichts mehr Wert. Die Zeit stand still, bis das Licht abgeschaltet wurde. Wäre da nicht der Hunger, der einen daran erinnerte, noch am Leben zu sein. Das Werk des späteren Nobelpreisträgers wird immer an eine der dunkelsten Kapitel der Sowjetunion erinnern. Die Tradition, politische Gegner, Aufmüpfige zu verurteilen und wegzusperren, bleibt jedoch auch in der Neuzeit ungebrochen. Überall auf der Welt. Das Leben hinter den Zahlen, die Amnestie International veröffentlicht, begegnet einem in dieser erschütternden Erzählung ungeschminkt.

5/5

Warten

Polar aus Aachen am 29.09.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit dieser Erzählung tauchten die russischen Gulags in den westlichen Feuilletons auf. Solschenizyns nüchterne Beschreibung eines Tages im Leben eines politischen Gefangenen, dessen Leben von einem Bissen Brot abhängt, sich wehmütig an ein Paar warme Stiefel erinnert, umringt von Lagerinsassen, die dasselbe karge Leben fristen, bewacht von Wärtern, die an ihrem Schicksal nicht interessiert sind, hallte als Aufschrei lange nach. Das Überwachungssystem funktionierte, das Überleben hing von Kleinigkeiten ab. Ein falsches Wort, ein Besitz, den jemand anderes gerne hätte, und das Leben war nichts mehr Wert. Die Zeit stand still, bis das Licht abgeschaltet wurde. Wäre da nicht der Hunger, der einen daran erinnerte, noch am Leben zu sein. Das Werk des späteren Nobelpreisträgers wird immer an eine der dunkelsten Kapitel der Sowjetunion erinnern. Die Tradition, politische Gegner, Aufmüpfige zu verurteilen und wegzusperren, bleibt jedoch auch in der Neuzeit ungebrochen. Überall auf der Welt. Das Leben hinter den Zahlen, die Amnestie International veröffentlicht, begegnet einem in dieser erschütternden Erzählung ungeschminkt.

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Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch

von Alexander Solschenizyn

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Heidemarie Schulze

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Ein Tag

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwangsarbeitslager gehörten ein Vierteljahrhundert zum täglichen Leben aller Sowjetbürger. Iwan Denissowitsch führt als einfacher Arbeiter einen aussichtslosen Kampf gegen ungreifbare Gewalten. Dabei zeigt der Roman, dass es viele Gemeinsamkeiten „innerhalb“ und „außerhalb“ des Lagers gibt. Dieser Roman, mit starken autobiographischen Zügen, sollte nicht nur als Beschreibung der Vergangenheit betrachtet werden. Er ist zeitlos, da Machtmißbrauch von jeher zur Herrschaft des Menschen gehörte und das nicht nur in den hohen sondern auch in den unteren Ebenen. Tief berührt hat mich die Feinheit in der Schilderung der Begegnungen Einzelner untereinander. Der Schlüssel hierzu liegt wahrscheinlich im persönlichen Erleben des Verfassers.
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Ein Tag

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Zwangsarbeitslager gehörten ein Vierteljahrhundert zum täglichen Leben aller Sowjetbürger. Iwan Denissowitsch führt als einfacher Arbeiter einen aussichtslosen Kampf gegen ungreifbare Gewalten. Dabei zeigt der Roman, dass es viele Gemeinsamkeiten „innerhalb“ und „außerhalb“ des Lagers gibt. Dieser Roman, mit starken autobiographischen Zügen, sollte nicht nur als Beschreibung der Vergangenheit betrachtet werden. Er ist zeitlos, da Machtmißbrauch von jeher zur Herrschaft des Menschen gehörte und das nicht nur in den hohen sondern auch in den unteren Ebenen. Tief berührt hat mich die Feinheit in der Schilderung der Begegnungen Einzelner untereinander. Der Schlüssel hierzu liegt wahrscheinlich im persönlichen Erleben des Verfassers.

Heidemarie Schulze
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Ursula Resch

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Literarisches Meisterwerk und umwälzendes Dokument der Geschichte

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Man sollte es gelesen haben! Solschenizyn beschreibt das menschenunwürdige Leben eines einfachen Zimmermanns in einem Straflager. Das Werk ist ein Parallele zu seiner eigenen Lagerhaft.
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Literarisches Meisterwerk und umwälzendes Dokument der Geschichte

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Man sollte es gelesen haben! Solschenizyn beschreibt das menschenunwürdige Leben eines einfachen Zimmermanns in einem Straflager. Das Werk ist ein Parallele zu seiner eigenen Lagerhaft.

Ursula Resch
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